bild: X
Club niedergebrannt: Deshalb kam es nicht zum nächsten Crans-Montana
In der deutschen Stadt Kehl, nahe der französischen Grenze, konnte am Wochenende eine grosse Tragödie verhindert werden. Rund 750 Menschen tanzten und feierten in der Disco K Club, als diese in Brand geriet.
Drei Monate nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana deuten erste Erkenntnisse auf Ähnlichkeiten zwischen den beiden Vorfällen hin. Es gibt aber auch Unterschiede, die das Ausbleiben von Todesopfern erklären. Lediglich drei Personen wurden vom Rettungsdienst behandelt, und nicht etwa wegen Verletzungen, sondern wegen ihres «Stresszustands», wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) berichtet.
Die genauen Ursachen sind zwar noch unbekannt, doch einige Zeugenaussagen sind aufschlussreich und zeigen Parallelen zum Le Constellation auf.
Übersetzung
Dieser Text wurde von unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Romandie geschrieben, wir haben ihn für euch übersetzt.
Im Sender BFMTV erklärt ein Mitarbeiter anonym, dass das Feuer durch flackernde Kerzen ausgelöst wurde:
Ein Besucher beschreibt:
Alles soll sich sehr schnell abgespielt haben. Der Mitarbeiter erklärt, die zahlreichen Notausgänge seien lebensrettend gewesen. Er ergänzt:
Eine weitere Besucherin lobt die Einstellung der Mitarbeiter des K Club in einem Interview mit der Strassburger Zeitung «Dernières Nouvelles d'Alsace»:
La discothèque le K Club ravagée cette nuit par un incendie près de Strasbourg. pic.twitter.com/5aHSS3MoUq
— Medave Prod (@medaveprod) March 29, 2026
Doch den Besuchenden kommt sofort Crans-Montana in den Sinn:
In der Nacht auf Sonntag waren fast 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Brandursache wird derzeit ermittelt. (hun)
