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Deutsche Bauern wollen 70 Prozent aller Wildschweine töten



Zur Vorbeugung gegen die Afrikanische Schweinepest in Deutschland hat der Bauernverband den Abschuss von 70 Prozent der Wildschweine in Land gefordert. Auch die Tötung von Muttertieren und Frischlingen müsse erlaubt werden.

Das Leid der Tiere bei einer Jagd sei deutlich geringer als durch die Pest, sagte der Vizepräsident des Bauernverbandes, Werner Schwarz, der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» vom Freitag. Zudem werde kein Jäger «das Muttertier erlegen und die Frischlinge laufen lassen».

Ein Frischling läuft am 01.10.2015 in Meensen im Landkreis Göttingen (Niedersachsen) auf einer Weide zwischen tragenden Rindern. Das kleine Wildschwein, das mittlerweile den Namen «Johann» trägt, wurde von der Herde aufgenommen. Foto: Swen Pförtner/dpa(zu lni

Den deutschen Wildschweinen soll es an den Kragen gehen. Bild: dpa

Bauernpräsident Joachim Rukwied warnte, ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland würde «katastrophale Folgen» für die Schweinehalter haben. «Die Märkte würden zusammenbrechen», sagte er der «Heilbronner Stimme». Deshalb müssten «alle Abwehrmassnahmen gegen die Tierseuche ergriffen werden».

Die Tierseuche breitet sich seit einigen Jahren über Russland und das Baltikum in Richtung Westeuropa aus. Für Menschen ist sie nicht ansteckend. Allerdings fürchtet die Landwirtschaft Milliardenschäden für den Sektor und eine Existenzkrise für viele Unternehmen, sollte es das Virus bis nach Mitteleuropa schaffen. Einen Impfstoff gibt es nicht.

Auf der Flucht aus Deutschland?

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Video: srf/SDA SRF

Der deutsche Bauernverband will am Freitag in Berlin mögliche Präventionsmassnahmen vorstellen. Dazu soll laut «Rheinischer Post» gehören, dass Polizisten bei Grenzkontrollen Hunde einsetzen, die auf Nahrungsmittel anschlagen. Erntehelfer müssten in ihren Sprachen informiert werden und Verpflichtungserklärungen unterschreiben. Schweinehaltende Betriebe müssten für die Reinigung und Desinfektion von Transportern sorgen. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • chabacha 12.01.2018 14:00
    Highlight Highlight Das ist wieder mal so eine bäuerliche Scheinlösung. Als ob der Anteil von Hausschweinen, die in Kontakt mit Wildschweinen kommen könnten signifikant wäre. Ausserdem hat alles was man bisher über die Ausbreitungsmechanismen weiss, praktisch ausschliesslich mit menschlichem Missmanagement zu tun. Zusätzlich wissen mittlerweile sogar die Jäger, dass sich die Wildschweine bei erhöhten Abschussquoten massiv vermehren und eine sinnvolle Bestandesregulierung nur über das Futter funktioniert.
  • marcog 12.01.2018 08:46
    Highlight Highlight Das Problem ist ja nicht, dass man sie nicht jagen dürfte. Es wird einfach zu wenig gemacht, weil Wildschweine jagen sehr schwierig ist. Es würde wohl eher helfen, wenn man ein paar Raubtiere wiederansiedeln würde.
  • Frausowieso 12.01.2018 08:22
    Highlight Highlight Wildschweine sind den Bauern, welche Felder haben, eh ein riesen Dorn im Auge. Da die Rotten die Felder teilweise zertrampeln und Schäden anrichten, würden einige Bauern wohl am liebsten alle Wildschweine tot sehen. Da kommt so ein Seuche natürlich gerade recht.... wo der Mensch seinen Profit gefährdet sieht, muss die Natur gnadenlos vernichtet werden.
  • seuchengaul 12.01.2018 08:13
    Highlight Highlight bin dafür... wildschweine sind alles andere als vom austerben bedroht und die von ihnen verursachten schäden sind substantiell...
    • es isch wies isch (AUTsch!-Edition) 12.01.2018 09:34
      Highlight Highlight Fairerweise müsste dann der Mensch ebenfalls dezimiert werden, da er ebenfalls nicht vom Aussterben bedroht ist und die von ihm verursachten Schäden noch um einiges substanzieller als jene der Wildschweine sind.

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