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Die Rockband Linkin Park wehrt sich gegen die Verwendung eines Lieds in einem Kampagnenvideo von Donald Trump. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa

Die Rockband Linkin Park wehrt sich gegen die Verwendung eines Lieds in einem Kampagnenvideo von Donald Trump. Bild: sda

Linkin-Park-Song ungefragt genutzt – Trump-Video gesperrt



Die US-Band Linkin Park ist gegen ein Kampagnen-Video von Präsident Donald Trump auf Twitter vorgegangen, in dem eines ihrer Lieder verwendet wurde.

Linkin Park habe Trump weder unterstützt noch seiner Organisation die Verwendung ihrer Musik gestattet, schrieb die Band auf Twitter. «Eine Unterlassungsanordnung wurde erlassen», teilte die Rockgruppe weiter mit.

Trump äusserte sich bis zum Montag nicht dazu. Das Video war zuvor vom Account des Stabschefs für Kommunikation des Weissen Hauses, Dan Scavino, gepostet worden, wie ein archivierter Tweet zeigte. Mittlerweile weist Twitter an der Stelle darauf hin, dass das Video auf eine Meldung des Inhabers der Urheberrechte hin gesperrt wurde.

Das Video zeigt unter anderem Wahlkampfauftritte Trumps, musikalisch unterlegt mit einer Cover-Version von Linkin Parks «In the End». Auch auf anderen Twitter-Accounts, der Videoplattform Youtube und der Social-Media-Plattform Parler war es zu sehen. Bei letzterer war es am Montag auf einem Dan Scavino zugeschriebenen Account abrufbar.

Grössere Schlagzeilen machte die Band zuletzt nach dem Tod ihres Sängers Chester Bennington, der im Juli 2017 im Alter von 41 Jahren tot in seinem Haus nahe Los Angeles gefunden worden war. Linkin Park wurden Ende der 90er Jahre bekannt, sie kamen mit «In the End» 2001 in Deutschland auf Platz vier der Charts.

Auch andere Künstler wie der kanadische Rockstar Neil Young (74, «Heart Of Gold») hatten sich in der Vergangenheit schon gegen die Verwendung ihrer Lieder für Trumps Kampagne gewehrt. Dazu gehörten auch die Rolling Stones, Elton John, Ozzy Osbourne, Adele und die Familie des 2017 gestorbenen Sängers Tom Petty. (sda/dpa)

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • General Flynn 21.07.2020 20:58
    Highlight Highlight Chester Bennington war pro Trump!!
  • Amateurschreiber 21.07.2020 13:01
    Highlight Highlight Gölä ist doch Trump - Sympathisant?! Vielleicht sollten sie seine Lieder verwenden?
  • Balikc 21.07.2020 01:31
    Highlight Highlight Vielleicht sollte er mal Beck anfragen, der hatte da in den 90ern die perfekte Hymne geschrieben:

    Soy un perdedor
    I'm a loser baby so why don't you kill me?
    Play Icon
    • Ziegenbein 21.07.2020 09:56
      Highlight Highlight Cool-den hät ich voll vergessen!
  • Ziegenbein 20.07.2020 16:38
    Highlight Highlight Würde besser passen!
    Benutzer Bild
    • Amateurschreiber 21.07.2020 13:19
      Highlight Highlight Blasphemie! (Ja, das Lied auch, aber das meine ich jetzt nicht). Ich glaube nicht, das Lemmy der Verwendung seiner Lieder zustimmen würde!
    • Grubinski 21.07.2020 13:28
      Highlight Highlight Lemmy würde wohl aus seinem Grab auferstehen und über Trumps Schuhe pissen
    • TanookiStormtrooper 21.07.2020 16:31
      Highlight Highlight @Grubinski
      Wie man hört fände Trump das aber ganz geil...
      #PeeTape 🤣
  • Prometheuspur 20.07.2020 15:51
    Highlight Highlight Ebenso Songs von Rihanna R.E.M. oder Queens "We Are The Champions" gehören zu Trumps verbotene Playlist. Er kapiert es einfach nicht und meint, mit seiner ignoranten Arroganz könne er sich alles erlauben.
  • JadeLinor 20.07.2020 15:50
    Highlight Highlight Auch Brendon Urie von Panic! At the disco war nicht gerade begeistert als Trump den Song "High Hopes" an seiner Propagandaveranstaltung verwendet hatte.
  • Ziegenbein 20.07.2020 14:38
    Highlight Highlight Linkin Park, In the End- Lyrics im Bezug zu Trump echt gaga.

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