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epa05831775 (FILE) - A file picture dated 10 November 2017 shows then US President Barack Obama (R) and President-elect Donald Trump (L) meet in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA. US President Trump on 05 March 2017 demanded from Congress to investigate an alleged wire-tapping of Trump's offices by Obama during his election campaign. Obama's spokesman has dismissed Trump's claims as 'simply false' and Trump not offered any evidence for his claims.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 53148417

Donald Trump und Barack Obama bei ihrem Treffen im Weissen Haus im November. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Obama über Trump: «Er ist ein Dummschwätzer»



Während US-Präsident Donald Trump von einer Krise zur nächsten taumelt, geniesst sein Vorgänger Barack Obama das Leben. Er macht Ferien, hält Reden für saftige Honorare und plant den Bau seiner Präsidentenbibliothek in Chicago.

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Einiges davon kann man in der neusten Ausgabe des Klatschmagazins «People» lesen, die am Freitag erscheinen wird. Es widmet seine Titelgeschichte den Obamas und ihrem neuen Leben. In einer vorab veröffentlichten Meldung erfährt man, was der alte vom neuen Bewohner des Weissen Hauses hält.

Trumps Kehrtwende

Donald Trump sei «nichts als ein Dummschwätzer» («a bullshitter»), soll Obama im letzten November zwei Freunden gesagt haben. Er habe damit auf einen Anruf Trumps in der Wahlnacht reagiert, in dem ihm der Wahlsieger seinen «Respekt» und seine «Bewunderung» ausgedrückt habe.

Der gleiche Trump hatte zuvor kaum ein gutes Haar an Obama gelassen. Er war sogar ein führender Vertreter der Birther-Bewegung, die Obamas Geburt in den USA und damit sein Anrecht auf das Amt des Präsidenten angezweifelt hatte. Obama hat das nicht vergessen. Seine Meinung über Trump habe sich seit dem November «kein bisschen verbessert», sagte eine Quelle zu «People».

Mehrheit will Obama zurück

Obama sei «tief besorgt» über das Treiben im Weissen Haus, sagte eine dritte Quelle. Er sei aber auch optimistisch und ermutigt, weil die Leute nicht einfach zuschauten, sondern sich engagierten. Öffentlich würde er seinen Nachfolger jedoch nicht kritisieren. Das widerspricht einem ungeschriebenen Gesetz für Ex-Präsidenten.

Sein Stern strahlt ohnehin umso heller, je tiefer Donald Trump im Skandalsumpf versinkt. Laut einer neuen Umfrage des Instituts Public Policy Polling wünschen sich 55 Prozent der Amerikaner, Barack Obama wäre immer noch Präsident. Nur 39 Prozent ziehen Trump vor. (pbl)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Capslock 18.05.2017 14:29
    Highlight Highlight Dummschwätzer erkennt man an deren IQ und der ist bei DumTrump nun wirklich nicht gerade das Goldene vom Ei
    • walsi 18.05.2017 16:43
      Highlight Highlight Da stellt sich die Frage wie so ein dummer Mann Milliardär werden konnte. Ein reicher Vater mit ein paar Millionen reicht als Erklärung nicht. Sonst müsste es auf der Welt viel mehr Milliardäre gebeb.
  • Wehrli 18.05.2017 14:20
    Highlight Highlight Wie immmer bei Obama, er formulierts höflich.
  • Rascal 18.05.2017 11:58
    Highlight Highlight "Nur 39 Prozent ziehen Trump vor..."

    NUR?

    39% ist astronomisch hoch gemessen an dem, was Trump bis jetzt "geleistet" hat.

    Ich weiss nicht was seine Unterstützer in Ihm sehen, aber der Verdacht liegt nahe, dass es sich dabei um Menschen mit dem genau gleichen Gemüt wie Trump handelt. Und da fragten sich gewissen Leute noch ernsthaft, woher das Amerika-Bashing kommt.
    • Richu 18.05.2017 12:41
      Highlight Highlight und "40% of voters approve of the job Trump ist doing to 54% who disapprove". Ich bin auch sehr überrascht, dass gemäss der im Bericht erwähnten neuester Umfrage "nur" 54% finden, dass Trump einen schlechten Job macht!
    • pamayer 18.05.2017 16:16
      Highlight Highlight In den USA gibt es kaum unabhängige Presse oder Nachrichten.
      Zeitung ist was für die Intellektuellen der Ostküste.
      Der Rest der USA verdummt vor dem TV.
      Und Trump Anhänger lassen sich mit Fake News Behauptungen abspeisen. Nicht zuletzt mangels unabhängiger Berichterstattung.

      Wie einst Berlusconi in Italien.
      Via Medien in Privatbesitz regieren.
    • rodolofo 18.05.2017 16:55
      Highlight Highlight Wir erleben das Gegenteil von dem, was Barak Obama am Anfang seiner Amtszeit angetroffen hat.
      Er musste zwei unüberlegt und dilletantisch angefangene und geführte Kriege von den Republikanischen Vorgänger-Regierungen übernehmen, sowie mit einem von verantwortungslosen Grossbanken verursachten Finanz-Crash bewältigen! Dass er und seine Leute es geschafft haben, das Allerschlimmste zu verhindern, darf als ein modernes Wunder angesehen werden!
      Jetzt, wo die Wirtschaft wieder anzieht, sitzt ein fetter Trump im gemachten Nest.
      Er kann jetzt die solide Vorarbeit der Demokraten in den Sand setzen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watson - die Weltwoche der SP 18.05.2017 11:29
    Highlight Highlight Dann sind Trump und Obama ja ziemlich gleich?
    • pat86 18.05.2017 14:22
      Highlight Highlight inwiefern?
    • phreko 18.05.2017 14:46
      Highlight Highlight Trollen ist nicht einfach...wenigstens hast du Mitleidsblitze erhalten ;-)
    • Watson - die Weltwoche der SP 18.05.2017 16:44
      Highlight Highlight Von den "yes we can" ist nicht mehr viel übrig.
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