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This video framegrab image from MSNBC's Morning Joe, shows Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaking to co-host Mika Brzezinski, Friday, May 1, 2020. (MSNBC's Morning Joe via AP)

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden wehrt sich gegen die Missbrauchsvorwüfe. Bild: AP

Biden wehrt sich gegen Missbrauchsvorwürfe: «Das ist nie passiert»



Der demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden wehrt sich vehement gegen Vorwürfe eines sexuellen Übergriffs in den 1990er Jahren. «Sie sind nicht wahr. Das ist nie passiert», erklärte der frühere US-Vizepräsident am Freitag. Biden äusserte sich damit erstmals selbst zu den Anschuldigungen gegen ihn, die seinen Wahlkampf gegen Präsident Donald Trump überschatten.

«[Die Vorwürfe,] sie sind nicht wahr. Das ist nie passiert.»

Joe Biden, US-Präsidentschaftskandidat msnbc

Die Vorwürfe reichen lange zurück: Eine frühere Mitarbeiterin aus Bidens Zeit als US-Senator, Tara Reade, beschuldigt den heute 77-Jährigen, er habe sie 1993 in einem Senatsgebäude gegen eine Wand gedrückt, unter ihren Rock gegriffen und sei mit seinen Fingern in sie eingedrungen. Bidens Wahlkampagne hatte die Anschuldigungen bereits deutlich zurückgewiesen, der Demokrat selbst hatte dazu bislang jedoch geschwiegen.

Nun äusserte er sich gleich doppelt: erst in einer schriftlichen Stellungnahme, dann in einem Interview des Senders MSNBC. Wenn Frauen solche Anschuldigungen äusserten, sollten diese gehört und genau untersucht werden, sagte Biden dort. «Aber nur die Wahrheit zählt.» Und in diesem Fall seien die Behauptungen schlicht unwahr. Es gebe darin viele Ungereimtheiten - dem müsse man nachgehen.

Reade hatte ihre Vorwürfe vor mehreren Wochen in einem Podcast publik gemacht. US-Medien, darunter die «Washington Post» und die «New York Times», starteten daraufhin Recherchen, sprachen mit Reade, damaligen Weggefährten der Frau und früheren Mitarbeitern von Biden. Eindeutige Belege für ihre Darstellung fanden sie nicht. Die Schilderungen der Frau werfen einige Fragen auf. Es kamen zuletzt allerdings nach und nach weitere Informationsschnipsel dazu an die Öffentlichkeit - was den Druck auf Biden steigerte, sein Schweigen zu brechen.

Reade hatte sich mehreren Personen anvertraut, unter anderem ihrer Mutter, die inzwischen gestorben ist. Ihr Bruder, dem die heute 56-Jährige nach eigenen Angaben damals von dem Vorfall erzählt hatte, bestätigte die Schilderung der «Washington Post» zufolge nicht auf Anhieb. Eine andere Person aus ihrem Umfeld habe erklärt, Reade habe damals von dem Zwischenfall berichtet - diese Person wollte jedoch anonym bleiben. Angestellte aus Bidens Senatsbüro wiederum, denen sich die Frau ebenfalls anvertraut haben will, wiesen ihre Schilderung ausdrücklich zurück.

Biden verwies auf die Aussagen seiner Ex-Mitarbeiter: Dutzende seien befragt worden und nicht einer habe die Angaben bestätigt.

Reade hatte nach eigenen Angaben damals auch eine Beschwerde wegen des Vorfalls eingereicht. Sie verlangt nun von Biden, archivierte Unterlagen aus seiner Senatszeit offenzulegen. Biden hielt dagegen, die archivierten Dokumente aus seinen Senatsjahren enthielten keine Personalakten. «Ich bin sicher, dass da nichts ist», sagte er. «Ich habe nichts zu verbergen.» Falls die Frau tatsächlich eine offizielle Beschwerde bei einer Senatsstelle eingereicht habe, könne diese nur im Nationalarchiv zu finden sein. Er wisse aber nichts davon, dass jemals eine solche Beschwerde gegen ihn eingegangen sei.

«Ich habe nichts zu verbergen.»

Joe Biden msnbc

Biden sagte, er wisse nicht, warum Reade die Vorwürfe vorbringe. «Ich verstehe es nicht», sagte er, betonte aber: «Ich werde sie nicht angreifen.»

epa08362747 (FILE) - US President Barack Obama (L) gestures toward US Vice President Joe Biden (R) after Obama awarded Biden the Presidential Medal of Freedom in the State Dining Room of the White House, in Washington, DC, USA, 12 January 2017 (re-issued on 14 April 2020). Former US president Barack Obama on 14 April 2020 in a video message endorsed Joe Biden for the US presidential elections.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 53237157

Joe Biden war von 2009 bis 2017 Barack Obamas Vizepräsident. Bild: EPA

Am Montag hatten sich in einem Bericht des Portals «Business Insider» noch eine damalige Nachbarin Reades und eine frühere Kollegin aus einem anderen Senatsbüro geäussert, denen Reade in den 1990er Jahren ebenfalls von dem Vorfall erzählt haben will. In früheren Interviews hatte Reade diese beiden Frauen als mögliche Stützen für ihre Darstellung nicht erwähnt.

Sie hatte ausserdem zwar schon vor einem Jahr - wie auch eine Reihe von anderen Frauen - öffentlich beklagt, Biden habe sich ihr in der Vergangenheit auf unangemessene Weise genähert. Zu dem nun vorgebrachten sexuellen Übergriff äusserte sich zu der Zeit jedoch nicht. Zur Begründung sagte sie, sie habe vor einem Jahr noch nicht den Mut gehabt, öffentlich über die Attacke zu sprechen.

Im vergangenen Frühling, kurz vor der Verkündung seiner Präsidentschaftsbewerbung, hatten mehrere Frauen öffentlich beklagt, Biden sei ihnen in der Vergangenheit gegen ihren Willen zu nah gekommen - etwa durch ungebetene Liebkosungen wie ein Tätscheln des Oberschenkels oder einen Kuss auf den Hinterkopf. Der Demokrat erklärte damals zunächst stoisch, er glaube nicht, dass er sich unangemessen verhalten habe. Erst später - angesichts wachsenden öffentlichen Drucks - gelobte er Besserung und versprach: «Ich werde künftig aufmerksamer und respektvoller sein mit dem persönlichen Raum von Menschen.» Die Zeiten hätten sich geändert.

Die neuen Anschuldigungen kommen für ihn zur Unzeit. Nach dem Rückzug des linken Senators Bernie Sanders steht Biden bereits als designierter demokratischer Herausforderer von Trump bei der Wahl Anfang November fest. Seine offizielle Kür als Kandidat soll bei einem Parteitag im Sommer folgen. Trumps Wahlkampagne nutzt Reades Vorwürfe längst, um Biden anzugreifen. Am Donnerstag hatte sich erstmals auch Trump zu Wort gemeldet und Biden aufgerufen, sich zu den Vorwürfen zu äussern. «Es könnten falsche Anschuldigungen sein», sagte Trump. So etwas habe er selbst bereits erlebt.

Diverse Frauen haben Trump sexuelle Belästigung bis hin zu Vergewaltigung vorgeworfen, was er allesamt zurückwies. Während des Wahlkampfes 2016 war ausserdem eine alte Tonaufnahme publik geworden, in der sich Trump anzüglich und herabwürdigend über Frauen äusserte - und darüber, dass er sie überall anfassen könne. Gewählt wurde er trotzdem. Wie schädlich Reades Vorwürfe für Bidens Wahlkampf sind, muss sich zeigen. (sda/dpa)

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Joe Biden streichelt Frau des neuen US-Verteidigungsministers

Joe Biden

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61
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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 02.05.2020 20:53
    Highlight Highlight kann nicht obama nochmals antreten?!
  • Q anon = B annon 02.05.2020 19:00
    Highlight Highlight Ich wage jetzt eine Steile These.
    Das Wahlkampfteam von Biden hat diese Anschuldigungen jetzt gross rausgebracht. Das war Kalkül. denn die wissen, jetzt ist es ein Thema. Im Juni nicht mehr. Solche Skandale müssen am Anfang der Kampagne aufs Parkett danach ist es Vergessen.
  • ujay 02.05.2020 18:00
    Highlight Highlight Anschuldigungen, Jahrzehnte nach der "Tat", in einem Wahljahr............das stinkt doch!
  • Spiegelkopf 02.05.2020 12:10
    Highlight Highlight Er hätte lieber gesagt “Keine Angst Leute, Ihr könnt mich problemlos wählen. Was mir vorgeworfen wird kann ich jetzt sowieso nicht mehr, auch wenn ich wollte. Eigentlich schade”.
  • Turi 02.05.2020 11:02
    Highlight Highlight Die Ironie liegt allenfalls darin, dass die Feministinnen und metoo-Aktivistinnen den Biden kompromisslos unterstützen.
    Glaubt Joe Biden...
    Ich lach mir einen Schranz ab soviel Doppelmoral und Heuchelei.
  • Zeit_Genosse 02.05.2020 10:34
    Highlight Highlight Der ganze Dreck gehört in einen sauberen Wahlkampf oder ganz sauber kommt niemand durch einen dreckigen Wahlkampf.
  • Samurai Gra 02.05.2020 10:20
    Highlight Highlight Brett Kavanaugh und Dobald Trump hätten aus div. Gründen nie ins Amt gewählt werden dürfen.


    Bei Biden ist es das selbe.
    Er hat abgesehen von den alten, ausgegrabenen Vorwürfen der Sexuellen Belästigung auch sonst Dreck am stecken, Politisch wie Persönlich.
  • Realtalk 02.05.2020 09:03
    Highlight Highlight O je was für ein schlechter Lügner.
    • ujay 02.05.2020 18:02
      Highlight Highlight @Perwoll.......warst du dabei?
  • Blitzesammler 02.05.2020 08:43
    Highlight Highlight Das Wahlkampfteam von Trump lässt grüssen!!
  • Noblesse 01.05.2020 23:16
    Highlight Highlight Gut, wer hat heutzutage nicht alles eine Schraube locker...
  • felixJongleur 01.05.2020 20:10
    Highlight Highlight Ob er sich etwas zu Schulden kommen lassen hat wird man kaum feststellen können. Da urteilen wir alle nach Sympathie. Ich sags mal so, einer der gerne an fremdem Haar riecht, Schultern massiert und seiner Frau den Finger knabbert am Rednerpult - gibt kein gutes Bild ab. Es geht seinen Gegner wohl eher darum, die Demokraten und ihre Medienmaschinerie sowie einen Teil des #metoo movements in die Doppelmoralfalle laufen zu lassen und sie so auch in anderen Themen als unglaubwürdig hinzustellen.
    • Selbstverantwortin 01.05.2020 20:37
      Highlight Highlight Ob jemand „eine gute Falle macht“, ist komplett irrelevant. Es hat in einem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung zu gelten, bis jemand verurteilt ist.
      Und zwar unabhängig davon, welche politische Meinung jemand hat.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 01.05.2020 20:49
      Highlight Highlight Wenn diese Vorwürfe stimmen, ist Biden genau so geeignet wie Trump.
      Nicht Mal ansatzweise.
    • felixJongleur 01.05.2020 21:49
      Highlight Highlight @Selbst: Selbstverständlich. Das war aber nicht mein Punkt, respektive es geht darum dass dieser Massstab für beide Seiten des politischen Lagers zu gelten hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jawela 01.05.2020 19:08
    Highlight Highlight "Reade hatte sich mehreren Personen anvertraut, unter anderem ihrer Mutter, die inzwischen gestorben ist."

    Ja, aber die Mutter hat damals bei Larry King angerufen und es dort erwähnt. Aber anscheinend unnötig das zu erwähnen?...

    Play Icon

  • Bruno S.1988 01.05.2020 18:49
    Highlight Highlight Für alle die nun Fragen warum Tara Read erst jetzt mit dieser Story an die Öffentlichkeit geht, empfehle ich diesen Watson Artikel aus 2018.
    https://www.watson.ch/!547689372#discussion_547689372
    War wohl damals eher an die Rechten gerichtet, die damals vermehrt diese Frage gestellt haben. Nun heute dürfte dieser Artikel auch für die Biden Verteidiger lesenswert sein.
  • Do not lie to mE 01.05.2020 18:41
    Highlight Highlight Pelosi wird von Reporterin in Bezug zu Kavanaugh und Beiden gefragt dabei begräbt sie die #MeToo movement. The Jimmy Dore nimmt die Antwort von Pelosi auseinader:
    Play Icon
    • Locutus70 02.05.2020 01:44
      Highlight Highlight Nancy Pelosi war schon immer eine schreckliche Opportunistin
    • Basti Spiesser 02.05.2020 09:15
      Highlight Highlight Die ist wahrscheinlich wiedermal stark angetrunken. Fällt mir öfters auf bei ihr in letzter Zeit.
    • Zyniker haben es leichter 02.05.2020 09:22
      Highlight Highlight Nancy "let them eat ice cream" Antoinette.
  • AdvocatusDiaboli 01.05.2020 18:25
    Highlight Highlight «[Die Vorwürfe,] sie sind nicht wahr. Das ist nie passiert.»

    -Brett Kavanaugh
    • Pukelsheim 01.05.2020 20:43
      Highlight Highlight Es gibt schon einen Unterschied. Bei Kavanaugh konnten mehrere Leute bestätigen, dass sie direkt im Nachhinein von der Geschichte Kenntnis hatten und es gab auch mehrere, die ihn angeschuldigt haben.

      «At least seven people, including Ms. Ramirez’s mother, heard about the Yale incident long before Mr. Kavanaugh was a federal judge. Two of those people were classmates who learned of it just days after the party occurred, suggesting that it was discussed among students at the time.» - NYT

      Bei Biden, für den Moment, ist es ihr Wort gegen seines.
    • Q anon = B annon 02.05.2020 19:19
      Highlight Highlight Eine kurze frage and Sie Diaboli
      Kannten Sie und die Öffentlichkeit Kavanaugh vor der Nominierung zum Obersten Richter?
      Kannten Sie Biden vor der Nominierung als Präsidentschaftskandidat?
      Eben!
      Biden war 8 Jahre Vice Präsident, war das nicht genug Zeit sich zu melden?
    • AdvocatusDiaboli 02.05.2020 23:29
      Highlight Highlight @Tag: Du bringt da eine schwache Ausrede. Die Parole der Demokraten lautete in den letzten Jahren konstant: Frauen muss geglaubt werden, man muss davon ausgehen das Frauen die Wahrheit sagen.

      Joe Biden selber sagte das immer wieder, als es Republikanern an den Kragen ging. Jetzt wo aber er selber am Pranger ist, bring er die gleichen Ausreden wie Kavanaugh und co., statt sich an seine Worte zu halten.

      https://www.washingtonpost.com/politics/joe-biden-when-a-woman-alleges-sexual-assault-presume-she-is-telling-the-truth/2018/09/17/7718c532-badd-11e8-a8aa-860695e7f3fc_story.html
  • ThePower 01.05.2020 18:17
    Highlight Highlight Ach, und das fällt ihr jetzt erst ein🤔
    • jawela 01.05.2020 19:01
      Highlight Highlight Nein, sie hat es schon vorher gesagt. Ihrer Mutter zum beispiel. Die es damals auch bei Larry King erzählt hat. Also "NICHT ERST JETZT".

      Sie kann einfach nicht zusehen wie ein Monster Präsident wird. Schon wieder eins...
    • Pukelsheim 01.05.2020 22:14
      Highlight Highlight @jawela: Spannend, das kannte ich noch nicht. Aber gibt‘s Verifizierung, dass das wirklich die Mutter ist?
    • Q anon = B annon 02.05.2020 19:13
      Highlight Highlight Aber Vice Präsident war I.O?
      Sorry wirkt auf mich nicht Glaubwürdig!
  • Bruno S.1988 01.05.2020 18:01
    Highlight Highlight Wären Pete oder Amy noch im Rennen, würden die Dems anders mit der Situation umgehen. Da bin ich mir zu 100% sicher. Biden besitzt sogar die Frechheit fremde Frauen und Mädchen vor der Presse unangemessen zu berühren. Der macht das mit solch einer Verständlichkeit. Was macht er, wenn sonst niemand vor Ort ist, ausser er und eine hübsche Frau? Wie gesagt, der einzige Unterschied zu Trump ist sein Team. Und die Amerikaner sollten damit aufhören sich wie Fans zu verhalten und mehr wie Wähler! "Aber trump is viel schlimmer" ist die jämmerlichste Rechtfertigung überhaupt.
    • Ludwig van 01.05.2020 18:59
      Highlight Highlight Ich habe einen Zusammenschnitt von solchen Berührungen gesehen und ich bin mir ziemlich sicher dass sie nicht sexuell waren. Zumindest in Europa wäre das völlig normal, aber die Amerkaner sind bekanntermassen deutlich empfindlicher bei dem Thema.

      Was meinst du damit falls Pete und Amy noch im Rennen wären?
    • Bruno S.1988 01.05.2020 22:23
      Highlight Highlight In diesem Video sieht man, wie Biden den kleinen Mädchen immer wieder den gleichen Witz erzählt "just remember, no dates till you 30".
      Also als Witz würde ich das nicht bezeichnen. Wenn das meine Tochter wäre und ein alter Greiss sie zu sich ruft, sagt wie hübsch sie sei und das sie niemand daten soll bis sie 30 ist...ich könnte nicht so cool bleiben. Es ist einfach nur verstörend und sagt einiges über seine Gedankenwelt aus. Sieht ein kleines Mädchen und denkt an so was...und zwar immer und immer wieder!
      Falls Pete oder Amy noch im rennen wären, würde das DNC Biden zum Rücktritt auffordern!
      Play Icon
    • Samurai Gra 02.05.2020 10:22
      Highlight Highlight @häxxebäse: Ja auch Trump gehört in diese Generation.

      Was mich so unglaublich nervt ist das es bei Trump kritisiert und bei Biden akzeptiert wird.
      Nein bin kein Trump Fan
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 01.05.2020 17:56
    Highlight Highlight er wird jeden Lügendetektor Test problemlos bestehen!

    Wenn er sich nicht mehr an seine Frau erinnern kann wird es bei der Geschichte, unabhängig ob sie stattgefunden hat genau so sein.
  • N. Y. P. 01.05.2020 17:54
    Highlight Highlight Biden ist doch schon erledigt, bevor es angefangen hat. Die Russen werden sich die Munition gegen Biden für den finalen Showdown aufbewahren. Ein paar Wochen vor den Wahlen folgt dann der Blattschuss.

    Der Blattschuss gilt bei der Jagd als guter Treffer. Im übertragenen Sinn wird das Wort Blattschuss in der Allgemeinsprache auch als Volltreffer verwendet.
    • felixJongleur 01.05.2020 18:47
      Highlight Highlight Es spricht Bände bei den Dems, wenn man das eigene Versagen nicht sehen will und stattdessen die bösen Russen für alles verantwortlich macht. Dass die Menschen in den USA zu so grosser Zahl frustriert sind und sich von der Politik abgewendet haben oder es "denen da oben" mit einem orangefarbigen Reality-TV Star gezeigt haben, ist sicher nicht dem Einfluss einiger Russentrolle auf facebook zurück zu führen.
    • Bruno S.1988 01.05.2020 18:59
      Highlight Highlight Es waren auch die Russen die dafür gesorgt haben dass die Demokraten einen alten senilen grabschenden Opa als Trump Gegner aufgestellt haben 🤦🏻‍♂️
    • Juliet Bravo 01.05.2020 19:05
      Highlight Highlight Das waren etwas mehr als 10‘000$. Die Beschäftigten und die Infrastruktur lasst du getrost auf der Seite, Chrigi-B.
      Hier eine Arte-Dok, die dem schön auf den Grund geht, inkl. Gespräch mit dem Chef dieser Operation😉

      https://www.arte.tv/de/videos/075222-000-A/propaganda-3-0-putin-und-der-westen/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Selbstverantwortin 01.05.2020 17:42
    Highlight Highlight Es gilt hoffentlich die Unschuldsvermutung.
    Es war lange genug Zeit, Anzeige zu erstatten. Wer das verpasst, soll schweigen, weil die Beschuldigten keine faire Chance haben, ihre Unschuld zu beweisen.
    • Sapientia et Virtus 01.05.2020 19:07
      Highlight Highlight Grundsätz bin ich mit dir einverstanden, aber: Bei Brett Kavanaugh wollte Biden nichts von Unschuldsvermutung wissen, daher hält sich mein Mitleid mit ihm in Grenzen.
    • Turi 02.05.2020 11:07
      Highlight Highlight Biden war als Vize unter Obama massgeblich für die Kultur verantwortlich, die die Unschuldsvermutung abgeschafft hat. Glaubt der Beschuldigerin!

      Ich hoffe für Biden dass der die Lektion heftig kriegt, und für einmal auch auf die Unschuldsvermutung verzichten muss. Wenn ich einem das gönne, dann ihm, dem Feind von Rechtsstaatlichkeit.
  • Bruno S.1988 01.05.2020 17:42
    Highlight Highlight Wie kommt es, dass auf 20min.ch exakt der gleiche Text verwendet wird?
    Benutzer Bild
    • Oh Dae-su 01.05.2020 17:55
      Highlight Highlight Nennt sich Agenturmeldung
    • Bruno S.1988 01.05.2020 18:54
      Highlight Highlight Alles klar. Damals im Jahr 2018 hat Watson über den Kavanaugh Fall doch etwas persönlicher berichtet. Kein Vergleich zur jetzigen Biden Berichterstattung, die doch sehr zurückhaltend daher kommt.
    • Quo Vadis 02.05.2020 09:18
      Highlight Highlight Aber sicher Bruno, zudem mindestens 1 Artikel zu Kavanaugh immer im obersten Bereich der Website... Joe Biden rangiert bei negativen Nachrichten zwischen quackenden Entchen und einem Baroni Artikel über schlechtes Essen...

      Mir geht's nicht mal um pro oder contra Biden, sondern um die Doppelmoral und Double standards im Allgemeinen die von unseren lieben Medien angewendet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 01.05.2020 17:33
    Highlight Highlight Die Zeit hat dazu ein sehr schönes Meinungsstück publiziert.
    Fazit, es ist natürlich einfacher, wenn es den politischen Gegner und nicht die eigenen Leute trifft.
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-05/usa-joe-biden-vorwuerfe-uebergriffe-us-demokraten-metoo/komplettansicht
    Das dabei ein paar moralisch gute und richtige intellektuellen Schiffbruch erleiden, freut mich, doch um MeToo tut es mir leid. Die wichtige Grundmessage, die es zu einem gewissen Grad verbreitet hat, hat sich in eine politischen Waffe aufgelöst und dabei den gesellschaftlichen Mob wiederbelebt.
  • cal1ban 01.05.2020 17:26
    Highlight Highlight Es gilt die Unschuldsvermutung aber Biden wird nicht ohne Grund Creepy Uncle Joe genannt.

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