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Trumps Stabchef John Kelly geht Ende Jahr



epa07214794 (FILE) - White House Chief of Staff John Kelly attends a news conference in which he spoke on relief aid in Puerto Rico, Trump's nuclear policy and North Korea, among other issues; in the James Brady Press Briefing Room of the White House in Washington, DC, USA, 12 October 2017 (reissued 07 December 2018). US media reports on 07 December 2018 state John Kelly may resign in coming days. Kelly replaced former White House Chief of Staff Reince Priebus as chief in summer 2018.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

John Kelly. Bild: EPA/EPA

Die Spekulationen um das Aus von Donald Trumps Stabschef John Kelly haben ein Ende. US-Präsident Donald Trump wechselt zum zweiten Mal seinen Stabschef im Weissen Haus aus. John Kelly werde zum Jahreswechsel hin gehen, sagte Trump am Samstag in Washington. Ein Nachfolger soll spätestens am Montag bekannt gegeben werden.

Kelly ist in der weniger als zwei Jahre dauernden Amtszeit von Donald Trump bereits der zweite Stabschef, der seinen Hut nehmen muss. Der General und kurzzeitige Heimatschutzminister war auf den glücklosen Reince Priebus mit dem Ziel gefolgt, Ordnung in die Abläufe des Weissen Hauses zu bringen. Zuletzt hatte sich der 68-Jährige jedoch mehr und mehr mit dem Präsidenten überworfen.

Über Kellys bevorstehenden Abgang war in Washington seit Monaten spekuliert worden. Als Nachfolger ist Nick Ayers im Gespräch, der bisherige Stabschef von Vizepräsident Mike Pence.

Dutzende Personalwechsel

Die Demission Kellys ist die zweite grosse Personalie im Umfeld Trumps seit den Kongresswahlen am 6. November. Zuvor hatte er sich bereits von seinem Justizminister Jeff Sessions getrennt. Davor hatte es Dutzende Personalwechsel gegeben - zu den aufsehenerregendsten hatte die angeblich per Twitter erfolgte Entlassung von Aussenminister Rex Tillerson gehört.

Trump selbst hatte auf Kritik an seiner als unstet empfundenen Personalpolitik stets geantwortet, es sei völlig normal, dass hoch qualifizierte Menschen im Öffentlichen Dienst immer wieder ausgetauscht werden und in die besser bezahlte Privatwirtschaft wechseln.

Allerdings hatte Trump seinem Vorgänger Barack Obama noch heftige Vorwürfe gemacht, als dieser 2012 den dritten Stabschef binnen drei Jahren ins Weisse Haus geholt hatte. Die vielen Wechsel seien Teil der Ursache dafür, dass Obama seine politische Agenda nicht voranbringen könne, hatte Trump damals argumentiert. 

Mark Milley soll neuer US-Generalstabschef werden

FILE - In this May 25, 2017 file photo, Army Chief of Staff Gen. Mark Milley listens to a question while testifying on Capitol Hill in Washington, before a Senate Armed Services Committee hearing on the Army's fiscal 2018 budget. President Donald Trump will tap Gen. Mark Milley as his next top military adviser, choosing a battle-hardened commander who has served as chief of the Army for the last three years, U.S. officials said Friday.  (AP Photo/Andrew Harnik)

Mark Milley. Bild: AP/AP

US-Präsident Donald Trump hat zudem  Armeechef Mark Milley als neuen Generalstabschef nominiert. Der 60-jährige Vier-Sterne-General solle Joseph Dunford ersetzen, der im Oktober in den Ruhestand geht, teilte Trump am Samstag über den Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Das Datum für die Amtsübergabe werde noch festgelegt. Der US-Senat muss Milley noch bestätigen. Dunford war 2015 von Trumps Vorgänger Barack Obama ernannt worden.

US-Medienberichten zufolge hatte sich Verteidigungsminister Jim Mattis für einen anderen Kandidaten, den Luftwaffengeneral David Goldfein, ausgesprochen. Trump habe sich aber über diese Empfehlung hinweggesetzt.

Der Generalstabschef ist einer der wichtigsten Berater des Präsidenten in Verteidigungsfragen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner des Verteidigungsministers. (aeg/sda/afp)

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Video: srf

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 09.12.2018 00:38
    Highlight Highlight Beängstigend. In solchen Aufgaben hat man wohl frühestens nach 6 Monaten etwas Durchblick und wird wirkungsvoll. Aber vielleicht ist es das Ziel, dass niemand den Durchblick gewinnt... 🤐
  • Wilhelm Tell 09.12.2018 00:00
    Highlight Highlight Die Ratten verlassen dass Schiff
    • lilie 09.12.2018 19:21
      Highlight Highlight Nee, leider nicht, die Ratten bleiben, die Menschen gehen, und irgendwann ist das Schiff vollends steuerlos, läuft auf irgendein Riff auf und geht sang- und klanglos unter...
  • Zeit_Genosse 08.12.2018 23:18
    Highlight Highlight Es ist eigentlich egal wer unter dem aktuelle POTUS irgendwelche Posten besetzt.
  • Imnon 08.12.2018 23:07
    Highlight Highlight Haben die Amis keine Angst um ihr Land?
  • Pana 08.12.2018 19:49
    Highlight Highlight Immer wieder gerne.
    Benutzer Bild
    • TanookiStormtrooper 08.12.2018 20:09
      Highlight Highlight BINGO!
  • Thinkdeeper 08.12.2018 19:47
    Highlight Highlight Meine Hypothese:
    Countdown für eine begrenzte militärische Aktion der Trump Administration und Beginn von WWW III
    800 Tage.
    • Schiri 08.12.2018 19:55
      Highlight Highlight Nice
    • Tiny Rick 08.12.2018 20:02
      Highlight Highlight WWW III?? World world war 3 oder world war war 3? World word war 3? World wrestling war 3? So vile Möglichkeiten... ;-)
    • swisskiss 08.12.2018 20:41
      Highlight Highlight Thinkdeeper: Der Einsatz von Truppen wurde angesichts der völligen Inkompetenz Tumps schon durch den Kongress beschränkt. So ist die Finanzierung von militärischen Aktionen nur noch durch Zustimmung der Legislative möglich.
  • roger.schmid 08.12.2018 19:42
    Highlight Highlight Für einen, der von sich behauptet nur "the best people in the world" zu engagieren, ist die Quote an gefeuerten und Kriminellen ganz schön beachtlich..
  • Nelson Muntz 08.12.2018 19:41
    Highlight Highlight Trump hatte wohl bald mehr Wechsel im Personal als Rocco Sifredi Drehpartnerinnen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 08.12.2018 20:06
      Highlight Highlight Das ist mal wirklich schön ausgedrückt. Dafür gibt's von mir ein ganz herzliches HA HA. 😂
    • swisskiss 08.12.2018 20:49
      Highlight Highlight Nelson Muntz: Wobei die Frage offen bleibt, wer bei der Arbeit mehr gegf...t wurde.
    • äti 08.12.2018 21:56
      Highlight Highlight ... mehr bezahlen musste ..

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