Hochnebel-1°
DE | FR
6
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
USA

Putin-Sprecher bestätigt Kontakt zu Trumps Ex-Anwalt

President Donald Trump, right, walk past Russia's President Vladimir Putin, left, as they gather for the group photo at the start of the G20 summit in Buenos Aires, Argentina, Friday, Nov. 30, 2018. L ...
Putin und Trump weilen aktuell beide in Buenos Aires am G20-Gipfel.Bild: AP/AP

Putin-Sprecher bestätigt Kontakt zu Trumps Ex-Anwalt

01.12.2018, 10:5201.12.2018, 11:28

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat einen Kontakt seines Stabes zu einem Vertrauten von US-Präsident Donald Trump bestätigt. Es seien per Mail Anfragen eingegangen, bei einem Investitionsprojekt zu helfen, sagte Peskow am Freitagabend (Ortszeit) am Rande des G20-Gipfels in Buenos Aires.

Soweit er sich erinnere, sei es darum gegangen, «ein Trump-Haus zu bauen», sagte er der Agentur Interfax zufolge. Wann der Kontakt genau war, blieb zunächst unklar.

Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen hatte am Donnerstag vor Gericht in New York eine Lüge zugegeben. Er habe die Pläne für einen Trump-Tower in Moskau nicht im Januar 2016 abgebrochen, sondern noch bis Juni vorangetrieben. Um diese Zeit stand die Nominierung des Unternehmers als republikanischer Präsidentschaftskandidat schon so gut wie fest.

«Weit von der Realität entfernt»

Cohen ist eine Schlüsselfigur für US-Sonderermittler Robert Mueller. Dieser durchleuchtet die Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland, um mögliche Absprachen aufzudecken.

Nach Cohens Angaben gab es ein Telefonat mit einer Assistentin von Peskow. Das bestätigte der Sprecher von Kremlchef Wladimir Putin: Eine englischsprachige Mitarbeiterin habe Cohen zurückgerufen und wegen der Investition an das Internationale Wirtschaftsforum in St.Petersburg verwiesen. «Sie haben nur wenige Minuten gesprochen.»

Im übrigen seien die in den USA diskutierten Darstellungen des Vorgangs «weit von der Realität entfernt», sagte Peskow. «Cohens Beichte» vor Gericht müsse eher ein Geistlicher beurteilen, «und der bin ich nicht». (viw/sda/dpa)

Endlich kannst du ihn kaufen: den Trumpy Bear

Video: twitter.com/atrupar
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Überdimensionierte Riesenshrimps aka Reaper
01.12.2018 11:35registriert Juni 2016
Autsch Putins nächster Schachzug.
Dem POTUS den Boden entziehen, da kommen sicher noch einige Bestätigungen.

Der POTUS wird dadurch, wenn er nicht gar fällt, stark Diskrediert, die USA stark gespalten und extrem in der Handlungsfähigkeit gehindert und zunehmend Isoliert.

Und während die USA sich Zerfleischen Übernehmen das Reich der Mitte und das Zarenreich das Ruder, so wohl der Plan.
637
Melden
Zum Kommentar
avatar
FrancoL
01.12.2018 12:05registriert November 2015
Mehr als nur interessant wie die Putin-Umgebung gegen den Genie-Präsidenten gezielt Nadelstiche setzt.
Durch solche Aeusserungen stärken die Russen ihre Position.
407
Melden
Zum Kommentar
avatar
Jawolaufensiedenn
01.12.2018 13:28registriert März 2017
Langsam bestätigt es sich: Trump ist russischer Agent...
294
Melden
Zum Kommentar
6
Olaf Scholz ist ein Zauderer – in der Panzer-Frage aber lag er richtig
Bundeskanzler Olaf Scholz hat mit der Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine lange gezögert und dafür Prügel bezogen. Am Ende aber hat er das Maximum erreicht.

Die Ukraine ist militärisch unter Druck. Russland hat vor allem in Donezk und Luhansk seine Angriffe verstärkt, indem es ohne Rücksicht auf Verluste Leute ins Gefecht schickt, ob reguläre Soldaten oder Wagner-Söldner. Seit Monaten fordert die ukrainische Führung deshalb vom Westen mehr und bessere Waffen, vor allem Kampfpanzer.

Zur Story