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Tillerson über Trump: «Ich sagte ihm, das kann man nicht machen, es verletzt das Gesetz»



FILE - In this Aug. 11, 2017, file photo, Secretary of State Rex Tillerson, left, speaks following a meeting with President Donald Trump at Trump National Golf Club in Bedminster, N.J. The strained relationship between President Donald Trump and Secretary of State Rex Tillerson came under renewed focus Sunday, Oct. 15, during an interview with Jake Tapper on CNN, as Tillerson insisted that Trump has not undermined him even as he again refused to deny calling the president “a moron.”(AP Photo/Pablo Martinez Monsivais, File)

Bild: AP/AP

Donald Trumps früherer Aussenminister Rex Tillerson hat in einer seiner seltenen öffentlichen Äusserungen ein unvorteilhaftes Bild seines früheren Chefs gezeichnet. Trump habe ihn öfter gebeten, Dinge zu tun, die ungesetzlich seien.

Dies sagte Tillerson nach US-Medienberichten auf einer Veranstaltung in Houston (Texas). «Oft sagte der Präsident: »Das will ich machen und ich will es auf diese Art machen"«, erklärte Tillerson. »Und ich habe dann immer gesagt, Herr Präsident, ich verstehe, was sie wollen, ober das kann man so nicht machen. Es verletzt das Gesetz", fuhr Tillerson fort. Trump habe dann am Ende solcher Unterredungen oft frustriert reagiert.

Die Schilderungen des ehemaligen Ölmanagers Tillerson passen in das Bild, das mehrere Buchautoren, darunter der Watergate-Enthüller Bob Woodward, von Trump im Weissen Haus gezeichnet hatten. Tillerson wurde von Trump nach etwas mehr als einem Jahr im Amt entlassen - er soll während eines Auslandaufenthaltes per Twitter davon erfahren haben.

Tillerson erklärte bei dem Auftritt auch, er habe während seiner Zeit als Aussenminister ein klares Bild von Russlands Staatschef Wladimir Putin entwickelt. Putin sei sehr kalkulierend und spiele «dreidimensionales Schach». Er wolle den Einfluss der USA in der Welt untergraben.

Der Ex-Aussenminister äusserte auch Bedenken zum Umgang Trumps mit seiner Wählerschaft. «Ich will ehrlich sein, es besorgt mich, dass das amerikanische Volk so wenig über bestimmte Probleme wissen will, dass es sich mit 128 Zeichen zufrieden gibt», sagte Tillerson. 128 Zeichen ist das Maximum für eine Nachricht auf Twitter, Trumps favorisiertes Medium für direkte Nachrichten an die Amerikaner. (aeg/sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Vanessa_2107 08.12.2018 04:26
    Highlight Highlight "Tillerson hat gelästert" stimmt aber sicher alles was er gesagt hat, oder?
  • Raphael Stein 08.12.2018 01:46
    Highlight Highlight ...dreidimensionales Schach.

    so clever bisher die US Aussenpolitik reagierte, die letzten paar Jahre in Klammern, so clever agieren Putin und der Kern der Chinesischen Machtelite heute.

  • Kiyoaki 07.12.2018 22:46
    Highlight Highlight Trumps Reaktion. Und ja, der Tweet ist echt...
    Benutzer Bild
    • Vanessa_2107 08.12.2018 04:24
      Highlight Highlight Wieso sollte der Tweet nicht echt sein?
    • Mia_san_mia 08.12.2018 06:50
      Highlight Highlight Ja dann ist es wohl doch nicht so schlecht, dass er ihn rausgeworfen hat.
  • Cas 07.12.2018 21:26
    Highlight Highlight Max. Anzahl Zeichen eines Tweets sind nicht 128 wie im Artikel erwähnt, sondern 280 (früher 140).
    Quelle ;-) https://www.watson.ch/digital/twitter/784485063-werden-trump-tweets-noch-uebler-die-5-wichtigsten-antworten-zur-twitter-zeichenexplosion
  • Denk-mal 07.12.2018 21:03
    Highlight Highlight ....hiess es hier, als ich vom gefährlichen KGB Mann sprach! Es hagelte Blitze. Vielleicht glaubt ihr jetzt, ihr Putin Versteher.
    • nödganz.klar #161 07.12.2018 22:18
      Highlight Highlight Kompliment, sehr elegant den Benutzernamen in den Kommentar einfliessen lassen. 😂
    • Wurstbrot 08.12.2018 08:10
      Highlight Highlight Putin ist im Gegensatz zu Trump nicht blöd. Ja klar will er den Einfluss der USA in der Welt möglichst verringern. Das ist auch gut so!
  • Musikuss 07.12.2018 20:46
    Highlight Highlight Trump behandelt die Menschen wie Hunde: erst dressiert er sie zu unbedingtem Gehorsam: wer nicht sofort pariert, wird gleich öffentlich gedemütigt und gefeuert. Um seine Wähler bei Laune zu halten, wirft er ihnen ab und zu einen Knochen hin: den Christen das Abtreibungverbot, den Juden die Verlegung der US- Botschaft nach Jerusalem, den Reichen die Steuergeschenke, den Weissen seinen Hass auf Alles, was auch nur andeutungsweise farbig ist, usw usw..
    Das Ganze ist dermassen durchsichtig und doch fallen die Leute reihenweise auf ihn rein, nicht nur in den USA!
    • Butzdi 07.12.2018 23:25
      Highlight Highlight Richtig, da muss man nur mal die Kommentarspalten von 20min lesen. Es hat ganz viele Trump Fanboys die dort ihrem wirren Kultleader in den Hintern kriechen.
    • Conguero 08.12.2018 01:03
      Highlight Highlight Die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem hat er nicht wegen der Juden veranlasst, sondern wegen des Bible Belts. Die Evangelikalen träumen von einem Grossisrael als Voraussetzung für die Rückkehr des Messias. Das ist ein gewaltiges Wählerpotential, während die jüdische Dispora in den USA eher vernachlässigbar ist.
  • DonChaote 07.12.2018 20:22
    Highlight Highlight Im westen nichts neues...
  • Wendy Testaburger 07.12.2018 20:13
    Highlight Highlight Lieber 128 Zeichen voll Grenzdebilität als 1280
  • Bud Spencer 07.12.2018 19:49
    Highlight Highlight Seine Aussage wird leider die Trump Wähler wieder einmal nicht die Bohne interessieren...
    • rodolofo 07.12.2018 21:31
      Highlight Highlight Die wollen eben einen solchen unbegreiflichen, destruktiven Kotzbrocken im Weissen Haus sitzen haben!
      Je mehr Geschirr dieser "Elephant im Porzellan-Laden" zertrümmert, desto grösser ist das Gaudi bei den grölenden Trump-WählerInnen...

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