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Danke, Jay Z! So poetisch hat uns noch nie jemand den «War on Drugs» erklärt



Im Zeitraffer fliegt der Pinsel über die Leinwand, zeichnet in Sekundenschnelle eindrückliche Bilder von überfüllten Gefängnissen, martialisch gerüsteten Polizisten, Hanfblüten und Geldsäcken, alles untermalt mit der sonoren Stimme von Shawn Carter – besser bekannt als Jay Z. 

Der Rapmogul und Hip-Hop-Produzent hat in einem Gemeinschaftsprojekt für die «New York Times» zusammen mit der Illustratorin Molly Crabapple eine Geschichtslektion der etwas anderen Art verfasst. In dem gut dreiminütigen Video wird der von den USA geführte «War on Drugs» abgehandelt: Von der Nulltoleranz der Reagan-Jahre über die stetig steigende Gefängnispopulation wegen Drogen-Bagatelldelikten bis hin zum Marihuana-Boom der 10er-Jahre.

Seine Botschaft: Der von der Nixon-Administration propagierte «War on Drugs» ist grandios gescheitert. Anstatt die Welt drogenfreier zu machen, hat er vor allem bei der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA zu unsäglichem Leid und zu einer massiven Zunahme der Ungleichheit geführt. (wst)

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