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Diese Bilder zeigen den ganzen Schrecken des Erdbebens in Ecuador mit über 400 Toten



Nach dem Erdbeben in Ecuador sind bisher 424 Todesopfer geborgen worden. Aber auch Überlebende werden noch aus den Trümmern geborgen.

epa05265862 View of the debris left after the earthquake in Pedernales, Ecuador, on 18 April 2016. An 7,8 richter scale earthquake affected the northwest region of Ecuador leaving 350 people dead and more than 2068 injured according to Government data.  EPA/José Jácome

Trümmer in der Stadt Pedernales.
Bild: EPA/EFE

Das Sicherheitsministerium verbreitete am späten Montagabend (Ortszeit) auf Twitter und Facebook ein Video, auf dem zu sehen ist, wie Feuerwehrleute aus Ecuador und dem Nachbarland Kolumbien in der Stadt Portoviejo einen Mann retten.

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Retter bergen einen Mann lebend aus den Trümmern.
YouTube/AFP news agency

Im Video erzählt ein Helfer, einem Verwandten sei es zuvor gelungen, den verschütteten Mann auf dem Handy zu erreichen. Es war unklar, wann das Video entstanden war. Nach einem Bericht der BBC wurden am Montagabend in Manta sechs Menschen lebend aus den Trümmern eines Hotels geborgen – darunter ein dreijähriges Mädchen und ein Baby.

epa05265912 Rescue workers with trained dogs look for survivors in Pedernales, Ecuador, on 18 April 2016. A 7,8 richter scale earthquake affected the northwest region of Ecuador, on 16 April 2016, leaving 350 people dead and more than 2068 injured according to Government data.  EPA/José Jácome

Rettungskräfte suchen mit Hunden nach Überlebenden.
Bild: EPA/EFE

Mehr als 400 Helfer aus Mexiko, Kuba, Chile, Kolumbien, Spanien und der Schweiz nehmen an den Bergungsarbeiten teil, wie Aussenminister Guillermo Long über Twitter bekanntgab.

Hunderte vermisst

Nach Angaben des Roten Kreuzes in Ecuador wurden am Montagabend noch 320 Menschen vermisst. Das Beben der Stärke 7,8 hatte am Samstagabend vor allem einen rund 100 Kilometer breiten Küstenstreifen 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Quito getroffen.

epa05265909 Inhabitants of La Chorrera sleep in their boats after their houses were affected by the earthquake, on 18 April 2016. A 7,8 richter scale earthquake affected the northwest region of Ecuador, on 16 April 2016, leaving 350 people dead and more than 2068 injured according to Government data.  EPA/José Jácome

Viele Einwohner von La Chorrera schlafen in ihren Booten, nachdem ihre Häuser beim Beben zerstört wurden. Bild: EPA/EFE

Mehr als 20'000 Menschen mussten in Notunterkünften untergebracht werden, wie der Katastrophenschutz des südamerikanischen Landes (SNGR) am Dienstag mitteilte. Weitere 4027 Menschen seien verletzt worden.

The Sanchez family mourn the loss of their five family members, victims of the 7.8-magnitude earthquake, during a funeral service in Portoviejo, Ecuador, Monday, April 18, 2016. The Saturday night quake left a trail of ruin along Ecuador’s normally placid Pacific Ocean coast. At least 350 people died and thousands are homeless. President Rafael Correa said early Monday that the death toll would “surely rise, and in a considerable way.” (AP Photo/Rodrigo Abd)

Angehörige trauern an den Särgen ihrer Verwandten in Portoviejo.
Bild: Rodrigo Abd/AP/KEYSTONE

Rund ein Drittel der Toten kam aus der 55'000 Einwohner zählenden Küstenstadt Pedernales, die grösstenteils zerstört wurde. Auch die Städte Manta und Portoviejo wurden schwer beschädigt.

Rescue workers from Venezuela organize themselves before they search for earthquake survivors in Portoviejo, Ecuador, Monday, April 18, 2016. The strongest earthquake to hit Ecuador in decades flattened buildings and buckled highways along its Pacific coast, sending the Andean nation into a state of emergency. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Rettungskräfte aus Venezuela bei den Trümmern in Portoviejo.  Bild: Rodrigo Abd/AP/KEYSTONE

Nach den Worten von Präsident Rafael Correa handelt es sich um die schlimmste Katastrophe in Ecuador seit 1949. Damals waren bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 im Zentrum des Landes mehr als 5000 Menschen gestorben.

epa05265931 Ecuadorians wait to get water in Pedernales, Ecuador, on 18 April 2016. A 7,8 richter scale earthquake affected the northwest region of Ecuador, on 16 April 2016, leaving 350 people dead and more than 2068 injured according to Government data.  EPA/José Jácome

Anstehen für Trinkwasser.
Bild: EPA/EFE

Correa ordnete nach örtlichen Medienberichten die Mobilisierung der Streitkräfte an, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen. Er verfügte demnach zudem, dass alle Trinkwasserhersteller des Landes ihre Produkte für Notfälle zur Verfügung stellen müssen.

Unter den Opfern waren laut Correa ein US-Amerikaner, zwei Kanadier, sieben Kolumbianer, drei kubanische Ärzte und eine nordirische Nonne.

Jahrelanger Wiederaufbau

epa05266281 Vehicles transit a road that was damaged during a strong earthquake, in Punto Palmar, Ecuador, 18 April 2016. The death toll from a 7.8 magnitude earthquake that hit Ecuador's Pacific coast on 16 April 2016, stands at 413, the Security Ministry said on 18 April. Officials said that 2,068 people were injured in the temblor, which toppled buildings and ripped up streets.  EPA/JOSE JACOME

Eine zerstörte Strasse in Punto Palmar. Der Wiederaufbau nach dem Erdbeben wird Milliarden Dollar kosten.
Bild: EPA/EFE

Der Wiederaufbau werde Milliarden Dollar kosten, erklärte Correa am Montagabend. Es sei viel an erdbebensicheren Bauweisen zu verbessern. Nach dem verheerenden Beben in Haiti 2010 seien die Bauvorschriften in Ecuador verschärft worden, ältere Gebäude seien jedoch sehr anfällig, sagte Correa.

Stores owners recover usable items from the rubble of their stores in Manta, Ecuador, Monday, April 18, 2016. A Saturday night quake left a trail of ruin along Ecuador’s Pacific Ocean coast. Hundreds died and thousands are homeless. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Zerstörung in Manta. Ein Ladenbesitzer versucht zu retten, was noch zu retten ist. 
Bild: Rodrigo Abd/AP/KEYSTONE

Das Rote Kreuz rechne mit einem zweijährigen Einsatz, erklärte der Vorsitzende der Hilfsorganisation in Ecuador, Juan Cueva, wie die Nachrichtenagentur Andes meldete.

epa05265861 A mother cries over the death of one of her daugthers after her body was found in Pedernales, Ecuador, on 18 April 2016. An 7,8 richter scale earthquake affected the northwest region of Ecuador leaving 350 people dead and more than 2068 injured according to Government data.  EPA/José Jácome

Eine Mutter trauert um ihre Tochter, die tot in den Trümmern von Pedernales gefunden wurde. 
Bild: EPA/EFE

Mehr als 300 Nachbeben erschütterten weiterhin die Provinzen Manabí und Esmeraldas, wie das Geophysische Institut mitteilte. Am Montag war ein grösseres Nachbeben der Stärke 5,4 auch in Quito spürbar.

Residents search for usable items from the rubble after a 7.8-magnitude earthquake, in Portoviejo, Ecuador, Monday, April 18, 2016. The Saturday night quake left a trail of ruin along Ecuador’s Pacific Ocean coast. Hundreds died and thousands are homeless. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Wie im Krieg: Ein Bild der Zerstörung in Portoviejo.
Bild: Rodrigo Abd/AP/KEYSTONE

Die Regierung Ecuadors hat für die erste Woche nach dem Beben 160 Millionen Dollar aus dem Katastrophenfonds bereitgestellt. Die Europäische Union stellte eine Million Euro zur Verfügung. Die Vereinten Nationen entsandten ein Team in das südamerikanische Land.

epa05264785 A crane operates on the rubble of a collapsed building in Pedernales, Ecuador, 17 April 2016, after a 7.8 magnitude earthquake hit the northern Ecuadoran coastal region. The death toll from the earthquake that hit northern Ecuador on 16 April 2016, has risen to 235, with 1,557 people injured, Vice President Jorge Glas said. The government declared a state of emergency in Esmeraldas, Manabi, Guayas, Santo Domingo de los Tsachilas, Los Rios and Santa Elena provinces.  EPA/JOSE JACOME

Aufräumarbeiten haben begonnen.
Bild: EPA/EFE

Auch die Schweiz sandte drei Experten nach Ecuador, wie das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. Die Glückskette stellte zwei Millionen Franken zur Verfügung und Caritas Schweiz spricht 100'000 Franken zu. (whr/sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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Autoattentäter von London zu lebenslanger Haft verurteilt

Gut ein Jahr nach dem Autoattentat vor dem britischen Parlament ist der 30-jährige Fahrer des Wagens zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der aus dem Sudan stammende Salih Khater war am 14. August 2018 mit einem Kleinwagen in eine Absperrung vor dem Parlamentsgebäude in London gerast und hatte dabei drei Menschen verletzt. Nach der Tat wurde er festgenommen.

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