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Blick auf einen Leuchtturm der Grafschaft Sussex. (Symbolbild) bild: shutterstock

Mysteriöse Gaswolke über britischer Küste + 150 Menschen behandelt + Behörden vor Rätsel



Eine mysteriöse Gaswolke hat an der britischen Kanalküste bei Hunderten Menschen brennende Augen und gereizte Atemwege verursacht. Etwa 150 Menschen wurden am Sonntagabend in einem Spital in der Küstenstadt Eastbourne behandelt, nachdem sie am Strand mit dem Gas in Kontakt gekommen waren.

Das teilte die Polizei in der südenglischen Grafschaft East Sussex am Montag mit. Sie ging davon aus, dass noch Hunderte weitere Menschen betroffen waren. Die gesundheitlichen Auswirkungen seien jedoch hauptsächlich geringfügig. Nach einer Behandlung konnten alle Betroffenen das Krankenhaus wieder verlassen. 

Die ersten Meldungen über einen Nebel, der sich vom Meer aus der Küste näherte, stammten aus dem Dorf Birling Gap. Sie trafen um fünf Uhr Nachmittags ein. Darauf bewegte sich die Wolke entlang der Küste in Richtung Osten, wo sie 30 Kilometer weiter die Ortschaft Bexhill erreichte. Nach drei Stunden löste sich die Wolke auf. 

Die Polizei wies die Bewohner an, die Türen und Fenster geschlossen zu halten. Heute Morgen waren die Warnungen jedoch wieder aufgehoben. 

Woher kommt die Wolke?

Aus welchem Gas die Wolke bestand, war zunächst nicht bekannt. Auch die Ursache für die Gaswolke blieb noch unklar. Angenommen wird, dass sie vom Meer her kam.

Dem East Sussex Fire and Rescue Service zufolge ist es sehr unwahrscheinlich, dass es sich um ein gefährliches Chlor-Gas handelt, das auf Social Media als Auslöser diskutiert wurde. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Gases seien zwar unangenehm, aber nicht schwerwiegend, so die Begründung

Bei ähnlichen Zwischenfällen in der Vergangenheit habe sich eine Fabrik in Frankreich als Ursprung herausgestellt, sagte ein Polizeisprecher der BBC.

Die Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen einmaligen Vorfall handelte, mit einem erneuten Auftreten werde nicht gerechnet. Am Montag, einem Feiertag in Grossbritannien, waren die Strände wieder geöffnet. (cma/sda/dpa)

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