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Gleich wird der Neo-Europaparlamentarier seinen Hoodie öffnen ... screenshot: youtube

Nico Semsrott erteilt neuer EU-Chefin Nachhilfe in Sachen Transparenz



Wer als machtloser Politiker nicht ohnmächtig im Europaparlament sitzen will, muss schlau sein. Das stellt der deutsche Komiker Nico Semsrott (Die PARTEI) unter Beweis.

Als am Dienstag Ursula von der Leyen – die angehende neue Präsidentin der EU-Kommission – im Parlament angehört wird, stellt Semsrott einen sogenannten Geschäftsordnungsantrag. Denn nur so kann er sich die Aufmerksamkeit im Saal verschaffen. Auf offiziellem Weg hätte er keine Redezeit erhalten, schreibt er später bei Twitter. Und dort schlägt sein ungewöhnlicher Auftritt mächtige Wellen ...

Der überraschende Auftritt im Video

abspielen

Video: YouTube/Nico Semsrott

Semsrott – Markenzeichen: schwarz-grauer Kapuzenpullover – hat einen Geschäftsordnungsantrag «zur Überprüfung der finanziellen Interessen und Interessenskonflikte» der Spitzenpolitikerin eingereicht. Bekanntlich war und ist von der Leyen mit grossen Consulting-Firmen verbandelt.

Sein Tweet:

So reagiert Twitter

Der Doppel-Hoodie-Trick von Nico Semsrott scheint viele Internet-User zu begeistern.

Eine kritische Einordnung, warum die Wahl problematisch ist ...

(dsc)

26 Küsse, die nichts gebracht haben – die EU steckt in der Krise

Ab sofort schauen wir Pressekonferenzen nur noch mit Filtern

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Casimir R. 17.07.2019 20:04
    Highlight Highlight Die Wähler zahlen die Politiker eben schlechter als die Kozerne. Da kann man schnell vergessen wen man eigentlich vertritt. Es geht ums Geld. Die Bevölkerung könnte z.b. per crowd funding die Abgeordneten auch bezahlen für ein bestimmtes Abstimmungsverhalten. Quasi Lobbyismus von unten. Da man die Einflussnahme z.b. der Industrie und der Banken eh nicht verhindern kann, könnte man die Methoden statt dessen eifach selber anwenden.
  • leu84 17.07.2019 12:18
    Highlight Highlight PolitikerInnen sollten die LobbyLogos auf den Rücken heften. So wie beim Fussball die Sponsoren. Dann weiss jeder, was man hat und wäre ein Schritt in Richtung Transparenz
    • Ueli Blocher 17.07.2019 12:37
      Highlight Highlight Dann würde Albert Rösti vom Sünneli-Grün zum Erdöl-Schwarz wechseln müssen. Und andere würden gleich mit dem Arztkittel herumlaufen.
  • Lokutus 17.07.2019 11:35
    Highlight Highlight Die wussten offensichtlich nicht wie ihnen geschah in diesem Parlament. Nicos Auftritt war unerwartet und ungewöhnlich. Die sind vielmehr an das Geschwafel von Leuten wie der Von der Leyen gewohnt, die in Wahrheit nichts zu sagen haben, sondern mehr zu verbergen suchen und ihre eigenen Interessen vertreten.
    Weiter so Niko Semsrott und Martin Sonneborn von „Die Partei“.
  • beeAge74 17.07.2019 11:19
    Highlight Highlight Sicherlich tolle Aktion, aber gruselig, wie von der Leyen es einfach nur müde belächelt. Dieses Thema ist leider noch nirgends auf einer Agenda.
  • Smeyers 17.07.2019 10:19
    Highlight Highlight Das fehlt uns in der Schweiz auch. Ich glaube nicht, das wir besser sind!
  • fidget 17.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Die PARTEI ist sehr gut. Für Europa reichts! Zwinkersmiley
  • Buoenito 17.07.2019 08:40
    Highlight Highlight Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass Berufspolitiker und ihr Umfeld keine Verbindungen und Kontakte zu Interessensvertretern unterhalten dürften. Dies sicherzustellen wäre eigentlich die Aufgabe der Aufsichts- und Geheimdienste. Verstösse müssten mit harten Strafen und einem Berufsverbot geahndet werden. Eigentlich logisch.... Das alleinige Deklarieren von Interessenverbindungen reicht nicht.
    • Things will be different when I take over the worl 17.07.2019 11:05
      Highlight Highlight "dass Berufspolitiker und ihr Umfeld keine Verbindungen und Kontakte zu Interessensvertretern..".
      Das ist falsch. Es ist wichtig, dass Politiker auf Vertreter der Wirtschaft, Forschung und Entwicklung, NGOs hören. Diese Leute sind Experten und haben genauso gute Ideen. Ein Mensch kann nicht alles wissen. Es käme schlecht raus, wenn die Politiker in Sachgeschäften nur auf ihren Bauch hören – denn manchmal ist der Bauch vor allem schrecklich dumm. Es sollte einfach Pflicht sein, dass man angibt, wessen Interessen man vertritt.
  • RicoH 17.07.2019 08:22
    Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht.

    Coole Idee, das würde die Politiker endlich zwingen, Farbe zu bekennen, für welche Interessen sie effektiv einstehen.
    • Saraina 17.07.2019 19:54
      Highlight Highlight Das wäre auch für Medien, Zeitung, TV-Sender und Oneline-Medien interessant. Wer da in welchem Verwaltungsrat sitzt und kassiert, bestimmt sicher auch die Ausrichtung.
  • Amenokal 17.07.2019 08:09
    Highlight Highlight Könnte man diese aufgeführten Consulting-Firmen etc. nicht ein wenig genauer beleuchten?
    Super Aktion! Danke, Nico!
  • Avalon 17.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Der ist einfach cool!
  • Saraina 17.07.2019 07:44
    Highlight Highlight 👍👍👍

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