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Bürokratie: Studie stellt EU schwaches Zeugnis aus

epa12672916 European Commission President Ursula von der Leyen looks on during a press conference at the end of an informal meeting of the members of the European Council in Brussels, Belgium, 23 Janu ...
Ursula von der Leyen: Sie hatte einen «beispiellosen »Bürokratieabbau angekündigt. Bild: keystone

Bürokratie: Studie stellt EU schwaches Zeugnis aus

Trotz angekündigter Bürokratieentlastung hat die EU-Kommission 2025 fast 1'500 neue Rechtsakte eingeführt. Dies sei das Gegenteil des versprochenen Bürokratieabbaus, kritisiert ein Experte.
31.01.2026, 21:4031.01.2026, 21:40
Ein Artikel von
t-online

Die EU-Kommission ist einer Studie zufolge im vergangenen Jahr mit ihrer Offensive zum Bürokratieabbau gescheitert. Die Behörde unter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte 2025 insgesamt 1'456 Rechtsakte auf den Weg und damit so viele wie seit 2010 nicht mehr. Dies ging aus einer Untersuchung des Wirtschaftsverbands Gesamtmetall hervor, wie die «Welt am Sonntag» am Samstag einem Vorabbericht zufolge veröffentlichte.

Von der Leyen hatte für das vergangene Jahr einen «beispiellosen» Abbau von Regeln angekündigt. «Die aktuelle EU-Kommission verspricht laufend Erleichterungen für die Wirtschaft. Das ist das Gegenteil von Bürokratieabbau», sagte Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall. Viele Unternehmen kämen mit der Umsetzung kaum hinterher, Brüssel halse Firmen täglich vier neue Rechtsakte auf. Dem Bericht zufolge schlug die Kommission 21 Richtlinien sowie 102 Verordnungen vor und erliess 137 delegierte Rechtsakte sowie 1'196 Durchführungsrechtsakte.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur Reuters
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