DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ausflugsschiff aus der Donau geborgen + 4 weitere Leichen im Wrack gefunden

11.06.2019, 10:23
Bild: EPA MTI

Die ungarischen Behörden haben am Dienstag damit begonnen, das vor knapp zwei Wochen gesunkene Ausflugsschiff «Hableany» (Nixe) aus der Donau zu bergen. Ein Schwimmkran zog das Wrack langsam aus dem Wasser.

Bis 9.00 Uhr wurden die Leichen von vier Opfern gefunden, darunter die des Kapitäns, wie ungarische Medien berichteten. Die «Hableany» war am Abend des 29. Mai mit einem viel grösseren Flusskreuzfahrtschiff zusammengestossen.

Infolge der Kollision war das kleinere Schiff gekentert und binnen Sekunden auf den Grund der Donau gesunken. An Bord hatten sich eine 33-köpfige Reisegruppe aus Südkorea und zwei ungarische Besatzungsmitglieder befunden. Mindestens 24 Menschen kamen ums Leben.

Sieben Südkoreaner konnten noch unmittelbar nach dem Unglück aus dem Wasser gerettet werden. Vier Südkoreaner werden noch vermisst, für sie besteht keine Hoffnung mehr. Den Kapitän des Flusskreuzfahrtschiffes haben die ungarischen Behörden verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Gefährdung des Wasserverkehrs mit massenhafter Todesfolge vor. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

EU-kritischer Ministerpräsident – Orban wiedergewählt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

US-Tech-Giganten sollen Netzausbau in Europa finanzieren – fordern Telekomfirmen

Die europäischen Telekommunikationsunternehmen wollen den grossen US-Tech-Konzernen wegen der starken Nutzung einen Teil der Kosten für den Ausbau des Netzes in Europa aufbrummen. Auch das Schweizer Unternehmen Swisscom gehört zu den Unterzeichnenden einer entsprechenden Erklärung.

Zur Story