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«Nazis waren eine Art Sozialisten» – dieser EU-Politiker hat da was falsch verstanden



Der konservative britische EU-Abgeordnete Syed Kamall hat linke Parteien in die Nähe der Nazis gerückt und damit für einen Eklat im EU-Parlament gesorgt. «Wir müssen uns daran erinnern, dass Nazis nationale Sozialisten waren. Das ist eine Spielart des Sozialismus», sagte Kamall am Mittwoch in Richtung der sozialdemokratischen Fraktion im EU-Parlament.

«Es ist eine linke Ideologie. Sie wollen dasselbe wie Sie», sagte der Tory-Abgeordnete Kamall weiter. Auf wütende Zwischenrufe entgegnete er: «Sie mögen wohl die Wahrheit nicht, oder?»

Der Vorsitzende der Sozialdemokraten im EU-Parlament reagierte empört. «Er hat die Faschisten, die diese Welt in Brand gesteckt haben, in die Nähe meiner politischen Familie gerückt», sagte Udo Bullmann mit Blick auf Kamalls Äusserungen.

Dies sei eine «unsägliche Unverschämtheit», «eine Entgleisung» und des EU-Parlaments nicht würdig. Sozialdemokraten hätten sich dem Nationalsozialismus entgegengestellt, Hunderttausende von ihnen seien dem Naziterror zum Opfer gefallen, so Bullmann weiter.

Kamall entschuldigte sich daraufhin bei Bullmann, blieb aber bei seiner Einschätzung, dass der Nationalsozialismus keine rechte Ideologie sei. (aeg/sda/dpa/apa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 25.10.2018 05:59
    Highlight Highlight Manchmal ist eine Dimension einfach nicht genug um einen komplexen Sachverhalt zu erklären. Gerade in der Politik lässt sich nicht alles auf dem alten Links-Rechts-Schema einordnen.

    Wer aber ein bisschen Ahnung von Geschichte hat, kann ein Muster feststellen, mit welchem man Nazis, Stalinisten und allgemein Faschisten von modernen Parteien unterscheiden kann: Die einen töteten massenhaft Menschen, die anderen nicht.
    Hier ist eine Dimension für einmal genug, um einen komplexen Sachverhalt zu erklären.
  • Ueli der Knecht 24.10.2018 21:32
    Highlight Highlight Man sollte trotz allen nie vergessen und sich fragen, wie denn aus dem kommunistischen Funktionär Adolf Hitler und aus dem linken Gewerkschafter Benito Mussolini solche Nazis, bzw. Faschisten werden konnten, oder wie aus den Kommunisten Stalin und Mao derart totalitäre, rechtsextreme Autokraten wurden.

    Wie kommt es zu solchen seltsamen Wandlungen?

    "Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert."
    - Ovid (43 v. Chr. - 17 n. Chr., römischer Schriftsteller)
    • rodolofo 25.10.2018 07:17
      Highlight Highlight Alle diese Führer-Figuren lebten in einer Zeit, in denen die Tugenden Disziplin, Fleiss, Gehorsamkeit, Erzieherische Strenge, etc. glorifiziert wurden.
      In alten Tagesschau-Aufnahmen klingen die Stimmen der Berichterstatter nach eifrigem Streber, mit einem markant hellen Ostschweizer-Aaa, überdeutlich und mit aufgesetzter Bewegtheit und mit humorlosem Pathos gesprochen.
      "Die tönen ja alle irgendwie nach Hitler!" schoss mir mal ein Gedanke durch den Kopf.
      Bei aller Unterschiedlichkeit hatten die damaligen Menschen in gewisser Weise einen ähnlichen "Bodensatz" in ihrer Seele...
    • Roterriese #DefendEurope 25.10.2018 11:29
      Highlight Highlight Stalin war ein Rechtsextremer 😂😂😂😂?
    • Ueli der Knecht 25.10.2018 13:11
      Highlight Highlight Roterriese: Jop. Stalin war totalitär, faschistoid, und daher ein Rechtsextremer, gekennzeichnet durch völkischen Nationalismus, dem Wunsch nach einer autoritären gleichgeschalteten Volksgemeinschaft mit rassistischen Ideologien aka. Leitkultur, Antipluralismus, Revisionismus, Sehnsucht nach Führerstaat, ständiger Diffamierung demokratischer Institutionen und deren Repräsentaten, Abschaffung der Gewaltenteilung, Uniformfetisch usw.

      Stalin war totalitär und faschistisch.

      vgl. 14 Merkmale des Faschismus:
      https://nicola.werdenigg.com/2018/07/11/14-merkmale-des-faschismus/
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 24.10.2018 19:26
    Highlight Highlight Wenn sich eine Banane Apfel nennt, bleibt sie eine Banane.

    Und wenn Sozialisten als Nationalsozialisten, als Faschisten bezeichnet werden, bleiben sie Sozialisten und werden keine Faschisten.

    Da helfen auch keine schrägen Vergleiche.

    Um die Gleichung doch noch hin zu bekommen hilft höchstens Ignoranz.
  • Hayek1902 24.10.2018 16:26
    Highlight Highlight Die Spezialisten sind wieder am Werk in der Kommentarspalte. Die Forderungen der NSDAP im Bereich Wirtschaftspolitik sind nicht weit entfernt von dem, was die Linke fordert. Der Name "national-sozialistisch" kam ja nicht von ungefähr. Bekanntlich wurde aber dem sozialistischen Flügel der NSDAP die Flügel gestutzt, was eine zusammenarbeit mit Konservativen ermöglichte, die Hitler unterschätzten. Dann weiter: socialism, liberalism, social liberalism im Englischen ist gemeinhin, was bei uns Sozialdemokratie ist. Wenn man also für links-rechts nur die Wirtschaftspolitik anschaut, hat er recht.
    • Liselote Meier 24.10.2018 17:22
      Highlight Highlight Nein, du vermengst Zeitachsen.

      Da musst du schon die Ökonomie dieser Zeit anschauen.
      Da hatte der Grossgrundbesitz eine Führende Stellungen inne.

      So was wie wirtschaftsliberale Konservative gab es dazumal nicht.

      Hitler, Franco, Mussolini hatten die Stützen eben bei den Konservativen Grossgrundbesitzer.

      Zur Analyse des Faschimus in dieser Epoche eignet sich Spanien besser als Italien und Deutschland, da nicht so verzerrt durch den 1. WK, wo auch viel Revanchismus durch viele Klassen eine Rolle mitspielte.


    • FrancoL 24.10.2018 17:32
      Highlight Highlight Naja, wie bereits mehrfach geschrieben; es geht nicht um die Forderung oder Idee sondern um die Art und Weise der Realisierung.
      Ich kann gut fordern dass der Staat für gemeinschaftliche Zwecke mehr Geld bekommen soll, nur wenn ich dabei zB die Juden enteigne ist das etwas anderes als wenn ich dies über ordentliche Steuern gewährleiste.
      Es ist eine mehr als beschränkte Sicht wenn man die Forderungen ohne deren Realisation betrachtet.
    • Platon 24.10.2018 17:36
      Highlight Highlight @Hayek
      So ein Schwachsinn! Zeig mir einen Linken, der sich für Autobahnen einsetzt. Zudem wurden Arbeitsscheue interniert, statt ihnen Sozialgelder zu geben. Hast du etwa die Innenpolitik des 3. Reichs studiert oder woher diese Gewissheit? Fakt ist, ein vernünftiger Vergleich lässt sich auf wirtschaftspolitischer Ebene kaum ziehen nach so einer langen Zeit. Vor allem muss man bedenken, dass der Marxismus eines der grössten Feinbilder war. Familiengelder ändern da nichts. Der wichtigste Unterschied ist ohnehin das Gesellschaftliche, wo ein Unterschied wie Tag und Nacht herrscht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • INVKR 24.10.2018 16:17
    Highlight Highlight Diese Argumentation ("Nationalsozialismus hat aber Sozialismus im Namen") ist am rechten Rand weit verbreitet. Wer das glaubt, glaubt dann wohl auch, dass Kim Jong Uns "Demokratische Volksrepublik Korea" eine Demokratie ist.
    • rodolofo 24.10.2018 18:47
      Highlight Highlight Sozialismus bedeutet INTERNATIONALE Solidarität und Zusammenarbeit, ist also mit Nationalismus absolut nicht kompatibel!
      So weit die Theorie.
      Natürlich sind dann in der Realität sehr wohl nationalistische Identitäten und Ressentiments am wirken, zum Beispiel im Namen "Frente Sandinista de Liberation National" (FSLN) gegen die arroganten Grosskotz-Yankees.
      Bei Philippinischen Linken, die sich in NGO's und in der Guerilla NPA zusammengetan hatten, um gegen die korrupte Regierung und gegen den US-Imperialismus zu kämpfen, erlebte ich einen enorm starken Patriotismus und Traditionalismus.
  • Lowend 24.10.2018 15:44
    Highlight Highlight Sozialisten denken progressiv, träumen von der Freiheit der Armen und Unterdrückten und singen zusammen gerne die «Internationale».

    Nationalsozialisten denken konservativ, träumen von Blut und Boden und der Unterdrückung von Volksfremdem und singen ihren nationalistischen Lieder, deren Gesinnung eindeutig das pure Gegenteil der Internationalen ausdrücken!

    Wer da nun fabuliert, die Politik der rechtsextremen Parteien Europas habe nichts mit der Politik der Nazis zu tun, ist auf dem rechten Auge blind und schielt mit dem linken.
    • inmi 24.10.2018 17:00
      Highlight Highlight Dann weisst du nichts über Geschichte. Sozialismus endet immer in Hunger in Tod. "Progressives" Blabla gabs auch beim Regime in Venezuela. Jetzt verhungern dort die Menschen und das Regime schiesst auf die Bevölkerung. So endet Sozialismus immer.

      Sozialismus ist das Gegenteil von Freiheit. Sozialismus heisst Terrorherrschaft über die Menschen und mehr Unterdrückung und mehr Arme. Immer.
    • Lowend 24.10.2018 22:32
      Highlight Highlight Na ja, wer mit so vielen üblen Vorurteile, die man in jedem faschistischen Fakenewsportal liest, argumentiert, zeigt eher seine eigene Gesinnung, als dass er etwas zur Diskussion beiträgt, aber mit der Beschreibung der Nazis von gestern und der rechtsextremen Politik ihrer heutigen Nachfahren scheine ich voll in‘s Schwarze zu treffen, denn da hat mimi keine Einwände dagegen.

      Mein Fazit zu deinem Post: 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️
    • inmi 25.10.2018 08:09
      Highlight Highlight @swisskiss @lowend

      Wie schwer ist das zu verstehen?

      Nazis schlecht.
      Sozialisten schlecht.

      Nazis totalitär.
      Sozialisten totalitär.

      Nazis töteten Millionen.
      Sozialisten töteten Millionen.

      Der einzige Unterschied ist, dass es aus rätselhaften Gründen gesellschaftlich akzeptabel ist, Sozialist zu sein.

      Wieso versuchst du nicht, die "Errungenschaften" des Sozialismus zu verteidigen? Weil du es nicht kannst und es keine gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 24.10.2018 15:43
    Highlight Highlight In dem Fall müssen die Nazis etwas verwechselt haben!
    Sie hätten nicht Sozis und Kommunisten in die Konzentrationslager werfen sollen, sondern die gutbürgerlich-konservativen Geschäftsleute, mit denen die Nazis erfolgreich (im Sinne der Weltzerstörung) geschäfteten!
    Beispiele: Krupp Stahl, Volkswagen, Schweizer Banken.
    Jemand muss das den heutigen Nazis unbedingt sagen!
    Sonst machen sie wieder den selben Fehler wie damals und gehen auf ihre linken Gesinnungsfreunde los!
    • Swissness23 24.10.2018 16:30
      Highlight Highlight Wart für die Weltzerstörung ist Links zuständig. Und als hätte der Linke Kommunismus nie Menschen in Lager gesteckt. Mao, Putin, Erdi, Stalin und Co sind bekannt, Andersdenkende und Religiöse Menschen in Lager gesteckt zu haben. Der Kommunismus ist ja soooo was von Friedlich. Haben bis jetzt mehr Tote gefordert als die Rechten. Aber pssst. Darüber redet man nicht. Man zeigt nur die Guten Sachen von Links. Die Böse Seite, ist immer die Rechte. Dabei ists genau anders. Links Böse, Rechts naja nicht wirklich Gut. Aber nicht so Böse wie Links. Die Mittepolitik ist eigentlich die Gute.
    • Liselote Meier 24.10.2018 18:13
      Highlight Highlight @Swissness;
      Die Fiktive Figur Tell müsste für dich Konsequenterweise auch böse sein, hat sich schliesslich gegen die Gottgewollte Konservative Weltordnung gestellt zu der Zeit wo es spielt.

      Stalin wäre für dich folglich weniger böse als Trotzki und das Mass aller Dinge, da Trotzki im sowjetischem System ein Linker war und Stalin Zentrum = Mitte.

    • loquito 24.10.2018 18:30
      Highlight Highlight @ Swissness... Wiede alternative Fakten am zwegbüschele? Erdogan ist Links? Oder Kommunist? Bist du verwirrt. Und nein Kommunisten waren nicht an mehr Toten verantwortlich als de Kapitalismus. Nur klammert ihr gerne alle verhungerten am andeten Ende der Welt aus, wenn es um Opferzahlen geht. Und man vergisst gerne ALLE MILITÄRDIKTATUREN der Neuzeit. Alle in kapitalistischen wirtschaftssystenen verankert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 24.10.2018 15:09
    Highlight Highlight Nationalsozialismus passt nicht wirklich in das heute gängige rechts-links Denken.
    Ihn als extrem Rechts abzutun versteift sich zu sehr auf die Fremdenfeindlichkeit. Dabei gibt es durchaus parallelen zu der Linken. Auszug aus dem 25 Punkte Plan:
    -Brechung der Zinsknechtschaft
    -Verstaatlichung aller vergesellschafteten Betriebe
    -Ausbau der Altersversorgung
    -Kommunalisierung der Groß-Warenhäuser
    -Unentgeltliche Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke
    -Abschaffung des Bodenzinses
    Könnte direkt aus dem SP Parteibuch stammen. Gemeinsamkeiten sind nicht zu leugnen, Unterschiede jedoch auch.
    • FrancoL 24.10.2018 15:54
      Highlight Highlight Mann o Mann, es geht doch darum WIE man dies erreichen will. Es geht doch nicht um die Idee sondern wie sie realisiert wird.
      Die Mittel sind doch das was die Richtung ausmacht.
      Wenn ich für die Altersrente jemand beklaue oder Minderheiten um deren Ersparnisse prelle dann ist das wohl etwas anderes als wenn ich eine soziale Altersvorsorge plane und deren Finanzierung breit abgestützt realisiere.


    • Bündn0r 24.10.2018 17:33
      Highlight Highlight Ideologisch nicht, Sozialismus bleibt Sozialismus. Aber: Die unterschiedliche Herangehensweise trennt den Sozialdemokraten vom Sozialdarwinisten, und diese Unterscheidung ist imens wichtig.
      Natürlich sind SP und NSDAP in vielen Bereichen gegensätzlich, gleiche Ziele verfolgen sie trotzdem.
    • Liselote Meier 24.10.2018 17:55
      Highlight Highlight Du weisst aber schon was Hitler zu deiner Deutung gesagt hat?

      "gegenüber den verlogenen Auslegungen von seiten unserer Gegner, die NSDAP steht auf dem Boden des Privateigentums".

      Die grossen Warenhäuser in Deutschland wurden alle von
      Juden gegeründet.

      Enteignung ja, Juden enteignen was auch gemacht wurde.

      Verstaatlichung von vergesellschaften Betrieben, heisst Genossenschaften zu verstaatlichen.

      Die Punkte die nicht gennant hast zeugen noch mehr von Rassismus und Imperialimus, hast die extra weg gelassen um deine These zu stützen?
      Billiger Versuch.



    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 24.10.2018 15:05
    Highlight Highlight Für solche rechtspopulistische Ignoranten und deren wachsende Schar von Anhängern falten Zitronenfalter auch Zitronen und die DDR ist für die neofaschistische Pest am Ende der Hort der Demokratie und damit des Bösen, weil sie das Wort Demokratsch im Namen trug.
    🤦‍♂️
  • Blizzard_Sloth 24.10.2018 14:57
    Highlight Highlight Und in ein paar Jahrzehnten dann so: "Die AfD war eine linke Partei!!1! Die haben ja sogar das Wort "Alternative" in ihrem Namen!!1!"
    • Laienprediger 24.10.2018 16:45
      Highlight Highlight So abwegig ist das nicht. Afd und Front National haben auch Zulauf von ehemaligen Linkswählern. Mit den Linken haben sie ihre Staats- und Autoritätsgläubigkeit gemeinsam.
  • Liselote Meier 24.10.2018 14:15
    Highlight Highlight Der Typ sollte Geschichtslehrer werden. Hitler wurden von den Linken zum Kanzler ernannt. SPD und KPD stimmten dem Ermächtigungsgesetz zu, Zentrum stimmte dagegen und die DNVP war schon Ausgeschaltet.

    Es waren die Konservativen die sich auf den Strassen mit der SA prügelten und solch Linke wie Henry Ford oder Krupp finanzierten Hitler.

    Hitler hat die Sowjetunion nur überfallen lassen weil Deutschland die Führung in der Kommunistischen Weltrevolution haben sollte! Sass ja bekanntlich mit Karl Liebknecht während des 1. WK im Knast, weil er gegen den Krieg war.
  • P. Silie 24.10.2018 14:12
    Highlight Highlight Ein grosser Unterschied ist, dass die Nationalsozialisten ihre Gegner sofort umbringen liess: 55 mio Tote, während die Sozialisten und Kommunisten ihre Gegner umerziehen liessen: 250 mio Tote.
    • Fabio74 24.10.2018 15:30
      Highlight Highlight Was für ein stupider Vergleich.
      Also waren die Nazis bessere Menschen in deinem kranken Quartett der Diktatureb?
    • FrancoL 24.10.2018 16:00
      Highlight Highlight Doch, doch ich sehe dass Du dem Geschichtsunterricht etwas fern geblieben bist. Der Vergleich hinkt und zwar ganz gewaltig, nicht weil ich denke dass der Kommunismus Gutes gebracht hat oder keine Toten verursacht hat, aber weil Du weder die Zeitspannen noch die Flächenverbreitung mitbetrachtet hast.
      Lieber 2 "süffige" Zahlen posten und rund geht's. Grundlage der populistischen Aussagepolitik.
    • P. Silie 24.10.2018 16:09
      Highlight Highlight Naja, die Nazis hatten natürlich auch weniger Zeit zur Verfügung um diese Quoten zu erreichen. Dies sollte lediglich nochmals ins Gedächtnis rufen, dass heute verharmloste Systeme wie Sozialismus/Kommunismus 250 mio Systemtote hervorbrachten. Die Nazis haben zusammen mit den Sozialisten und Kommunisten immerhin 300 mio Menschen umgebracht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 24.10.2018 14:11
    Highlight Highlight Nazis haben alles verstaatlicht. Wie die Sozialisten.

    Nazis haben alle Medien gleichgeschaltet. Wie die Sozialisten.

    Nazis haben gegen die bösen Kapitalisten (sprich Juden) gehetzt. Wie die Sozialisten.

    Nazis wollten das Leben ihrer Bürger total beherrschen. Wie die Sozialisten.
    • Yamamoto 24.10.2018 15:24
      Highlight Highlight 1/2 Es ist offensichtlich, dass Du nie in einer Rechtsgeschichtevorlesung gesessen hast. Ansonsten wüsstest du, dass deine angeblichen Gemeinsamkeiten keine sind. Insbesondere haben die Nazis keine Grosskonzerne verstaatlicht. Krupp und co. blieben nach wie vor in den Händen kapitalistischer Familien, die insbesondere durch die ersparten Löhne (KZ-Häftlinge als Zwangsarbeiter) und den Krieg mehr verdienten als je zuvor. Nazis waren nie Antikapitalisten – es geht ihnen nicht darum, eine Umverteilung von reich zu arm zu bewirken, sondern von "minderwertigen" Rassen zu den angeblichen "Ariern".
    • Yamamoto 24.10.2018 15:24
      Highlight Highlight 2/2 Dadurch dass Nazis ihre eigene Rasse gegen andere ausspielen, liefern sie Sündenböcke und versuchen damit die Ungleichverteilung von Kapital innerhalb ihres eigenen Staates zu kaschieren.
    • rodolofo 24.10.2018 16:01
      Highlight Highlight Die Nazis haben alles militarisiert, eingegliedert in eine Kriegswirtschaft.
      Die Stalinisten haben das von den Nazis kopiert, zum Teil auch notgedrungenermassen, das Russland ja tatsächlich mit Nazi-Deutschland im Krieg stand.
      Der Stalinismus ist sicher als Kommunistische Reaktion auf den Faschismus zu sehen.
      Und der Stalinismus hat den Trotzkismus als wichtigste Gegen-Strömung mit dem Ziel einer Sozialistischen Räte-Demokratie eliminiert.
      Es ist also immer wichtig, in was für einem Umfeld Sozialistische Bewegungen leben und kämpfen!
      In mafiosen 3.Welt-Umfeldern wurden sie zu Mafias...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 24.10.2018 13:32
    Highlight Highlight Ob das nun links oder rechts ist, ist ja eigentlich wurst. Nazis waren üble Menschenfeinde. Allerdings hatte die viel propagierte Volksgemeinschaft durchaus sozialistische Züge, von dieser waren aber viele Menschen schlicht ausgeschlossen, weil es eben auch eine rassisische Ideologie war. Nebenbei bemerkt hatten aber auch alle sogenannt sozialistischen Systeme faschistoide Züge. Überwachungsstaat, der asozialen Paragraph in der DDR um nur zwei zu nennen. Millionen Tote in der udssr und china weil auch menschenverachtend.Fakt ist: beides war extrem und beides war eine Katastrophe.
  • Herr J. 24.10.2018 13:26
    Highlight Highlight Sozialistische und nationalsozialistische Diktatur haben schon Gemeinsamkeiten. Ihren totalitären Anspruch.
    Aufrechte Sozialdemokraten damit zu belästigen, ist hingegen eine dumme Unterstellung, auch wenn ich mit den meisten Sozen meine liebe Mühe habe :-)
  • aglio e olio 24.10.2018 13:18
    Highlight Highlight Es ist furchtbar dass gebildete Menschen offenbar keinen Skrupel mehr haben, solch offensichtlichen Unsinn öffentlich zu verbreiten.
    Was das über den Zustand der Gesellschaft aussagt, macht mir Angst.
  • Max Dick 24.10.2018 13:04
    Highlight Highlight Zahlrieche Parallelen zwischen den sozialistischen Diktaturen und der Nationalsozialistischen lassen sich wirklich nicht von der Hand weisen. Die Diskussion ist ja auch nicht neu.
    • supremewash 24.10.2018 13:13
      Highlight Highlight Aber deswegen die Sozialdemokraten in die nähe der Nazis zu palavern ist, gelinde gesagt, gewagt.
    • Sauäschnörrli 24.10.2018 13:25
      Highlight Highlight Dass könnte auch an der Diktatur liegen.
    • Herr Ole 24.10.2018 13:31
      Highlight Highlight Das sind dann einfach Parallelen zwischen allen Diktaturen. Dass die Nazis nicht sozialistisch waren, wird einem schnell klar, wenn man sich mit den Ideologien beschäftigt. Ganz abgesehen davon, dass Sozialismus per se eine internationale Bewegung ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 24.10.2018 13:02
    Highlight Highlight Das liest/hört man leider immer wieder.
    • Scott 24.10.2018 13:28
      Highlight Highlight "leider"?
    • Sauäschnörrli 24.10.2018 13:47
      Highlight Highlight Ja, leider. Denn mit dieser Behauptung stellt man gleich zwei Denkfehler an. 1. die Nazis waren Sozialisten und 2. Sozialdemokraten seien Sozialisten.
  • supremewash 24.10.2018 12:58
    Highlight Highlight Aha. Soll das heissen, wenn Nazis links waren, dass man es nun guten Gewissens mit einer wirklich rechtsextremen Diktatur probieren könnte? Momoll, kluger Typ. Seiner Wahrheit verschliesse ich mich dann wohl.
  • Bambusbjörn aka Planet Escoria 24.10.2018 12:57
    Highlight Highlight Tja, das nenn ich jetzt wirklich mal Antiwissen.
    • JaneSodaBorderless 24.10.2018 16:49
      Highlight Highlight Oder Fakewissen. Um im Jargon zu bleiben.
  • HeroOfGallifrey 24.10.2018 12:54
    Highlight Highlight hmm...
    Benutzer Bild
  • Platon 24.10.2018 12:53
    Highlight Highlight Gut scheidet der Typ bald aus dem Parlament.

Der andere VW-Skandal: Der Konzern behauptet, Ferdinand Porsche habe den Käfer erfunden ... da war aber noch ein Jude namens Josef Ganz

Grosse Erfindungen werden oft in einem Atemzug mit ihrem Erfinder genannt. Smartphone und Steve Jobs, Glühbirne und Thomas Edison, Buchdruck und Johannes Gutenberg. Für den Volkswagen-Konzern, der aktuell wegen der Abgasaffäre massiv in der Kritik steht, gehören auch sein ikonischer Verkaufsschlager VW Käfer und Ferdinand Porsche in diese Kategorie. Der berühmte Konstrukteur baute den Käfer tatsächlich – massgeblich erfunden hat ihn aber ein anderer: Der deutsche Ingenieur, …

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