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German Interior Minister Thomas de Maziere holds a news conference after an European Union interior and justice ministers emergency meeting on the migrants situation in Brussels September 14, 2015. EU interior ministers are set to agree to relocate a further 120,000 asylum-seekers around the bloc but leave details of the scheme open to discussion, according to draft conclusions of a meeting about to start on Monday. REUTERS/Eric Vidal

Auf eine Quote konnten sich die Minister auch heute nicht einigen
Bild: ERIC VIDAL/REUTERS

Flüchtlinge: EU-Minister einigen sich «grundsätzlich» – etwas Zählbares kann auch das Krisentreffen nicht liefern



Die europäischen Innenminister haben sich an ihrem Krisentreffen nur grundsätzlich auf die Verteilung von 160'000 Flüchtlingen verständigt. Eine endgültige Entscheidung sei für den 8. Oktober geplant. Das sagte der deutsche Innenminister Thomas de Maizière am Montag in Brüssel.

Die von der EU-Kommission vorgeschlagene verpflichtende Quote zur Aufnahme in den Mitgliedsstaaten habe noch keine Mehrheit gefunden, sagte der CDU-Politiker.

«Die Sitzung (der Minister) am 8. Oktober wird die entsprechenden Verordnungen mit sich bringen müssen», sagte de Maizière. «Das ist ein erster, wichtiger Schritt. Aber die Wahrheit liegt in der Durchführung und Umsetzung.»

Die EU-Kommission hatte im Mai die Verteilung von 40'000 Flüchtlingen aus Italien und Griechenland vorgeschlagen, und dann im September die Umsiedlung von weiteren 120'000 Asylbewerbern. Die Vorschläge waren vor allem bei den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten auf starken Widerstand gestossen. (jas/sda/dpa)

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