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Belgischer Virologe überlebt Corona – und hat eine Warnung an uns alle



Die Krankheitsverläufe der mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierten sind teilweise sehr unterschiedlich. Manche Menschen merken kaum etwas von der Infektion, andere erleiden einen sehr starken, gar tödlichen Krankheitsverlauf. Doch selbst, wenn man es überlebt, ist es noch nicht unbedingt überstanden.

Das berichtet ein belgischer Virologe. Er wurde mit dem Coronavirus infiziert und hat die schwere Krankheit überlebt. Die Folgen spürt er jedoch immer noch. Im Interview mit dem ScienceMag richtet er eine Warnung an uns alle.

Folgen bis heute spürbar

Peter Piot ist Virologe, er hat seine Karriere dem Kampf gegen Epidemien gewidmet. Nachdem er bei der Eindämmung von HIV und Ebola aktiv dabei war, wurde er im Zuge der Corona-Krise Berater der Europäischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Doch Mitte März hat es auch ihn erwischt.

Dr. Peter Piot, the co-discoverer of the Ebola virus, speaks during an interview with The Associated Press at his office at the London School of Hygiene and Tropical Medicine in London, Friday, Oct. 17, 2014. Piot questioned why it took the World Health Organization five months and 1,000 deaths before the agency declared Ebola an international health emergency in August. (AP Photo/David Azia)

Peter Piot. Bild: AP/AP

Nach etwa einer Woche im Krankenhaus habe er sich zu Hause erholt. Bis heute sei er nicht vollständig auskuriert und spüre die Nachwirkungen der Krankheit noch immer, erklärt er.

Das Gefährlichste waren die Konsequenzen

Als Piot zum ersten Mal Symptome wahrnahm, begab er sich in Selbstisolation, um andere zu schützen. Doch sein Zustand verschlechterte sich. Erst Anfang April ging er auf den Rat eines Freundes ins Krankenhaus. Doch schlimmer als die akute Krankheit noch seien die Nachwirkungen gewesen, die er nach der überstandenen Infektion gespürt habe.

Peter Piot beschreibt einen starken Sauerstoffmangel und zunehmende Erschöpfung. «Ich war komplett erschöpft, dieses Gefühl werde ich niemals vergessen. Ich musste ins Krankenhaus, obwohl ich mittlerweile negativ auf das Coronavirus getestet wurde. Das ist auch typisch für Covid-19: Die Krankheit verschwindet, doch die Konsequenzen dauern wochenlang», sagt Piot.

Er habe eine Woche lang um sein Überleben gekämpft. Jetzt sei er zu folgender Erkenntnis gekommen: «Viele Menschen denken, dass COVID-19 1 Prozent der Patienten tötet, und der Rest kommt mit einigen grippeähnlichen Symptomen davon.» Aber die Geschichte sei komplizierter. Viele Menschen würden mit chronischen Nieren- und Herzproblemen zurückbleiben. Sogar ihr neurales System sei gestört.

«Weltweit wird es Hunderttausende von Menschen geben, möglicherweise noch mehr, die für den Rest ihres Lebens Behandlungen wie eine Nierendialyse benötigen werden.»

Wie die «Südostschweiz» bereits im April berichtete, stellen sich Spitäler in der Region aus diesem Grund auf eine Zunahme der Fälle in den Reha-Kliniken ein. Man sei sich der Gefahr bewusst, dass Personen, die sich mit dem Coronavirus infizierten, auch nach der akuten Erkrankung manchmal nicht vollständig geheilt seien. Deswegen bereiten sich in der Region gleich zwei Reha-Kliniken darauf vor.

(jaw/vdv/watson.de)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ali_G 11.05.2020 12:41
    Highlight Highlight Ich kann die Aussagen von Herrn Piot aus eigener Erfahrung bestätigen.
    35 keine Vorerkrankungen und ich hatte fast die gleichen Symptome, während 3 Tagen hatte ich die Beschwerden einer Lungenentzündung und die Atemschwierigkeiten und Müdigkeit hält schon 2 Monate an.
    Drum schliesse Ich mich seiner Aussage an, für Junge nicht Tödlich, aber sicher nicht Harmlos.
  • Tom Garret 10.05.2020 20:32
    Highlight Highlight Was mir ein bisschen fehlt ist die Information ob der Herr auch schon an Vorerkrankungen litt.
    • Satanite 10.05.2020 22:58
      Highlight Highlight Warum sollte uns das etwas angehen? Soll jetzt die Krankengeschichte jedes Bürgers öffentlich werden nur damit weiterhin spekuliert werden kann und weiterhin so viele Verschwörungstheorien und angebliche Spezialisten ihr Unwesen treiben?!
    • Kruk 11.05.2020 03:29
      Highlight Highlight Zumindest ist er 71 Jahre alt.

      Allerdings gibt es genügend Beispiele von schweren Verläufen ohne Vorerkrankungen.
  • Rüebliraupe 10.05.2020 19:40
    Highlight Highlight Mah schon sein, dass es Spätfolgen gibt, aber irgendwie ist das hier für mich wieder verfrühte Angstmacherei.

    Wir trinken uns die Lebern weg, rauchen die Lunge kaputt, machen haufenweise Botoxinjektionen, essen uns kugelrund und dann beklagen wir uns über Spätfolgen einer Viruserkrankung, von welcher es schon immer ein Wille der Natur war, dass es sie gibt. Hmm. Menschen.
    • Kruk 10.05.2020 22:49
      Highlight Highlight Ja die Menschheit als ganzes macht einen komischen Eindruck.
      Nur werden die genannten Sachen freiwillig unter dem Wissen von möglichen Folgen und längst nicht von allen gemacht und ansteckend sind sie auch nicht.

      Ob ich rauche oder nicht entscheide ich selber, ob wir eine Pandemie in den Griff bekommen nicht.

    • Rüebliraupe 11.05.2020 08:45
      Highlight Highlight Ja das stimmt total, aber ich verstehs trotzdem nicht. Und ich finde bis jetzt haben wir einen gutem Weg gefunden und haben unser Ziel erreicht, dass die Krankenhäuser nicht überlastet sind. Aber diesen Artikel hier, denn finde ich nicht angebracht im Bezug auf die aktuelle Situation.
    • Rüebliraupe 11.05.2020 15:08
      Highlight Highlight Daniel Koch ist im Moment der Virologe, auf den wir alle hören und er scheint sich im Bereich der Langzeitprognosen auch nichts anzumassen...
      Benutzer Bild
  • Was wir glauben zu wissen 10.05.2020 18:40
    Highlight Highlight Nehmen wir Virologen ernst und nicht die 7‘489‘357 Wirrologen in der Schweiz!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.05.2020 20:45
      Highlight Highlight Sorry, hab dir beim scrollen ausversehen einen Blitz gegeben.
      Zum Ausgleich ein Herzchen. ❤️
    • Rüebliraupe 11.05.2020 08:57
      Highlight Highlight Ich denke man muss wie so vieles im Leben immer mit gesundem Verstand lesen und für wahr nehmen.

      Es gab schon einen Virologen, der als Verschwörungstheoretiker abgetan wurde (weiss nicht mehr wie er hiess) und was ist mit dem Virologen von Schweden? Der sagt auch etwas anderes...

      Virologen sind Experten in der Verbreitung und Erforschung von Viren, aber auch ihre Meinung scheint verschieden. Ob sie denn auch Experten in Lungenschädigungen oder deren Langzeitfolgen sind, würde ich hinterfragen und gerne eine zweite Meinung hören. Ein Gynäkologe kann auch kein Herz operierieren.
  • Beat Stocker 10.05.2020 18:14
    Highlight Highlight Nach 2-3 Wochen ist eine solche 'Verletzung' noch nicht verheilt. Ein Schnitt ins Fingergelenk ist auch zugewachsen, bevor die Beweglichkeit wieder voll da ist; der Körper braucht Zeit, beschädigtes Gewebe zu ersetzten und die ursprüngliche Funktion wieder voll herzustellen.
    • Musikuss 11.05.2020 12:46
      Highlight Highlight Die Frage ist nur, inwieweit sich beschädigtes Gewebe überhaupt noch regenerieren kann, darum geht es in diesem Artikel. Corona erzeugt Sauerstoffmangel und Sauerstoffmangel zerstört Gehirnzellen und wenn die abgestorben sind, wachsen keine neuen Zellen nach, weder bei jungen, noch bei alten Menschen!
  • Ökonometriker 10.05.2020 16:21
    Highlight Highlight Eine echte Grippe ist eine schwere Erkrankung die Tausende tötet und auch nicht selten bleibende Schäden hinterlässt. Dies sollte man nicht unterschätzen.
    Umgangssprachlich meinen aber viele mit "Grippe" einen grippalen Infenkt - also eine Erkältung. Diese ist tatsächlich vergleichsweise harmlos.
    • ManInBlack 10.05.2020 17:14
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Mich erschreckt wieviele immer sagen man könne das nicht mit Grippe vergleichen, denn die Grippe (Influenza) ist, in heftiger Form, sehr sehr gefährlich. Übrigens auch für Kinder und Schwangere. Es ist insofern nicht vergleichbar weil andere Krankheit, aber was die Gefährlichkeit angeht, absolut vergleichbar. Fragt mal jemanden nach bleibenden Schäden der eine sehr schwere Lungenentzündung durchgemacht hat, und ja, die Grippe kann genau das auch auslösen! Die Zahl bezüglich 25000 Grippetoten (+ 60000 Hospitalisierten) 2018 in DE kommt ja wohl nicht von ungefähr!!
    • Wurstbrot 11.05.2020 04:33
      Highlight Highlight Die 25000 sind nur eine Schätzung aber die Zahl geistert nun immer wieder durch die Medien.
  • Locutus70 10.05.2020 14:09
    Highlight Highlight Je nach Vorerkrankungen und körperlicher Konstitution kann so eine Erkrankung natürlich (Langzeit)folgen haben.
    Das gilt für alle Organe.

    Eine Lehre aus der aktuellen Situation sollte auch sein, das wir besser auf unsere Gesundheit achten. Hauptsächlich durch Prävention wie gesunde Ernährung, Sport, ausreichend Schlaf und weniger Streß.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.05.2020 16:19
      Highlight Highlight Du scheinst es zu wissen: Wie vermeidet man Dichtestress aufgrund verdichtetem Zusammenleben?
    • Rüebliraupe 10.05.2020 19:42
      Highlight Highlight Antinatalist, ich glaub ich bin nichz die erste hier, die dir vorschlägt, in ein abgeschiedenes Lamd dieses Planeten zu ziehen. :)
    • Locutus70 10.05.2020 20:31
      Highlight Highlight @Antinatalist - Setz dich einfach jeden Tag ein oder zweimal für 15 Minuten still hin und meditiere. Das sollte schon mal helfen.
  • Meierli 10.05.2020 13:35
    Highlight Highlight Alleine schon aus dem Grund, den teils dauerhaften Schädigungen durch COVID19, ist der Weg Schwedens hochgradig gefährlich. Mittlerweile ist belegbar das der Virus alle Organe wie auch das Blut schädigen kann. Da kann die Durchseuchung nicht richtig sein. Die Folge Kosten werden über Jahrzehnte anfallen.
    • Coffey 10.05.2020 14:07
      Highlight Highlight Die Krankheit kennt man jetzt gerade ein paar Monate. da von „Langzeitschädigungen“ oder „bleibenden Schäden“ zu reden ist nicht seriös. Nach einer gewöhnlichen Lungenentzündung sind nach vier Monaten auch oftmals noch immer Schädigungen festzustellen, welche sich dann aber mit der Zeit retablieren. In einem Jahr kann man dann diesbezüglich Bilanz ziehen.
    • Locutus70 10.05.2020 14:34
      Highlight Highlight @Meierli - Solche Einzelfälle medial in Szene gesetzt zeigen kein Gesamtbild. Deswegen in Panik verfallen schadet allenfalls der eigenen Gesundheit.

      Und für ein Schwedenbashing taugt es halt auch nicht.
    • Shabaqa 10.05.2020 16:24
      Highlight Highlight @Locutus70: Sachliche Kritik ist kein Bashing.
  • AdiB 10.05.2020 13:17
    Highlight Highlight Diese information gabs schon vor über einem monat. Damals hies es nicht von nieren und herz aber es hiess das schäden an der lunge bleiben. Auch hat man festgestellt das diese schäden wohl langzeitschäden seien. Jetzt kommt noch herz und niere was irgendwie logisch ist.

    Wenn ich hier die kommentare bis jetzt lese, muss ich an einige eine frage stellen. @panikacheschreier, habt ihr euch auch wirklich mit dem corona befasst oder labert ihr hier irgendwelchen pseudowiessenschaftlern auf youtube nach? Mir scheibt es dass ihr immer noch nicht gecheckt habt, es ist keine grippe!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.05.2020 16:26
      Highlight Highlight Ein Blick in die Vergangenheit von vor 100 Jahren: Die Spanische (eigentlich US-amerikanische) Grippe grassiert. Ein Influenzavirus, also ugs. Grippevirus. Deinem letzten Satz nach war diese Grippe völlig harmlos. 👍🏻🙄
    • PaLve! 10.05.2020 20:50
      Highlight Highlight Kleine Gegenfrage: Hast du dich jemals darüber informiert, was eine richtige Grippe ist?
    • Locutus70 10.05.2020 20:51
      Highlight Highlight @AdiB - Was meinst du denn, wie die klinischen Befunde einer nicht oder schlecht behandelten Influenza aussehen? Oder die Langzeitfolgen?
  • Alpaka 8 10.05.2020 12:17
    Highlight Highlight Meine Partnerin arbeitet auf der Intensivstation in einem Zentralschweizer Spital. Sie hatten vor einigen Wochen, als die Station voll mit COVID-Patienten war, einen Mangel an Nieren-Dialysengeräten. Sie waren damals erstaunt, weil aus den Erfahrungen von Italien etc. nur die Beatmungsgeräte knapp waren. Sie nehmen nun aber an, dass die Patienten dort einfach früher gestorben sind wegen der Unterversorgung und es darum dort gar nie zu einer Niereninsuffizienz kam. Darum blieb dieses Thema wahrscheinlich bisher auch etwas unter dem Radar. Aber gut, dass nun darüber berichtet wird.
  • Therealmonti 10.05.2020 11:48
    Highlight Highlight Der malt wirklich den Teufel an die Wand. Ich hoffe sehr, er hat nicht Recht.
    • sowhat 10.05.2020 18:33
      Highlight Highlight Was heisst du hoffst, er hat nicht recht? er erlebt es ja grade. Das is keine Mutmassung, das passiert!
  • MasterPain 10.05.2020 11:43
    Highlight Highlight Herrgottnochmal, die Scheisse die hier in den Kommentaren gelabert wird... Grippe? Immernoch?

    🤦‍♂️🤦‍♀️
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 10.05.2020 15:57
      Highlight Highlight Die Trolle verlangen Mal wieder heulend nach Aufmerksamkeit und die Realitätsverweigerer versuchen immer noch allen zu erzählen dass sie Recht hätten.
      Ganz normal, wenn auch extrem nervig.
  • dmark 10.05.2020 11:42
    Highlight Highlight Das ist eben das Problem, dass man erst so langsam hinter die Probleme kommt, welches dieses Virus verursachen kann. Es sind eben nicht nur alte und vor erkrankte Menschen, welche von dem Virus geschädigt werden. Es kann wirklich jeden treffen jeden treffen und sogar Kinder können drastische Folgen davon tragen.

    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87853442/new-york-drei-kinder-mit-coronavirus-an-raetselhafter-krankheit-gestorben.html

    Bleibt gesund und schützt euch, sowie eure Mitmenschen.
  • Sven O 10.05.2020 11:28
    Highlight Highlight Es wurde schon so oft davor gewarnt, dass viele Corona Geheilte zwar in den Statistiken als genesen aufgelistet werden aber nicht mehr gesund sind und chronische Leiden davontragen.Auch in der Bundesliga, die nächste Woche wieder startet,hat es viele Spieler, die wegen Corona ihre Karriere nicht riskieren wollen.China hatte schon davor gewarnt, dass geheilt nicht gesund bedeutet insbesondere dass ein Grossteil der 'Spitalisierten' nicht gesund die Klinik verlassen und bleibende Schäden davontragen.Wir tun alles um uns zu schützen was aber schwer ist, wenn andere sich nicht an Massbahmen halten
  • SophieB 10.05.2020 11:05
    Highlight Highlight Ach was, mein Aluhut wird mich vor Allem schützen. 🤭
  • Kant 10.05.2020 11:04
    Highlight Highlight In den negativen Kommentaren kann man allem eines lesen: mir sind Euer leben egal, Deines, dass Deiner Eltern und Grosseltern. Mir passiert sowas eh nicht, es trifft immer die anderen. Und ganz wichtig: mein Geld. Ja, ich riskiere liebe Menschenleben, als dass ich weniger verdiene.
    Das ist einfach widerlich. Denkt bitte mal nach.
    • du_bist_du 10.05.2020 11:24
      Highlight Highlight Das ist nicht widerlich, das ist unsere Gesellschaft. Ich werde es mir merken für künftige Abstimmungen und wenn es darum geht, etwas für die Gesellschaft zu machen.
    • Snowy 10.05.2020 12:15
      Highlight Highlight Habe nachgedacht. Und bin dabei auf ein Zitat von Dir gestossen...😊

      „Wenn die Wissenschaft ihren Kreis durchlaufen hat, so gelangt sie natürlicher Weise zu dem Punkte eines bescheidenen Mißtrauens, und sagt, unwillig über sich selbst: Wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht einsehe.“

      Immanuel Kant
    • Eiswalzer 10.05.2020 12:18
      Highlight Highlight Das ist falsch. Die meisten kritischen Kommentare (und ich rede nicht von Verschwörungsidiotien) mahnen nur zur Ausgewogenheit. Es ist absurd zu behaupten, ihr hättet den moralischen Kompass besser eingestellt. Es geht NICHT um Geld an sich. Es geht darum, dass die Folgen der Massnahmen nicht die Folgen des Virus übersteigen. GERADE aus moralischer und ethischer Sicht. Denk bitte mal nach
    Weitere Antworten anzeigen
  • PhilippS 10.05.2020 10:50
    Highlight Highlight Sich von einer schweren Grippe zu erholen, kann mehrere Wochen dauern. Kommt eine Lungenentzündung dazu, sind Monate nicht aussergewöhnlich.

    Meine Schwägerin hatte mit 40 eine inkl. IPS - ~8 Monate Rekonvaleszent. Ein Freund (45) letzten November - hat auch immer noch schnell Atemnot.

    Bei einer neuen Krankheit bereits nach wenigen Wochen über Langzeitfolgen - darunter verstehe ich lebenslange, chronische Beschwerden/Einschränkungen - zu spekulieren, ist meiner Ansicht nach unseriös.

    Aber: Damit sage ich nicht, dass das nicht möglich ist. Aber wissen tun wir das erst in einigen Monaten erst.
    • PaLve! 10.05.2020 11:42
      Highlight Highlight Mach meiner letzten Grippe konnte ich ein halbes Jahr keinen Kaffee mehr trinken
    • Citation Needed 10.05.2020 12:53
      Highlight Highlight An dem Punkt find ich seine Aussagen auch too much: er müsste seine Zukunftsszenarien klarer als Vermutungen deklarieren, sonst wirkt er unseriös.
      Andererseits hat man schon viele Hinweise darauf gefunden, dass Covid19 Organschäden verursachen kann, auch spezifische (zB Herz), so dass man dies schon auch bedenken muss. Ich habe viele Freunde, die sich wünschen, die würden angesteckt, um ‚es‘ durch zu haben. Das ist angesichts solcher Gefahren und der Ungewissheit bzgl. Antikörper eine sehr riskante Idee.
    • Citation Needed 10.05.2020 13:55
      Highlight Highlight Ps ich kenne wen, der war nach Grippe laktoseintolerant, dauerhaft. Niemand sagt, Grippe sei harmlos, wenn man auf Gefahren von Covid19 hinweist.
      Covid19 wird zu recht nicht mit Grippe verglichen, weil Grippe impfbar ist, eine geringere Reproduktionszahl hat, saisonal ist, recht gut erforscht ist, (nach aktuellem Covid-Wissensstand:) bei jüngeren, gesunden Erwachsenen eher harmloser verläuft. Liste nicht abschliessend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 10.05.2020 10:28
    Highlight Highlight Das predige ich nun schon seit Wochen: Das Problem sind nicht die Toten, das Problem sind die Überlebenden! (Reduced to the max).

    Ich würde mir aber wünschen, dass die unter einem seriöseren Titel vermittelt würde. Da kommt noch einiges auf uns zu.
    • Emil22 10.05.2020 12:46
      Highlight Highlight Die Toten sind kein „Problem“??? Echt jetzt? Würdest du das auch einem Angehörigen 1:1 ins Gesicht sagen?
    • lilie 10.05.2020 13:48
      Highlight Highlight @Emil22: Es geht um eine extrem verkürzte Aussage, welche die Probleme in den Fokus rückt, die uns alle betreffen, nicht nur jemanden, der einen Angehörigen verloren hat.

      Und ja, ich hoffe sehr, dass jemand, der einen Angehörigen verloren hat, sich nun umso mehr für das Wohlergehen der Lebenden engagiert.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.05.2020 16:45
      Highlight Highlight Emil22: Können wir bitte sofort alle Motorfahrzeuge verbieten. Ich habe deshalb schon so viele Familienangehörige verloren. Und ihr fährt weiter damit rum, als ob nichts gewesen wäre. It's a fact.
  • Beeee 10.05.2020 10:27
    Highlight Highlight Ich glaube bei jedem verläuft die Krankheit ein bisschen anders plus hat jeder ein anderes Schmerzempfinden.
    • MasterPain 10.05.2020 11:41
      Highlight Highlight Wenn deine Sauerstoffsättigung fällt hat das nix mit Schmerzempfinden zu tun 🙄
    • rodolofo 10.05.2020 13:32
      Highlight Highlight Ja. Und das heisst eben, dass sich niemand sicher sein kann, dass es bei ihm/ihr glimpflich abläuft.
      Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.05.2020 16:47
      Highlight Highlight @MasterPain: Stimmt. All die rauchenden COPD-Jünger wissen sicher ein Lied davon zu singen. Aber sie machen weiter und verpesten auch Unbeteiligten die Atemluft. Shame on them.
  • Goldjunge Krater 10.05.2020 10:16
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • RicoH 10.05.2020 11:51
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • aglio e olio 10.05.2020 12:02
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Citation Needed 10.05.2020 12:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
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  • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.05.2020 10:10
    Highlight Highlight Sonntagmorgen und innerhalb 1 Stunde 700 Herzer und Blitzer. Echt jetzt? Kann jemand den Bot ausschalten.
    • Holofernes 10.05.2020 10:24
      Highlight Highlight Sonntagmorgen hat man bekanntlich auch Zeit Watson zu lesen. Könnte eine Erklärung sein.... und nein nicht ausschalten wenn es Ihnen nicht passt 20 Minuten lesen die haben es neu ausgeschaltet.
  • Morgenbrot 10.05.2020 10:10
    Highlight Highlight "...Berater der Europäischen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen."

    War da nicht was mit "Berater" und "von der Leyen"? 🤔😂

    Unabhängig davon: Wo grabt ihr eigentlich immer diese Alarmschläger aus? Versiegt die Quelle nicht langsam, nach dem Streek mit seiner Heinsbergstudie und die Hambruger Rechtsmedizin endlich längst überfällige Fakten geschaffen haben, die ein ganz anderes Bild zeigen?

    Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt: "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."  😉
    • Varanasi 10.05.2020 11:26
      Highlight Highlight Streeck und Fakten schaffen sieht wohl dann so aus:

      Fakten mit Rechenfehlern

      https://www.n-tv.de/wissen/Heinsberg-Studie-enthaelt-Rechenfehler-article21764702.html
    • lilie 10.05.2020 11:53
      Highlight Highlight @Morgenbrot: Das Pferd (= die Pandemie) ist quicklebendig, und daher werden wir in Zukunft nicht weniger, sondern immer mehr davon hören. Von Langzeitschäden und Immunität kann man ja erst in ein paar Monaten oder Jahren zuverlässig berichten.
    • Shabaqa 10.05.2020 12:38
      Highlight Highlight Piot muss man nicht ausgraben. Den kennt man, wenn man eine Ahnung von der Sache hat. Mit andern Worten: Du hast keine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blue Sun 10.05.2020 10:03
    Highlight Highlight Schon zwei sehr Tolle Kommentare!
    Schimpf Fluch und Motz!
    Aber um die Warnung wird bei denen nicht geschrieben.
    Das die Krankheit zu Überleben, nicht das ende ist sondern nur das erste Kapitel!
    Das so in den nächsten Jahren vermutlich noch das Doppelte der Heutigen Zahlen als folge der Erkrankung hin zu kommen!
    Damit wird die Idee der Durchseuchung ad absurdum geführt. Chronische Nieren und Herz Probleme! Da wird die Medizin die nächsten Jahre noch viel zu tun haben!
    Das also noch viele der Genesenen später doch noch an den Folgen Sterben. Jeder Glückliche Tag ist ein Geschenk!
  • suppenhuhn 10.05.2020 09:32
    Highlight Highlight Bedenklich, dass inzwischen Aussagen von Wissenschaftlern sämtlich als Panikmache, Clickbait, Mediengeilheit etc. wahrgenommen werden. Wenn ihr den Leuten, die versuchen, die Probleme mit seriösen Methoden zu beheben, nicht mehr zuhört, wem glaubt ihr dann? Astrologen, Schamanen, Wunderheilern?
  • Holy Crèpe 10.05.2020 09:04
    Highlight Highlight Ihr mit euren Klickbait-Titeln. Fehlt nur noch, dass Warnung rot geschrieben ist mit irgend einer speziellen Word-Art-Formatierung 😄
    • HPOfficejet3650 10.05.2020 09:32
      Highlight Highlight Der Titel ist reisserisch, gebe ich dir recht, aber er ist kein Clickbait. Bitte informiere dich über Clickbaiting. Dieser Begriff wird viel zu oft falsch verwendet. :)
    • FrancoL 10.05.2020 09:38
      Highlight Highlight Lieber eine Sicht oder Warnung zu viel als eine zu wenig.
    • loquito 10.05.2020 09:55
      Highlight Highlight Ich denke, wenn Sie mit Nierenproblemen oder gar mit Hirnschaden zurückbleiben, wären Sie froh gewesen diese Infos ernst genommen zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derberner 10.05.2020 08:55
    Highlight Highlight Die Grösste Gefahr sind mittlerweile diese vielen Virologen welche bald einmal weniger Aufmerksamkeit kriegen und deshalb fast täglich versuchen, die Panik hoch zu halten.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du unterscheiden lernen zwischen irgendwelchen Virologen welche sich wichtig machen bei rt deutsch kla TV oder KenFM und Ernst zu nehmenden Virologen wekche sich über die in VT Kreisen verpönten Mainstream Medien äussern.
    • Wiedergabe 10.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Nein, in der aktuellen Lage definitiv nicht die grösste Gefahr!
    • FrancoL 10.05.2020 09:40
      Highlight Highlight Gefahren beseitigt man nicht durch Schönreden, sondern durch die helle Erkenntnis der Situation und das Mitbetrachten der Folgewirkungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CogitoErgoSum 10.05.2020 08:52
    Highlight Highlight Das ist eine wichtige Information für alle, die meinen es sei schon vorbei oder nur wie eine kurze "Grippe". Bitte bleibt gesund und haltet die Massnahmen weiterhin ein. Nicht nur für euch selber sondern auch für die anderen.
    • Locutus70 10.05.2020 14:12
      Highlight Highlight @CogitoErgoSum - Nun sollte man aber auch eine Influenza nicht verharmlosen. Je nach Schweregrad, Vorerkrankungen und körperlicher Konstitution kann es auch hier chronische Erkrankungen bzw. Beeinträchtigungen nach sich ziehen.

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