International
Extremwetter

Kenia: Bereits über 80 Tote nach extremen regenfällen

Extremwetter

Nach andauernden Regenfällen in Kenia schon mehr als 80 Tote

24.03.2026, 16:0524.03.2026, 16:05
People cross a flooded portion of the road following heavy rains in Nyakach, Western Kenya, Tuesday, March 24, 2026. (AP Photo/Andrew Kasuku)
Kenya Floods
Kenianerinnen und Kenianer schlagen sich durch die Fluten.Bild: keystone

Nach heftigen Regenfällen in Kenia sind in dem ostafrikanischen Land nach Angaben des Innenministeriums bereits mindestens 88 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 34'000 Menschen mussten bisher vor den Wassermassen fliehen.

Die alljährliche Regenzeit, die üblicherweise in der zweiten Märzhälfte beginnt, setzte in diesem Jahr einen Monat früher und sehr massiv ein. Im Grossraum Nairobi sowie in Westkenia verwandelten sich Strassen innerhalb kürzester Zeit in reissende Flüsse und überraschten Fussgänger wie Autofahrer. Einige wurden bei diesen Vorfällen mitgerissen und ertranken, andere erlitten tödliche Stromschläge durch offen liegende oder abgerissene Kabel.

In Westkenia trat der Fluss Nyando über die Ufer und überschwemmte zahlreiche Strassen in der Umgebung von Kisumu, der drittgrössten Stadt des Landes. In Nairobi hatten die Behörden am Wochenende die Bewohner tiefergelegener Stadtteile bereits zum Verlassen ihrer Häuser und Wohnungen aufgefordert, da befürchtet wird, dass ein Flussdeich bricht und diese Gebiete überflutet werden. Das kenianische Rote Kreuz berichtete über die Evakuierung von Schülern aus gefährdeten Schulen in Westkenia.

Infolge des Klimawandels häufen sich Extremwetterereignisse auch in dem ostafrikanischen Land – mit ganz unterschiedlichen Erscheinungen: Während sich die Menschen im Westen und in der dicht bevölkerten Hauptstadt Nairobi vor Sturzregen sorgen, leidet der Norden des Landes seit Monaten unter Dürre. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Mindestens acht Tote bei Absturz von Militärflugzeug in Kolumbien
Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Süden Kolumbiens sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien mindestens 83 Verletzte registriert worden, darunter seien 14 in kritischem Zustand, teilte der regionale Gouverneur, John Gabriel Molina Acosta, nach einer Sitzung des Krisenstabs mit.
Zur Story