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In this Aug. 24, 2017, photo provided by NBC, Alec Baldwin performs his impression of President Donald Trump on the set of

Alec Baldwin parodiert in seiner Show «Saturday Night Live» Donald Trump. Bild: AP/NBC

«Hier ist endlich ihr Emmy!» Baldwin foppt Trump – und Spicer crasht die Award-Verleihung

Die Serien «The Handmaid's Tale» und «Veep» haben bei der Verleihung der US-Fernsehpreise Emmys abgeräumt. Donald Trump bekam sein Fett weg – und dann tauchte plötzlich noch Sean Spicer auf. 



Die grossen Gewinner der Nacht sind die Serien-Hits «The Handmaid's Tale» und «Veep», die sich die wichtigste Auszeichnung der Emmys sicherten.

«Saturday Night Live» gewann bei der Gala in der Nacht zum Montag in Los Angeles als beste Sketch-Serie, ausserdem wurden Kate McKinnon und Alec Baldwin als beste Nebendarsteller in einer Comedy-Show ausgezeichnet. Alexander Skarsgård und Laura Dern gewannen für ihre Rollen in «Big Little Lies» als beste Nebendarsteller in einer Drama-Serie. Jean-Marc Vallée wurde als Regisseur der Serie ausgezeichnet. Vom langjährigen Dauersieger «Game of Thrones» gab es dieses Jahr im Nominierungszeitraum bis 31. Mai keine neue Staffel.

«Teil dieser Staffel von ‹Saturday Night Live› zu sein, ist das Bedeutendste, was ich je machen werde, wahrscheinlich sollte ich jetzt einfach aufhören. Ich danke Hillary Clinton für ihre Anmut», sagte McKinnon, die Clinton für die Satire-Show parodiert hatte, in ihrer Dankesrede schluchzend. «Ich schätze, ich sollte sagen: Mr. Präsident, hier ist endlich ihr Emmy», sagte ihr Kollege Baldwin, der Trump parodiert. Der US-Präsident war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show «Celebrity Apprentice» nominiert gewesen, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Spicer sorgte für Überraschung

Sean Spicer speaks at the 69th Primetime Emmy Awards on Sunday, Sept. 17, 2017, at the Microsoft Theater in Los Angeles. (Photo by Chris Pizzello/Invision/AP)

Spicer als Überraschungsgast. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Als Überraschungsgast trat der frühere Pressesprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, auf. «Das gibt den grössten Publikumsaufmarsch bei den Emmys, den wir je gesehen haben», witzelte er in seiner Rede. Und spielte damit auf seinen irren Vergleich bei der Amtseinführung von Donald Trump an. 

Daneben gewannen unter anderem Ann Dowd als beste Drama-Nebendarstellerin, Bruce Miller als bester Autor und Reed Morano als beste Regisseurin für die Serie «The Handmaid's Tale», die beim Streamingdienst Hulu zu sehen ist. Die Late-Night-Show von Moderator John Oliver, «Last Week Tonight with John Oliver», gewann einen Emmy für die besten Skripte.

Zum Auftakt der Verleihung hatte der 71-jährige Schauspieler John Lithgow den Preis als bester Nebendarsteller in einer Drama-Serie für seine Rolle in der Serie «The Crown» gewonnen, die vom Leben der jungen britischen Königin Elizabeth II. handelt und beim Streamingdienst Netflix zu sehen ist. «Das ist fantastisch, ich fühle mich so glücklich, dass ich gewonnen habe», sagte Lithgow.

Die Emmys, die als wichtigste Fernsehpreise der Welt gelten, wurden in diesem Jahr zum 69. Mal verliehen. Durch den Abend führte Late-Night-Moderator Stephen Colbert. Über die Sieger hatten zuvor die rund 22'000 Mitglieder der Academy for Television Arts & Sciences entschieden. (sda/dpa)

Sean Spicer als Pressesprecher – ein Rückblick

Video: watson

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