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Das war Tag Zwei nach der Terrornacht: Der Nachrichten-Ticker zum Nachlesen



Was wir wissen

Überblick über unsere Artikel:

Der Nachrichten-Ticker bis Sonntag, 15. November, 24:00 Uhr. Zum aktuellen Ticker geht es hier

Liveticker: KOPIE: KOPIE: Schiesserei in Paris

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23:51
Kommentar des «Tages-Anzeiger»
von Pater Noster
Anteilnahme in Berlin...
22:10
Hat die Polizei einen Verdächtigen laufen lassen?
Laut Nachrichtenagentur AP ist es womöglich zu einem schweren Polizeifehler gekommen: Nach den Anschlägen befragten die Ermittler eine Person, liessen sie aber wieder laufen. Nun zählt sie doch wieder zu den Verdächtigen.

Demnach hätten die Polizisten den Verdächtigen angehalten, seine Identität überprüft - und ihn dann weiterfahren lassen. Die vier Quellen sprachen AP gegenüber ohne ihren Namen preiszugeben, da sie nicht befugt sind, öffentlich über die Untersuchungen zu sprechen.
21:56
Frankreich fliegt Angriffe auf IS-Hochburg
Frankreich greift laut der Nachrichtenagentur Reuters die IS-Miliz in Syrien an. Das Verteidigungsministerium erklärte, die Angriffe haben der IS-Hochburg Rakka gegolten. Ein Kommando- und Kontrollcenter sowie eine dschihadistische Rekrutierungseinheit, ein Munitionsdepot und ein Trainingscamp seien getroffen worden.

«Die Ziele der Luftangriffe wurden zerstört», sagte das französische Verteidigungsministerium. Die Angriffe wurden rund 48 Stunden nach der Anschlagsserie von Paris geflogen. Frankreich fliegt seit September 2014 Luftangriffe gegen die IS-Dschihadisten im Irak und weitete den Einsatz im vergangenen September auf Syrien aus.
20:56
Innenminister: Anschläge wurden im Ausland vorbereitet
Die Anschläge von Paris sind nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve im Ausland vorbereitet worden. Das sagte er am Sonntag nach einem Treffen mit seinem belgischen Kollegen Jan Jambon in Paris.

«Sehr viele von denen, die in Belgien waren, und zur Organisation und Umsetzung dieser Attentate beigetragen haben, waren den französischen Diensten nicht bekannt», sagte Cazeneuve.

Er sprach sich erneut für systematische und koordinierte Kontrollen an den Binnengrenzen der Europäischen Union aus. Dies habe Frankreich in den vergangenen Monaten mehrfach gefordert und sei innerhalb der geltenden Regeln des Schengener Abkommens, das grundsätzlich die Grenzkontrollen innerhalb Europas abgeschafft hat, möglich. (sda/dpa)
20:28
Museen, Galerien und Theater öffnen am Montag wieder
Am Montag um 13 Uhr sollen die öffentlichen Kultureinrichtungen in Paris ihre Tore wieder öffnen, wie die Kulturministerin Fleur Pellerin verkündete. Nach dem Anschlägen vom Freitag hatten viele Museen, Galerien und Theater geschlossen. Vor den Wiedereröffnung am Montag soll jeweils eine Schweigeminute abgehalten werden, zudem würden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt.
20:03
Nun ist es offiziell: Mehrere Selbstmordattentäter wollten ins Stadion
Frankreichs Staatssekretär für Sport, Thierry Braillard, bestätigte inzwischen, dass mehrere Selbstmordattentäter mit Sprengstoffwesten ausgerüstet während dem Spiel Frankreich gegen Deutschland ins Stadion eindringen wollten. Wie viele Terroristen dies versuchten ist noch nicht bekannt.
20:00
Opferzahl steigt auf 132 Personen
Drei weitere Opfer der Anschläge sind im Krankenhaus gestorben, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Damit wurden bisher total 132 Menschen bei den Angriffen getötet.

19:52
Panik auf den Strassen nach einem lauten Knall
Er habe zitternde Menschen gesehen, wie sie schrien und panisch durch die Strassen liefen, schildert der Journalist Mathieu von Rohr auf Twitter. Wen er in dieser Nacht eins gelernt habe, dann sei das, wie schnell Panik sich verbreitet und wie echt sie sich anfühle:



Auch vor dem Restaurant «Le Petit Cambodge» brach Panik aus: Ein Mann klemmte sich zwei Kinder unter die Arme, um sie in Sicherheit zu bringen. Auch dieses Restaurant war am Freitag von Terroristen angegriffen worden. (Foto: AP/dpa)
19:09
Fehlalarm über Schüsse in Paris – Panik auf den Strassen
Wie verschiedene Medien melden, ist auf der Place de la République kurzzeitig Panik ausgebrochen. Zahlreiche Menschen waren auf dem Platz zusammengekommen, um den Opfern der Anschläge zu gedenken.

Die Leute brachten sich in Cafés und Bars in Sicherheit, der Platz war innert Minuten menschenleer. Wie die Polizei gegenüber einem Journalisten bestätigte, habe es sich um einen Fehlalarm gehandelt. Nach rund 20 Minuten habe sich die Lage wieder beruhigt, der Grund für die Panik ist bisher unklar.



Auch im Osten der Stadt verliessen zahlreiche Menschen hektisch die Metrostation Belleville. Schwer bewaffnete Polizisten eilten herbei, gaben aber bald Entwarnung. Einer von ihnen sagte einer dpa-Reporterin, Auslöser sei ein «schlechter Scherz» gewesen. Nach ersten Meldungen und Gerüchten über die Vorfälle schlossen Ladenbesitzer in der Gegend rasch ihre Geschäfte.

Nach einem lauten Knall rennen die Menschen in Panik weg
19:01
Terroristen wollten am gleichen Tag in Istanbul zuschlagen, fünf Verdächtige verhaftet
Am Tag der Anschläge von Paris ist nach türkischen Angaben in Istanbul ein Anschlag verhindert worden. Am Freitag seien in Istanbul fünf Verdächtige festgenommen worden, darunter auch ein enger Vertrauter des britischen IS-Kämpfers «Jihadi John», teilte ein Regierungsvertreter am Sonntagabend in Ankara mit.

«Wir gehen davon aus, dass sie einen Anschlag in Istanbul am selben Tag wie die Anschläge in Paris planten», fügte der Regierungsvertreter hinzu. Erste Ermittlungen deuteten darauf hin, dass ein «grosser Anschlag» vereitelt worden sei.

Die Türkei fahndet seit dem Anschlag auf eine Friedensdemonstration in der Hauptstadt Ankara am 10. Oktober verstärkt nach Dschihadisten. Bei dem Attentat, zu dem sich wie in Paris die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannt hatte, waren 102 Menschen getötet worden - es war der folgenschwerste Anschlag in der Geschichte des Landes.

Die Festnahme des «Jihadi-John»-Gefährten Aine Lesley Davis, ebenfalls ein Brite, war bereits am Freitag von einem türkischen Regierungsvertreter vermeldet worden. Er war demnach einer der «engsten Gefährten» von «Jihadi John» und wurde mit mehreren anderen Islamisten bei einer Razzia in Istanbul aufgegriffen.

«Jihadi John», der mit wirklichem Namen Mohammed Emwazi heisst, war nach US-Angaben vor wenigen Tagen höchstwahrscheinlich bei einem US-Luftangriff in Syrien getötet worden. (sda/afp)

18:58
G20-Staaten wollen im Kampf gegen den Terrorismus zusammenrücken
Nach den Anschlägen von Paris rücken die mächtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) im Kampf gegen den Dschihadismus zusammen. Am Sonntag sandte der G20-Gipfel im türkischen Belek ein starkes Signal, die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bezwingen zu wollen.

Zum Auftakt ihrer ersten Arbeitssitzung am Gipfel, der unter besonders strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfindet, erhoben sich die Staats- und Regierungschefs zu einer Schweigeminute für die Opfer der blutigen Terroranschläge in Paris und die eines IS-Anschlags im Oktober in Ankara ein.

«Wir setzen hier bei dem G20-Gipfel ein entschlossenes Signal, dass wir stärker sind als jede Form von Terrorismus», erklärte Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel

«Der Himmel hat sich verdunkelt durch die schrecklichen Angriffe», sagte US-Präsident Barack Obama bei einem Treffen mit dem Gastgeber und türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dieser sagte, die Anschläge von Paris richteten sich nicht nur gegen das französische Volk, «sondern gegen die gesamte Menschheit». (sda)
18:38
Zwei weitere Angreifer identifiziert – der letzte Verdächtige wird international gesucht
Spiegel online schreibt: «Die französische Staatsanwaltschaft hat zwei weitere der Angreifer identifiziert, die bei den Anschlägen ums Leben kamen. Es handle sich um Franzosen, die in Belgien lebten. Und die Polizei sucht nach dem weiteren Verdächtigen, der in Belgien geboren sei.

Suchaufruf im Zusammenhang mit den Angriffen in Paris: Die französische Polizei sucht demnach nach einem Mann, 1,75 Meter gross, braune Augen.»

18:24
Hollande will den Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern
Der französische Präsident François Hollande will den Ausnahmezustand auf drei Monate verlängern, dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Kompetenz für diesen Entscheid liege aber nicht beim Präsidenten, sondern beim Parlament. Wie Spiegel online schreibt, müsse das Parlament ein Gesetz erlassen, wenn der Ausnahmezustand länger als zwölf Tage dauern soll.

18:14
Die Polizei erhöht Präsenz in der ganzen Schweiz
Die Grenzkontrollen wurden aufgrund der Terroranschläge in Paris erhöht, wie die Westschweizer, die Tessiner und die Berner Polizei in einer Pressemitteilung schreiben. Zudem sei die Präsenz an strategischen Punkten erhöht worden. Die verschiedenen Kantonalen Polizeien stünden in Kontakt zueinander.
18:08
Drei der Attentäter waren vermutlich Brüder – Aufenthaltsort des einen noch unklar
Nach Ermittlerangaben waren drei Brüder in die Attentate verwickelt: Einer sei bei den Attentaten selbst ums Leben gekommen, während sich ein zweiter derzeit in Belgien in Polizeigewahrsam befinde, verlautete aus Ermittlerkreisen in Paris. Beim dritten Bruder sei nicht klar, ob er einer der Selbstmordattentäter war oder auf der Flucht sei. Die belgischen Ermittler suchen ihn mit einem internationalen Haftbefehl. (jas/sda)
17:48
Nachrichtenagentur meldet: Leiche des zweiten Attentäters identifiziert

Gemäss ersten Informationen handelte es sich um einen französischen Staatsangehörigen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Sicherheitskräfte.
17:40
Die Forderungen nach NATO-Bodentruppen gegen den IS werden lauter
Der US-Admiral a.D. und ehemalige Nato-Kommandant James Stavridis geht davon aus, dass die Nato in Syrien intervenieren werde, wie er in einem Interview mit BBC sagte: «Ich denke, dass es Bodentruppen von Nato-Streitkräften geben wird.»

Auch der russische Aussenminister Sergej Lawrow äusserte den gleichen Verdacht. Der Schock in Paris werde vermutlich die Prioritätenliste in Washington und in anderen Nato-Hauptstädten verändern, so der Politiker.
17:27
Der Imam der Moschee, in der einer der Täter betete, spricht vor den Medien
17:20
«Das Bataclan wird wieder öffnen.»
Trotz des Massakers im Pariser Bataclan sieht einer der Leiter der bekannten Konzerthalle eine Perspektive für den Musikclub. «Das Bataclan wird wieder öffnen», sagte Dominique Revert am Sonntag in einem Interview des TV-Senders Canal+. «Es wäre eine Kapitulation, würden wir das nicht tun», zitierte der Fernsehsender BMFTV weiter aus dem Interview. Die Halle werde aber in den kommenden Monaten, vielleicht auch Jahren, ein bedrückender Ort bleiben.

Auch am Sonntag versammelten sich Hunderte an den Gittern am weiträumig abgesperrten Club. Sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. (sda/dpa)
16:58
USA wollen die Luftschläge gegen den IS verstärken und dafür mit Frankreich zusammenarbeiten
Der Sicherheitsberater von US-Präsident Obama kündigte am Rande des G20-Gipfels an, dass die Luftangriffe gegen den IS in Syrien und im Irak verstärkt werden sollen. Dabei werde die USA intensiv mit Frankreich zusammenarbeiten.

Ben Rhodes, der Sprecher des US-Präsidialamts, gegenüber dem Sender NBC News: «Wir müssen unsere Anstrengen gegen den IS fortsetzen und verdoppeln.»

Obama will bei den künftigen Luftschlägen nicht nur mit Frankreich, sondern offenbar auch mit Russland zusammenspannen. Wie ein Tweet der Kreml-Verhandlerin Svetlana Lukash zeigt, nutzten Obama und Putin eine Pause des G20-Gipfels, um das Vorgehen zu besprechen.

16:17
Regierungsrat Mario Fehr: «Alles Erdenkliche für die Sicherheit»
«Wir machen alles Erdenkliche, um die Sicherheit im Kanton Zürich zu gewährleisten zu können.»

Damit ist die Medieninformation der Sicherheitsbehörden beendet.
16:16
Bisher kein Bezug zu Zürich
«Es wurde bisher kein Bezug der Attentate zum Kanton Zürich festgestellt», so Bruno Keller.
16:11
Kontrollen in Asyleinrichtungen verstärkt
Laut Bruno Keller wurden die Kontrollen in Asyleinrichtungen im ganzen Kanton verstärkt.
16:10
Bruno Keller, Chef der Sicherheitspolizei der Kantonspolizei
«Für Zürich wurden Massnahmen getroffen: Beispielsweise die Präsenzerhöhung an neuralgischen Punkten in der Stadt Zürich.»
16:07
Kapo Zürich überprüft Sicherheitslage
Die Kantonspolizei Zürich habe gleich am Freitag Abend begonnen, die Sicherheitslage im Kanton zu überprüfen.
16:06
Mario Fehr: «Jeder von uns hätte dabei sein können»
«Jeder von uns hätte an einem solchen Konzert, in einem solchen Restaurant, odar am Fussballspiel sein können», sagt Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Der Terroranschlag in Paris betreffe uns alle.
16:04
Mario Medienkonferenz der Zürcher Sicherheitsbehörden
Sicherheitsdirektor Mario Fehr (M.), der Chef der Sicherheitspolizei der Kantonspolizei, Bruno Keller (r.), sowie der Chef Regionalpolizei, Franz Bättig informieren:
15:01
Sondertreffen der EU-Innenminister nach Anschlägen
Nach den Anschlägen von Paris beraten die Innenminister der EU-Mitgliedstaaten am Freitag bei einem Sondertreffen über Konsequenzen. Ziel des Treffens nach den «tragischen Ereignissen in Paris» sei es, die «europäische Reaktion zu verstärken» und die Umsetzung beschlossener Massnahmen zu sichern, erklärte die luxemburgische EU-Ratspräsidentschaft am Sonntag. (sda)
14:46
Schon 7 Festnahmen in Belgien
In Belgien sind gemäss der Süddeutschen Zeitung bereits sieben Personen festgenommen worden. Dies teilt die Polizei mit. In dem Stadtteil Molenbeek wurden in der Vergangenheit immer wieder Terrorverdächtige festgenommen oder im Zuge von Ermittlungen Wohnungen durchsucht. Aus keinem anderen Land sind bezogen auf die Gesamtbevölkerung so viele Dschihadisten nach Syrien gezogen wie aus Belgien.
14:05
5,4 Millionen Menschen nutzen Facebooks «Safety Check Up»
Nach den Pariser Anschlägen haben mehr als 5 Millionen Menschen ein Spezialangebot des sozialen Netzwerks Facebook genutzt, um ihre Freunde und Angehörigen darüber zu informieren, dass sie in Sicherheit seien. Wie das Unternehmen mitteilte, bedienten sich bis zum Sonntag 5,4 Millionen Nutzer des «Safety Check Up». Es wurde dafür eingerichtet, um alle Facebook-Kontakte eines Nutzers in Sekundenschnelle mit der Botschaft zu erreichen, dass sich der Betroffene in Sicherheit befinde. Der «Safety Check Up» wurde ursprünglich für den Fall von Naturkatastrophen entwickelt. (sda/afp)
A security guard stands at the entrance to the Facebook Inc. lounge at the Web Summit in Dublin, Ireland on Tuesday, Nov. 3, 2015. The summit, which started five years ago with 400 technology entrepreneurs, will draw more than 2,000 startups, 1,000 investors and 650 speakers to the three-day conference this year, organizers say. Photographer: Aidan Crawley/Bloomberg via Getty Images
13:44
«Eagles of Death Metal» kommen nicht nach Zürich
Die kalifornische Rockband «Eagles of Death Metal» hat ihre Europa-Tournee abgebrochen. Alle Auftritte der Tournee, die sie am 18. November nach Zürich führen und am 10. Dezember in Portugal enden sollte, wurden nach einer Mitteilung vom Wochenende abgesagt.
Jesse Hughes of the rock band Eagles of Death Metal performs with drummer Joey Castillo (R) at Festival Supreme at Shrine Auditorium in Los Angeles, California in this October 25, 2014 file photo. The California-based rock band Eagles of Death Metal was in the midst of a European tour following its fourth album release when the musicians found themselves caught up in a terror attack at the Paris concert hall where they were about to perform on Friday. REUTERS/Alex Matthews        EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE
13:41
Attentäter soll auf dem Weg ins Spital gestorben sein
Wie die französische Zeitung «Le Point» berichtet, soll einer der drei Attentäter seinen eigenen Selbstmordanschlag zunächst überlebt haben. Der Mann hatte offenbar einen Sprengstoffgürtel getragen, diesen offenbar aber nicht korrekt gezündet. Die Rettungskräfte leisteten dem Mann, der daraufhin hilflos zwischen den weiteren Anschlagsopfern gelegen haben soll, Erste Hilfe. Er verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Mann soll Ägypter und 27 Jahre alt gewesen sein.
13:10
Konzert der Eagles of Death Metal in Zürich ungewiss
Nach dem Terroranschlag auf das Pariser Konzert der «Eagles of Death Metal» wird Anfang Woche über den weiteren Tourplan der Band entschieden. Auf der Website des Zürcher Komplex 457, wo die Band am 18. November spielen soll, ist bisher von keiner Absage die Rede – davor und danach sind Konzerte in Deutschland geplant.

«Wir erwarten am Montag Nachricht vom Management», sagte am Sonntag eine Sprecherin von Marek Lieberberg, dem deutschen Konzertveranstalter der US-Band. «Es ist der Band zu überlassen, ob sie diese Konzerte spielen will», sagte Marek Lieberberg der Deutschen Presse-Agentur. Wie ein Facebook-Eintrag von Ipecac Recordings, dem Label der Eagles of Death Metal, bestätigt, ist eines der Crew-Mitglieder bei dem Attentat gestorben. (sda/dpa)
13:06
Pass des zweiten Täters vermutlich gefälscht
Aus Polizeikreisen heisst es, dass der syrische Pass, der in der Nähe eines Attentäters gefunden wurde, höchstwahrscheinlich gefälscht war und möglicherweise von Fälschern in der Türkei hergestellt wurde. Offenbar tarnte sich der Terrorist als Syrer, um nach Europa zu gelangen. Das schreibt Spiegel Online in einer Analyse.

Der Attentäter wollte allem Anschein nach, dass die Behörden diesen Weg über Griechenland und den Balkan nachvollziehen können. Die Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) lehnt das Konzept einer Staatsbürgerschaft generell ab und betrachtet Syrien wie alle anderen Länder als illegitime Gebilde, die zerstört werden müssen. Trotzdem trug der Dschihadist einen syrischen Pass bei sich. Offenbar wollte er, dass das Dokument gefunden wird.

Es gehört zu den Zielen des IS, Zwietracht zwischen den europäischen Gesellschaften und den islamischen Minderheiten zu säen. Wenn sich die Muslime in Europa ausgegrenzt und stigmatisiert fühlen, sind sie für den radikalen Islam der Dschihadisten empfänglich, so das Kalkül. Sollten sich nun tatsächlich einer oder mehrere Attentäter als Flüchtling getarnt haben, um nach Frankreich zu gelangen, wird in Europa das Misstrauen gegenüber den syrischen Flüchtlingen wachsen. Wenn das gesellschaftliche Klima feindseliger wird, spielt das den Radikalen in die Karten.
12:58
103 Todesopfer identifiziert
Mittlerweile wurden 103 Personen, die bei den Anschlägen getötet worden sind, identifiziert. Laut Regierungschef Valls müssen noch «zwischen 20 und 30» weitere Opfer identifiziert werden.
Menschen gedenken den Opfern des Terroranschlags in Paris beim Zuercher Opernhaus am Sonntag, 15. November 2015. (KEYSTONE/Walter Bieri)

People pay tribute to the victims of the Paris Attacks, in front of the Opera house in Zurich, Switzerland, Sunday, 15 November 2015. At least 120 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials. (KEYSTONE/Walter Bieri)
12:47
Schweigeminute für Paris-Opfer am Montag
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben für diesen Montag um 12 Uhr alle Europäer zu einer Schweigeminute aufgerufen. «Das Gute ist stärker als das Böse», erklärten sie am Wochenende in einer gemeinsamen Stellungnahme mit den EU-Institutionen. Und weiter: «Wir werden alles Notwendige tun, um Extremismus, Terrorismus und Hass zu bekämpfen. Die Anschläge von Paris würden als an Angriff gegen alle EU-Staaten gewertet.» (sda/dpa)
12:28
Französische Doppelbürger sprechen vor den Trauernden in Zürich
Französische Doppelbürger sprechen vor den Trauernden in Zürich. Sehen alle sehr betroffen aus. Schaut auf Twitter. Lg Leo 
tel: null
12:25
Kundgebung vor dem Opernhaus in Zürich


12:23
Zweiter Attentäter identifiziert?
Gemäss Focus Online und der serbischen Zeitung Blic wurde ein zweiter Attentäter identifiziert.

Blic hat den Pass des Syrers veröffentlicht. Der 25-Jährige soll sich im Bataclan in die Luft gesprengt haben. Das Blatt schreibt, dass A. am 3. Oktober als Flüchtling auf Lesbos registriert worden sei. Am 7. Oktober sei er an der serbischen Grenze erneut registriert worden.
12:21
Video zeigt den Beginn des Anschlags im Bataclan
11:57
Italiener entkommt gleich zwei Unglücken
Doppeltes Glück im Unglück für den Italiener Massimiliano Natalucci: Der heute 45-Jährige hat nach Angaben seiner Familie nicht nur den Anschlag auf die Pariser Konzerthalle «Bataclan» knapp überlebt, sondern vor über 30 Jahren bereits das Unglück im Heysel-Stadion in Brüssel.

Wie die italienische Zeitung «Corriere Adriatico» berichtete, konnte Natalucci während des Attentats und der Geiselnahme im «Bataclan» in der Nacht zum Samstag fliehen und trug nur einige Kratzer am Bein davon. Natalucci war mit einem Freund bei dem Konzert der US-Band «Eagles of Death». Der Freund überlebte den Anschlag ebenfalls, musste aber operiert werden. «Die Terroristen waren die ganze Zeit nur drei Meter von ihnen entfernt», sagte der Vater des Italieners der Zeitung.

Als 15-Jähriger überlebte Natalucci die Stadion-Katastrophe von Brüssel unverletzt. Ende Mai 1985 waren dort 39 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen vor allem Italiener. Vor dem Europacup-Final von FC Liverpool gegen Juventus Turin kam es zu Auseinandersetzungen der Fans, bei denen englische Hooligans die Absperrgitter zwischen den Blocks durchbrachen und die Italiener gegen eine Stadionwand drängten. Unter dem Druck brach die Wand zusammen und begrub etliche Fans. Bei der anschliessenden Massenpanik gab es weitere Tote und Hunderte Verletzte.

Natalucci war damals mit seinem Vater und seinem Onkel im Stadion. Seine Schwester Federica hat eine entschiedene Theorie, weshalb ihr Bruder so viel Glück hat: Als er acht Jahre alt war, bekam er in Rom einen Kuss von Papst Johannes Paul II. - dieser habe ihn bei beiden Katastrophen beschützt. (sda/afp)
11:51
Auch Motörhead sagt Konzert ab
Nach U2 hat nun auch Motörhead sein für dieses Wochenende geplante Konzert in der französischen Hauptstadt abgesagt. «Wegen der schlimmen Situation, die unsere Brüder und Schwestern in Paris momentan durchleben, müssen wir unseren Gig auf Januar verschieben», schrieben die Mitglieder der britischen Heavy-Metal-Band Motörhead am Sonntag auf ihrer Facebook-Seite.
11:39
Weiteres Familienmitglied verhört
Laut dem Sender BFMTV wird ein weiteres Mitglied des identifizierten Selbstmordattentäters von der Polizei verhört.
11:35
Wiederholt falscher Alarm in Frankreich
Die Bürger von Paris sind aufgrund der Vorfälle schreckhaft geworden, seit Freitag gibt es immer wieder falschen Alarm in Frankreich. Spiegel Online fasst die wichtigsten zusammen:
Gestern gab es Gerüchte über Schüsse und Explosionen in dem Pariser Vorort Bagnolet. Später stellte sich heraus, dass es sich um Böller einer Hochzeitsfeier handelte.
In Yvelines bei Paris sollen vier Männer in einem Auto eine Polizeisperre durchbrochen haben, auf Twitter verbreitete sich das Gerücht einer Verfolgungsjagd. Es war eine Falschmeldung.
Auf einer Autobahn Nahe des Flughafens in Roissy meldeten Autofahrer die «Explosion es Lastwagens» – es handelte sich lediglich um einen geplatzen Reifen.
Ein Polizeieinsatz am Eiffelturm am Samstag ängstigte ebenfalls viele Pariser – der Grund war allerdings nur eine laute Party.
11:31
#UneBougiePourParis
Seit gestern stellen Menschen weltweit Kerzen auf ihren Fensterbrettern und Balkonen auf, um den Opfern der Attentate zu gedenken. Unter dem Hashtag #UneBougiePourParis kursieren entsprechende Fotos auf Twitter. Und auch in der Schweiz geht inzwischen der Aufruf rum, man solle am heutigen Abend eine Kerze so aufstellen, dass sie von aussen sichtbar ist, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
11:21
Waffen im Fluchtauto gefunden
In dem zweiten Fluchtauto, das am Sonntagmorgen gefunden worden ist, haben die Ermittler Waffen entdeckt. Mindestens drei Kalaschnikows seien gefunden worden, schreiben französische Medien.
Gedenkfeier um 12:00 Uhr vor dem Opernhaus in Zürich
von Leo Helfenberger
Um 12:00 Uhr findet vor dem Zürcher Opernhaus eine Gedenkfeier statt. Die Stadtpolizei hat die Versammlung bewilligt. Weitere Infos dazu findest du hier.
11:07
Ein Deutscher unter den Opfern
Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass ein Deutscher bei den Anschlägen in Paris ums Leben gekommen ist.
10:09
Bruder hatte Kontakt zum Attentäter abgebrochen
Gemäss dem Sender BFMTV soll der Bruder von Ismaïl Mostefaï aus allen Wolken gefallen sein, als er erfuhr, dass sein jüngerer Bruder bei den Anschläge im Konzerthaus Bataclan involviert war. «Das ist doch verrückt, der totale Wahnsinn», zitiert die Nachrichtenagentur AFP den jungen Mann, als dieser am Samstag in Polizeigewahrsam genommen wird. Mit zittriger Stimme habe er erzählt, dass zwischen ihm und seinem Bruder seit einigen Jahren kein Kontakt mehr bestünde – aus «familiären Gründen». Dass sein Bruder radikalisiert worden wäre, damit habe er nie gerechnet.
9:23
Zweites Fahrzeug aufgefunden – Täter auf der Flucht?
In Montreuil, östlich von Paris, haben Ermittler ein zweites Auto gefunden, welches von den Terroristen benutzt worden war. Laut dem Sender Europe 1 handelt es sich dabei um den schwarzen Seat Leon, aus dem die Attentäter jene Schüsse abgefeuert hatten, welche mehrere Besucher von Cafés und Restaurants getötet hatten. Diese Information wurde der Nachrichtenagentur AFP von Polizeiquellen bestätigt.

Nach Einschätzung der Ermittler bedeute dies, dass einem der drei Terrorkommandos die Flucht gelungen sei. Unklar bleibt jedoch, ob der oder die Täter auch jetzt noch auf der Flucht sind, oder bereits am Samstag in Belgien gefasst wurden.
9:08
Sechs Angehörige in Polizeigewahrsam
Nachdem bereits am Samstag Vater und Bruder des Selbstmordattentäters Ismaël Omar Mostefaï festgenommen worden waren, sind nun vier weitere Angehörige in Polizeigewahrsam genommen worden. Das berichtet der Sender BFMTV. Die Befragung von Angehörigen gehört in solchen Fällen zu den Ermittlungen.
8:48
Ermittler veröffentlichen Namen eines Täters
Inzwischen haben die französischen Behörden den Namen des Täters, der anhand seines Fingerabdruckes identifiziert werden konnte, veröffentlicht. Es handelt sich um den 29 Jahr alten, in Frankreich geborenen Ismaël Omar Mostefaï. Gemäss Le Monde hat Mostefaï im Winter 2013/2014 einige Monate in Syrien verbracht.
8:07
Madonna singt für die Opfer von Paris
Bei einem Konzert am Samstagabend in Stockholm widmete Madonna ein Lied den Opfern von Paris. In ihrer davor gehaltenen Ansprache zeigte sich die Queen of Pop sichtlich betroffen und kämpfte mit den Tränen.
7:59
«Libération» und «Le Figaro» mit Sonderausgaben
Anlässlich der Attentate in Paris bringen die beiden Zeitungen «Libération» und «Le Figaro» diese Woche ausnahmsweise auch eine Sonntagsausgabe heraus. Die Titelblätter der französischen Sonntagspresse im Überblick:
07:20
«Luftschläge werden den IS nie besiegen»
In einem Interview mit der «Schweiz am Sonntag» äussert sich Friedensnobelpreisträger Mohammed ElBaradei zu den Anschlägen von Paris. Der IS sei «gewissermassen ein Kollateralschaden des Einmarsches der Amerikaner im Irak» – und verfüge heute über sehr viel Geld. Der IS könnte nur mit Bodentruppen besiegt werden, sagt ElBaradei. Dass sich die Staaten weigern, dies zu tun sei kriminell. «Nur ein Einmarsch kann dieses Drama beenden.» Für das brauche es aber nicht nur die UNO, sondern auch Russland und den Iran.
07:02
Symbol des Friedens für Paris
Der Eiffelturm als Peace-Zeichen: Die Zeichnung des Franzosen Jean Jullien wird nach den Attacken in Paris weltweit als Symbol für Frieden benutzt.
This photograph made available on Saturday Nov. 14, 2015, shows a piece of artwork created by Jean Jullien. Social media was awash Saturday with images of public buildings lit up in the French colors of red, white as people globally expressed their solidarity with the French facing the aftermath of the terror attacks in Paris. One of the most shared images was of a piece symbol by Jean Jullien, a French graphic designer living in London. Jullien said he came to the image using simple association of Paris with peace. (Jean Jullien via AP)
Im interview mit «Time» sagt Jullien, was in Paris passiert sei, sei eine Tragödie. Aber in all dem Horror gebe es etwas Positives. Menschen kämen zusammen, in einem Gefühl der Einigkeit und des Friedens.

Mehr dazu bei Spiegel Online.
06:55
Maurer fordert Grenzkontrollen
Ueli Maurer hat sich in der Sonntagspresse zu den Anschlägen von Paris geäussert. Er fordert mehr Grenzkontrollen. Zur Meldung geht es hier.
06:27
Attentäter als Flüchtlinge getarnt?
Bei zwei der Attentäter von Paris gibt es Vermutungen, dass sie womöglich als Flüchtlinge getarnt über Griechenland nach Europa eingereist sind. Die sterblichen Überreste der Attentäter konnten aber noch nicht zugeordnet werden. Bereits bekannt: Der Eigentümer eines syrischen Passes, der bei einem der toten Attentäter gefunden worden sei, sei Anfang Oktober über die Insel Leros in die Europäische Union gekommen. Dort wurde der junge Mann mit einer Gruppe von 69 Flüchtlingen registriert. Ein zweiter Attentäter könnte ebenfalls als Flüchtling über die Türkei und Griechenland nach Europa gekommen sein, hiess es in Regierungskreisen.

Noch immer ist unklar, ob die Pässe tatsächlich zu den Attentätern gehören.
05:50
Das sagen die US-Präsidentschaftskandidaten
Die Terrorattacke in Paris hat die TV-Debatte der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber dominiert. Hillary Clinton rief die internationale Gemeinschaft zum gemeinsamen Kampf gegen den Dschihadismus auf.

Die Welt müsse zusammenstehen, um «die radikale dschihadistische Ideologie auszumerzen, die Gruppen wie den IS antreibt», sagte die frühere Aussenministerin am Samstag in Des Moines bei der zweiten TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei.

Der IS müsse «besiegt» werden, sagte Clinton. Sie betonte aber, der Kampf richte sich nicht gegen alle Muslime. «Wir führen keinen Krieg gegen den Islam. Wir bekämpfen den gewaltsamen Extremismus.» Auch Clintons parteiinterner Rivale Martin O'Malley forderte einen entschlossenen Kampf gegen die IS-Miliz.

Ihr Mitbewerber Bernie Sanders erklärte indes, die USA seien mitverantwortlich für den Aufstieg der Dschihadistengruppe. Der Einmarsch in den Irak 2003, dem Clinton damals zustimmte, habe die Region vollkommen destabilisiert und zur Ausbreitung von Gruppen wie Al-Kaida und dem IS geführt. (sda/afp)
05:29
G20-Gipfel startet bald
Zwei Tage nach den Terroranschlägen von Paris treffen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 am Sonntag in der Türkei. Die Gipfelteilnehmer werden unter anderem über den Syrien-Konflikt und eine gemeinsame Strategie gegen den Terrorismus beraten.

Am Treffen der wichtigen Industrie- und Schwellenländer und der EU im Badeort Belek bei Antalya werden unter anderen US-Präsident Barack Obama und der russische Staatschef Wladimir Putin erwartet. Der Gipfel beginnt um 11 Uhr. (sda/dpa)
05:25
Debatte um #PortesOuvertes
Kaum hatte der Franzose Sylvain Lapoix den Hashtag #PortesOuvertes ins Leben gerufen, um Betroffenen in Frankreich zu einer Bleibe und einem geschützten Ort zu verhelfen, meldeten sich Kritiker: Der Aufruf helfe nicht nur, sondern gefährde auch: Er könnte Terroristen direkt in die Häuser von Helfenden locken. Nun hat sich Lapoix gemeldet: Das sagt er zu #PortesOuvertes.
04:45
4 Millionen nutzten Safety Check
04:25
Die Welt rückt zusammen
Die Menschen in der syrischen Stadt Douma werden seit Wochen vom IS bedroht, terrorisiert, getötet. Jetzt machen Tweets aus der Stadt die Runde: Fotos von Männern, die den Opfern von Paris gedenken:

04:03
Jan Böhmermann stellt Fragen
Jan Böhmermann hat auf Facebook 100 Fragen zu den Pariser Anschlägen gestellt. Die ersten zehn:

1. Warum?
2. Warum hat das niemand verhindert?
3. Wozu die ganze Polizei, Überwachung, all die Geheimdienste und Militäreinsätze?
4. Wozu wird unsere Telekommunikation überwacht, wozu haben wir Geheimdienste, wozu wissen die Behörden, was wir im Internet machen, wenn nicht zur Verhinderung von Taten wie dieser?
5. Bin ich Deutschland, Frankreich oder Europa?
6. Warum bin ich nicht Polen, obwohl ich viel mehr Polen bin als Frankreich?
7. Bin ich Deutscher oder Europäer – und was ist der Unterschied?
8. Stehe ich hinter Thomas de Mazierè?
9. Steht Thomas de Mazierè hinter Angela Merkel?
10. Schreibt man „de Mazierè“ mit accent aigu oder accent grave?

Der ganze Post gibt's unter diesem Link.
03:18
Derweil in den USA …



Vor ihrem nächsten TV-Duell haben die US-Präsidentschaftskandidaten der Demokraten der Opfer von Paris gedacht. Die Ereignisse werden wohl die Debatte bestimmen. CNN hat Clinton, Sanders & Co. schon mal ein paar Fragen gestellt.


02:50
Deutschland stockt Geheimdienste auf
Die deutsche Regierung stockt das Personal der Geheimdienste einem Zeitungsbericht zufolge um Hunderte Stellen auf. Die Agenten sollen hauptsächlich zur Bekämpfung des Terrorismus sowie Rechtsextremismus eingesetzt werden.

Die Aufstockung habe das Vertrauensgremium, ein geheim tagender Ausschuss des Bundestags für die Haushalte der Geheimdienste, am Donnerstag beschlossen, die «Bild am Sonntag» berichtete. Der Auslandsgeheimdienst BND bekommt demnach 225 Stellen mehr.

125 Agenten würden für die Terrorismusaufklärung eingestellt. Der Verfassungsschutz erhalte 250 zusätzliche Stellen. 150 der zusätzlichen Mitarbeiter werden für die Bekämpfung des Rechtsextremismus eingestellt, davon 43 für die Observation.

Ein Vertreter der Grossen Koalition sagte dem Blatt: «Es ist absolut notwendig, dass wir angesichts der Terrorgefahr durch Islamisten und Rechtsradikale unsere Geheimdienste personell verstärken.» (sda/reu)
02:38
Höchste Warnstufe in Belgien
Als Reaktion auf die verheerende Anschlagsserie in Paris hat Belgien die Sicherheitsvorkehrungen für Grossveranstaltungen verschärft. Wegen einer «glaubhaften und möglicherweise unmittelbaren Bedrohung» gilt nun die höchste von drei Warnstufen.

Die belgische Regierung gab die Erhöhung am Samstagabend nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats bekannt. Die Massnahme betrifft etwa grosse Sportereignisse oder offizielle Veranstaltungen.

02:10
Mehrere Ausländer unter den Opfern
Unter den Toten der Pariser Anschläge sind auch mehrere Ausländer. Je ein Todesopfer stammt aus den USA, aus Schweden und aus Grossbritannien, wie die jeweiligen Regierungen mitteilten. Zudem stammen demnach jeweils zwei Todesopfer aus Belgien, Rumänien und Mexiko.

Unter den Verletzten befindet sich auch eine Schweizerin, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unter Berufung auf die französischen Behörden mitteilte. Es gebe keine Anhaltspunkte, dass Schweizerinnen und Schweizer unter den Todesopfern in Paris sein könnten.
epa05025858 People place flowers and light candles in tribute for the victims of the 13 November Paris attacks at the Carillon Cafe in Paris, France, 14 November 2015. At least 129 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials.  EPA/ETIENNE LAURENT
01:56
So reagieren Karikaturisten auf die Anschläge
http://www.watson.ch/Angriff%20auf%20Paris/International/886557390-Der-Protest-der-Karikaturisten
01:20
NATO: «Angriff auf die Demokratie»
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat nach der Anschlagsserie in Paris davor gewarnt, von einem Religionskrieg zu sprechen. Er sieht stattdessen einen Angriff auf Kernwerte wie Freiheit, Demokratie und eine offene Gesellschaft.

«Dies ist kein Kampf zwischen der islamischen Welt und dem Westen. Es ist ein Kampf von Extremisten und Kriminellen gegen Menschen, die an grundlegende Werte wie Freiheit und die Achtung der Menschenrechte glauben», sagte Stoltenberg am Samstag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP.

«Das Ziel dieser entsetzlichen Terrorattacke ist es, uns zu verängstigen und einzuschüchtern, aber dies wird unsere Entschlossenheit nur verstärken.»

Die Attentate in Paris seien «ein Angriff auf unsere Kernwerte wie Freiheit, Demokratie und unsere offene Gesellschaft», sagte Stoltenberg. Die Demokratie werde sich am Ende aber durchsetzen, weil sie auf «überlegenen Werten» beruhe.

Es sei jetzt wichtig zu betonen, «wie sehr wir die Gräueltaten und die Angriffe auf unschuldige Menschen gestern Abend in Paris verurteilen», erklärte der Nato-Generalsekretär. «Alle Nato-Verbündeten sind vereint im Kampf gegen Terrorismus und stehen solidarisch an der Seite Frankreichs.»
00:50
Hamas und Islamischer Dschihad verurteilen Attacke
Die radikalislamische Hamas-Bewegung und die Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad haben die Terrorserie von Paris verurteilt. Der Hamas-Anführer Bassem Na'eem sprach am Samstag in einer per Mail verbreiteten Mitteilung von «barbarischen Attacken».

Nafes Assam vom Islamischen Dschihad sagte vor Reportern: «Ich glaube nicht, dass der Islam dieses willkürliche und rücksichtslose Töten erlaubt.» Beide Gruppen waren in der Vergangenheit für eine Reihe von Selbstmordattentaten verantwortlich, die Hunderte Israelis töteten.

Die im Gazastreifen herrschende Hamas war in den vergangenen Monaten wiederholt gegen salafistische Gruppen vorgegangen, die sich dem Islamischen Staat (IS) angeschlossen haben oder mit diesem sympathisieren.
00:35
Kundgebung auf dem Place de la République
epa05025391 People place flowers and light candles in tribute for the victims of the 13 November Paris attacks at the foot of the statue on Place de la Republique in Paris, France, 14 November 2015. At least 120 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials. Sign reads in French 'We are not afraid'.  EPA/IAN LANGSDON
Hunderte von Menschen haben am Samstagabend auf dem Place de la République Solidarität und Mitgefühl mit den Opfern demonstriert. Trotz des Versammlungsverbots, das die Regierung ausgerufen hatte, gruppierten sie sich um das Denkmal für das nationale Symbol Marianne, um Botschaften auf Zetteln, Plakaten oder Transparenten zu hinterlassen.

«Wir haben keine Angst», war zu lesen, «Wir sind die Republik» oder «Widerstand gegen die Barbarei». Die Botschaften sollten Mut machen: «Unsere Freiheit wird immer stärker sein als ihr Terror.»
00:00
Nous sommes unis
Solidaritätsbekundungen in Blau-Weiss-Rot
26 Bilder
Weltweit bekunden Städte ihr Mitleid mit den Opfern der Anschläge von Paris und ihre Solidarität für Frankreich, indem nationale Wahrzeichen in Blau-Weiss-Rot beleuchtet werden. So auch das Bundeshaus in Bern.
Zur Slideshow
23:58
Familie befragt
Französische Ermittler haben den Vater und den Bruder eines «Bataclan»-Selbstmordattentäters in Polizeigewahrsam genommen. Ausserdem wurden am Samstagabend die Wohnungen der beiden Männer durchsucht.

Der Bruder des 29-jährigen Attentäters lebt in einem Ort südlich von Paris, der Vater gut 100 Kilometer weiter östlich. Im familiären Umfeld des von den französischen Behörden identifizierten Attentäters wurden zudem weitere Menschen festgenommen.

Der Franzose war anhand eines Fingerabdrucks identifiziert worden. Der Mann war den Behörden nach Angaben der Staatsanwaltschaft wegen seiner Radikalisierung bekannt und mehrfach vorbestraft, allerdings nie im Zusammenhang mit Terror-Netzwerken.
23:20
Zweiter Attentäter über Griechenland nach Europa
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet unter Berufung auf griechische Regierungskreise, dass auch ein zweiter Attentäter über Griechenland nach Europa gekommen sein soll. Die Information ist allerdings nicht offiziell bestätigt. Zuvor war bekannt geworden, dass bei einem der Stadion-Selbstmordattentäter ein syrischer Pass gefunden wurde, der nach Angaben der griechischen Behörden am 3. Oktober auf der griechischen Insel Leros vorgezeigt wurde. Unklar ist jedoch, ob der Täter tatsächlich der rechtmässige Inhaber des Passes war oder nicht.
23:00
Fehlalarm
Der Polizeieinsatz am Eiffelturm geht auf einen Fehlalarm zurück. Das bestätigt das Innenministerium.
22:12
Die Gegend um den Eiffelturm wird evakuiert
Grosseinsatz der Polizei in Paris: Laut Augenzeugen wurde das Gebiet rund um den Eiffelturm evakuiert.
21:34
Opferzahl in Paris steigt an
Nach neuen offiziellen Angaben mindestens 129 Menschen getötet worden. Diese Zahl könnte weiter steigen, da 352 Menschen verletzt wurden, 99 davon akute Notfälle.
20:58
U2 sagt Konzerte in Paris ab
Eigentlich wollte die Rockband U2 am Samstag und Sonntag im Palais Omnisport in Paris zwei Konzerte geben. Nun die Absage. «Wir sind am Boden zerstört wegen des Verlusts von Menschenleben bei dem Konzert der Eagles of Death Metal», erklärte die Gruppe um Frontmann Bono. Hier legen sie Blumen an einem der Anschlagsorte nieder.
PARIS, FRANCE - NOVEMBER 14:  Bono and band members from the band U2 place flowers on the pavement near the scene of yesterday's Bataclan Theatre terrorist attack on November 14, 2015 in Paris, France. At least 120 people have been killed and over 200 injured, 80 of which seriously, following a series of terrorist attacks in the French capital.  (Photo by Jeff J Mitchell/Getty Images)
21:56
Frankreich will IS weiter angreifen
Frankreich will die Terrormiliz ISIS auch nach den Anschlägen weiter in Syrien aus der Luft angreifen. Das kündigte Ministerpräsident Manuel Valls an.
21:52
Trauer in der Schweiz
Die Anschläge in Paris haben in der Schweiz Bestürzung ausgelöst. Die Fahnen auf dem Bundeshaus wehen auf Halbmast. In vielen Städten, wie hier in Lausanne, kam es zu Trauerkundgebungen.
epa05025544 People gather around a symbol of the Eiffel Tower created with lighted candles during a rally in honor of the victims of the terrorist attacks in Paris, in Lausanne, Switzerland, 14 November 2015. At least 120 people have been killed in a series of attacks in Paris on 13 November, according to French officials. Eight assailants were killed, seven when they detonated their explosive belts, and one when he was shot by officers, police said.  EPA/SALVATORE DI NOLFI
20:24
Weltweit wird um die Opfer der Anschläge von Paris getrauert
Weltweite Trauer um die Opfer von den Paris-Anschlägen
16 Bilder
Die Anschläge in Frankreich lösen weltweit Schrecken und Entsetzen aus. Bild: EPA/ARMANDO BABANI
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