bedeckt
DE | FR
4
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Frankreich

Im Fischereistreit mit England will Frankreich nicht nachgeben

«Wir kämpfen weiter für die Rechte von Fischern» – Frankreich kontert im Fischereistreit

19.11.2021, 14:20

Im Fischereistreit mit Grossbritannien muss sich Frankreichs Meeresministerin Annick Girardin gegen Vorwürfe des Einknickens verwehren.

Girardin hatte am Donnerstag bei einem Treffen der Fischereibranche angekündigt, sie habe eine Kostenschätzung für Entschädigungen von Fischern in Auftrag gegeben, die künftig nicht weiter in britischen Gewässern fischen dürfen. Dafür könnten 40 bis 60 Millionen Euro fliessen, zitierte die Zeitung «Les Échos» Girardin.

Fisherman Nicolas Bishop of the Jeremy-Florent II fishing boat cleans a net at the port of Boulogne-sur-Mer, northern France, Thursday, Dec. 10, 2020. Fishing rights are a sticking point in negotiatio ...
Der britische Fischer Nicolas Bishop reinigt ein Netz im Hafen von Boulogne-sur-Mer in Nordfrankreich. Die Fischer sind Gegenstand eines Post-Brexit-Streits zwischen Frankreich und England.Bild: keystone

Mögliche Entschädigungen für leerausgegangene Fische bedeuteten nicht, zu kapitulieren, sagte sie am Freitag im Sender Franceinter: «Das heisst nicht, dass wir aufhören, für die Rechte der Fischer zu kämpfen.» Es gebe weiterhin tägliche Verhandlungen mit Grossbritannien.

Von Fischern und der Opposition wurde danach Kritik laut. Es sei unwürdig, für das Verhalten der Engländer zu zahlen, statt es den Fischern zu ermöglichen, zu arbeiten, twitterte die Rechtsaussen-Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. Pierre Vogel, Fischer aus Saint-Malo, sagte der Zeitung «Ouest France»: «Man hat den Eindruck, dass sie (die Regierung) sich auf auf ein Ende der Verhandlungen vorbereiten.»

Fisherman Jack Bailey, 25, throws back under weight spider crabs during a days fishing off the coast of Jersey, Wednesday, Nov. 3, 2021. French trawler owners in Normandy have reacted with confusion a ...
Der britische Fischer Jack Bailey wirft eine Spinnenkrabben zurück ins Wasser, 3. November 2021. Die Fischer sind Gegenstand eines Post-Brexit-Streits zwischen Frankreich und England. Bild: keystone

In der Auseinandersetzung zwischen Paris und London geht es um Fischereilizenzen für französische Fischer in britischen Gewässern. Frankreich wirft Grossbritannien vor, sich nicht an Brexit-Abmachungen zu halten und französischen Fischern entgegen der Vereinbarung Lizenzen zu verweigern. London weist die Anschuldigungen zurück. (yam/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Russland soll Wale als Waffe benutzen

1 / 8
Russland soll Wale als Waffe benutzen
quelle: ap/norwegian direcorate of fisheries sea surveillance unit / joergen ree wiig
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unheimliche Monster-Kreatur an indonesische Küste geschwemmt

Das könnte dich auch noch interessieren:

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
«Twitter-Files»: Das soll hinter der Twitter-Zensur der Hunter-Biden-Story stecken
Die «Twitter-Dateien» sollen zeigen, wie Berichte über den Laptop von Präsidentensohn Hunter Biden unterdrückt wurden. Unklar ist, wer bei Twitter eine entsprechende Anweisung dazu gab.

Elon Musk hat in der Nacht zum Samstag Beiträge beworben, die den Kurznachrichtendienst der Unterdrückung von Informationen und Meinungen beschuldigen. Im Mittelpunkt steht dabei die Geschichte um einen Laptop von Hunter Biden, Sohn des US-Präsidenten. Das Gerät soll in einem Computerladen gefunden worden sein, es ranken sich viele Gerüchte um den Inhalt der Festplatte. Vonseiten der Republikaner kamen immer wieder Vermutungen, der Laptop enthalte für Hunter Biden belastende Informationen. Das FBI beschlagnahmte und untersuchte das Gerät, auf dem sich offenbar zumindest einige E-Mails des Präsidentensohnes befanden.

Zur Story