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Schockierende Reportage: In Frankreichs Vorstädten gibt es No-Go-Zonen für Frauen



«Dans ce café, il n’y a pas de mixité» (etwa: «Das ist kein gemischtes Café») – diesen Satz bekommen Nadia Remadna und Aziza Sayah in einem Lokal in Sevran zu hören. Die beiden Frauen von der «Brigade des mères» («Mütter-Brigade») – einer Organisation, die für die Gleichstellung der Geschlechter und die Laizität kämpft – haben die Szene mit einer versteckten Kamera gefilmt. 

Remadna und Sayah unternahmen ihren «Ausflug» für die Reportage «Lieux publics : quand les femmes sont indésirables» («Öffentliche Orte: Wenn die Frauen unerwünscht sind») der Journalistin Caroline Sinz, die erklärtermassen «das Gesetz des Schweigens» brechen will. Der knapp sechsminütige Beitrag wurde am 7. Dezember auf France 2 ausgestrahlt und sorgte für zahlreiche Reaktionen. 

Abfällige Bemerkungen

In den muslimisch geprägten «Quartiers sensibles» (Problemvierteln) der Vorstädte von Paris und Lyon gibt es bestimmte Zonen, in denen nahezu ausschliesslich Männer das Strassenbild bestimmen – obwohl diese Orte öffentlich und für alle zugänglich sein sollten. Frauen, die ein Café besuchen möchten oder «freizügig» bekleidet – zum Beispiel mit einem Rock – unterwegs sind, werden bedroht und eingeschüchtert. Zumindest müssen sie mit abfälligen Blicken und Bemerkungen rechnen. 

«Du bist hier im 93. Hier herrscht eine andere Mentalität. Es ist wie im Bled!»

Gast in einem Lokal

Als die beiden Frauen in Sevran im Departement Seine-Saint-Denis ein Café betreten, fragt man sie, was sie hier wollen. Auf ihre Antwort, sie würden jemanden suchen, sagt man ihnen, es wäre besser, draussen zu warten. «Hier sind nur Männer», heisst es. Als sie einen Gast im Lokal fragen, was er denn tun würde, wenn er mit einer Cousine, einer Freundin oder seiner Frau etwas trinken möchte, sagt er: «Meine Cousine, sie bleibt zuhause. Meine Cousine macht, was sie will, aber nicht mit mir zusammen!»

Ein Problem der Tradition, Kultur und Religion

«Wir sind in Sevran, nicht in Paris!», bekommen die Frauen als Erklärung für die Abweisung zu hören. Ihr Einwand, auch Sevran sei Frankreich, wird mit der Bemerkung weggewischt: «Du bist hier im 93» (die Ordnungsnummer 93 steht für das Departement Seine-Saint-Denis). «Hier herrscht eine andere Mentalität. Es ist wie im Bled!» («Bled» heisst das Hinterland in den Maghrebstaaten). 

«Der Islam ist für mich wie das Strafgesetzbuch. Man soll dies nicht machen, das ist verboten, dies ist verboten – alles ist verboten.»

Aziza Sayah

Warum verhalten sich die Männer so abweisend gegenüber den Frauen? Es handle sich um ein Problem der Tradition, Kultur, aber auch der Religion, sagen Remadna und Sayah. Der Islam sei für sie wie das Strafgesetzbuch, stellt Sayah fest. «Man soll dies nicht machen, das ist verboten, dies ist verboten – alles ist verboten.»

«Man versucht, sich unsichtbar zu machen. Weil man Angst hat.»

Frau in Rillieux-la-Pape

Während die beiden Frauen in die Kamera sprechen, hält plötzlich ein Auto neben ihnen an – und fährt dann langsam weg. Remadna und Sayah ziehen es vor, das Interview abzubrechen. 

Dunkle Kleider, keine Schminke

Dasselbe Bild in Rillieux-la-Pape, einer Vorstadt von Lyon. Hier erzählt eine Frau, man kleide sich in dunkle Farben, trage Hosen und keine Röcke, man schminke sich nicht. «Man versucht, sich unsichtbar zu machen. Weil man Angst hat».

Doch es gibt Widerstand: Eine Gruppe von Frauen organisiert regelmässig Spaziergänge, um das Terrain zurückzuerobern. Bisher ohne grossen Erfolg. 

(dhr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Normi 16.12.2016 18:15
    Highlight Highlight mal was schönes
    Play Icon
  • Sheez Gagoo 16.12.2016 04:20
    Highlight Highlight Bin selbst halb Araber, aber solche Paralellgesellschaften sind ein No-Go (wie die Areale). Verständnis ist nur angebracht um zu verstehen, wie es soweit kommen konnte. Ich glaube nicht, dass meine Vorväter aus ihrem Land abgehauen sind um sich im selben Scheiss wiederzufinden vor dem sie abgehauen sind. Sollte es solche Areale in Frankreich geben und die gibt es zweifelsfrei, haben Staat, Zivilgesellschaft und auch die Migranten versagt. Es nützt jetzt nichts, irgendjemanden die Schuld zuzuweisen, aber solche Verhältnisse gehören abgeschafft.
  • AnGeBer 16.12.2016 03:55
    Highlight Highlight Bitte klärt mich auf! Kann die Polizei denn hier nicht durchgreifen wenn es ja schon bekannt ist? Wesshalb wird so ein lokal nicht dicht gemacht? Bei Restaurants kann man wegen unhygienische Bedingungen die Konzession wegnehem aber bei Menschenverachtendesverhalten etwa nicht?
    • pamayer 16.12.2016 19:28
      Highlight Highlight Weil die Polizei, wenn sie sich überhaupt in so ein Arrondissement hineintraut, höchstens kommt, um Aufstände niederzuschlagen.
      Ansonsten sind die Banlieus quasi rechtsfreie Zone.

      Alle paar Jubeljahre gibt es sehr gewalttätige Aufstände und niemand will wissen, wieso es nur soweit kommen könnte.

      Frankreich hat noch grosse Altlasten aus seiner Kolonialzeit. Machte damals ziemlich alles falsch, was eine Grossmacht falsch machen kann.
  • willey 16.12.2016 00:50
    Highlight Highlight Willkommen im Europa von morgen! Im Moment haben wir in der Schweiz noch die Kontrolle, wie lange wird dies aber noch so sein?
    • 370000 Flugmeilen hinter dem Mond 16.12.2016 13:18
      Highlight Highlight Also dieses Apokalypsengejammere geht mir langsam auf den Geist.
    • Andi Amo 16.12.2016 20:39
      Highlight Highlight Und mir gehen die Leute auf den Geist, die von all diesen Einwanderungsproblemen wieder mal nichts wirklich wissen wollen (damit man endlich mal neue Lösungsansätze finden könnte) und darum versuchen, davon abzulenken oder Probleme lächerlich machen.
    • 370000 Flugmeilen hinter dem Mond 17.12.2016 09:10
      Highlight Highlight Dabei lenken Sie gerade ab. Es geht in meinem Beitrag gerade darum, dass man die Probleme nüchtern zu lösen versucht anstatt immer gleich rum rennt und schreit: Weltuntergaaaaang!!
  • mrmikech 15.12.2016 23:55
    Highlight Highlight Ich glaube die haben für den videobeitrag schwulenbars besucht?
    • leu84 16.07.2017 15:38
      Highlight Highlight Bruderküssende Männer im Teehaus.
  • el lobo 15.12.2016 22:57
    Highlight Highlight Hatte gerade ein Dejavu. Nach den "schockierenden" Snowden- Enthüllungen im Jahr 13 dachte ich auch im ersten Moment, wtf das wissen wir doch schon lange. Dann fiel mir schlagartig ein: Ach stimmt, ich bin ja der Verschwörungstheoretiker. Und lebe in meiner Filterblase. Aber hey... jetzt weiss das sogar meine 82jährige Grossmutter. Ein bisschen spät aber immerhin.... :-)
    • Citation Needed 16.12.2016 00:27
      Highlight Highlight Immer mit er Ruhe! Wer relativ realistische Szenarien vermutet oder aufgrund von Hinweisen annimmt, ist kein Verschwörungstheoretiker. Wenn solche Annahmen aber gegen jegliche Falsifikation abgeschottet werden und nur noch das wahrgenommen wird, was die Vermutung bestätigt, dann bist Du wahrscheinlich Verschwörungstheoretiker. Wir wissen, dass die USA z.B. den Vietnamkrieg (Tonkin Bay) mit einem Täuschmanöver begonnen hat, dass es keine Massenvernichtungswaffen gab, etc. Wenn wir also bei ähnlichen Vorfällen Heimlichkeiten vermuten, dann sind wir sogar vernünftig. Sei also ganz relaxed! :-)
  • ElendesPack 15.12.2016 22:14
    Highlight Highlight Ou nein, echt? Die bilden eigene abgeschottete communities, wo ihre Gesetze gelten?
    Hey, wer hätte denn sowas gedacht? Wir sind doch alle gleich und alle Menschen wollen doch nur kuscheln, gleichberechtigunt, 298 Geschlechter, Demokratie, Shopping und Fun!!!!
    • Citation Needed 16.12.2016 00:31
      Highlight Highlight Frankreich hatte schon immer Parallelgesellschaften. England auch. Dass es sich aber so heftig gegen Frauen richtet ist relativ neu. Kannte ich bisher nur von Ultraorthodoxen-Stadtteilen in Israel (Beit Shemesh). Und auch dort versuchen sich die Frauen gegen die Deppen zu wehren, indem sie Präsenz markieren. Leider erfolglos. Die Männer dort benehmen sich wie Satane. Da muss die Obrigkeit ran, von unten kann man diese Macker nicht zur Besinnung bringen.
  • pachnota 15.12.2016 21:15
    Highlight Highlight Willkommen in der Massenmigration.
    Und wenn in Köln Moslems Frauen belästigen, sind es wieder Frauen, die versuchen, zu verharmlosen, indem sie beschwören, das Sexissmus auch von heimischen Männern ausgeht.

    Als Frau würde ich bei dieser Religion durchdrehen...
    Aber nein, sogar "Frauenrechtlerinnen" sind voller Emphatie dem Islam gegenüber.

    Verrückte Welt.
    • Flipperli 15.12.2016 22:21
      Highlight Highlight Vielleicht werd ich jetzt zensiert..
      Doch manchmal kommt mir der Islam etwas schwul vor und dass hassen die Moslems doch. Komische Kultur...
      Ps. Bin dankbar als Frau, dass ich hier geboren bin.
      Und nur imfall, dass sollte nicht gegen Homosexuelle sein, sollte man eh nicht schubladisieren,
      jeder wie er will.
    • Switch_on 15.12.2016 23:40
      Highlight Highlight Rendel hat völlig recht. Es ist gibt selbstverständlich keinen Grund mit Frauen so umzugehen und diese Herren gehören eigentlich bestraft.
      Aber die "Grand Nation" hat versagt.
    • Philipp Burri 16.12.2016 03:39
      Highlight Highlight Flipperli im islamischen Verständnis ist sowieso mal nur der "Aufnehmende" homosexuell und somit kriminell/haram.. der "Ausführende" macht sich nicht schuldig... auch im Falle einer Vergewaltigung.. ist halt was duftes die Scharia
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 15.12.2016 20:57
    Highlight Highlight Der Artikel tut so als ob man das nicht schmon lange wüsste. Gesellschaft und Politik haben 20 Jahre lang einfach weg geschaut.
  • hoi123 15.12.2016 20:56
    Highlight Highlight Nur Einzelfälle...
  • Alnothur 15.12.2016 20:51
    Highlight Highlight Ach, da ist sie ja, die so oft beschworene und besungene kulturelle Bereicherung!
    • Switch_on 15.12.2016 23:38
      Highlight Highlight Nein. Das ist das was der "Grand Nation" nach der Kolonialisierung um die Ohren fliegt.
      Wie es in den Wald hallt......
    • Alnothur 16.12.2016 00:38
      Highlight Highlight Hauptsache man findet immer eine gäbige Ausrede, die die Einheimischen als Idioten dastehen lässt, oder wie? Z.B. in DE gibt es mittlerweile auch No-Go-Zonen (siehe mein Kommentar weiter unten für eine Quelle). Die haben ja auch so eine koloniale Vergangenheit, nicht wahr? :P
    • SuicidalSheep 16.12.2016 09:09
      Highlight Highlight Alnothur, natürlich waren die Deutschen eine Macht die Kolonien hatten. Noch nie von Friedrich dem Grossen gehört?
  • MaxHeiri 15.12.2016 20:40
    Highlight Highlight Integrationsunwillige sofort ausschaffen in ihr Wunschbled. Um die Rücknahme zu vereinfachen, Prämie an den Empfangsstaat und die Möglichkeit für eine Arbeitsbewilligung an eine junge und integrationsmotivierte Person.
  • URSS 15.12.2016 20:37
    Highlight Highlight Dann sollen diese Muslignoranten in ihren Cafés sitzen und ihre Sozialhilfe mit Männern vertrinken.
    Wenn eine Frau nicht von religiösen Muslimen belästigt werden will, gibt es genügend Cafés ausserhalb des 93.
    In Israel gibt es in Jerusalem auch Gegenden die von religiösen Judignoranten bewohnt werden und Frauen bespucken etc.
    Aber wie in Frankreich ist das ein Quartier das leicht zu umgehen ist.
    Das wichtigste ist Entschlossenheit.
    Frankreich ist laizistisch und das wird sich nie ändern.Zum Glück.
  • Skip Bo 15.12.2016 20:00
    Highlight Highlight Ich fürchte für meine Urenkel-innen werden solche Cafes die Regel sein...
    Der Missionierungsdruck und der Kulturtransfer werden nicht freiwillig zurückgehen.
    • SuicidalSheep 15.12.2016 20:41
      Highlight Highlight Bitte was? Missionierungsdruck? Kulturtransfer?

      Nichts für Ungut, mich hat noch nie ein Moslem versucht zu missionieren oder sonst angepöbelt. Christen schon eher. Ich phöse Metalfrau aber auch.

      Zum Artikel finde ich es schlimm, dass es solchd Viertel in Frankreich gibt. Hier kann man wirklich von misslungener Intergration sprechen. Aber deshalb alle über einen Kamm nehmen find ich genau so fehl am Platz. Oder befürworten alle Christen die Kreuzzüge?

      Wer gute Beispiele für Intergration sehen will, sollte sich Videos von JUMA Berlin ansehen.
    • phreko 15.12.2016 21:15
      Highlight Highlight Ach, in jeder Generation wendet sich ein grosser Teil von der Religion ab. Nur sind die bei weitem nicht so auffällig wie die religiösen Spinner...
    • ElendesPack 15.12.2016 22:21
      Highlight Highlight Suicidal: Da ist von Deutschland die Rede. Wir hier in der Schweiz sind davon noch relativ weit entfernt. Aber wenn man Entwicklungen z.B. in Basel oder Biel anschaut, dann sieht man, dass wir auch auf dem Weg dorthin sind. Willst Du das?
      Bedenke: Die Christen labern einfach Stuss und blubbern Dich voll. Die radikalen Moslems allerdings werden andere Wege finden, Dich auf Linie zu bringen.
      Bleibt mal realistisch, Leute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 15.12.2016 19:15
    Highlight Highlight Also, bei uns gibts auch Spelunken, wo ich als Frau nie freiwillig hingegen würde... 😒😉

    Scherz beiseite, das ist eine Ghettoisierung, die es zum Glück bei uns in dieser Form nicht gibt!

    Als ich im Orient war, bin ich auch mit all den Verboten konfrontiert worden - und habe erlebt, dass die Leute teilweise die Verbote einfach umgingen. So dürfen Frauen nicht im gleichen Raum sein, wenn die Männer essen - da haben sie sich halt einfach in den Türrahmen gestellt!

    Ich hoffe, dass es immer mehr mutige Frauen gibt, welche diese Verbote immer mehr aufweichen, bis sie verschwunden sind.
    • bitteschoen 15.12.2016 20:42
      Highlight Highlight Zürich Hardbrücke/Albisriederplatzgibt es auch ein solches Cafe.
      Gibt es bei uns in dieser Form genauso. Augen auf
    • philosophund 15.12.2016 23:44
      Highlight Highlight @bitteschoen: ja kenne ich auch. Es sind sogar zwei. Das eine ist das Bocciodromo und das andere NewPoint gell!!?!
      Höhö..
    • lilie 16.12.2016 07:22
      Highlight Highlight @bitteschoen: Ein einzelnes Café macht noch lange kein Ghetto!

      In Frankreich gibts es ganze Quartiere, wo Aussenstehende nicht mehr wissen, was dort abgeht und wo praktisch konservative muslimische Kultur gelebt wird. Ganze Quartiere, wo sich niemand mehr hingetraut deswegen, gibt es bei uns nicht.

      Natürlich muss man das weiter im Blick halten, auf Durchmischung achten, Missstände beheben. Aber man darf auch mal dankbar dafür sein, dass es Dinge gibt, die bei uns besser sind als anderswo, anstatt nur rumzujammern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • goncman 15.12.2016 18:50
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es Studentenverbindungen in denen weder Frauen noch Nicht-Christen erlaubt sind. Davon sollte man vielleicht auch einmal berichten!
    • Alnothur 15.12.2016 20:55
      Highlight Highlight Es gibt auch Studentenverbindungen, die nur Frauen aufnehmen. In beiden "Sorten" hat man aber keine Abneigungen oder abschätzige Ansichten gegenüber dem anderen Geschlecht. Es gibt auch einige gemischte, die haben aber aus gutem Grund einen schlechten Ruf. Und stell dir vor, es gibt auch Schwulenvereine, Kosovarenvereine, ...
    • Qui-Gon 15.12.2016 21:29
      Highlight Highlight Darf man doof finden. Aber das sind private Vereine; schon bisschen was Anderes.
    • URSS 15.12.2016 21:31
      Highlight Highlight Wieso?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 15.12.2016 18:46
    Highlight Highlight Schockierend für wen? Die Realitätsfremden Politiker? Für mich ist das nichts Neues.
    • Jol Bear 16.12.2016 00:29
      Highlight Highlight Ist das für die "realitätsfremden" Politiker wirklich schockierend? Bis anhin habe ich eher den Eindruck, dass diese Politiker dann schockiert sind, wenn zunehmend mehr Leute mit Marine Le Pen und anderen sog. "Populisten" sympathisieren. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Erscheinungen herzustellen, scheint ihnen dann aber doch zu kompliziert (oder zu primitiv?) zu sein...
  • derlange 15.12.2016 18:32
    Highlight Highlight Gleichzeitig wird in Frankreich über ein Ausländerstimmrecht diskutiert - diese Ironie des Schicksaals
  • Selbst-Verantwortin 15.12.2016 18:15
    Highlight Highlight Ich hab' in Europa sogar von Plätzen gehört, die für Männer tabu sind: Frauenbadi, Frauenparkplätze, AHV-64... 😏
    • mortiferus 15.12.2016 20:00
      Highlight Highlight und die Shows der Chippandales nicht zu vergessen! Da kommt mir gerade in den Sinn, wo ist eigentlich mein NO MA'AM Al Bundy T-Shirt?
    • Selbst-Verantwortin 15.12.2016 21:39
      Highlight Highlight Tja, Humor und Spiegel sind nicht jedermanns (-fraus?) Sache.
    • ElendesPack 15.12.2016 22:30
      Highlight Highlight Höhö, Redly, das Thema ist aber eben nicht besonders kicherig....und davon abgesehen: Die Probleme, die wir in unserer Kultur zwischen den Geschlechtern haben, sind andere als die, die von anderen Kulturen zu uns getragen werden. Also ist auch diese Art von Humor eher...verwirrt...?
  • G. Schmidt 15.12.2016 18:11
    Highlight Highlight Frankreich hat es verpasst die Menschen zu integrieren!

    Es braucht aktive Massnahmen und Anreize für eine Integration.

    Ein spannendes Beispiel liefert dabei Singapur! Dort werden die verschiedenen Ethnien auf den Stockwerken prozentual aufgeteilt. Ob es nun rassistisch ist, ist eine andere Frage, dennoch besser als die krasse Bildung von Parallelgesellschaften wie in Frankreich.
    • Froggr 15.12.2016 18:28
      Highlight Highlight Sie haben es nicht verpasst (jagut fas vielleicht auch), sondern es ist schlicht nicht möglich diese zum Alltag gehörenden "Spezialfälle" zu integrieren.
    • G. Schmidt 15.12.2016 19:30
      Highlight Highlight @DasAuge
      Haben Sie einen besseren Vorschlag um Ghettos entgegenzuwirken?
    • poga 15.12.2016 19:32
      Highlight Highlight @G.Schmidt Du hast recht, wenn du schreibst dass es die Anreize braucht. Dabei hast du aber vergessen zu schreiben, dass man auch Konsequenzen bereitstellen müsste. Ich glaube das ist die typische rechts-links Diskussion in ganz Europa. Die einen wollen möglichst weitreichende Integrationsmassnahmen. Die Anderen möglichst schnelle Abschiebung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Señor Ding Dong 15.12.2016 18:00
    Highlight Highlight Ein Cafe also, wo man ungeniert furzen und nicht den Bauch einziehen muss? Ein Traum!
    • goncman 16.12.2016 01:03
      Highlight Highlight Es gibt zu viele Leute auf der Welt, die keinen Sarkasmus verstehen ( siehe die vielen Blitze).
    • pachnota 16.12.2016 01:09
      Highlight Highlight Getto
      Wenn du neben mir Furtzt ist das nicht lustig und du outest dich zudem als jemand der sein Aloch nicht unter Kontrolle hat.
      Möchtest du das?
    • Señor Ding Dong 16.12.2016 08:17
      Highlight Highlight Hallo pachnota, würdigst du gerade Leute herab, die unter Inkontinenz leiden? Bist du wirklich bereit, so tief zu zielen, um mich für meinen blöden Kommentar zu schelten? Möchtest du das?
  • Walter F. Sobchak 15.12.2016 17:39
    Highlight Highlight Und dann fragt man sich, wieso der Front national eine Alternative wird.

    Der Staat dürfte sich das nicht gefallen lassen, er sollte rigoros durchgreifen (im Minimum Betriebsverbot und horrende Busse)

    Freut euch auf die Präsidentschaftswahlen..
    Reagiert endlich oder die Populisten übernehmen wohl oder übel überall das Ruder.
    • Froggr 15.12.2016 18:28
      Highlight Highlight Das werden sie so oder so. Europa hats verhauen. Es ist zu spät.
  • Plöder 15.12.2016 17:34
    Highlight Highlight 2/2 in der Bildung. Fs Schulsystem ist eines der angeschlagendsten im europäischen Raum.
    Ferner hat sich das zentralistische Staatssystem zu einem riesen Monster entwickelt.
    Zum Schluss hat auch die zerfleischung der Parteien auf politischer Ebene zu einem politischen Stillstand geführt. D.h. Diese Regierung macht was, was in Ihrem Sinne gut ist, die andere nach 4 Jahren revidiert das wieder komplett...
    Daher diese Probleme sind ein Teil von Grösseren und durch eine Verkettung solcher zu erklären..
    Aber eben es ist einfach den Finger auf eine Personengruppe zu richten & sagen, die sind Böse
    • Piri 15.12.2016 19:36
      Highlight Highlight Es gibt auch andere Menschengruppen denen es nicht gut geht, aber reagieren die so?
    • Scenario 15.12.2016 21:26
      Highlight Highlight @Piri: Nein, die wählen dann einfach Front National ;)
      Konservativ und Rückständig bleibt nunmal kosvervativ und Rückständig, seien es nun diese Männer im Betirag oder die Front National Wähler. Schlussendlich beides das gleiche... Zurück geblieben in der "alten schönen Zeit" als alles besser war und die anderen immer die Schuld tragen.
  • Plöder 15.12.2016 17:24
    Highlight Highlight Das Problem ist schon länger vorhanden. In ein Araberquartier (wie die Franzosen sagen) geht Frau am besten nicht allein vorallem nicht abends. Selbst schon vor x Jahren erlebt im Süden Fs.

    Aber bevor ich in den hetzerischen Ton verfalle, überlege ich zuerst...
    Das Problem ist Hausgemacht von F. hauptsächlich durch die Ghettoisierung dieser Bevölkerungsgruppe und der Wirtschaftsverteilung im Land.
    Weiter ist es etwas, was nichts damit zu tun hat, dass man Immigranten ins Land lässt, sondern dass man sie komplett vergisst und die damit einhergehende fehlende Integration und das fehlende Geld
    • Maett 15.12.2016 17:52
      Highlight Highlight @Plöder: das Problem ist, dass die Franzosen diese Leute selbst gar nicht wollten. Wie soll da Integration funktionieren, wenn die Bevölkerung schon von sich aus segregiert, und das bei einer Kultur, die sowieso schon von sich aus einen segregativen Charakter innehat?

      In Grossbritannien, Deutschland, den Niederlanden und Österreich sieht's ja in gewissen Vierteln in einigen Städten nicht anders aus - schon mal da gewesen, mit offensichtlicher nicht-nahöstlicher Herkunft? Das ist gefährlich (ich hab Erfahrungen in München, Berlin und London gemacht).
    • Barracuda 15.12.2016 18:20
      Highlight Highlight Integrieren? Es lassen sich längst nicht alle integrieren. Ein Grossteil dieser Bevölkerungsgruppe ist schlicht und einfach nicht integrierbar und will es auch nicht. Selbstverständlich hat das auch damit zu tun, wieviele man einwandern lässt. Der Integrationsprozess ist keine Fliessbandarbeit. Dazu braucht es finanzielle und personelle Ressourcen sowie Zeit. Eine Masseneinwanderung hat man schnell, aber eine Massenintegration innert nützlicher Frist ist definitiv nicht möglich. Und wenn kein gesunder Mix mehr zwischen Einheimischen und Immigranten besteht, dann wird's noch schwieriger.
    • Plöder 15.12.2016 19:13
      Highlight Highlight Schön gibts Leute die meine Aussagen sogar verstärken ;-)
  • Gähn on the rocks änd röll 15.12.2016 17:09
    Highlight Highlight sehr beängstigend.
    deshalb gilt: integrieren, möglichst von ganz klein auf.
    • Pedro Salami 15.12.2016 17:29
      Highlight Highlight Integration ja und möglichst rasch. Doch Integration funktioniert nur wenn sie es auch zulassen. Auch wenn es bei uns viele nicht wahrhaben wollen, nicht jeder will die Gesetze und Gepflogenheiten seines Gastlandes akzeptieren. Die leben lieber in Parallel-Gesellschaften oder abgeschottet. Und die wird man auch nicht integrierten können, da kann man investieren was man will. Natürlich ist dieses Problem in Frankreich und Belgien viel dramatischer als bei uns. Aber auch bei uns gibt es Menschen, die man gar nicht integrieren kann.
    • Maracuja 15.12.2016 17:32
      Highlight Highlight Integrieren funktioniert leider schlecht bei Individuen, die nur in unsere Konsumgesellschaft integriert werden wollen, ansonsten aber an Wertvorstellungen festhalten, die einer offenen Gesellschaft komplett widersprechen.
  • opwulf 15.12.2016 17:07
    Highlight Highlight Als ich davon sprach dass dieses Verhalten sehr viel mit Kultur zu tun hat - wurde mir immer wieder gesagt dass dies nichts damit zu tun habe, sondern damit dass dies alles Arschlöcher und Einzelfälle seien! Ich hoffe ihr glaubt es wenigstens diesen Leuten welche selbst davon betroffen sind? Auch wenn ich verstehe dass aus Gründen von rassistischer Hetze und Ähnlichem es besser wäre, dass dies nichts damit zu tun hätte, dürfen wir trotzdem nicht die Augen vor der Realität verschliessen! Und wir müssen ganz klar konsequenter werden!
    • opwulf 15.12.2016 18:31
      Highlight Highlight Rhabarber: Ich denke es hat vorallem mit dem Stellenwert der Religion, der Bräuche und des Patriarchats zu tun! Aber die einen nennen dies zusammengefasst Kultur, wärend Andere mehr Gewichtung der Religion geben!
    • Charlie Brown 15.12.2016 19:29
      Highlight Highlight Wer Rhabarbers Votum nicht versteht, soll ein wenig in der Kulturgeschichte des nahen Ostens und von Mitteleuropa nachforschen. Aber das ist halt furchtbar anstrengend.
    • ElendesPack 16.12.2016 08:36
      Highlight Highlight Rhabarber: Es ist eine wohlgefällige Legende, dass die islamische Kultur irgendwann mal "offener" war. Es gab nur kurze Zeitabschnitte, in denen mit Homosexualität oder innerreligiösen Abweichungen liberaler umgegangen wurde, aber letztlich haben sich immer wieder die strengen Strömungen durchgesetzt.
      Westliche Romantisierung hat aus dem Auspressen von Juden und Christen mittels Dschizya eine angebliche Toleranz gebastelt.
  • chrisdea 15.12.2016 17:01
    Highlight Highlight Das ist schockierend und dem Treiben sollte einhalt geboten werden. Mit allen nötigen und notwendigen Mitteln.
    Andererseits: Frauenbäder und "Männer unerwünscht" ist voll OK, ja?
  • Anton Klar 15.12.2016 16:52
    Highlight Highlight Natürlich kommen nur Leute nach Europa, die unsere Gesetze und Regeln einhalten. Das haben die Franzosen nun davon, schade!
    • Sapere Aude 15.12.2016 17:22
      Highlight Highlight Ja die Kolonialisierung des Maghreb und anschliessende Gettoisierung der eingewanderten Kolonialbevölkerung war wohl nicht der beste Plan.
    • Stachanowist 15.12.2016 17:48
      Highlight Highlight @ Sapere

      Welche Kolonialisierung Marokkos meinen Sie? Diejenige durch die Araber oder diejenige durch die Franzosen?

      Die französische Migrationspolitik ist in der Tat sehr problematisch. Doch kann ich mir allein anhand von Migrationspolitik und Kolonialismus nicht erklären, weshalb keine vergleichbaren Probleme mit den christlichen Migrantengruppen Schwarzafrikas bestehen. Diese wurden deutlich länger kolonialisiert und sind in Frankreich ebenso unterprivilegiert wie die Marokkaner.

      Kann man den kulturellen Faktor, wie es Ihr Argument zumindest suggeriert, tatsächlich marginalisieren?
    • Sapere Aude 15.12.2016 17:55
      Highlight Highlight Es geht um das Erkennen der Zusammenhänge und nicht um eine Entschuldigung der beschriebenen Zustände. Nur weil dies nicht in dein Weltbild passt, heisst das nicht, dass die im Artikel beschriebene Vorgänge nicht auch durch die französische Politik mitverursacht wurde. Sind die Verbrechen der Kolonialzeit eine Entschuldigung für die Diskriminierung der Frauen? Natürlich nicht. Aber durch die Diskriminierung von Einwanderer aus dem Maghreb und ihrer "Abschiebung" in die Banlieues hat der französische Staat eine solche Entwicklung erst ermöglicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 15.12.2016 16:47
    Highlight Highlight keine angst. die herren aus dem 93 werden schon noch in frankreich und mit den westlichen gepflogenheiten intergriert
    • Walter F. Sobchak 15.12.2016 17:47
      Highlight Highlight und dann werden sie Demokratie und Menschenrechte in die Welt hinaustragen und glücklich leben bis ans Ende ihrer Tage..
  • Rabbi Jussuf 15.12.2016 16:43
    Highlight Highlight Schockierende Reportage?
    Merkt Ihr erst jetzt, was doch schon seit Jahrzehnten allgemein bekannt ist.

    Paris? Lyon?
    Selbiges gilt auch für Marseille, Toulouse, etc.
    • Sapere Aude 15.12.2016 17:25
      Highlight Highlight Die Fehler des französischen Staates bezüglich dem Umgang mit Einwanderer aus den ehemaligen Kolonien sind seit Jahrzehnten bekannt.
    • w'ever 15.12.2016 17:50
      Highlight Highlight @sapere aude
      kannst du mir das bitte erklären was das mit dem französischen staat und den umgang mit dem einwanderern zu tun hat?
      ich sehe den fehler nicht beim franz. staat, aber ich würde gerne deinen punkt hören. merci
    • Sapere Aude 15.12.2016 18:22
      Highlight Highlight w'ever, gibt verschiedene Beispiele dafür. Wir können mit dem Algerienkrieg beginnen, welcher unter anderem eines jener Ereignisse darstellt, welches bis heute zur Radikalisierung beiträgt. Bekanntlich konnte Frankreich trotz Kriegsverbrechen und massiven Einsatz militärischer Gewalt die Unabhängigkeit von Algerien nicht verhindern. Im Zuge des folgenden Bürgerkrieges und entstehende Diktatur sind viele pro französische Algerier nach Frankreich geflüchtet, da sie in ihrer Heimat um ihr Leben fürchten mussten. Doch Frankreich tat sich mit diesem Erbe schwer.
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  • Commander 15.12.2016 16:38
    Highlight Highlight Traurig, bedrückend und bei uns undenkbar.
    Irgendwann wird sich diese Steinzeitkultur hoffentlich erledigt haben.
    • majcanon 15.12.2016 16:59
      Highlight Highlight Oder sich im schlimmsten Fall auch noch beinuns etablieren...
    • Jarl Ivan 15.12.2016 17:27
      Highlight Highlight Bei uns leider nicht undenkbar im raum stadt luzern gibt 2-3 solche orte. Man muss nur genau hinsehen
    • bcZcity 15.12.2016 18:12
      Highlight Highlight @Jarl
      In Zürich auch, nennt sich Männer-Toilette! Da haben Frauen nichts verloren!
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