International
Frankreich

In Frankreich beginnt die erste Runde der Regionalwahlen – und das grosse Zittern vor Marine Le Pen

Marine Le Pen (rechts) auf Wahlkampftour in Avignon (17.03.2015).
Marine Le Pen (rechts) auf Wahlkampftour in Avignon (17.03.2015).Bild: Claude Paris/AP/KEYSTONE

In Frankreich beginnt die erste Runde der Regionalwahlen – und das grosse Zittern vor Marine Le Pen

22.03.2015, 07:5922.03.2015, 09:34

Mehr als 43 Millionen Franzosen sind am Sonntag aufgerufen, bei der mit Spannung erwarteten ersten Runde der Départementswahlen ihre Stimme abzugeben. Gewählt wird in den 96 Kreisen des Landes und den fünf Übersee-Départements.

Nach letzten Umfragen gehen der rechtsextreme Front National (FN) von Marine Le Pen sowie die konservative UMP-Partei von Nicolas Sarkozys mit den besten Aussichten in die Wahl. Die regierende Linke befürchtet ein Desaster.

Gut zwei Jahre vor der nächsten Wahl eines Staatspräsidenten will vor allem der konservative Ex-Präsident und amtierende Parteichef Sarkozy seine Überzeugungskraft testen. Ihm wird nachgesagt, eine erneute Kandidatur im Kampf um den Elysée-Palast vorzubereiten.

Der sozialistischen Partei (PS) von Staatspräsident François Hollande und Regierungschef Manuel Valls droht nach dem Debakel bei der Europa-Wahl im vergangenen Jahr eine weitere vernichtende Niederlage. Die zerstrittene Linke könnte Dutzende der 61 Départements verlieren, die derzeit in ihrer Hand sind.

Das nach den Umfragen sich andeutende Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem FN und der UMP in der ersten Runde wird nach Angaben von Experten in vielen Fällen zu einem Duell dieser beiden Parteien in der Stichwahl am Sonntag darauf führen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
VW-Tochter Skoda ruft mehr als eine Million Fahrzeuge zurück
Wenige Tage nach dem Rückruf mehrerer Millionen Fahrzeuge von Volkswagen und den Töchtern Audi und Seat zieht nun auch Skoda nach. Beim tschechischen Autobauer sind weltweit rund 1,7 Millionen Autos potenziell betroffen, wie aus Daten das Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Nach der KBA-Beschreibung dürfte es sich um dasselbe Problem handeln wie bei den anderen VW-Marken.
Zur Story