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Police officers seal off the access to Notre Dame cathedral, seen in the background, after a man attacked officers with a hammer outside the famous landmark, in Paris, France, Tuesday, June 6, 2017. The Paris prosecutor's office said the investigation was opened Tuesday soon after the attack. The attacker was shot and wounded in the incident in one of France's most popular tourist areas. (AP Photo/Christophe Ena)

Polizisten bewachen nach der Hammer-Attacke die berühmte Kirche im Zentrum von Paris. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

Laut Chefermittler war die Hammer-Attacke vor Notre Dame ein Terroranschlag



Die französische Polizei stuft den Angriff mit einem Hammer auf einen Polizisten am Dienstag in Paris als Terroranschlag ein. Laut dem Pariser Staatsanwalt François Molins stand der 40-Jährige unter dem Einfluss der «IS»-Propaganda.

Auf dem Computer des Algeriers seien zahlreiche dschihadistische Inhalte gefunden worden. Seinen eigenen Aussagen zufolge habe der 40-Jährige sich eigenständig und sehr schnell im Internet radikalisiert.

Der Mann hatte am Dienstag auf dem Vorplatz der Kathedrale Notre-Dame mit einem Hammer auf einen Polizisten eingeschlagen und dabei «Das ist für Syrien» gerufen. Ein weiterer Beamter schoss auf den Angreifer und stoppte ihn damit.

Später fanden die Ermittler in der Wohnung des Mannes ein Video mit einem Bekenntnis zur Terrormiliz «IS». Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft.

Gegenüber Familie und Bekannten habe der Angreifer keine Anzeichen einer Radikalisierung gezeigt, sagte Molins. Der in Algerien aufgewachsene Mann hatte in Schweden Journalismus studiert und war 2013 nach Frankreich gekommen, um eine Doktorarbeit in Informations- und Kommunikationswissenschaften zu schreiben.

Es sei sehr schwierig, solche «Neubekehrten» aufzuspüren, bevor sie zur Tat schreiten, sagte Molins. «Die terroristische Bedrohung ist vielförmig.» (sda/dpa)

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