Leibarzt klärt auf: Darum hat Trump Blutergüsse an den Händen
US-Präsident Donald Trump erfreut sich laut der jährlichen Leibarztuntersuchung weiterhin einer «exzellenten Gesundheit». Trump zeige starke Funktionen von Lunge und Herz, im neurologischen Bereich und beim körperlichen Allgemeinzustand, heisst es in der Zusammenfassung des Medizinchecks, den das Weisse Haus am Freitagabend (Ortszeit) auf der Plattform X veröffentlichte.
Insgesamt strotzt das Dokument von Top-Ergebnissen und Werten im Normbereich. Trumps Herz-Kreislauf-System entspreche dem eines rund 14 Jahre jüngeren Menschen, bescheinigte sein Leibarzt Sean Barbabella dem Präsidenten, der am 14. Juni 80 Jahre alt wird. Trump selbst hatte nach der Untersuchung im Militärkrankenhaus von Washington vor einigen Tagen bereits von einem «perfekten» Verlauf geschwärmt.
Blutergüsse vom Händeschütteln unter Aspirin-Gabe
Auffällige Beschwerden, die immer wieder Spekulationen über den Gesundheitszustand des Präsidenten auslösen, erklärte das Dokument: Demnach entstünden die an seinen Händen festgestellten Blutergüsse durch häufiges Händeschütteln in Kombination mit Aspirin, dessen Einnahme Trump niedrig dosiert als Blutverdünner empfohlen wird. Leichte Schwellungen der unteren Beine wiederum hätten sich im Vergleich zum vergangenen Jahr gebessert.
Erwähnung fand auch die Vernarbung am rechten Ohr infolge der Schussverletzung, die Trump bei dem Attentatsversuch im Sommer 2024 davongetragen hatte.
Die Untersuchung enthält zudem den ärztlichen Rat an Trump, sich noch mehr zu bewegen und weiter abzunehmen. (sda/dpa)
