recht sonnig-3°
DE | FR
15
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
Good-News

Indien: Dank weniger Luftverschmutzung sieht man jetzt bis zum Himalaya

Snow-covered peaks of the Dhauladhar range of the Himalaya are seen in the background as a woman carries rations from a shop during a relaxation in the curfew put in place to check the spread of the c ...
Blick auf das «Dach der Welt».Bild: AP

In Indien kann man dank weniger Luftverschmutzung jetzt bis zum Himalaya sehen

11.04.2020, 21:2428.05.2020, 13:26
Sophia Sichtermann / watson.de

Überall auf der Welt bemerken Menschen derzeit Veränderungen in ihrer Umwelt: Das Wasser ist an vielen Stellen klarer und Seismologen stellten weniger Erschütterungen auf der Erde fest.

In der nordindischen Region Punjab ist nun ebenfalls ein interessantes Phänomen zu beobachten. Die Einwohner können dort wieder bis zum Himalaya-Gebirge sehen. An die 30 Jahre lang soll dies nicht mehr möglich gewesen sein.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Auch in Indien herrscht zur Zeit ein Lockdown wegen der Corona-Pandemie. Der Strassen- und Luftverkehr wurde stark heruntergefahren und viele Fabriken stehen still. Aus diesem Grund hat die Luftverschmutzung abgenommen, was nun eine klare Sicht ermöglicht. In der Stadt Jalandhar und Umgebung können Menschen erstmals seit Jahrzehnten wieder die Spitzen der rund 200 Kilometer entfernten Berge im Himalaya sehen.

Mehrere Twitter-User posteten Bilder von den Bergen:

«Dies ist die Dhauladhar-Gebirgskette im Bundesstaat Himachal Pradesh. Nach 30 Jahren ist diese von der Stadt Jalandhar aus sichtbar, nachdem die Luftverschmutzung auf ihren Tiefpunkt gesunken ist. Die Berge sind circa 200 Kilometer entfernt.»
quelle: twitter/@deewalia
«Dies ist der Blick von unserer Dachterasse im indischen Punjab. Das erste Mal nach 30 Jahren konnte man den Himalaya sehen. Wegen Indiens Lockdown ging die Luftverschmutzung zurück. Einfach wundervoll!»
quelle: twitter/KangManjit

Eine Untersuchung ergab, dass die Verschmutzung der Luft innerhalb der ersten Woche des Lockdowns in 85 indischen Städten zurückgegangen war. In Delhi war sie sogar um 44 Prozent gesunken. Die Luftqualität in der Stadt Jalandhar war an 16 der letzten 17 Tagen als »gut« eingestuft worden. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des letzten Jahres war die Luft nur an drei Tagen »gut".

Allgemein gehört Indien zu den gefährdetsten Ländern im Hinblick auf Luftsauberkeit: 21 der 30 am stärksten verschmutzten städtischen Regionen liegen auf dem Subkontinent.

(si/bal)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Messe für Niemand - der Papst in Zeiten Coronas

1 / 17
Messe für Niemanden - der Papst in Zeiten Coronas
quelle: ap / remo casilli
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Sätze, die in jeder Beziehung in der Quarantäne fallen

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

15 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Der Kerl da
11.04.2020 21:43registriert August 2018
„In Indien“ ist vielleicht etwas gar generell, schliesslich liegt der Himalaya ja auch zu Teilen in Indien.. Wie soll man ihn denn nicht sehen, wenn man direkt vor ihm steht? 🤓
17967
Melden
Zum Kommentar
avatar
Vanessa_2107
12.04.2020 01:40registriert Februar 2017
Hier Los Angeles ohne Smog...
In Indien kann man dank weniger Luftverschmutzung jetzt bis zum Himalaya sehen
Hier Los Angeles ohne Smog...
715
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ridcully
11.04.2020 23:24registriert Februar 2014
Andere können Alaska von der Terrasse ihres Hauses sehen...
8831
Melden
Zum Kommentar
15
Scholz will weiter mit Putin telefonieren – das Nacht-Update ohne Bilder

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Sanktionen gegen 185 Unternehmen und Personen in Kraft gesetzt, die Russlands Angriffskrieg unterstützen. Bestraft werden demnach Firmen und Unternehmer, die im Auftrag des «Aggressorstaates» Personal und Militärtechnik per Bahn transportieren, sagte Selenskyj in seiner am Samstag veröffentlichten allabendlichen Videobotschaft. Das beschlagnahmte verfügbare Vermögen komme der Landesverteidigung zugute, sagte er.

Zur Story