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Lesbos, One Happy Family

Im Gemeinschaftszentrum brach ein Feuer aus. Bild: Twitter

Schweizer Gemeinschaftszentrum für Flüchtlinge auf Lesbos niedergebrannt



Im Gemeinschaftszentrum One Happy Family auf Lesbos ist am Samstagabend ein Feuer ausgebrochen. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Das Zentrum des gleichnamigen Schweizer Vereins liegt unweit der Flüchtlingsunterkunft Kara Tepe, wo rund 1500 Flüchtlinge und Migranten leben, darunter viele Kinder und Familien. Die Brandursache stand noch nicht fest.

Der Sachschaden, der durch den Brand entstand, sei gross, erklärte Fabian Bracher von One Happy Family gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstagabend. Feuerwehr und Polizei seien noch immer vor Ort.

One Happy Family wird als Treffpunkt für Flüchtlinge genutzt. Nach Angaben des gleichnamigen Vereins, der seinen Sitz in Burgdorf im Kanton Bern hat, nutzen hunderte Menschen täglich die Angebote, darunter Schulunterricht, einen Friseur, ein Café und eine Bibliothek.

One-Happy-Family-Gemeinschaftszentrum auf Lesbos, Griechenland
https://ohf-lesvos.org/de/willkommen/

Gemeinschaftszentrum One Happy Family. Bild: ohf-lesvos.org

In den vergangenen Wochen kam es auf Lesbos immer wieder zu Gewalttaten von rechten Gruppierungen, auch Feuer wurden gelegt. Unter anderem brannte eine Erstaufnahmestelle des Uno-Flüchtlingshilfswerks im Norden der Insel ab, das allerdings zu dem Zeitpunkt geschlossen war. (sda/dpa)

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Auf der Insel Lesbos

Sommaruga auf der griechischen Flüchtlingsinsel Lesbos

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85
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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 08.03.2020 15:46
    Highlight Highlight Deutsche politische instrumentalisierung eines unhaltbaren Zustand an dem sie meiner Meinung nach die Haubtverantwortung tragen.
    Migranten gegen Einheimische: Flüchtlingskrise auf Lesbos
    Play Icon
  • murrayB 08.03.2020 13:26
    Highlight Highlight Das ist keine rechte Gewalt! Jeder der das sagt, kann sich nicht in die Situation vor Ort einfühlen.

    Der wohlstandsverwöhnte Schweizer auf seinem Sofa besser einfach nichts zu dieser Situation sagen...
    • De-Saint-Ex 08.03.2020 14:41
      Highlight Highlight Wenn Watson dies als „Highlight“ bezeichnet, wird‘s mir anders. Wiederhole mich zum xten mal: absolut nichts legitimiert, mit Eisenketten und -Stangen auf wehrlose Frauen und Kinder loszugehen, oder gar auf jene zu schiessen oder Betreuungsstätte abzufakeln. Meine Meinung.
    • Heinzbond 08.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Nun Brandstiftung ist natürlich im demokratischen Europa eine probate Methode seine Meinung kund zu tun, vielleicht das nächste mal gar nicht drauf achten ob jemand dabei in Gefahr gerät oder nicht.
      Und ja wohlstands Europa und auch die Schweiz bekleckern sich gerade nicht mit Ruhm und Ehre an den Aussengrenzen.
      Und der Wohlstand, Thyssen & krupp, KraussMaffei, ruag, Nestlé, glencore und Co sei dank ist mit dem Blut und den Tränen in der Welt erkauft...
  • derWolf 08.03.2020 11:14
    Highlight Highlight Der Grund des Feuers ist noch unklar, oder hab ich was verpasst?
    • MahatmaBamby 08.03.2020 15:49
      Highlight Highlight
      "In den vergangenen Wochen kam es auf Lesbos immer wieder zu Gewalttaten von rechten Gruppierungen, auch Feuer wurden gelegt. Unter anderem brannte eine Erstaufnahmestelle des Uno-Flüchtlingshilfswerks im Norden der Insel ab, das allerdings zu dem Zeitpunkt geschlossen war."

      Nein zu diesem Brand weiss man noch nicht wer oder was es war.
      Von anderen Bränden weiss man jedoch dass diese von rechten Gruppierungen gelegt wurden.

      Obiger Text ist von srf.ch
    • Saraina 08.03.2020 18:34
      Highlight Highlight
      „Am Abend des 07.03.20 kam es zu einen Brand in dem Social Center "One Happy Family" auf Lesbos. In der Nähe der Löscharbeiten wurden Neonazis, sowie der rechts-nationale Youtuber Oliver Flesch und Stefan Bauer (AFD) gesehen.“

      Das will natürlich nichts heissen. Die waren sicher nur dort, um sich ein Bild zu machen, wie Europa seine Grenzen verteidigt.

      Das Center war übrigens nicht nur in Schweizer Hand, sondern wurde von einer israelischen Organisation mitgetragen, in der Juden und Araber aktiv sind.
  • Heinzbond 08.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Es kotzt mich ehrlich gesagt an, wenn das eine brandstiftung der rechten war. Und genauso schlimm finde ich die relativierer, whataboutismer, dauerprediger der linken Gefahr, die vor Islam und/oder Flüchtlinge warner. Ihr seit keinen deut besser als die brandstifter die asylheime anzünden und sich über jedes Boot das im mittelmeer kentert heimlich freuen. Nicht besser als die Mörder und mitläufer 33-45. Keinen deut... Nicht ein iota...
    • MahatmaBamby 08.03.2020 12:26
      Highlight Highlight 👏👏👏sehr gut. Jemand ders ausspricht (ausschreibt).
      Anhand der Blitzer kann man davon aussgehen dass sich einige angesprichen fühlen? Schlechtes Gewissen?
    • Basti Spiesser 08.03.2020 12:53
      Highlight Highlight Mimimi, differenzier etwas, sonst bist auch du nicht besser!
    • Heinzbond 08.03.2020 15:34
      Highlight Highlight Basti Was. Soll. Ich. Differenzieren? Wer jubelt das Schulen oder asylheime brennen, der wid später auch jubeln (müssen) das Menschen brennen. Wer sich heimlich freut das Menschen ertrinken, der wird später Menschen in Kammern schicken. Wer linken Terror verdammt und bei rechtem relativiert, der wird später bei fakelzügen applaudieren.
      Was. Soll. Ich. Differenzieren?
  • Basti Spiesser 08.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Bist jetzt ist noch gar nicht klar wer es war, oder?
    • MahatmaBamby 08.03.2020 12:33
      Highlight Highlight "In den vergangenen Wochen kam es auf Lesbos immer wieder zu Gewalttaten von rechten Gruppierungen, auch Feuer wurden gelegt. Unter anderem brannte eine Erstaufnahmestelle des Uno-Flüchtlingshilfswerks im Norden der Insel ab, das allerdings zu dem Zeitpunkt geschlossen war."

      Nein zu diesem Brand weiss man noch nicht wer oder was es war.
      Von anderen Bränden weiss man jedoch dass diese von rechten Gruppierungen gelegt wurden.

      Obiger Text ist von srf.ch
  • Randy Orton 08.03.2020 07:40
    Highlight Highlight Ob wohl die zu dutzend angereisten Rechtsextremen aus halb Europa (inkl. Schweiz) etwas damit zu tun haben? Übrigens wurde Ignaz Bearth, der schweizer Pegida-Gründer am Wochenende dort fesgenommen.
    • Pisti 08.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Ignaz Bearth wurde in der Türkei festgenommen, weil er anscheinend den Diktator Erdogan beleidigt haben soll.
    • Randy Orton 08.03.2020 17:41
      Highlight Highlight @Pisti, in der Türkei, aber an der Grenze zu Griechenland. Sein rechtsextremer Kamerad, der auf der griechischen Seite war hat das auf youtube bestätigt.
  • Lisaleh 08.03.2020 06:25
    Highlight Highlight Mein Mann war Teil des Teams als die Schule damals gebaut wurde. Gerade vor ein paar Tagen haben wir noch darüber geredet wie krass es ist, dass es mittlerweile die grösste Schule auf Lesbos ist. Es ist einfach nur schlimm, dass dies jetzt alles Weg ist.
  • Satan Claws 08.03.2020 01:13
    Highlight Highlight Passend eine sehenswerte Arte Dokumentation:

    Die Legende vom Einzeltäter - rechter Terror in Europa

    Play Icon
  • De-Saint-Ex 08.03.2020 00:56
    Highlight Highlight Als ob das Niederbrennen solcher Institutionen eine Flüchtlingskrise in irgendeiner Weise „lösen“ würde. Wenn Europa nicht aufpasst, wird es erneut den Rattenfängern des faschistoiden Gedankenguts zum Opfer fallen. Flüchtlinge und Migranten sind da die Juden des 21. Jahrhunderts.
    • Hierundjetzt 08.03.2020 02:40
      Highlight Highlight Chabis. 90% der Europäer wählen *nicht* politisch extrem rechts.

      Sonst gib mir einen Gegenbeweis.

      Flüchtlinge sind nicht das Problem sondern die komplette Unfähigkeit des Ex-Ostblockes endlich solidarisch zu sein.
    • xlt 08.03.2020 08:34
      Highlight Highlight @Hierubdjetzt, wie solidarisch ist denn Westeuropa? Man hatte vier Jahre Zeit eine Lösung zu suchen, falls es wieder zu vielen Ankünften in Griechenland kommt (aktuell sind es noch nichteinmal wirklich viele). Die konservativen Regierungen dachten mit dem Puffer beim Despoten am Bosporus sei die Diskussion erledigt. Nur ist halt die Türkei aktuell alles andere als ein verlässlicher Partner, das dürfte wohl keinen überraschen.
    • Auric 08.03.2020 08:43
      Highlight Highlight @Hier: der Ex-Ostblock ist selbstverständlich solidarisch wenn es um das erlangen von EU-Geldern ist, und die Regierungen sind solidarisch zu IHRER Bevölkerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 08.03.2020 00:32
    Highlight Highlight Schlimm schlimm. Ich hoffe sie können das aufklären. Bei den chaotischen Zuständen dort wird es schwierig genug werden.
  • LalaLama 08.03.2020 00:14
    Highlight Highlight Seid IMMER gegen rechte Ansichten und Gewalt.
    'Wehret den Anfängen' ist der Satz eines KZ Überlebenden.
    Und genau das müssen wir tun!
    • Kong 08.03.2020 11:29
      Highlight Highlight im vorliegenden Fall mit all dem Hass ist eine Tat von aussen hoch wahrscheinlich. Nicht auszuschliessen technischer Defekt oder Innentat aus Frust.
      Die Volksseele kocht gerne hoch und hat auch korrekte Argumente. Letztes Jh hatte ich mit 4 Fällen im Asylumfeld CH zu tun, die wegen Abschiebefrust etc selber gezöselt haben. Machts nicht anders/besser aber es ist nicht immer so klar schwarz oder weiss
  • Coffeetime ☕ 07.03.2020 23:36
    Highlight Highlight Ich frage mich die ganze Zeit wie es wäre, wenn die Flüchtlinge wüssten, dass sie die nächsten Jahre verbringen werden auf eine eventuelle Aufenthaltsgenehmigung zu warten? Und dass sie wahrscheinlich doch noch abgeschoben werden?

    In der Schweiz sieht man sie nicht, weil verboten aber in Deutschland, Frankreich oder Italien: die Bettler... so hatten sie sich Europa wohl nicht vorgestellt.
    • neutrino 07.03.2020 23:59
      Highlight Highlight Ich bin gegen die Willkomenskultur, aber das lässt sich einfach beantworten: geh mal nach Kabul oder Mogadishu - das ist pure Anarchie. Keine Strukturen, keine Sicherheit, gar nichts. Ich würde ein Leben als Bettler in der Schweiz vorziehen.
    • Shabaqa 08.03.2020 01:06
      Highlight Highlight Mein Eindruck aus deutschen Städten ist, dass die meisten dieser Bettler Europäer sind.
    • Unicron 08.03.2020 01:23
      Highlight Highlight @Shabaqa
      Und noch dazu organisiert. Ich war letztens ein paar Tage in Stuttgart. Immer die selben Bettler am selben Ort, mit dem selben offensichtlich nicht selber geschriebenen Schild auf dem steht warum er Geld braucht. Einer hatte keine Beine, und ist den ganzen Tag die selbe Strasse hoch und runter gerobbt. Einerseits traurig dass es Leute gibt die so ihren Lebensunterhalt verdienen, andererseits schrecklich dass so das Mitgefühl der Menschen missbraucht wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itallion 07.03.2020 23:17
    Highlight Highlight Wurde wohl Human-Toleranz-taktischen Gründen selber gelegt....
    • Sauäschnörrli 07.03.2020 23:43
      Highlight Highlight Menschen die helfen wollen, zünden also ihre Hilfseinrichtung an, wenn sie gerade dringend gebraucht würde um Leute wie dich zu überzeugen? Scheint nur bei dir nicht viel genützt zu haben. 🙃
    • Asmodeus 07.03.2020 23:54
      Highlight Highlight Die rechtsradikalen Schwurbler glauben alles um nicht Täter zu sein.
    • Itallion 08.03.2020 10:28
      Highlight Highlight Ach habe ich vergessen, wäre nicht das erste Mal!!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nino F. 07.03.2020 22:47
    Highlight Highlight Gegen rechte Gewalt hilft nur eines: Hört auf, rechte Diskurse zu befeuern, sondern bekämpft sie. Macht euch gerade, wenn ihr gegen Faschismus seid, hört auf zu relativieren.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 07.03.2020 23:49
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Asmodeus 07.03.2020 23:55
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Glaedr 08.03.2020 00:05
      Highlight Highlight @Nino
      Weshalb gibt es den diese rechte Gewalt auf lesbos?
      Ist es wieder die Schulbildung
      Es ist die EU mit ihrer Willkommenspolitik.
      Die linken laden alle ein zu kommen aber sie kümmern sich nicht darum und jetzt sind es Länder wie Griechenland oder Italien die das ausbaden können.
      Kein Wunder gibt es Hass und Gewalt wenn man so verarscht und im Stich gelassen wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maxim R 07.03.2020 22:41
    Highlight Highlight Traurig, in jeder Hinsicht.

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