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A woman breast feed her baby after the arrival of migrants at Eftalou beach, on the Greek island of Lesbos, after crossing on a dinghy the Aegean sea from Turkey, Sunday, March 1, 2020. Turkey's President Recep Tayyip Erdogan said his country's borders with Europe were open Saturday, making good on a longstanding threat to let refugees into the continent as thousands of migrants gathered at the frontier with Greece. (AP Photo/Michael Varaklas)

Eine Frau stillt am Sonntag auf Lesbos ihr Baby, nachdem sie mit einem Flüchtlingsschiff aus der Türkei angekommen ist. Bild: AP

Augenzeuge auf Lesbos: «Das ist eine Vorstufe eines Bürgerkriegs hier»

Leonhard Landes / watson.de



Während die Diplomaten an einer Lösung arbeiten, greifen die griechischen Sicherheitskräfte zu Blendgranaten und Tränengas. Die Lage an der griechischen Grenze spitzt sich zu. Am Montag gingen die Sicherheitskräfte in Kastanies gegen hunderte Menschen vor.

Am Wochenende hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan angekündigt, Geflüchtete in seinem Land nach Europa zu schicken. Auch auf den griechischen Inseln in der Ägäis hat sich die ohnehin dramatische Lage daraufhin verschärft.

Am Montag ertrank ein Kleinkind, als vor Lesbos ein Schlauchboot mit 48 Migranten unterging. Ein Video, das türkische Behörden Medien zuspielten, zeigt offenbar auch, wie die griechische Küstenwache ein Boot mit Geflüchteten gewaltsam abzuwehren versucht.

Der deutsche Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt erlebt diese Szenen gerade vor Ort auf Lesbos. Er ist seit Dienstag auf der Insel. watson rief ihn am Montagnachmittag an.

Wie ist die Situation gerade vor Ort auf Lesbos?
Erik Marquardt: Die Lage hat sich seit Sonntag nochmal dramatisch verschärft. Es gibt Berichte über ein Kleinkind, das ertrunken ist. Am Sonntag konnte man sich noch frei bewegen. Mittlerweile ist es so, dass die Polizei nicht mehr für die Sicherheit der NGOs hier, der Geflüchteten und auch der Presse sorgen kann.

Was ist passiert?
Hier haben sich rechte Bürgerwehren gebildet, die mit Eisenketten bewaffnet Strassen sperren. Sie versuchen jede Person zu vertreiben, die nicht so aussieht, als komme sie von hier. Auch wir wurden attackiert. Im griechischen Fernsehen sieht man Bilder von hausgemachten bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Man sieht Panzer und Soldaten, die auf der Grenze ankommen. Aber auch in den sozialen Medien sieht man lebensbedrohliche Szenen. Die griechische Küstenwache attackiert ein Boot, da sitzen Leute drin, die tragen nicht mal eine Schwimmweste. Der griechische Premier sagt, er wolle maximale Abschreckung nutzen. Dafür nimmt er offenbar auch Tote in Kauf.

«Dann tanzt man nach Erdogans Pfeife. Er will, dass Europa in eine Krisenstimmung verfällt.»

Was sollte man tun, um die Situation auf Lesbos schnell zu verbessern?
Ich fordere, dass man die EU-Grenzschutzagentur Frontex auf die Insel holt. Das ist jetzt notwendig, weil die griechischen Behörden überfordert oder nicht willens sind, Presse, Hilfsorganisationen und Geflüchtete zu schützen. Sie könnten dazu auch beitragen, dass Menschen schneller aus Seenot gerettet werden. Wenn wir nicht schnell für Rechtsstaatlichkeit auf den Inseln sorgen, befürchte ich weitere Tote. Ich habe gehört, dass sich auch Antifa-Gruppen auf den Weg machen, um hier für Recht und Ordnung zu sorgen. Das ist doch absurd, dass die Behörden das hier selbst nicht können.

epa08250621 Protesting residents of Mantamados village face riot police forces outside their village, Lesvos Island, Greece, 26 February 2020. People protest against the presence of riot policemen on the island and demand the withdraw of the government plan to construct closed type refugee camp near their village. The Greek islands of Lesbos, Chios, and Samos staged a general strike to protest against the construction of the camps and the police operation.  EPA/STRATIS BALASKAS

Protestierende Einwohner von Mantamados am 26. Februar. Bild: EPA

Wen sehen Sie politisch in der Verantwortung dafür, dass es so weit kommen konnte?
Man kann schon Anstand von den griechischen Behörden erwarten. Aber das hier ist ein europäisches Problem. Erdogan bedroht die ganze EU. Wenn man ihm vorwirft, hier Menschen zu instrumentalisieren, dann kann die Antwort der EU nicht sein: Wir missachten die Menschenrechte. Dann tanzt man nach Erdogans Pfeife. Er will, dass Europa in eine Krisenstimmung verfällt.

Was schlagen Sie daher vor?
Es gibt viele Leute, die sagen: Die Menschen, die hier ankommen, seien keine Schutzbedürftigen. Wenn das die Frage ist, dann haben wir trotzdem Anlass zu prüfen, wer schutzberechtigt ist und wer nicht. Es ist wichtig, nicht nur geltendes Recht und Menschenrechte zu gewähren, wenn es einfach ist. Der Rechtsstaat muss doch besonders in Krisensituationen auch robust sein. Mich wundert, wie unwürdig die EU sich aktuell verhält. Wir könnten die Menschen auf den Inseln schnell umverteilen und Asylverfahren in verschiedenen Ländern durchführen. Dann hätten wir keine Krise.

Greek riot police guard during clashes outside the Moria refugee camp on the northeastern Aegean island of Lesbos, Greece, on Monday, March 2, 2020. Thousands of migrants and refugees massed at Turkey's western frontier, trying to enter Greece by land and sea after Turkey said its borders were open to those hoping to head to Europe. (AP Photo/Alexandros Michailidis)

Griechische Polizisten am Montag vor dem Moria-Migrantenlager. Bild: AP

«Das ist eine Vorstufe eines Bürgerkriegs hier.»

Was erwarten Sie speziell von Deutschland?
Die Bundesregierung sollte vorangehen und Menschen in geordneten Verfahren überprüfen. Auch, weil die Situation hier auf den griechischen Inseln lebensgefährlich sein kann für die Geflüchteten, die NGOs und die Journalisten. Das ist eine Vorstufe eines Bürgerkriegs hier. An den Aussengrenzen sollte es schnelle Sicherheitschecks und humanitäre Hilfe geben. Der Rest muss anderswo stattfinden.

Gibt es auf Lesbos noch Solidarität in der Bevölkerung mit den Geflüchteten?
Ja, am Sonntag gab es eine Demonstration von jungen und alten Leuten, die sich gegen rassistische Übergriffe gewehrt haben. Sie fordern, dass die Geflüchteten zusammen mit der Bevölkerung demonstrieren, um sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen.

«Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es hier weitere Tote gibt.»

Erdogan hat ja angekündigt, Geflüchtete in seinem Land nach Europa zu schicken. In Idlib fallen weiter Bomben. Da fragt man sich: Was kommt da noch auf uns zu?
Es ist anzunehmen, dass da einige Menschen ankommen werden. Was mich besorgt, ist aber nicht, wenn einige hundert oder tausend Geflüchtete kommen. Mich besorgt etwas anderes. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es hier weitere Tote gibt. Das zu verhindern, muss jetzt oberste Priorität sein. Wir können uns nicht weiter so mittelalterlich verhalten und gucken, wer am Ende die grössere Keule hat.

Sie meinen: Erdogan oder die EU?
Ja. Die Frage ist doch weniger, was Erdogan vorhat. Sondern wie wir uns vorbereiten und wie eine rechtsstaatliche Antwort aussieht. Erdogan will, dass es bürgerkriegsähnliche Zustände gibt. Das darf man ihm nicht bieten.

The overcrowded Moria refugee camp is seen from above on the northeastern Aegean island of Lesbos, Greece, Monday, Feb. 24, 2020. Protest groups on three eastern Greek islands have begun setting up blockades aimed at stopping the government from building new migrant detention centers. (AP Photo/Michael Varaklas)

Völlig überfüllt: das Camp in Moria. Bild: AP

Sie haben die Tage zuvor auch das Camp auf Moria besucht. Wie ist da die Lage?
Die Grundsituation hier ist, dass Menschen Monate oder auch Jahre warten, bis sie eine Entscheidung über ihren Asylantrag bekommen. Im Camp in Moria gibt es 3000 Plätze, es sind aber 20'000 Menschen zurzeit dort. Es gibt zu wenig Essen, es gibt keine ärztliche Versorgung und keine beheizten Zelte.

Es war schrecklich hier und jetzt ist es noch schrecklicher. Die NGOs können derzeit nicht mehr helfen. Ein Grossteil der Hilfsorganisationen ist nicht mehr vor Ort. Ich verstehe ja, dass es Unmut in der lokalen Bevölkerung gibt. Aber dass man vorgeht gegen die, die helfen, ist doch absurd.

Auf die dramatischen Missstände auf den griechischen Inseln wird seit Jahren aufmerksam gemacht. Aber es ist offenbar nichts passiert. Haben Sie denn Hoffnung, dass nun eine Lösung gefunden wird?
2015 konnten wir lernen, dass man sich auf diese Situationen vorbereiten muss. Aber fünf Jahre später stellen wir fest, dass man immer noch überfordert ist, wenn ein paar hundert Menschen kommen. Das ist erbärmlich. Dass man sich mit dem Türkei-EU-Deal in völlige Abhängigkeit zu einem Despoten begeben hat, kann so nicht weitergehen. Ich hoffe, dass die Politiker die Situation überblicken und zur Besinnung kommen. Auch die europäische Bevölkerung erwartet, dass die Politik an sinnvollen Lösungen arbeitet. Ich bin da, ehrlich gesagt, etwas sprachlos über das, was da in den letzten Tagen passiert ist.

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Flöhe und Ratten im Flüchtlingslager

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    Alle Leser-Kommentare
  • cosmonaut 04.03.2020 17:26
    Highlight Highlight https://videopress.com/v/cydJ10rC
    Die Türkische Armee, die mit Islamisten gemeinsame Sache macht! Das sollte unterbunden werden. Kein Geld für einen erpresserischen Diktator. Der solche Terroristen unterstützt! Damit er noch mehr Munition kaufen kann.

  • Orias Riese 04.03.2020 07:41
    Highlight Highlight Und was macht Erik Marquardt konkret. Labbert er nur rum und verschwindet dann wieder nach Brüssel, um seine Diäten zu kassieren?

    Der Fotograf von AP ist nicht viel besser (und kennt die islamischen Sitten nicht).

  • Antiklaus 04.03.2020 01:56
    Highlight Highlight Wieso Bürgerkrieg? Die Flüchtlinge sind nicht Bürger von Griechenland.
  • DomKi 04.03.2020 00:29
    Highlight Highlight "Rassistische Übergriffe"? Wenn ich als kleines Dorf oder Stadt Angst haben muss, ist so was (leider) die natürliche Reaktion.
  • Titho 03.03.2020 22:34
    Highlight Highlight Ich schlage vor, dass Europa auf türkischem Gebiet auch eine Sicherheitszone (30-50 km) einrichtet. So wie es Erdogan in Syrien gemacht hat... so gäbe es Platz für die Flüchtlingslager und dies im Land eines Verursachers dieser Krise.
  • In vino veritas 03.03.2020 19:44
    Highlight Highlight Tragisch. Aber das war absehbar. Schliesslich wussten alle, dass Erdogan nicht zuverlässig ist und uns notfalls sogar erpressen würde. Als erste Massnahme muss Europa aufhören, den Amis bei ihren Regime changes zu helfen. Als zweites müssen wir vor Ort helfen. Schliesslich können wir nicht halb Afrika aufnehmen (es werden noch viel mehr kommen, nur schon wegen dem Klimawandel). Als dritte Massnahme sollten wir Erdogan mit harten Sanktionen belegen und aus der Nato werfen. Sollen seine Wähler ihn doch abwählen (solange es noch geht) oder mit ihm untergehen...
  • Hipster mit Leggins 03.03.2020 19:34
    Highlight Highlight Was sollen die Griechen machen? Erdogan kann noch 6 Millionen Flüchtlingen "kreieren". Auf den Landkarten, die er in den Schulen verteilen liess, ist der grösste Teil von Griechenland, Mazedoniens und Albaniens wieder "osmanisch". Es geht hier nicht um Flüchtlinge, sondern um Machtpolitik. Wieso protestieren die westlichen Wohlstandsverwahrlosten nicht, wenn Erdogan in Syrien bombardiert. Entfernt den Grössenwahnsinnigen und das Problem ist gelöst.
  • Bavaria 03.03.2020 18:05
    Highlight Highlight Man müsste eben schon seit Jahren in Entwicklungsländern direkt helfen statt unendliche Geldzahlungen tätigen und in solchen Krisenländern vor Ort massiv mehr Entwicklungshilfe leisten. So würden nicht gleich alle immer nach Europa flüchten und hätten in Afrika auch in gewissen Ländern mit westlicher Aufbauhilfe Existenzmöglichkeiten.

    Dauernd wieder mehr und mehr Asylanten aufnehmen geht platz -und finanztechnisch in Europa nicht immer, vor allem funktionieren nur die wenigsten Integrationen, was ich auch verstehen kann, wenn man eine andere Kultur gewohnt ist und arbeiten möchte.
    • Glaedr 03.03.2020 20:08
      Highlight Highlight Klingt ja immer so schön aber es ist eben nicht so einfach.
      Wenn man vor Ort helfen will muss man zuerst alle möglichen Leute bestechen damit man etwas kleines machen kann.
      Doch am Schluss ist es egal denn die dortigen Herrscher werden egal was man macht die Leute unterdrücken.
      Nehmen wir doch mal als Beispiel Eritrea.
      Hauptgrund für die Flucht ist der Militär Dienst.
      Die einzige Möglichkeit das zu beenden ist den Diktator abzusetzen, das aber geht nur mit Gewalt.
      Was sind die folgen wenn der Westen einen Herrscher absetzen will.
      Krieg
      Unsicherheit da kein Führer mehr
      Hass gegen den Westen.
  • Liselotte 03.03.2020 18:03
    Highlight Highlight Die EU, soll Kreuzfahrtschiffe anmieten. Hat ja genügend freie und leere im Moment verfügbar ( wegen Corona). Da könnte man alle Flüchlinge aus Lesbos ein Dach über dem Kopf geben und im Mittelmeer herumschippern bis es eine Lösung gibt.
  • Bronko 03.03.2020 17:40
    Highlight Highlight Ein ganz verabscheuungswürdiges Spiel – welches hier auf Kosten von unbescholtenen und wehrlosen Menschen – von Despot Erdo (und Putin etc.) gespielt wird.
    • Erika,osten 04.03.2020 08:25
      Highlight Highlight Was hat Putin damit zu tun?er hat nicht versucht einen Putsch zu organisieren,das war der liebe wertewesten. Der hat auch die ach so friedlichen Islamisten mit Waffen aufgerüstet.und wer hat die ganze Welt zum gut leben nach Europa eingeladen2015? War auch Putin?
    • Bronko 05.03.2020 11:33
      Highlight Highlight Ein bisschen weiter denken, als über die egoistischen Nasenspitzen hinaus wäre hier gefragt, um grössere Zusammenhänge erkennen zu können. Es ist durchaus im Interesse von Putin, den Westen zu destabilisieren. Mit allen erdenklichen Mitteln. Erika Osten, du bist genau so ein Propagandaopfer dieser Politik.
  • spline 03.03.2020 16:58
    Highlight Highlight Traurig das ganze. Verzweifelte Menschen als Spielball der Mächte.
    Benutzer Bild
  • El Vals del Obrero 03.03.2020 16:39
    Highlight Highlight Perfide Eskalationsstrategie:

    Sicher sind viele der Inselbewohner, die selber "Opfer" sind, keine Rechtsextremisten. Aber es gibt sicher viele Rechtsextremisten (vielleicht selbst als Touristen auf der Insel) die diese Situation nun "toll" finden und anheizen.

    Und wenn nun viele sagen, alle Inselbewohner oder alle Griechen seien Rechtsextremisten, dann können die Rechtsextremisten natürlich den Inselnbewohner sagen "Seht ihr, Leute die weit weg von euch halten euch für böse und nur wir verstehen euch". (Siehe auch bei 2/3 der Kommentare hier)
    • Mutzli 03.03.2020 17:31
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero

      Finde hier auch diese aktuelle Recherche des Guardians zur rechtsextremen Golden Dawn-Partei und wie diese Gewalt als Teil ihres Programms ausübt, sehr interessant und wichtig: https://www.theguardian.com/news/2020/mar/03/golden-dawn-the-rise-and-fall-of-greece-neo-nazi-trial

      Z.B.:"in Athens this January, a German journalist was assaulted by far-right activists. In February, a gang of men suspected of having links to Golden Dawn were arrested on the island of Lesbos as they were patrolling a village armed with wooden clubs, allegedly looking for migrants to beat up."
    • Saraina 03.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Ja, es sind Rechtsextreme von der „Goldenen Morgenröte“ zugereist, und nicht nur Flüchtlinge werden bedroht und verprügelt, auch Mitarbeiter von Hilfsorganisationen. MSF hat seine Mitarbeiter aus Moria abgezogen, Lagerhäuser wurden angezündet, und Strassen gesperrt. Polizei? Frontex? Fehlanzeige...😪
    • El Vals del Obrero 03.03.2020 18:35
      Highlight Highlight Darum fände ich es so wichtig, wenn nicht einfach von "den Griechen" gesprochen würde.

      Aber viel Hoffnung gibt es da wohl nicht. Sobald ein Land eine gewisse Entfernung weit weg ist oder es nicht das eigene ist, gibt es meistens keine Unterscheidungen unterhalb der Landesebene mehr.

      Gilt natürlich auch bei anderen Gruppen (Religionen, Geschlechter, ...). Mangelnde Differenzierung führt automatisch zu Polarisierung treibt die "Übersehenen" zu den Extremen.
  • Bert der Geologe 03.03.2020 16:32
    Highlight Highlight Wie weit hat sich diese Abgeordnete seit 2015 laut geäussert, um diese Abhängigkeit von Erdogan zu mindern? Wie weit hat er an einem Plan B mitgearbeitet? Ich meine damit: Alle, auch die Opposition hat geschlafen. Nur nicht ein Thema kochen, das den Rechten Dampf zufächern könnte. Mit beobachten allein erreicht man auch nichts.
    • derWolf 03.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Wenn man gemein sein will könnte man auch sagen, dass vor lauter "Kampf gegen Rechts" die eigentlichen Probleme, welche die AfD ja erst stark machten, nicht gelöst wurden. Die Katze jagt da den eigenen Schwanz. Weshalb haben Sie schon treffend erklärt. Das predige ich immer wieder; die zu linke und die Menschen im Tempo überfordernde Politik (incl. Medien/"Nazikeule") erweckte dieses für Tod geglaubte Monster erst wieder. Ich hoffe wirklich das man jetzt richtig entscheidet, nicht auszudenken was passiert wenn nicht. Die Extreme dürfen jetzt nicht die Oberhand kriegen, auf keinen Fall!
    • Erika,osten 04.03.2020 08:29
      Highlight Highlight Ohne nazikeule,fehlt den Gutmenschen der wichtigste argumentationsgrund
    • Bert der Geologe 04.03.2020 09:39
      Highlight Highlight @derWolf: es hat meiner Meinung nach nichts mit "zu linker" Politik zu tun, sondern mit der Angst eine eigene, von mir aus linke oder bürgerliche, aber sicher humane Flüchtlingsstrategie zu etablieren. Man hat die Despoten gewähren lassen. Vor lauter Angst vor diesem Thema, hat man den Kopf in den Sand gesteckt und es so ganz dem rechten Rand überlassen.
  • Linus Luchs 03.03.2020 16:26
    Highlight Highlight "Mich wundert, wie unwürdig die EU sich aktuell verhält."

    Aktuell? Wie die EU mit den Flüchtlingen umgeht, ist seit Jahren erbärmlich.
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 03.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Marquardt ist teil von "die EU" und stimmt, er verhält sich unwürdig.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 03.03.2020 22:20
      Highlight Highlight Ja, sie ist viel zu lasch.
  • caro90 03.03.2020 16:24
    Highlight Highlight Ja, ich bin auch sprachlos. Welch elende, heuchlerische Welt.

    Ich wünsche mir - egal wie naiv das ist - dass wir uns selbst würdiger werden. In so vielen Sachen. Wir haben nicht mehr so viel Zeit. Aber wir haben Zeit und die sollten wir nutzen.

    Nehmt doch endlich die armen Menschen auf und behandelt sie würdig, dann integrieren sie sich auch und werden eine Bereicherung. Unser Verhalten schürt imfall den Hass auf uns. Wie muss man sich in so einem Camp fühlen, wenn man weiss, dass man verreckt und die schauen einfach weg? Aber ja, wir sind ja immer die Guten...
    • ostpol76 03.03.2020 17:53
      Highlight Highlight @caro90

      Hast du schon angefangen mit aufnehmen?
    • caro90 03.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Mir sind die negativen Auswirkungen der Flüchtlingswelle nicht entgangen. Ich glaube aber immer noch, dass wir nicht wegen einem Arschloch 9 tolle Menschen verrrecken lassen können. Mir fallen halt all die positiven Auswirkungen der Vielfalt mehr auf als die hochgeschaukelten Problemfälle. Ausserdem sind diese Menschen hochgradig traumatisiert - da haben wir aber auch unsere Schuld daran, wenn die ewig in Camps bleiben müssen und an der Grenze wie Schädlinge bekämpft werden.
      Wir möchten uns anmelden für einen Welcome-Dinner, damit wir 2-3 Personen persönlich unterstützen können. Wie geht das?
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 03.03.2020 18:57
      Highlight Highlight "Doch nach köln und handschlagverweigerungen gegenüber asylbetreuerinnen hat sich meine meinung geändert" Tja, wäre die Erkenntnis (nicht nur bei dir sondern ganz vielen) nur schon 2015 da gewesen (oder hättet auf die Warner gehört, statt sie zu verunglimpfen), wären in D/A/CH einige "Femizide" weniger passiert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 03.03.2020 15:52
    Highlight Highlight Die Nationalbank machte einen Gewinn von circa 50 Milliarden! Die Schweiz ist reich! Nun sollte sie auch ihr Herz zeigen. Die Unterkünfte sind leer – wir hätten genug Platz um die Flüchtlinge aufzunehmen und mehr als genug Geld um sie zu integrieren. Die Schweiz könnte ein Vorbild für die unfähige EU sein. Sofort und unbürokratisch. Griechenland ist 2 Flugstunden entfernt, die ersten Migranten könnten bereits am Flughafen eintreffen.
    • Scott 03.03.2020 16:40
      Highlight Highlight Es ist immer sehr einfach fremdes (nicht selbst verdientes) Geld auszugeben.
    • Oigen 03.03.2020 16:46
      Highlight Highlight ♥♥♥♥♥

      sorry konnte leider nur ein Herz verteilen.

      Desshalb häng ich noch ein paar für dich an

      ♥♥♥♥♥
    • Plan B 03.03.2020 17:05
      Highlight Highlight Wir könnten auch den vonder NB gekauften Euro an die Flüchtlinge verschenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerRaucher 03.03.2020 15:36
    Highlight Highlight Ich will ja nichts sagen, aber durch das Abkommen mit der Türkei hatte man jetzt Jahre Zeit um auf sowas besser vorbereitet zu sein. Scheinbar hat man in der EU rein gar nichts gemacht. Man ist genau so hilflos wie 2015. Ich frage mich mittlerweile ernsthaft was die Politiker in Brüssel den ganzen Tag machen. Das Umverteilung funktioniert ja immer noch nicht, da x Staaten gar keine Flüchtlinge wollen.
    • Fritz N 03.03.2020 16:05
      Highlight Highlight So Hilflos wie 2015? Die sind imfall sogar schon seit 2007 hilf- und planlos ;)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Asylpolitik_der_Europ%C3%A4ischen_Union#1999_bis_heute

      Es ist ein Trauerspiel!
    • Amboss 03.03.2020 16:07
      Highlight Highlight @Raucher: Man sieht es halt hier mal wieder: Die EU ist nicht der diktatorische Koloss, als den gewisse Leute sie immer bezeichnen.
      Wenn die Nationalstaaten nicht mitziehen, dann kann die EU nichts durchsetzen.

      Die EU hat den Flüchtlingspakt mit der Türkei erarbeitet, sie stellt Frontex, die EU hat divese Male versucht, einen Verteilschlüssel für die Migranten zu finden. Mehr kann sie nicht tun.

      Die Nationalstaaten haben sich vier Jahre lang nicht aufgerafft, was zu ändern.
      Wenn sie sich jetzt nicht aufraffen, die Griechen zu entlasten, gibt das dort eine Katastrophe
    • Fritz N 03.03.2020 16:31
      Highlight Highlight @Amboss diktatorisch? Wer das sagt hat aber nicht viel Ahnung von der EU.. :)

      neoliberaler Papiertiger finde ich passender :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 03.03.2020 15:26
    Highlight Highlight Dies ist keine Flüchtlingskrise sondern eine humanitäre Krise. Wir sollten diese Menschen schnellstmöglich aus der Gefahrenzone bringen und ihnen eine würdige Unterkunft bieten bis sich der Krieg gelegt hat.
    • derWolf 03.03.2020 16:28
      Highlight Highlight Gibt da Saudi Arabien, Katar, Kuweit, Jordanien, Marokko etc.pp. Helft euren Glaubensbrüdern, wieso ist das die alleinige Aufgabe Europas?
    • Knety 03.03.2020 16:41
      Highlight Highlight Sie hatten eine würdige Unterkunft in der Türkei.
    • sikki_nix 03.03.2020 16:46
      Highlight Highlight Der Glaube sollte nicht darüber entscheiden, von wo Hilfe kommt. Ausserdem ist es zwecklos jetzt, wo die Flüchtlinge bereits in Europa angekommen sind, darüber zu diskutieren von wo die Hilfe nun kommen soll. Es ändert nichts an der Tatsache dass sie nun mal da sind. Also, was wollen wir tun? Uns in bequemen Argumenten einlullen und warten bis sich das Problem von selbst löst oder aktiv werden und endlich einmal ein funktionierendes Verteilsystem entwickeln das auch wenn mal ein paar mehr kommen gleich überlastet ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 03.03.2020 15:07
    Highlight Highlight Die Osteuropäischen Länder verweigern sich einem Verteilmechanismus innerhalb der EU, sie wollen mit den Flüchtlingen nichts zu tun haben. Wenn man die Flüchtlinge ohne Verteilmechanismus nach Europa lässt, so gehen sie in die Länder, die ordentliche Asylverfahren durchführen wollen. Da wären dann vorallem die Deutschen dran. Und das heisst dan noch mehr Wähleranteile für die AfD. Das Problem muss in den Herkunftsländern gelöst werden, "Willkomenskultur" hilft uns nicht weiter.
    • caro90 03.03.2020 17:23
      Highlight Highlight Nix da. Die Flüchtlinge wären überhaupt kein Problem für uns.

      Aber tausende schwer traumatisierte Menschen, die zutiefst unmenschlichstes erfahren haben, auf sich allein gestellt waren, Freunde und Familien verloren haben und von uns in ihrer schlimmsten Zeit nur Ignoranz und Ablehnung erfahren haben, bis sie sich irgendwie durchschlagen konnten - während sie mitbekommen, wie ach so solidarisch wir bei Pipifax sind -...;
      Ja, das ist schwierig. Wie sollen diese Leute in unser System vertrauen? Überhaupt jemandem vertrauen? Und was ist für diejenigen Menschlichkeit?
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 03.03.2020 19:04
      Highlight Highlight "Nix da. Die Flüchtlinge wären überhaupt kein Problem für uns."
      Dann melde dich doch beim Bund und nimm freiwillig "Flüchtlinge" auf, bezahl für sie usw. das ist ja kein Problem für dich?
      Oder meinst du mit "uns" "andere sollen es machen/bezahlen und ich reib mich dafür im Gutmenschentum"? :)
  • Locutus70 03.03.2020 15:07
    Highlight Highlight Und schon wieder ein deutscher Studienabbrecher, der andere Länder bzw. deren Bevölkerung belehren will.
    Will Deutschland zum dritten Mal innert 100 Jahren Europa ins Chaos stürzen?
    • grünerantifaschist #blm 03.03.2020 18:13
      Highlight Highlight Welches chaos?
    • Antiklaus 04.03.2020 02:18
      Highlight Highlight Komisch von Angie hört man schon lange nichts mehr seit ihre Einladung im Namen von ganz Europa in die Hosen ging. Wir schaffen das NICHT
  • De-Saint-Ex 03.03.2020 14:59
    Highlight Highlight Die Unfähigkeit der EU ist erschreckend... tanzt nach der Pfeife der Grosskonzerne, die sich ja ihre Geschäfte auch mit der Türkei nicht nehmen lassen wollen. Wäre doch so einfach: EU Grenze zu, auch und insbesondere für türkische Staatsbürger und Totalboykott aller türkischen Güter.
    • Hr. Döpfel 03.03.2020 15:29
      Highlight Highlight Ja genau, ganz einfach: Grenze zu. Bleiben die Menschen auf der anderen Seite vom Zaun, gehen uns deren Probleme nichts an.
      Selber schuld, dass sie via Türkei nach Europa wollen.
      Dass da nicht früher jemand drauf gekommen ist.. unglaublich!
  • Senji 03.03.2020 14:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • cosmonaut 03.03.2020 14:44
    Highlight Highlight "Am Montag ertrank ein Kleinkind, als vor Lesbos ein Schlauchboot mit 48 Migranten unterging."

    Das Boot ging nicht einfach unter. Das Schlauchboot wurde von den Insassen zerstochen, damit sie von der griechischen Küstenwache geborgen werden und nach Lesbos geschafft werden.
    • Hr. Döpfel 03.03.2020 16:40
      Highlight Highlight Ich staune: @cosmonaut war dabei.
    • Scott 03.03.2020 16:50
      Highlight Highlight Leider wahr.
      Wurden die verantwortlichen "Flüchtlinge" festgenommen?
    • grünerantifaschist #blm 03.03.2020 18:14
      Highlight Highlight Quelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 03.03.2020 14:41
    Highlight Highlight "Ich habe gehört, dass sich auch Antifa-Gruppen auf den Weg machen, um hier für Recht und Ordnung zu sorgen. Das ist doch absurd, dass die Behörden das hier selbst nicht können." - das zeigt einmal mehr, das die linksradikale Antifa der politische Arm der Grünen ist.
    • Walter Sahli 03.03.2020 14:51
      Highlight Highlight Demnach sind die Rechtsextremen, die die Flüchtlinge nicht anlegen lassen wollen, der "politische Arm" (Du weisst nicht wirklich, was Du schreibst, nicht wahr?) der CDU/CSU?
    • Gzuz187ers 03.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Und die rechtsextremenBürgerwehren (Nazimob) sind nur besorgte Bürger oder was?
    • freeLCT 03.03.2020 15:01
      Highlight Highlight @Locutus70:

      „Ich habe gehört, „ ist immer solch‘ ein verlässlicher Anfang, um den Inhalt einer Aussage zu werten.

      Nebst dem, müssen wir nun in diesem Kontext nicht auf die Linken einhacken. Die IB (rechts wohlbemerkt) ist seit längerem selbst in diesem Kontext aktiv (wohlbemerkt ausserhalb ihrer eigenen Landesgrenzen, haha) was man auch nicht wirklich befürworten muss.
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  • d10 03.03.2020 14:18
    Highlight Highlight "Das ist doch absurd, dass die Behörden das hier selbst nicht können" Das wirkt extrem arrogant von einem EU-Parlamentarier, nachdem GR und insbesondere die griechischen Inseln von der EU jahrelang ziemlich allein gelassen wurden!

    Sind die Bewohner von Lesbos nun mehrheitlich rechtsradikal, oder sind sie einfach verzweifelt und haben die Nase gestrichen voll?
    • Locutus70 03.03.2020 15:04
      Highlight Highlight @d10 - "Nach seinem Abitur in Berlin-Friedrichshagen studierte Marquardt von 2008 bis 2013 Chemie an der Technischen Universität Berlin, ohne einen Abschluss zu erreichen. Derzeit studiert Marquardt nebenberuflich Politik, Verwaltung und Soziologie an der Fernuniversität Hagen" - Solche Leute sitzen für die Grünen im EU-Parlament ^^
    • wintergrün 03.03.2020 15:36
      Highlight Highlight Beides
      Für die eigenen Aktionen ist man immer auch selber verantwortlich.
      Man kann den Leuten auch bei der Weiterreise nach Norden behilflich sein - die italienische Lösung.
      Dann dürfen sich die nördlichen Schengen Staaten auch kümmern und man ist nicht verantwortlich für tote und verletzte Menschen.
      Wäre mir persönlich noch wichtig.
    • Erika,osten 04.03.2020 08:19
      Highlight Highlight Es ist genau diese Politiker kaste,die das sterben um jeden Preis fördert. Sie verhindern abschiebungen,fördern den Schlepper Tourismus, und stempeln alles als rechts ab was ihrer Kursen Ideologie widerspricht.
  • frl_tschuessikowski 03.03.2020 14:17
    Highlight Highlight In dem Moment in dem Menschen dort völlig erschöpft ankommen, ist doch wurscht wie dringend deren Flucht war. Obs einem lieb ist oder nicht, zu dem Zeitpunkt kann man "das Problem" nicht einfach abschieben und so tun, als ob diese Menschen keine Hilfe benötigten. Mein schlechtes Gewissen klopft schon an die Tür zum bequemen, beheizten Büro...
    • redeye70 03.03.2020 17:41
      Highlight Highlight Sollen sich doch die Länder um die syrischen Flüchtlinge kümmern, die diese ganze Sch… mitzuverantworten haben. Die Schweiz betrifft das ganz bestimmt nicht, Griechenland ebenso wenig. Es sind die sunnitischen Nachbarsländer Syriens, die Assad loshaben wollten. Erdogan vertreibt auch noch die Kurden (Stichwort ethnische Säuberungen) um die ungeliebten syrischen Flüchtlinge dort ansiedeln zu können. Nur geht seine Rechnung nicht auf. Dieses miese Spiel sollten wir nicht mitspielen. Erdogan soll auf ganzer Linie scheitern mit seiner missbräuchlichen Politik.
  • Musikuss 03.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Das ist die Quittung, dass die EU sich seit Jahren feige vom grössenwahnsinnigen Sultan vom Bosporus erpressen lässt und auf der anderen Seite die Griechen wie Untermenschen behandelt, die gefälligst den Banken in den A... kriechen sollen.
  • P.Rediger 03.03.2020 14:12
    Highlight Highlight So gut die EU auch als Garantie für den Frieden zwischen den europäischen Ländern auch funktioniert hat, sie ist immer mehr zu einem Club für die Konzerne und das Wirtschaftskapital verkommen. Solange es um Kohle geht, funzt sie ziemlich gut, aber wenn es um Menschen und deren Rechte geht, dann ziehen alle den Schwanz ein. Zum kotzen! Wenn es darum geht einheitliche Standards durchzusetzen, welche den Warenverkehr erleichtern, kann man Druck auf einzelne Staaten machen, geht es aber darum, dass diese ihren Verpflichtungen bei der Verteilung von Flüchtenden nachkommen, pfffft!
    • Locutus70 03.03.2020 15:10
      Highlight Highlight @P.Rediger - Schau dir mal Videos/Interviews mit den Migranten an. Sie wollen nicht nach Ungarn oder Polen - sie wollen nach Deutschland.
      Und von denen die seit 2015 in der EU verteilt worden, ist ein großer Teil auch in Deutschland gelandet.
    • Antiklaus 04.03.2020 02:29
      Highlight Highlight @ Locutus Ist ja auch klar, die ursprüngliche Einladung kam ja von Frau Merkel
  • Do not lie to mE 03.03.2020 14:03
    Highlight Highlight Bin ich im richtigen Film???
    Frontex
    Antifa
    für die kontrolle der griechischen Bewohner
    Das ist jetzt aber nicht Ihr ernst.
    Hier die Meinung von Griechen
    https://greece.greekreporter.com/2020/02/29/its-time-for-a-greek-pm-to-finally-stand-up-to-europe-for-the-people-of-greece/
    • d10 03.03.2020 14:34
      Highlight Highlight Interessanter Artikel, danke fürs Teilen!
  • MarGo 03.03.2020 14:02
    Highlight Highlight So sind Menschen eben... egal wo man hinschaut auf dieser Welt... alle Entwicklungen gehen in Richtung Fremdenhass und Intoleranz...
    Die, die noch etwas haben, schlagen denjenigen, die überhaupt nichts haben, lieber in die Fresse, als dafür zu kämpfen, dass alle etwas haben...

    Gehöre ich wirklich dieser Spezies an...? Warum kann ich keine Katze sein...?
    • grünerantifaschist #blm 03.03.2020 18:17
      Highlight Highlight Ein besonders grosses herz von mir 💚
    • MarGo 04.03.2020 06:59
      Highlight Highlight indem wir genau das tun, was die Rechtsextremen wollen?? deine Logik hinkt, häx...
  • Älplermagrönli mit Öpfelmues 03.03.2020 13:59
    Highlight Highlight Ganz ehrlich? Ich kann die Griechen schon verstehen. Wir haben es alle sehr einfach ueber deren Verhalten zu Urteilen, die Fluechtlinge kommen ja nicht in Stroemen in die Schweiz. Die Lage in Lesbos ist schon lange bekannt und unternommen wurde nichts. Ist es dann nicht verstaendlich, dass man nicht will dass noch mehr von diesen Fluechtlingen kommen?
    • MarGo 03.03.2020 14:10
      Highlight Highlight Etwas nicht wollen oder mit Fahrradketten auf Flüchtlinge einschlagen ist ja doch noch ein Unterschied!!
      Verständnis dafür = 0!
    • Der Buchstabe I 03.03.2020 14:15
      Highlight Highlight Ja, aber... das feuer eröffnen? Echt? Das ist meiner meinung nach einfach nur noch menschenverachtend.
    • DarkRessiveSystem 03.03.2020 14:18
      Highlight Highlight Ich kann die Griechen auf eine Art auch verstehen, aber wie oft wurde den Griechen von Europa/Deutschland schon geholfen?

      Nun können sie etwas gutmachen... ^^
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  • Grohenloh 03.03.2020 13:57
    Highlight Highlight Es sieht so aus, dass es nur eine Lösung gibt: Hermetisch geschlossene Grenze.
    • Oigen 03.03.2020 14:51
      Highlight Highlight so wie in der DDR damals?
      kam ja richtig gut!

      oder Nordkorea?
      Dort läufts auch hab ich gehört.

      Hermetisch geschlossen heisst auch KEINE WAREN von ausserhalb
    • Walter Sahli 03.03.2020 14:52
      Highlight Highlight Das klappt bestimmt! Sieht man auch beim Drogenschmuggel.
    • Mr. Spock 03.03.2020 14:58
      Highlight Highlight Hat ja in Berlin so ausgezeichnet funktioniert! 👍
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  • Nonne 03.03.2020 13:49
    Highlight Highlight Alle diese Menschen kommen aus einem sicheren Flüchtlingslager aus der Türkei. Die Asylgesuche kann man innert 30 Sekunden prüfen, abstempeln und die Leute wieder zurück in die Türkei senden. Wozu soll man sie aufwändig in ganz Europa verteilen, wo sie abgewiesen werden und untertauchen?
    • Mr. Spock 03.03.2020 14:57
      Highlight Highlight Wenns so einfach ist, weshalb melden sie sich nicht als Freiwillige und stehen an der Grenze und setzen genau das um? Ach evtl. Weil die Türkei diese Menschen abgeschoben hat und somit sicherlich nicht einfach wieder rein lässt? 30sek um über das Schicksal eines Menschen und dessen Daseinsberechtigung zu Urteilen... Vermessenheit ist untertrieben!
    • Hr. Döpfel 03.03.2020 15:38
      Highlight Highlight Wutbürgerin: Das 'M' zu Beginn deines Pseudonyms hast du mit diesem feigen Kommentar definitiv nicht verdient. Schäm dich!
    • The hard Blob 03.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Warum denkst Du, dass die Türkei sie will? Es sind ja keine Türken.
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  • MeinAluhutBrennt 03.03.2020 13:43
    Highlight Highlight Es kommt gut Angela!

Bericht: Rekordzahl an Flüchtlingen im Ärmelkanal aufgegriffen

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235 Menschen wurden nach Angaben des britischen Innenministeriums bei der Überfahrt von Frankreich nach England in kleinen Booten entdeckt - der Nachrichtenagentur PA zufolge so viele wie noch nie zuvor an einem einzigen Tag. In einem Fall hatten die Migranten bereits die englische Küste erreicht. Zu Nationalität, Alter und Geschlecht der Migranten machte die Regierung zunächst keine Angaben. Allein im Juli wurden PA zufolge mehr als 1000 Menschen bei der Überquerung der stark befahrenen …

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