International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04266646 A police officer stands in front of the Ecuadorian Embassy in Central London, Britain, 19 June 2014. It is two years since Wikileaks founder Julian Assange took refuge in Ecuador's London embassy after Sweden began investigating him over alleged sexual assaults. Assange fears if he were sent to police in Sweden, they would in turn deliver him to the United States to face charges relating to the leaking of diplomatic cables by WikiLeaks.  EPA/WILL OLIVER

Polizist vor der Botschaft Ecuadors in London.
Bild: WILL OLIVER/EPA/KEYSTONE

London zieht Polizisten vor der Botschaft Ecuadors ab, wo sich Julian Assange verschanzt hält

12.10.15, 15:47 12.10.15, 16:29

Seit Juni 2012 bewacht die Polizei von London die Botschaft Ecuadors rund um die Uhr, um Wikileaks-Gründer Julian Assange verhaften zu können, sollte er seinen Zufluchtsort verlassen. Die 24/7-Präsenz kostet den britischen Steuerzahler knapp vier Millionen Pfund pro Jahr. Damit ist nun Schluss: Wie die Metropolitan Police heute in einem Communiqué mitteilt, wird die Operation zurückgefahren.

«Während die Polizei sich weiterhin dafür einsetzt, den Haftbefehl gegen Julian Assange umzusetzen und ihn vor Gericht zu bringen, ist es ebenso richtig, die Polizeiaktion mit den diplomatischen und juristischen Schritten zur Bereinigung der Situation abzugleichen. »

Die Stadt sei mit vielen anderen Bedrohungen konfrontiert. Angesichts der beschränkten Ressourcen der Polizei erscheine die Operation nicht mehr gerechtfertigt. Gleichwohl gehe die Überwachung der Botschaft mit «offenen und verdeckten» Massnamen weiter. (kri)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Hunderttausende Briten demonstrieren für zweites Brexit-Referendum

Es war einer der grössten Protestzüge in London seit vielen Jahren.

Mehr als eine halbe Million Menschen haben am Samstag in der britischen Hauptstadt gegen den Brexit demonstriert. Sie forderten eine zweite Abstimmung zum EU-Austritt.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan, ein Labour-Politiker, sprach von einem «historischen Moment» der Demokratie. Aufgerufen zu dem Marsch hatte die Kampagne «People's Vote», die ein zweites Referendum zum EU-Austritt durchsetzen will. Nach ihrem Willen sollen die Briten das Recht bekommen, über ein finales Abkommen abzustimmen.

Der …

Artikel lesen