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Waliser protestiert in Unterhosen gegen Corona-Regeln – ohne Erfolg



In Wales gehören Kleider in dem andauernden 17-Tage-Lockdown nicht mehr zu den essentiellen Güter und der Verkauf wurde verboten. Als Antwort darauf begab sich ein Mann, nur in Unterhose bekleidet und mit einer Maske vor dem Mund, in den Supermarkt. Der 38-Jährige und seine Begleiterin, die die Aktion filmte, wurden daraufhin aus dem Supermarkt verwiesen. Dies berichtet «The Independent».

Im Video wird der Mann von einem Sicherheitsangestellten aufgehalten. Dieser teilte dem Mann mit, dass er so den Laden nicht betreten dürfe. Daraufhin sagt die Begleiterin, sie sollen ihn reinlassen – denn Kleidung wurde ja als «nicht essentiell» eingeordnet. «Das ist ein Witz. Es gibt Kinder, wie wachsen, und die brauchen Kleider», sagt die Frau. Der Mann und die Begleiterin mussten den Laden dennoch verlassen.

Auf der Liste der essentiellen Güter befinden sich Dinge wie Schockolade, Alkohol und Tabak – jedoch keine Kleider. Die Regeln sah vor, dass grosse Supermärkte Gänge absperrten und Plastikfolien über Gegenstände wie Kinderkleidung, Bettwäsche und Wasserkocher legten. In Wales wurden bereits 60'000 Unterschriften für eine Aufhebung des Verbots gesammelt. (cki)

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