International
Grossbritannien

Holocaust-Leugner und Papstkritiker Richard Williamson ist tot

Holocaust-Leugner und Papstkritiker Richard Williamson ist tot

30.01.2025, 14:48
Mehr «International»

Der Holocaust-Leugner und frühere Bischof der Piusbruderschaft, Richard Williamson, ist tot. Der Brite starb nach einer Hirnblutung in der Nacht auf Donnerstag im Alter von 84 Jahren in einem britischen Spital.

FILE - Bishop Richard Williamson, foreground left, is escorted out of Heathrow airport by police and security officers after arriving on a flight from Argentina, in London, Wednesday, Feb. 25, 2009. ( ...
Williamson (links) im Jahr 2009.Bild: keystone

Dies teilte das Generalhaus der von Rom getrennten katholisch-traditionalistischen Piusbruderschaft laut Kathpress mit. Williamson leugnete seit Ende der 1980er-Jahre wiederholt den Holocaust und bezeichnete ihn als eine Erfindung der Juden.

Nachdem er in einem 2009 ausgestrahlten TV-Interview erneut den Massenmord in Gaskammern bestritten hatte, sorgte dies einen Vatikan-Skandal und weltweit scharfe Reaktionen. Der von seinem Umfeld in dieser Causa schlecht informierte Papst Benedikt XVI. hatte nämlich kurz zuvor die Exkommunikation von Bischöfen der Piusbruderschaft, darunter auch jene Williamsons, aufgehoben. Allen Ermahnungen seiner Oberen zum Trotz vertrat Williamson weiter diese Ansichten. (dab/sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
    «Kurzarbeit wäre eine Option» – Trumps Zoll-Hammer trifft die Uhrenindustrie hart
    Trumps Zoll-Hammer trifft die Uhrenindustrie besonders hart. Ein Branchenkenner und ein Politiker sagen, welche Auswirkungen zu erwarten sind.

    Am Donnerstagmorgen ist niemand aus der Uhrenindustrie erreichbar. Nur die Swatch Gruppe antwortet auf die watson-Anfrage. Mit: «Kein Kommentar.» Einige Stunden zuvor hat US-Präsident Donald Trump Zölle in der Höhe von 31 Prozent auf Produkte aus der Schweiz angekündigt. Auch auf Uhren.

    Zur Story