International
Homosexualität

Ecuadors Verfassungsgericht erlaubt die Homo-Ehe

Jubel unter Homosexuellen: Das Verfassungsgericht in Ecuador hat am Mittwoch die Ehe zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts gutgeheissen.
Als erstes südamerikanisches Land hatte Argentinien die Homo-Ehe im Jahr 2010 eingeführt. Es folgten Uruguay, Brasilien und Kolumbien – und nun auch Ecuador.Bild: AP

Ecuadors Verfassungsgericht erlaubt die Homo-Ehe

13.06.2019, 03:1913.06.2019, 03:19

Ecuadors Verfassungsgericht hat die Homo-Ehe gebilligt. Bei einer Sitzung stimmten am Mittwoch (Ortszeit) fünf der neun Verfassungsrichter dafür, eine Eheschliessung zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts zu erlauben.

Die anderen vier Richter argumentierten, für einen solchen Schritt sei zunächst eine Verfassungsänderung auf parlamentarischem Wege nötig.

In Ecuadors Verfassung wird die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau definiert. 2015 wurden aber durch eine Gesetzesreform gleichgeschlechtliche Partnerschaften anerkannt.

Der ecuadorianische Verfassungsrechtler Gustavo Medina sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, der Entscheid des Verfassungsgerichts sei bindend. Der Beschluss müsse deswegen von den Behörden des Landes umgesetzt werden.

Als erstes südamerikanisches Land hatte Argentinien die Homo-Ehe im Jahr 2010 eingeführt. Es folgten Uruguay, Brasilien und Kolumbien. (sda/afp)

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