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Bild: AP

23 Bilder und Videos, die zeigen, wie die Situation in Hongkong gerade eskaliert

18.11.2019, 08:5318.11.2019, 12:22

Bei einer erneuten Welle der Gewalt in Hongkong ist es in der Nacht zu Montag zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Zudem entfachten Demonstranten vor der Polytechnischen Universität einen Brand.

Für die eher visuellen Typen: Die folgenden Bilder sollten dir einen ziemlich klaren Eindruck verschaffen, was gestern und heute rund um die Polytechnische Universität in Hongkong passiert ist.

Bei der Belagerung der Polytechnischen Universität war die Lage in der Nacht eskaliert, als Aktivisten Brandsätze warfen und Feuer legten.

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Die Demonstranten wollten mit den Brandsätzen einen Polizeieinsatz an der Universität abwehren, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP vor Ort berichteten.

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Die Sicherheitskräfte haben hunderte von Demonstranten umzingelt, die sich seit Sonntagabend an der Polytechnischen Universität von Hongkong verschanzt haben.

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Die Polizei unternahm nach Medienberichten am frühen Morgen einen Versuch, auf das Gelände vorzudringen und machte auch Festnahmen.

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Einem Teil der Demonstranten sei es später gelungen, trotz des Einsatzes von Tränengas durch die Polizei das Gelände zu verlassen und zu flüchten, während sich andere in die Universität zurückgezogen hätten.

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«Die Konfrontation ist vorerst ausgesetzt», sagte der demokratische Abgeordnete Ted Hui, der seit Sonntag mit den Studenten ausharrte, am Morgen. «Die Polizei kann nicht reinkommen, aber die Demonstranten können auch nicht raus.»

Die Polizei bestritt, das Gelände «gestürmt» zu haben. Eine Erklärung sprach gleichwohl von einem anhaltenden Einsatz, um Demonstrationen aufzulösen und Festnahmen zu machen.

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«Aufrührer, die sich auf dem Gelände versammelt haben, legten Feuer und richteten schwere Schäden an», teilte die Polizei mit. «Explosivstoffe, brennbare Materialien und gefährliche Güter stellen dort auch eine Gefahr für alle dar.»

Allein im Stadtviertel Tsim Sha Tsui wurden rund 100 Personen festgenommen, berichtete die «South China Morning Post».

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Die Proteste in Hongkong dauern bereits seit 24 Wochenenden in Folge an und richten sich gegen die Regierung, harsches Vorgehen der Polizei sowie den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung.

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Die Demonstranten und die Polizei gehen nach monatelangen Protesten nicht mehr sehr zimperlich miteinander um.

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Wasserwerfer und Tränengas bei der Polizei ...

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... Steine, Molotov-Cocktails …

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… Pfeil und Bogen …

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… und Katapulte bei den Demonstranten.

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Diese Ziegelsteine vor der Polytechnischen Universität dienten den Demonstranten sowohl als Strassensperre für die Polizei, wie auch als Wurfgeschosse.

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Im Zusammenspiel mit Molotov-Cocktails funktioniert die Strassensperre ganz gut ...

Hier siehst du die Steinschleudern im Einsatz.

Am Montagmorgen herrschte zunächst angespannte Ruhe. Doch versammelten sich wieder vermummte und schwarz gekleidete Demonstranten auf den Strassen der chinesischen Sonderverwaltungsregion und bauten Strassensperren.

Ein Grossaufgebot von Sicherheitskräften wurde mobilisiert. Dutzende junge Leute wurden festgenommen. Die Polizei warnte vor dem Einsatz von Tränengas. Leute in Anzügen unterstützen die Protestierenden mit Sprechchören.

Die Demonstranten schützen sich mit Regenschirmen und allerlei anderen Dingen vor den Wasserwerfern und dem Tränengas der Polizei.

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Unterdessen hat ein Gericht in Hongkong das derzeitige Vermummungsverbot als verfassungswidrig verworfen. Das Anfang Oktober in einem Rückgriff auf koloniales Notstandsrecht verhängte Verbot von Maskierungen verstosse gegen das Grundgesetz der chinesischen Sonderverwaltungsregion.

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Demonstranten in Hongkong tragen vielfach Masken und dicht schliessende Brillen, um sich vor Tränengas oder Pfefferspray zu schützen. Viele wollen auch verhindern, dass sie identifiziert werden können.

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Die «McSleepers» von Hongkong

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Die «McSleepers» von Hongkong
quelle: ap / vincent yu
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85-jähriger Wong kämpft in Hongkong gegen die Polizei

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