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Von Pflasterstein getroffen: 70-Jähriger stirbt bei Protesten in Hongkong



Am Rande der anhaltenden Anti-Regierungsproteste in Hongkong hat es ein weiteres Todesopfer gegeben. Wie die Behörden am Donnerstagabend mitteilten, erlag ein 70-jähriger Mann seiner schweren Verletzung.

Wie lokale Medien zuvor berichtet hatten, war der Mann am Mittwoch in einer Auseinandersetzung zwischen Anti-Regierungsdemonstranten und Anwohnern von einem Pflasterstein am Kopf getroffen worden.

A protester sit with brick obstacles and Molotov cocktail on a barricade road near the the Hong Kong Polytechnic University campus in Hong Kong on Thursday, Nov. 14, 2019. Hong Kong police warned protesters on Thursday that they were moving

Ein Protestierender macht eine Pause auf einer verbarrikadierten Strasse. Bild: AP

Die Gewalt in Hongkong war in den vergangenen Tagen eskaliert. Vergangene Woche bestätigten die Behörden den Tod eines Studenten, der am Rande von Ausschreitungen von einem Parkhaus gestützt war.

Am Montag hatte ein Polizist einem jungen Demonstranten in den Bauch geschossen. Sein Zustand hatte sich im Laufe der Woche gebessert. Ebenfalls am Montag zündete ein radikaler Demonstrant einen Sympathisanten der Regierung an. Sein Zustand ist kritisch. Gleiches gilt für einen 15-Jährigen, der laut Berichten von einem Tränengas-Kanister am Kopf getroffen worden war.

Proteste seit über 5 Monaten

Die seit mehr als fünf Monaten anhaltenden Proteste in der chinesischen Sonderverwaltungsregion richten sich gegen die Regierung: Die Hongkonger kritisieren unter anderem den wachsenden Einfluss Chinas auf die ehemalige Kronkolonie. Seit der Rückgabe an China 1997 wird Hongkong nach dem dem Grundsatz «ein Land, zwei Systeme» autonom regiert.

Die Demonstranten fordern freie Wahlen, eine unabhängige Untersuchung von Polizeibrutalität sowie Straffreiheit für die bereits weit mehr als 4000 Festgenommenen. Auch der Rücktritt von Regierungschefin Carrie Lam gehört zu ihren Forderungen. (sda/dpa)

«Hongkong ist das neue Berlin in einem neuen Kalten Krieg»

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 15.11.2019 15:40
    Highlight Highlight Was jetzt abgeht, hat mit einer Demonstration wenig zu tun. Das sind Krawalle.
    Ich meine Brandbomben, Wurfgeschosse, brennende Pfeile und Katapulte sind nicht gerade gewöhnliche Mittel bei Demos. Wie man dies rechtfertigen kann, ist mir schleierhaft.
    • Donald 16.11.2019 03:23
      Highlight Highlight Wie kann man Polizisten rechtfertigen, die wehrlose Menschen schlagen und mit Pfefferspray bedecken?
  • Donald 15.11.2019 10:07
    Highlight Highlight Tragisch. Aber warum berichtet ihr nicht über die ganzen anderen Toten und Schwerverletzten? Oder die angegriffenen Universitäten?

    Es gibt viele Informationen, an Quellen sollte es nicht mangeln, z.B.: https://tl.hkrev.info/en/police-timeline/
    • bebby 16.11.2019 01:24
      Highlight Highlight dies ist aber ein sehr einseitige Quelle, abgesehen davon dass nicht die Polizei die Universitäten angreift, sondern gewisse Leute die diese illegal besetzt und sich darin verschanzt haben. Mit dem Resultat, dass die Studenten ihren Studien nicht mehr nachgehen können. Nicht alle Studenten machen da mit. Und die ausländischen Studenten sind bereits geflüchtet. In der Schweiz würde die Polizei genauso vorgesehen, wenn auch ev. etwas zielführender.
      Man muss auch sehen, dass in Hongkong die Erfahrung mit gewalttätigen Demonstranten fehlt.
    • Donald 16.11.2019 03:13
      Highlight Highlight Es gibt zu dem Thema nicht wirklich neutrale Quellen. Aber Videos und Fotos sind in der Regel schon ziemlich klar, was Sache ist. Natürlich ist die Vorgeschichte oft nicht klar.

      Zuerst hat die Polizei die Universitäten ohne irgendwelche gerichtlichen Ermächtigungen durchsucht und gestürmt. Das würde in der Schweiz hoffentlich nicht geschehen.

      Die ausländischen Studenten sind auch nicht geflüchtet (falsche Wortwahl). Sie wurden von den Universitätsleitungen weggeschickt. Viele sind aber auch noch da und sind keiner Gefahr (assuer Tränengas oder Festnahmen) ausgesetzt.
    • Donald 16.11.2019 03:16
      Highlight Highlight Die Demonstranten sind nicht offensiv gewalttätig. Du vergisst hier ganz das Grundproblem, dass Demonstrationen nicht bewillig werden. Und wenn sie doch einmal bewillig werden, werden die Rahmenbedingungen so gesetzt (und spontan verändert) dass es zu Konfrontationen mit der Polizei kommen muss. Und diese ist offensichtlich auch nicht von Konfrontationen abgeneigt...
  • Aithria 15.11.2019 08:34
    Highlight Highlight Stellvertreterkrieg
    • Donald 15.11.2019 11:36
      Highlight Highlight Was vertreten die Gruppen gemäss deiner Theorie?

      Polizei: Totalitäre Regime
      Studenten: Freie Menschen
      ?
    • Aithria 15.11.2019 16:52
      Highlight Highlight @Donald: Das eine totalitäre Regime gegen das andere, würd' ich sagen. Wie Sie, Herr Donald, noch davon überzeugt sein können, Aufständische in bösen Ländern streben nach der sogenannten Freiheit. Das ist möglich, gewiss. Doch was ist denn Freiheit? Ein Mehrparteiensystem? Dann haben wir die Wahl, ob der Kopf grün oder rot ist, das ist toll.

      Ich weiss es nicht, ich gebe es zu. Wenn die Nato die Studentenvertreter hofiert, dann kriegt das ganze einen Hautgout. Hat sie denn auch Vertreter der Gelbwesten derart medial ins Lampenlicht gerückt?
    • Donald 16.11.2019 03:21
      Highlight Highlight Unabhängige Gerichte, eine funktionierende Gewaltentrennung, freie Meinungsäusserung und Pressefreiheit würden fürs erste schon mal reichen.

      Das sind übrigens die grossen Unterschiede und nicht die Demokratie. Darüber und wie diese sinnvoll umgesetzt würde, könnten wir uns dann danach noch Gedanken machen.
  • maxi 15.11.2019 06:58
    Highlight Highlight Es wird wohl nicht der letzte Tote sein. Wenn man sich diese Bilder anschaut. https://twitter.com/FabianEberhard/status/1195057008149434368?s=19

USA und Australien warnen vor Reisen nach Hongkong – EDA zurückhaltender

Die USA haben angesichts der Proteste in Hongkong ihre Reisewarnungen für Urlauber und Geschäftsreisende verschärft. Auch Australien veröffentlichte eine Reisewarnung an seine Bürger.

«Die Proteste und Zusammenstösse haben sich jenseits der Bereiche ausgeweitet, in denen die Polizei Kundgebungen und Umzüge erlaubt hat», hiess es am Donnerstag auf der Internet-Seite des US-Generalkonsulats in Hongkong. «Diese Demonstrationen, die fast unbemerkt entstehen können, werden wohl fortgesetzt.»

Das …

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