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Russland

Russischer Gouverneur von Belgorod bestellt mobile Toiletten

«Für alle Fälle»: Russischer Gouverneur bestellt mobile Toiletten

Die ukrainischen Angriffe auf Belgorod haben dessen Gouverneur wohl zu einer ungewöhnlichen Bestellung veranlasst. Aus Moskau kam eine Ladung Dixies.
19.02.2026, 21:4219.02.2026, 21:42
Thomas Wanhoff / t-online
Ein Artikel von
t-online

Die russische Grossstadt Belgorod ist wegen ihrer Nähe zur Grenze wiederholt Ziel von ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffen. Dabei wurden nicht nur Gebäude und Militäreinrichtungen zerstört, sondern offenbar auch die Wasserversorgung. Jetzt bereitet der Gouverneur von Belgorod die Stadt sogar auf Probleme mit der Abwasserversorgung vor.

Schäden an einem Gebäude in Belgorod nach einem ukrainischen Angriff.
Schäden an einem Gebäude in Belgorod nach einem ukrainischen Angriff. bild: imago

Wjatscheslaw Gladkow bedankte sich bei seinem Moskauer Kollegen Andrej Vorobjow über eine Lieferung von 250 mobilen Toiletten, die angeliefert wurden. «Sie sind eine grosse Hilfe», schrieb Gladkow auf Telegram und teilte ein Video von der Ankunft. Darauf ist zu sehen, wie Arbeiter blaue Plastiktoiletten von einem Lastwagen heben und wegtragen.

Gladkow sagte, man müsse für unterschiedliche Szenarien vorbereitet sein. «Wir hoffen, dass diese nicht eintreten, aber es ist besser vorbereitet zu sein.»

Arbeiter heben mobile Toiletten in Belgorod von einem Lastwagen.
Arbeiter heben mobile Toiletten in Belgorod von einem Lastwagen.bild: Telegram

«Leider ist die Lage, wie sie ist»

Auf Telegram räumte er aber ein, dass die Stadt unter den ukrainischen Angriffen leide. «Als ich heute von einer Geschäftsreise zurückkam, habe ich mir Berichte über die Reparaturen von Schäden angehört, die durch dauerhafte Angriffe der ukrainischen Armee auf Energieanlagen entstanden sind», schrieb er am Mittwoch. Bei Tageslicht seien noch mehr Schäden entdeckt worden. «Leider ist die Lage, wie sie ist», sagte er und versprach einen raschen Wiederaufbau.

Fast täglich warnt Gladkow vor Angriffen und berichtet über die Folgen des ukrainischen Beschusses. Nach seinen Angaben werden Energieanlagen und zivile Gebäude getroffen. Allerdings ist Belgorod wegen seiner Nähe zur ukrainischen Grenze auch von militärischer Bedeutung. Hier befinden sich Depots der russischen Armee, sowohl für Ausrüstung als auch für Kraftstoffe.

Brände an Heizkraftwerk

Ukrainische Streitkräfte haben zuletzt in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar russische Energieinfrastrukturen in den Oblasten Belgorod und Brjansk angegriffen. Das hat der Leiter des ukrainischen Zentrums für Desinformationsbekämpfung, Oberleutnant Andrij Kowalenko, auf Telegram berichtet.

Er veröffentlichte nach einem Bericht des amerikanischen Instituts für Kriegsstudien (ISW) Bilder von Bränden in der Nähe des Heizkraftwerks Belgorod. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bestätigte, dass der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Belgorod erhebliche Schäden an Energieanlagen verursacht habe.

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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George Cloowney & Brad Pildo
19.02.2026 21:47registriert November 2022
Ganz einfach den Verursacher im Kreml ausknipsen.
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butlerparker
19.02.2026 22:22registriert März 2022
Für alle RUS Nostalgiker, es fehlen Herzen so wie früher auf dem Land aufgeklebt auf den Toiletten.

So geht RUS der neue Gemeinschaftssinn. Eine Toilette für alle. Das schafft Zusammenhalt + kraft gemeinsamer Exkremente stärkt dies das Volkswohl und die RUS Identität. Auf gehts, vorwärts in 17. Jahrhundert. Aber andereseits. Warum soll es den Menschen im Westen RUS besser gehen, als denen hinter dem Ural. Dort sind ja Dixies Luxus. So geht echte Gerechtigkeit.

Statt "Toiletten für alle" heisst es eben jetzt "Alle für 25 Toiletten". Fast kein Unterschied.
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