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FILE - In this Saturday, April 11, 2020, file photo provided by the North Korean government, North Korean leader Kim Jong Un attends a politburo meeting of the ruling Workers' Party of Korea in Pyongyang. Kim's two-week absence from public view has inspired speculation and rumors, but past disappearances of North Korea's ruling elite frequently have simply shown the disconnect between insatiable curiosity about the country and the secrecy surrounding its leadership.(Korean Central News Agency/Korea News Service via AP, File)
Kim Jong Un

Wo ist Kim Jong Un? Bild: AP

Interview

«Wenn Kim Jong Un nicht wiederauftaucht, wird die Lage unberechenbar»

Nordkorea Experte Rüdiger Frank hält die Spekulationen um den möglichen Tod von Kim Jong Un für verfrüht. Sollte der «oberste Führer» Nordkoreas allerdings wirklich nicht wiederauftauchen, wäre das auch für Donald Trump ein Problem.

Lukas Weyell / watson.de



Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist verschwunden. Seit mehr als zwei Wochen taucht er nicht mehr mit einem öffentlichen Auftritt in den Medien auf. Besonders auffällig war, dass er am 15. April, dem Geburtstag seines Grossvaters und wichtigsten Nationalfeiertag in Nordkorea, nicht an den Feierlichkeiten teilnahm.

Inzwischen machen Gerüchte die Runde, Kim Jong Un sei gestorben und man wolle seinen Tod so lange wie möglich verschleiern, um keine Machtkämpfe auszulösen. Unbestätigte Medienberichte besagen, dass der nordkoreanische Anführer sich einer Operation unterzogen hat und noch nicht wieder vollständig genesen ist.

Donald Trump weiss angeblich, wie es Kim Jong Un geht, darf aber nichts sagen

Auch Donald Trump brachte sich in die Diskussion ein und erklärte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er hätte ein gutes Bild davon, wie es Kim Jong Un gehe, dürfe aber nicht darüber sprechen. «Ich wünsche ihm nur alles Gute. Ich hoffe, es geht ihm gut. Ich weiss, wie es ihm geht – in gewisser Hinsicht. Wir werden sehen. Sie werden es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft hören», so Trump. Aber wo sich der nordkoreanische Machthaber aufhält, weiss auch der US-Präsident nicht: «Niemand weiss, wo er ist.»

Was bedeutet das Verschwinden von Kim Jong Un – und wer könnte dessen Nachfolge antreten, sollte er nicht wiederauftauchen? Watson hat mit dem führenden Nordkorea-Experten Rüdiger Frank gesprochen, der das für die Aussenwelt abgeriegelte Land selbst besucht hat und sich mit der dortigen Politik und Gesellschaft sehr gut auskennt.

«In Nordkorea gibt es immer wieder wildeste Gerüchte.»

Wie erklären Sie sich Kim Jong Uns Verschwinden?
Rüdiger Frank: Darüber kann man letztlich nur spekulieren. Aber Fakt ist, dass er in der Vergangenheit bereits mehrere Male von der Bildfläche verschwunden war und dann wieder gesund aufgetaucht ist. Einmal stellte sich heraus, dass er am Bein operiert werden musste. Es ist aber auch möglich, dass er sich aus Sorge, sich mit dem Coronavirus anzustecken, auf Anraten seiner Ärzte in Selbstquarantäne begeben hat. Sicher wissen wir nichts.

Es gab Spekulationen darüber, dass Kim Jong Un verstorben sein könnte und man seinen Tod verheimlicht. Halten Sie das für denkbar?
Denkbar ist alles, aber ich sehe derzeit keine soliden Anhaltspunkte dafür. In Nordkorea gibt es immer wieder wildeste Gerüchte darüber, dass Menschen hingerichtet wurden. Einige Wochen später tauchen sie quicklebendig wieder auf. Doch gelegentlich bewahrheiten sich solche Nachrichten auch. Es gab etwa 2008 ein Gerücht, dass Kim Jong-uns Vater, Kim Jong-il, einen Schlaganfall erlitten hätte. Zunächst wollte das niemand glauben, doch schliesslich stellte es sich als zutreffend heraus. Wir müssen daher immer auf echte Fakten warten, so schwer das manchmal auch fällt.

Ist es nicht auffällig, dass wir aus Nordkorea kaum Reaktionen hören?
Ich war im Februar 2017 just an dem Tag in Nordkorea, als Kim Jong-nam, der ältere Halbbruder von Kim Jong-un, in Kuala Lumpur vergiftet wurde. In Pjöngjang gab es keinerlei Veränderung im Alltagsleben. Wenn jetzt also alles ruhig ist in Nordkorea, dann heisst das nicht viel. Es ist durchaus aussergewöhnlich, dass Kim Jong Un am 15. April nicht bei den Feierlichkeiten zum Geburtstag seines Grossvaters anwesend war. Es gibt aber nur eine einzige Informationsquelle, die auf seinen Tod hindeutet, und die kann nicht verifiziert werden. Ein paar Gerüchte stammen aus China, aber auch da müssen wir vorsichtig sein, weil es da früher schon Fake News gegeben hat.

«Wenn Kim Jong Un nicht wiederauftaucht, wird die Lage unberechenbar.»

Wer profitiert von der aktuellen Abwesenheit von Kim Jong Un?
China, Südkorea und die USA scheinen zu hoffen, dass Kim Jong-un bald wieder gesund auftaucht. Eine Destabilisierung der Lage will niemand. Mit Kim Jong Un an der Spitze ist Nordkorea zwar ein Problem, aber es ist eines, das wir einigermassen kennen. Wenn Kim Jong Un nicht wiederauftaucht, wird die Lage unberechenbar. Die jüngsten beruhigenden Äusserungen Donald Trumps und der südkoreanischen Regierung zeigen, dass sie versuchen, die Wogen zu glätten.

FILE - In this June 30, 2019, file photo, President Donald Trump meets with North Korean leader Kim Jong Un at the border village of Panmunjom in the Demilitarized Zone, South Korea. (AP Photo/Susan Walsh, File)
Donald Trump,Kim Jong Un

Donald Trump bei einem Treffen mit Kim Jong-un in der Demilitarisierten Zone. Bild: AP

Was passiert, wenn Kim Jong Un nicht mehr auftaucht?
Aus meiner Sicht sind drei Szenarien denkbar. Das erste ist, dass das System zusammenbricht, es zu einem Machtkampf kommt, die Lage ausser Kontrolle gerät. Darüber sorgt man sich gerade sehr in Südkorea, nicht zuletzt, weil es möglich wäre, dass China zur Wahrung seiner Interessen interveniert. Es handelt sich bei Nordkorea immerhin um eine de facto Atommacht und es liegt in Chinas Interesse, dass die Atomwaffen nicht zur Bedrohung für China werden. In diesem Szenario wäre aber auch denkbar, dass es nach dem Zusammenbruch der Diktatur zu einer Wiedervereinigung mit Südkorea kommt. Das wiederum wäre nicht unbedingt im chinesischen Interesse, weil es eine Ausdehnung des Einflussgebietes der USA bedeuten würde.

«Auch Kim Jong Un ist an die Macht gekommen, ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein. Es ist denkbar, dass man auch im Falle des Todes von Kim Jong Un einen Nachfolger präsentiert.»

Für wie wahrscheinlich halten Sie dieses Szenario, dass das System zusammenbricht ohne Kim Jong Un?
Das halte ich für am wenigsten wahrscheinlich. Mit Kim Il-sung und Kim Jong-il sind 1994 und 2011 bereits zwei nordkoreanische Führer gestorben und es ist nicht zum Zusammenbruch des Systems gekommen. Auch Kim Jong Un ist an die Macht gekommen, ohne darauf vorbereitet gewesen zu sein. Es ist denkbar, dass man auch im Falle des Todes von Kim Jong Un einen Nachfolger präsentiert.

Das wäre also das zweite Szenario. Wer könnte Kims Nachfolger werden?
Ein Familienmitglied. So wurde die Nachfolge bisher geregelt. Die meisten meiner Kollegen nennen Kim Jong-uns Schwester an erster Stelle. Kim Yo-jong ist in den letzten Jahren relativ prominent in den Medien aufgetaucht und den Menschen in Nordkorea bekannt. Sie ist auch Kandidatin des Politbüros und hat daher bereits formal eine Führungsposition inne. Dann gibt es noch Kim Pyong-il, den Halbbruder von Kim Jong Uns Vater, Kim Jong-il. Er war bis vor kurzem noch Botschafter Nordkoreas in Tschechien und ist inzwischen wieder zurückgerufen worden. Ob er allerdings entsprechende Ambitionen hegt und die Unterstützung der Elite in Pjöngjang hätte, ist schwer einzuschätzen. Er war zu lange – fast 40 Jahre – ausser Landes.

Was wäre die dritte Alternative?
Alternativ könnte auch ein Kollektiv unter Leitung eines starken Parteiführers die Nachfolge übernehmen. So war es etwa beim Tod von Josef Stalin in der Sowjetunion. Diese Option hatte ich bereits bei Kim Jong-ils Tod 2011 erwartet, lag allerdings daneben. Das wäre meiner Ansicht nach aber immer noch wahrscheinlicher, als dass das System zusammenbricht.

Über den Experten

Prof. Dr. Rüdiger Frank ist Wirtschafts- und Ostasienwissenschaftler. Er lehrt an der Universität Wien und der «University on North Korean Studies» in Seoul, Südkorea. Er ist einer der wenigen Experten, der auch mehrfach persönlich in Nordkorea war. Frank ist Autor zahlreicher Bücher über die nordkoreanische Politik und Gesellschaft. Zuletzt erschien von ihm «Unterwegs in Nordkorea: Eine Gratwanderung.»

«Es wäre auch denkbar, dass die Lage eskaliert – bis hin zu einem zweiten Koreakrieg.»

Würde ein möglicher Nachfolger Kim Jong-uns eine mildere Politik anstreben und das Atomprogramm abbrechen?

Das hängt davon ab, wie der Übergang abläuft. Sollte jemand aus seiner Familie die Nachfolge von Kim Jong-un antreten, rechne ich nicht damit, dass sich politisch viel ändert. Das war auch bei den letzten beiden Wechseln nicht der Fall. Es gab immer die Hoffnung, dass sich das Land öffnen würde, aber im Prinzip haben Kim Jong-il und Kim Jong-un die Politik ihrer Vorgänger fortgesetzt.

Sehen Sie eine Chance, dass wir noch eine Wiedervereinigung Koreas miterleben werden?

Absolut. Ich habe als Leipziger die deutsche Wiedervereinigung mit 21 Jahren miterlebt und halte seitdem fast alles für möglich. Die DDR erschien mir damals trotz aller Probleme stabil zu sein, bis sie plötzlich innerhalb von wenigen Wochen im Herbst 1989 in sich zusammengefallen ist. Das ist das Problem solcher Diktaturen, dass sie auf nur einer einzigen Säule beruhen und wenn diese schwach wird, bricht in kürzester Zeit das ganze System zusammen.

Die Südkoreaner warten auf eine solche Gelegenheit und werden ein Angebot machen, sollte das System in Nordkorea ins Wanken geraten – so wie Helmut Kohl es damals gegenüber der Bevölkerung der DDR gemacht hat. Es wäre aber auch denkbar, dass die Elite sich gegen den Kollaps wehrt und die Lage eskaliert, bis hin zu einem zweiten Koreakrieg. Noch ein Grund, warum alle Beteiligten eher auf Stabilität setzen.

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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Orias Riese 30.04.2020 06:49
    Highlight Highlight Kim ist in die Schweiz zurückgekehrt und drückt nochmals die Schulbank in Köniz-Liebefeld.
    Sein Klassenkamerad: Bundesanwalt Fifamundo Lauber.



  • -thomi- 29.04.2020 19:25
    Highlight Highlight Gemäss anderen Berichten (John Everard war britischer Botschafter in Pyongyang) war aber auch seine Schwester oder sein Halbbruder nicht an der Feier. Das lässt andere Experten auch mutmassen, dass der ganze Clan abgesetzt wurde. Spannende Einschätzung.

    https://monocle.com/radio/shows/the-globalist/2218/
  • Gawayn 29.04.2020 15:19
    Highlight Highlight Der Trumpel läßt auch keine Gelegenheit aus an zu ecken.
    Wäre er eine Flipperkugel, würde er jeden Highscore brechen.

    Die Aussage ist selbst für sein Abgrund tiefes Niveau peinlich.
    Sollte Kim tatsächlich nicht mehr leben, dann wird so schnell wie möglich ein neuer Machthaber gebraucht.
    Sonst geht das Land in einem gigantischen Machtvakuum unter...
  • Pana 29.04.2020 15:09
    Highlight Highlight Ich tippe auf Neuwahlen.
    • Mia_san_mia 30.04.2020 05:58
      Highlight Highlight @Pana: 😂👍🏻
  • MrJS 29.04.2020 14:33
    Highlight Highlight Mir tut Korea (als Ganzes) irgendwie leid. Es wurde gespalten durch zwei Grossmächte, eine dritte hat das unterstützt. Und jetzt wird mit diesen zwei Hälften jongliert und eine Wiedervereinigung wird so schnell nicht möglich sein, weil die Grossmächte daran nicht interessiert sind...
    • bebby 29.04.2020 17:49
      Highlight Highlight Korea war schon sehr lange fremdbestimmt: zuerst Vasallen des kaiserlichen Chinas, dann Teil Japans und schliesslich Pufferzone für Russland/China gegen die USA. Die Usa haben dabei sehr lange eine Diktatur unterstützt.
  • Bert der Geologe 29.04.2020 14:02
    Highlight Highlight
    Play Icon

    • Orias Riese 30.04.2020 06:47
      Highlight Highlight Mehr fällt Bert dem Kimologen nicht ein?
  • Nonti 29.04.2020 13:28
    Highlight Highlight Eine Frage habe ich: was für ein Experte ist denn das, wenn er alle Möglichkeiten für möglich hält und selber eigentlich nichts genaues weiß? Da könnte man doch auch einen Grundschüler interviewen, de würde man genauso viel erfahren.
    • Kloddz 29.04.2020 13:57
      Highlight Highlight Und der Grundschüler würde genau so differenziert in Kenntinis der Lage antworten, die vorliegenden Informationen analysieren und dann die angesichts der Gesamtsituation wahrscheinlichsten Szenarien benennen, natürlich auch in Berücksichtigung des historischen Kontexts? Schlaue Grundschüler kennst du, das muss man dir lassen.
  • deed 29.04.2020 13:10
    Highlight Highlight Hier der wahre Grund für Kim Jong-Un's Abtauchen.
    Benutzer Bild
    • Democracy Now 29.04.2020 15:00
      Highlight Highlight Wohl eher:
      Benutzer Bild
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 29.04.2020 10:21
    Highlight Highlight Dem gehts gut, die Nordkoreaner sind dafür bekannt immer wieder mal nichts von sich hören lassen.

    Dad erstemal wo ich von Nordkorea und ihrer Diktatur hörte war im Film Team America-Worldpolice.

    Danach erst wieder nach dem Tod von Kim Jong-Il und er seit Kim Jong-Un an der Macht ist hört man vermehrt von Nordkorea. Das aber auch nur wegen den USA und China.

    Was läuft so bei Uganda Kamerun Kongo Nicaragua Eritrea Tadschikistan usw.? Das sind auch Länder mit einet Art Diktatur nur da hört man nichts ausser man Googeld speziefisch danach.
  • Blackfoxx 29.04.2020 08:46
    Highlight Highlight XD
    Benutzer Bild
  • manta 29.04.2020 08:39
    Highlight Highlight Präsident Trumps Aussagen zu Kim Jong Un sind selbstverständlicherweise sarkastisch aufzufassen.
    😉
    • Nick nolte 29.04.2020 08:54
      Highlight Highlight Wer akzeptiert solches Gestammel eigentlich? Das ist ja grauenhaft, kein einziger Satz ist brauchbar von dem was er sagt. Widerlicher Typ, hoffentlich gehen die Jungen diesmal wählen!
  • Nik G. 29.04.2020 08:34
    Highlight Highlight Wie stellt man sich eine Wiedervereinigung vor?Deutschland hat immer noch mühe und diese Personen wurden weniger Gehirngewascht als in Nordkorea. Wie wollen sie diese Menschen nach "draussen" lassen. Die wären völlig überfordert.
  • Nick nolte 29.04.2020 07:43
    Highlight Highlight Sehr wichtig, dass Trump sich auch in diese Diskussion einbrachte. Ja, wer weiss , vielleicht ist er ja kims behandelnder Arzt. Mit diesem Fachwissen, wer würde sich wundern ...vielleicht machen sie auch nur zusammen geheime sagrotan-sauforgien.
    • DemonCore 29.04.2020 17:32
      Highlight Highlight Dann wäre es auch nicht überraschend wenn Kim bereits nicht mehr unter uns weilen würde...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.04.2020 07:40
    Highlight Highlight Wenn man offiziell nichts weiss und wie der Experte vermerkte, sei Kim Jong Un schon mehrmals kurzfristig von der Bildfläche verschwunden und dann wieder aufgetaucht, dann ist das alles Spekulationen.

    Wenn alles möglich ist, dann kann man auch Herr Siggi Meyer vom GC Fanblock befragen. Seine Meinung hätte sich von der des Experten nicht deutlich unterschieden.

    Nordkorea ist nach dem Fall des IS das einzige Land auf der Welt, das nicht kapitalistisch organisiert ist und da haben alle anderen Länder bis auf Südkorea ein Interesse daran, dass es so bleibt. Warum kann sich jeder selbst denken.
    • Rössleriti 29.04.2020 08:18
      Highlight Highlight Kennste Laos?
      China, Vietnam und Kuba zwar auch noch kommunistisch, haben aber Reformen gemacht.
    • Militia 29.04.2020 08:21
      Highlight Highlight Ja warum denn?
    • ursus3000 29.04.2020 09:00
      Highlight Highlight " Nordkorea ist nach dem Fall des IS das einzige Land auf der Welt, das nicht kapitalistisch organisiert ist und da haben alle anderen Länder bis auf Südkorea ein Interesse daran, dass es so bleibt. Warum kann sich jeder selbst denken. "

      Ähm , nein , also lass uns Deiner Weisheit teilhaben
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