International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Irak will zusammen mit Syrien, Iran und Russland den IS bekämpfen



In Kampf gegen die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) setzt der Irak nach eigenen Angaben auf eine Kooperation mit Syrien, Russland und dem Iran. Eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit ist nach Armeeangaben bereits getroffen worden.

Die Vereinbarung auf geheimdienstlicher und Sicherheitsebene sei angesichts der wachsenden Besorgnis der Regierung in Moskau über russische Extremisten beim IS getroffen worden, teilte das irakische Militär am Samstag mit.

Die Kooperation könnte Russlands Einfluss in der Region stärken. Russland hatte zuletzt seine Militärpräsenz in Syrien verstärkt. Medienberichten zufolge ist Präsident Wladimir Putin auch zu Luftschlägen gegen den IS bereit.

Ruf nach Dialog mit Assad

Russland ist neben dem Iran einer der letzten Verbündeten von Syriens Präsident Baschar al-Assad, der zuletzt militärisch immer stärker in die Defensive geriet. Grosse Teile seines Landes und des benachbarten Irak sind inzwischen unter Kontrolle des IS.

Die USA lehnen die russische Unterstützung Assads ab und pochen auf dessen Ablösung. Gleichzeitig hatten sie sich zuletzt offen für militärtaktische Gespräche mit der Regierung in Moskau gezeigt. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch den IS für die gesamte Region wurden international Rufe nach einem Dialog mir Assad lauter. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Russland-Expertin zu Nawalny-Verurteilung: «Er schwebt definitiv in Lebensgefahr»

Am vergangenen Sonntag wurde der Oppositionelle Alexei Nawalny nach der Landung am Moskauer Flughafen von russischen Sicherheitskräften verhaftet. Nawalny war im vergangenen Jahr mit dem Nervengiftstoff Nowitschok vergiftet worden, der bekannt dafür ist, vom russischen Geheimdienst gegen Oppositionelle verwendet zu werden. Anschliessend war er in der Berliner Charité behandelt worden.

Nun ist er in Moskau zu 30 Tagen Haft verurteilt worden, weil er gegen seine Bewährungsauflagen aus einem …

Artikel lesen
Link zum Artikel