International
Russland

Irak will zusammen mit Syrien, Iran und Russland den IS bekämpfen

Irak will zusammen mit Syrien, Iran und Russland den IS bekämpfen

27.09.2015, 04:2727.09.2015, 09:04

In Kampf gegen die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) setzt der Irak nach eigenen Angaben auf eine Kooperation mit Syrien, Russland und dem Iran. Eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit ist nach Armeeangaben bereits getroffen worden.

Die Vereinbarung auf geheimdienstlicher und Sicherheitsebene sei angesichts der wachsenden Besorgnis der Regierung in Moskau über russische Extremisten beim IS getroffen worden, teilte das irakische Militär am Samstag mit.

Die Kooperation könnte Russlands Einfluss in der Region stärken. Russland hatte zuletzt seine Militärpräsenz in Syrien verstärkt. Medienberichten zufolge ist Präsident Wladimir Putin auch zu Luftschlägen gegen den IS bereit.

Ruf nach Dialog mit Assad

Russland ist neben dem Iran einer der letzten Verbündeten von Syriens Präsident Baschar al-Assad, der zuletzt militärisch immer stärker in die Defensive geriet. Grosse Teile seines Landes und des benachbarten Irak sind inzwischen unter Kontrolle des IS.

Die USA lehnen die russische Unterstützung Assads ab und pochen auf dessen Ablösung. Gleichzeitig hatten sie sich zuletzt offen für militärtaktische Gespräche mit der Regierung in Moskau gezeigt. Angesichts der wachsenden Bedrohung durch den IS für die gesamte Region wurden international Rufe nach einem Dialog mir Assad lauter. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Golf statt Gebet: Trump stösst seine Fundamentalisten-Fans vor den Kopf
In Washington feiern Tausende von Gläubigen den 250. Geburtstag des Landes. Und behaupten, dass die USA eine christliche Nation seien. Warum blieb der Präsident diesem Grossevent fern?
Donald Trump hatte am Sonntag zwei Möglichkeiten, seinen freien Tag zu geniessen. Die erste Option: Quasi vor seiner Haustüre, auf der National Mall, fand eine religiöse Veranstaltung statt, organisiert von seiner Regierung. Tausende von Christen feierten in der herrlichen Parkanlage in der Mitte der amerikanischen Hauptstadt den 250. Geburtstag der Unabhängigkeitserklärung. Und verwischten dabei bewusst die Grenze zwischen Religion und Staat.
Zur Story