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Der Präsident der irakischen Kurdenregion tritt zurück



Der Präsident der autonomen Kurdenregion im Irak, Massud Barsani, hat seinen Rücktritt erklärt. Er gebe sein Amt zum 1. November ab, erklärte der 71-Jährige in einem am Sonntag vor dem Regionalparlament verlesenen Brief.

epa06296696 (FILE) - Masoud Barzani President of the Iraqi Kurdistan Region speaks to International journalists during a press Conference in Erbil on preparing for the referendum and supporting independence in the upcoming 25 September 2017 referendum, in Erbil, Kurdistan Region of Iraq, 24 September 2017 (Reissued 29 October 2017). Media reported on 29 October 2017 that Barzani, 71, will resign from office in the aftermath of the Kurdistan referendum that was held on 25 September. Iraqi forces attacked the Kurdish-controlled city of Kirkuk to secure the oil wells following the referendum. Barzani came into office in 2005.  EPA/GAILAN HAJI *** Local Caption *** 53789284

Bild: EPA/EPA

Barsani hatte trotz interner Widerstände die Kurden am 25. September über die Unabhängigkeit abstimmen lassen. Zwar votierten die Kurden praktisch geschlossen für die Abspaltung von Bagdad, doch startete die irakische Zentralregierung daraufhin eine Offensive, bei der sie den Kurden praktisch alle Gebiete ausserhalb der Autonomieregion abnahm.

Insbesondere der Verlust der Region Kirkuk mit ihren grossen Ölfeldern ist ein schwerer Schlag für die Kurden. Viele Kurden geben Barsani eine Mitschuld an dem Debakel.

Wegen des Streits wurden bereits die für den 1. November angesetzten Wahlen in der Autonomieregion verschoben. Forderungen nach einem Rücktritt Barsanis wurden in den vergangenen Tagen immer lauter.

(sda/afp)

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