International
Iran

Iran: Kein Tropfen Öl wird durch Strasse von Hormus fliessen

Iran droht USA, Israel und Partnern: «Rechnet mit einem Preis von 200 Dollar pro Barrel»

11.03.2026, 13:4511.03.2026, 13:45

Irans Militärführung hat jedes Schiff und jede Ölladung für die USA, Israel und ihre Partner in der für den weltweiten Handel wichtigen Strasse von Hormus als legitimes Ziel von Angriffen bezeichnet.

FILE - This Jan. 16, 2015 file photo shows pumpjacks operating at the Kern River Oil Field in Bakersfield, Calif. The price of oil topped $50 a barrel this week for the first time since July, deliveri ...
Iran droht mit Ölpreis von 200 Dollar pro Barrel. (Symbolbild)Bild: AP/AP

«Wir werden niemals zulassen, dass auch nur ein Liter Öl zugunsten der USA, der Zionisten und ihrer Partner durch die Strasse von Hormus transportiert wird», sagte ein Militärsprecher des zentralen Hauptquartiers Chatam Al-Anbija, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt.

«Eure lebenswichtigen Zentren und Stützpunkte werden einer nach dem anderen in dem Feuer brennen, das ihr entfacht habt», drohte der Militärsprecher weiter. «Und sie werden wieder und wieder brennen.»

An die USA gerichtet sagte der Militärsprecher: «Ihr solltet wissen, dass ihr den Öl- und Energiepreis nicht künstlich niedrig halten könnt. (...) Rechnet mit einem Preis von 200 Dollar pro Barrel, denn der Ölpreis hängt von der Sicherheit der Region ab – und ihr seid die Quelle dieser Unsicherheit», sagte er.

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Energiepreise deutlich gestiegen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat simuliert, dass auch höhere Ölpreise auch hierzulande zweistellige Milliardenschäden anrichten könnten. (nil/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Krieg in Bildern
1 / 30
Iran-Krieg in Bildern

Menschen heben bei einer Demonstration in Tel Aviv die Hände, um ein Ende des Krieges zu fordern.

quelle: keystone / maya levin
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Trump: Iran-Krieg ist bald vorbei
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
108 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Somnambulator
11.03.2026 14:24registriert Mai 2020
Respekt, im zweiten Amtsjahr bereits die zweite globale Wirtschaftskrise ausgelöst. Das gibt bei der Eröffnungsfeier im Sommer den FIFA-Wirtschaftspreis.
18612
Melden
Zum Kommentar
avatar
Idealisst, Fabulisst, Alchemisst
11.03.2026 14:47registriert Januar 2014
POTUS hat innerhalb weniger Tage eine Energiekrise vergleichbar mit den 70er Jahren ausgelöst und Ajatollah Chamenei mit Ajatollah Chamenei ersetzt. Eine Erfolgsgeschichte!
14312
Melden
Zum Kommentar
avatar
Mupfele
11.03.2026 15:05registriert August 2020
Trump ist ein Desaster für die gesamte Welt. Einfach nur schlimm, wie er und seine Schlägertruppe mit dem Leben anderer umgehen. Dss wird sich für die USA bitter rächen: grenzenloser Hass wird die Folge sein. Nein, Trump wird niemals den echten Friedensnobelpreis erhalten, eher geht er in die Geschichte als ein skrupelloser Schlächter, gleich wie Putin ein. Trump hat so ziemlich alle westlichen Werte verraten: Menschenrechte, Menschenwürde, Völkerrechte, Humanität, soziales Bewusstsein,... Wäre schön, wenn diese Verbrecherbande im Knast landen würde - was leider wohl nicht der Falls ein wird.
10413
Melden
Zum Kommentar
108
Rekordfieber mit Folgen: An den Börsen häufen sich dubiose Deals
Trotz des Überangebots an wirtschaftlichen, politischen, sozialen und ökologischen Problemen feiern die Börsen Rekordstände. Die irrationale Stimmung befördert besonders dreiste Spekulationen.
«Wir befinden uns in der grössten Aktienblase aller Zeiten.» Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo ein Videointerview mit dem Börsenveteranen Jeremy Grantham aufpoppt, in dem dieser so trocken und witzlos wie eine Steuererklärung seine düstere Analyse zum aktuellen Zustand der Finanzmärkte von sich gibt. Der 87-jährige Brite ist ein «Permabär», wie er sich in seiner im Januar erschienenen Autobiografie* selbst bezeichnet.
Zur Story