DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Jan. 15, 2011 file photo, Iran's heavy water nuclear facility is backdropped by mountains near the central city of Arak, Iran. Intelligence officials say the deal requires Iran to provide an unprecedented volume of information about nearly every aspect of its existing nuclear program. That data will make checking up on Iran’s compliance with the deal easier, U.S. intelligence officials say, because it will shrink Iran’s capacity to hide a covert weapons program.   (AP Photo/ISNA, Hamid Foroutan, File)

Eine nukleare Anlage nahe bei der zentraliranischen Stadt Arak. (Archivbild)
Bild: AP/Iranian Students News Agency, ISNA

Iranisches Parlament stimmt Atomabkommen endgültig zu



Das iranische Parlament hat Staatsmedien zufolge das Atomabkommen am Dienstag endgültig gebilligt. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung der Vereinbarung.

Nach einer Grundsatzeinigung am Sonntag stimmten die Abgeordneten in Teheran dem kompletten historischen Aktionsplan mit 161 zu 59 Stimmen zu, wie die amtliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Es habe 13 Enthaltungen gegeben.

Tiefgreifende Einschnitte bei der Urananreicherung

Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland hatten sich Mitte Juli mit dem Iran auf ein Abkommen geeinigt, das dem Land die zivile Nutzung der Atomtechnologie erlauben, es zugleich aber am Bau von Atombomben hindern soll.

Teheran verpflichtet sich darin zu tiefgreifenden Einschnitten bei der Urananreicherung und akzeptierte Kontrollen im Gegenzug für eine Aufhebung der Sanktionen. Diese machen der iranischen Wirtschaft seit Jahren massiv zu schaffen.

Gegner scheitern im US-Kongress

Im US-Kongress waren Gegner des Abkommens in den Reihen von Republikanern und Demokraten damit gescheitert, das Abkommen zu torpedieren. Damit steht der Umsetzung auch in den USA nichts mehr im Wege.

Der Vertrag soll nun am 18. Oktober offiziell in Kraft treten. Die Sanktionen sollen aufgehoben werden, sobald die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) die Umsetzung der von Teheran verlangten Massnahmen bestätigt hat. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Wie links ist Joe Biden wirklich?

Der US-Präsident ist nicht über Nacht zum Revolutionär mutiert. Er passt sich pragmatisch den neuen Umständen an.

Auf der Meinungsseite des «Wall Street Journal» werden einmal mehr konservative Krokodils-Tränen vergossen. «Er hat uns Normalität verkauft – Mr. Biden werde ein kompetenter, beruhigender, überparteilicher Moderater sein, der einen Kampf ‹um die Seele der Nation› führen werde», klagt das Blatt. «Das war damals. Nun entpuppt er sich als radikaler, aggressiver Parteipolitiker, der eine Art politische Revolution vorantreibt, welche er noch in den Primärwahlen verurteilt hat.»

In der «Financial …

Artikel lesen
Link zum Artikel