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epa08434376 Israelis enjoy a sunny day on the beach of Tel Aviv, Israel, 20 May 2020, amid the ongoing coronavirus COVID-19 pandemic. The beaches of Tel Aviv were officially re-opened for the public after they were closed for more than two months in order to prevent the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes he COVID-19 disease.  EPA/ATEF SAFADI

Ein Strandbild vom 20 Mai. Die Strände von Tel Aviv wurden offiziell wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, nachdem sie mehr als zwei Monate lang gesperrt waren. Bild: EPA

Die schnelle Lockdown-Öffnung kommt Israel teuer zu stehen

Mit raschen und strikten Massnahmen konnte Israel im Frühjahr die Ausbreitung des Coronavirus zunächst stoppen. Doch nun steht das Land vor einer zweiten Infektionswelle – weil es Warnungen ignorierte.

David Ruch / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Zu Beginn der Corona-Pandemie konnten sich nirgendwo auf der Welt die Menschen so sehr auf das Krisenmanagement ihrer Regierung verlassen wie in Israel. Eine Untersuchung der Londoner Deep Knowledge Group gab dem Land Anfang April die beste Bewertung, weil es frühzeitig mit strikten Massnahmen reagiert hatte und so die Ausbreitung des Virus stoppen konnte.

Knapp drei Monate später scheint der Vorsprung aufgebraucht. Israel erreicht bei den täglichen Neuinfektionen schon wieder das Niveau vom Höhepunkt des Ausbruchs Ende März, Anfang April. Lagen die neu registrierten Fälle Mitte Mai noch bei unter 20 am Tag, so kletterte dieser Wert in der laufenden Woche zweimal auf über 500.

Wie konnte es dazu kommen?

«Wir sind von der Katastrophe direkt in Euphorie übergeschwenkt.»

Schnelle Schulöffnung nach dem Lockdown

Experten sehen vor allem in der raschen und unkontrollierten Öffnung des Landes eine wesentliche Ursache. Schon Anfang Mai begannen die Schulen wieder mit dem Unterricht, zwei Wochen später kehrten sie zum Regelbetrieb zurück. Etwa zur selben Zeit wurde auch die Schliessung der Bars aufgehoben, die Strände öffneten wieder. An manchem Abschnitt herrschte zuletzt schon wieder reger Betrieb.

«Wir sind von der Katastrophe direkt in Euphorie übergeschwenkt», sagte der israelische Politikwissenschaftler Gil Murciano zu «Focus Online». «Das rächt sich jetzt.»

Vor wenigen Tagen brachte der israelische Militär-Geheimdienst die Gefahr auf den Punkt. Er warnte, die täglichen Neuinfiktionen könnten schon bald die Mark von 1000 übersteigen, die Zahl der Todesopfer sich verdreifachen, wenn nicht bald gegengesteuert werde.

Erneuter Lockdown, zahlreiche Geldbussen

In besonders betroffenen Regionen sah sich die Regierung nun gezwungen, die Lockerungen wieder zurückzunehmen. Sie erklärte mehrere Gebiete zu «roten Zonen», die zusätzliche Unterstützung der Behörden bräuchten. Über mehrere Städte und Gemeinden wurden auch wieder Lockdowns verhängt.

Die Polizei sprach Verwarnungen und Platzverweise wegen Verstössen gegen die Corona-Regeln aus. In Bat Yam, südlich von Tel Aviv, so schreibt die « Jerusalem Post», patrouillierten Polizisten um die Einhaltung des Strandverbots zu kontrollieren und verteilten Knöllchen für die Missachtung der Mundschutzpflicht. Am Donnerstag erteilte die Polizei demnach landesweit über 100 Verwarnungen an Gewerbetreibende, 15 erhielten Vorladungen, fünf mussten ihre Geschäfte schliessen.

Die Armee soll helfen

Weil auch die Testkapazitäten inzwischen knapp sind, bat das Gesundheitsministerium die Armee nochmals um Hilfe. Die Labore kämen mit der Analyse der Tests nicht mehr hinterher und bedürfen weiterer medizinischer Unterstützung, sagte der Chef des Gesundheitsdienstes im Gesundheitsministerium, Siegal Sadetsky.

Auch mussten inzwischen über 200 Schulen wieder schliessen. Nachdem dort insgesamt an die 900 neue Corona-Fälle registriert wurden, befinden sich über 22'000 Schüler und Lehrer in Quarantäne. Bemerkenswert an der zweiten Welle in Israel ist, dass die ältere Bevölkerung bislang kaum betroffen ist. Die ganz überwiegende Zahl an positiven Tests entfällt auf jüngere Menschen oder Menschen mittleren Alters. Personen über 60 Jahre machen weniger als zehn Prozent der neuen Infektionen aus.

Das Versagen der Politik

Während der israelische Premier Benjamin Netanjahu nun über den laxen Umgang seiner Landsleute mit der Mundschutzpflicht und den Abstandsregeln schimpft, sehen Experten auch ein Versagen der Politik. Nach den Worten von Eli Waxman, Professor am Weizmann-Institut in Rehovot nahe Tel Aviv und Berater der Regierung bei der Wiedereröffnung des Landes nach dem Lockdown, hätte mehr Geld in die epidemiologische Forschung gesteckt werden müssen, um lokale Ausbrüche schneller erkennen und isolieren zu können.

Die Pläne dafür hätten vorgelegen, sagte Waxman der Zeitung «Haaretz». Doch geschehen sei nichts. Nun steckt Israel mittendrin in der zweiten Corona-Welle und kämpft damit, sie in den Griff zu bekommen. «Der israelischen Öffentlichkeit kann ich dafür nicht die Schuld geben», sagte Waxman. «Es war ein schweres Versagen des Krisenmanagements.»

Verwendete Quellen:

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 28.06.2020 08:01
    Highlight Highlight Und wir machen genau die gleichen Fehler - alle schauen zu und keiner will es wahr haben. Bloss weil einige Nasen wieder ihre Freiheit wollen, feiern und Party, das ist das Leben ... kann aber auch plötzlich auch den Tod bedeuten.
  • RedCloud 27.06.2020 18:08
    Highlight Highlight In ein paar Wochen sind wir am gleichen Punkt. Ausser wenn wir:
    - Regeln wieder einhalten (Abstand, Hygiene)
    - Masken in allen öffentlichen Plätzen insbesondere ÖV
    - Maximal Gruppen von 30 Personen
    - Schliessung von Nachtclubs
    - Grenzen schliessen zu Ländern, die den Virus nicht im Griff haben (wieso sind Grenzen zu Schweden, England, Serbien, USA offen?)
    Es wäre eigentlich einfach. Wenn man möchte. Aber wir werden wegen egoistischen Ignoranten in partiellen Lockdowns landen. Danke!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.06.2020 23:34
      Highlight Highlight Die egoistischen Ignoranten sind nur das Symptom einer ohnehin überheblichen Gesellschaft.
    • Max Dick 28.06.2020 09:39
      Highlight Highlight Die Grenzen zu Serbien und den USA sind nicht offen. Für US-Amerikaner und Serben gilt genau das gleiche Einreiseregime wie seit März. Offiziell noch bis am 1. Juli - dürfte aber am Montag sicher verlängert werden.
    • RedCloud 28.06.2020 19:01
      Highlight Highlight @Max Dick: mögen die Grenzen dicht sein, dank diverser Ausnahmeregeln kommen trotzdem zig Leute aus Serbien und USA in die Schweiz. Ohne anschliessende Quarantäne. Schau Dir einmal an wie viele Flieger aus den USA, England, Sweden und Serbien wöchentlich in der Schweiz landen!
  • Rethinking 27.06.2020 18:07
    Highlight Highlight „Die schnelle Lockdown-Öffnung kommt Israel teuer zu stehen“

    Da sind wir mal gespannt wie sich die schnelle Lockdown-Öffnung in der Schweiz auswirkt...
    • Martel 27.06.2020 19:47
      Highlight Highlight Wir Schweizer sind doch in allen Belangen die besten auf der Welt, uns macht das schon nichts...
    • LioLu 28.06.2020 15:52
      Highlight Highlight Ich hoffe da kommt noch ein *Ironie off*😜
  • Clank 27.06.2020 17:43
    Highlight Highlight Wie stellt ihr euch das eigentlich vor? Lockdown und Stillstand bis die Impfung rauskommt, falls überhaupt jemals ein wirksames Mittel kommen wird? Schon nach wenige Monaten ging das Geld aus.
    Es geht nicht anders. Der Virus wird nie ganz verschwinden. Wir müssen damit leben. Die Letalitätsrate ist zum Glück doch sehr tief. So lange die Spitäler nicht überfüllt sind, sind neue Fälle nicht so schlimm.
    Anstatt jede Woche eine Regierung, die man zufälligerweise sowieso nicht gern hat, zu kritisieren und Versagen vorzuwerfen, könnt ihr doch verraten, wie man es besser machen sollte?
    • Terraner 27.06.2020 18:01
      Highlight Highlight Lockdown, nein
      Party ohne Abstand, nein
      Ferien im Ausland, nein

      Unnötige Kontakte vermeiden, ja
      Abstand weiterhin einhalten, ja
      Wenn dies nicht geht, Maske tragen, ja

      Gibt ganz viel, was jeder dazu beitragen kann. Lockdown braucht es nur wenn sich ohne diesen wieder niemand an die Regeln hält. Im Moment sieht es leider so aus, als ob alle Regeln vergessen werden. Jedenfalls im privaten Bereich.
    • Clank 27.06.2020 18:24
      Highlight Highlight @Terraner Und wie stellst du dich das vor: Keine Parties (Parties mit Abstand sind unmöglich umsetzbar), keine Auslandreisen bis mal die Wunderimpfung kommt? Wenns sein muss, bis 2022 oder bis zur Ewigkeit?
      Alles nur wegen einer doch relativ harmlosen Krankreiheit, die bei der Mehrheit der Leute sogar komplett symptomfrei verläuft.
      Ganz ehrlich, was ist das Ziel deiner Massnahmen? Früher oder später wird die Mehrheit der Menschheit an Corona erkrankt sein. Wichtig ist, dass die, die medizinische Betreuung im Spital brauchen diese bekommen. Von einer Überlastung sind wir weit entfernt.
    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 27.06.2020 18:29
      Highlight Highlight Danke, @Terraner. Genau so.

      Dieses Schwarz-Weiß-Denken führt völlig am Ziel vorbei. Es gibt nicht entweder Lockdown oder Kollaps des Gesundheitssystems, sondern einen gut abgestimmten, vernünftigen und verständlich zu kommunizierenden Mittelweg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Commander 27.06.2020 17:41
    Highlight Highlight Also eigentlich genau wie bei World War Z
    • Martel 27.06.2020 19:49
      Highlight Highlight 😱😱😱😱😱
  • Kruk 27.06.2020 16:57
    Highlight Highlight Ein Blick in unsere Zukunft?

    Wir müssen nicht alles wieder schliessen aber ein bisschen ernster nehmen sollten wir die Sache schon.
    Einfach auf Abstand achten, nicht zu grosse Menschenansammlungen, nach Reisen in gewisse Regionen in Quarantäne und Testen.
    Einfach ein klein wenig Bewusstsein dass noch nicht alles beim alten ist.
  • Sapientia et Virtus 27.06.2020 16:43
    Highlight Highlight Die Schweiz hat dank raschem Lockdown die Zahl der Toten auf 227 pro Mio. Einwohner gedrückt, jetzt nehmen die Fälle wieder zu. In Schweden ist die Fallzahl konstant, es hat ohne Lockdown 523 Tote pro Mio. Einwohner (In Amerika sind 386,in Spanien 606). Zum Vergleich: In der westlichen Welt sterben jedes Jahr ca. 12000 Menschen pro Mio. Einwohner. Das Gesundheitssystem war ist auch in Schweden nicht zusammengebrochen - das hat uns unsere Regierung als Ziel verkauft. Egal ob 2021/22 ein Impfstoff zur Verfügung steht oder nicht: Wir müssen mit dem Virus leben.
    • Terraner 27.06.2020 18:05
      Highlight Highlight In Schweden hat man die Alten in den Heimen einfach sterben lassen, zu Morphium, damit sie glücklich sterben, wurde sogar geraten. Ins Spital bringen sollte man diese nicht mehr, da sonst die Spitäler doch überlastet wären.

      Nein danke, sowas möchte ich bei uns nicht erleben.
    • lilie 27.06.2020 18:15
      Highlight Highlight @Sapientia: Das ist alles richtig so.

      Aber wir müssen auch bedenken, dass wir nicht nur eine Überforderung des Gesundheitswesen und viele Todesfälle haben könnten, sondern auch eine grosse Zahl mit schweren Verläufen (in Seattle hat ein Mann mit Covid-19 eine Million Dollar bezahlen müssen für einen 5-wöchigen Spitalaufenthalt - das sind Kosten, welche sich in Kürze via KK-Prämie auf die Allgemeinheit niederschlagen werden) oder mit Invalidität (in meinem Bekanntenkreis gibt es einen Mann, 50, völlig gesund, der nun wegen Covid-19 invalide ist).

      Eine grosse Zahl solcher Fälle will niemand.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 27.06.2020 18:26
      Highlight Highlight @ Sapientia et Virtus:

      Okay, ich habe mal kurz ein bisschen mit deinen Zahlen gespielt...

      12'000 von einer Million ist etwa jeder 83,3te.

      Wenn ich jetzt also von einer gleichmässigen Altersverteilung in der ganzen Bevölkerung ausgehe, sterben jedes Jahr die 83-jährigen. Das entspricht ziemlich genau der Alterserwartung.

      Wenn ich jetzt noch die durchschnittlichen ungefähr 500 Coronatoten pro Million mit einbeziehe, senkt das die Alterserwartung auf 80,4 Jahre.

      Bist Du bereit, 3 deiner erwarteten Lebensjahre einfach so hinzugeben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaPhiA 27.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Das kann uns genau so ergehen, wenn jetzt alle Empfehlungen ignoriert werden und zu viele sich so verhalten, als wäre alles wieder vorbei...
    • Terraner 27.06.2020 18:05
      Highlight Highlight kann = wird
    • Kruk 28.06.2020 06:34
      Highlight Highlight Es erinnert mich an die Dummheit eines Trumps "wenn wir nicht mehr Testen, haben wir auch keine Fälle"

      Und hier bei uns "wenn wir uns so benehmen als gäbe es kein Virus, dann gibt es dieses auch nicht"

      Scheint irgendwie die Vorstellung breiter Teile der Bevölkerung zu sein.
      Wir hätten uns diese Lockerungen (abgesehen Klubs, Bars) leisten können, würden wir uns weiterhin mit Vorsicht bewegen. Was eigentlich so einfach wäre.

      Schade.
  • sealeane 27.06.2020 15:51
    Highlight Highlight Das klingt ja ganz ähnlich was bei uns anfängt. Laut neusten Zahlen trifft es vor allem die Jungen. Was auch kaum erstaunt wenn Shopping und vor allem Ausgang wieder auf Normalbetrieb umschalten... und wer an Social Distancing im Ausgang glaubt, der glaubt wohl auch noch an den Welhnachtsmann...
    • NathanBiel 27.06.2020 16:55
      Highlight Highlight Wieviele Tote? Infektionen alleine bedeuten noch nichts.
    • Waseli 27.06.2020 17:42
      Highlight Highlight @NathanBiel:
      Die Toten hinken den Infektionen hinten nach - Verzögerung ca. 10 Tage.
      Jung und alt kann man nicht separieren. Ist daher nur eine Frage der Zeit
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.06.2020 23:32
      Highlight Highlight Das tun viele, oder warum meinst du, wird immer noch Weihnachten gefeiert...?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 27.06.2020 15:42
    Highlight Highlight Das ergeht uns doch ganz ähnlich und die Quittung der überstürzten „Normalisierung“ wird uns hier wohl leider allzu bald auch um die Ohren fliegen.

    Die ganzen halbwegs vernünftigen, parteiunabhängig erarbeiteten und parteiübergreifend mitgetragenen Maßnahmen, die auch großmehrheitlich klar kommuniziert wurden, haben zum Erfolg und einem ersten Teilsieg beigetragen.

    Leider wähnen sich die Menschen in der Schweiz aufgrund dieses Teilsiegs in falscher Sicherheit, werden nachläßig, grobfahrläßig und verhalten sich so als ob die ganze Thematik sie nichts mehr angehen würde.

    Schade um alles.
    • andy y 27.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Wir hätten den Lockdown ein Jahr lang aufrechterhalten können und es wäre genau so Weit gekommen. Mal überlegen....
    • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 27.06.2020 18:13
      Highlight Highlight @andy y: Ich spreche nicht vom Lockdown und es ist wohl jedem einigermaßen vernünftig denkenden Menschen klar, dass wir nicht bis in alle Ewigkeit in unseren eigenen vier Wänden verbringen können (überdies hatte die Schweiz nie ein allgemeines Ausgehverbot).

      Es geht mir um die wohltemperierten Maßnahmen, die richtig und jeweils rechtzeitig eingeführt und entsprechend kommuniziert wurden, später zunächst auch wieder vernünftig und vorsichtig gestaffelt zurückgenommen wurden, jedoch zuletzt auf einen Schlag allesamt aufgehoben, aufgeweicht und dies noch mit Überschwang falsch kommuniziert.
    • lilie 27.06.2020 18:20
      Highlight Highlight @ikb: Wie in Israel liegt es auch bei uns nicht an den Leuten sondern an der Regierung. Unser Bundesrat hat eine Glanzleistung hingelegt, aber bei der Auflösung des Shutdowns waren die Empfehlungen an die Bevölkerung zu schwammig und bei der Übergabe an die Kantone hat es übelst gehapert.

      Die Kantone sind teilweise immer noch nicht aus dem Winterschlaf erwacht. Genf, schwerst betroffener Kanton, hat seit 10 Tagen (!) keine Zahlen mehr geliefert.

      So geht das aber nicht! Die Kantone müssen ihre Pflicht tun und können nicht träumen!
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