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epa08340688 Israeli Border Police wearing protective face masks as they patrol an empty main street in the city of Bnei Brak  , Israel, 03 April 2020. The media report that Israeli Police have closed the city of Bnei Brak as Israel concentrates its enforcement activities on the quarters of the ultra-Orthodox population in order to prevent the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/ABIR SULTAN

Israelische Grenzpolizisten im Einsatz. Bild: EPA

Israel kämpft mit erneutem Corona-Ausbruch – 40 Prozent steckten sich in der Schule an

Je mehr Lockerungen, desto stärker stieg in Israel die Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Laut Experten ist innerhalb der Bevölkerung zu früh das Gefühl aufgekommen, die Krise sei überstanden.



Einst galt Israel als Vorreiter in der Bekämpfung des Coronavirus. Bereits Mitte März wurde der Staat an der Ostküste des Mittelmeers aktiv. Grenzen wurden geschlossen, die Wirtschaft heruntergefahren, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Während in der Schweiz auf Empfehlung des Bundesrates galt, nur für absolut notwendige Aktivitäten das Haus zu verlassen (Arztbesuche, Einkaufen etc.), ist die persönliche Jogging- oder Velorunde nie in Gefahr gewesen. Eine Laufgruppe war nicht gestattet, alleine oder mit dem nötigen Abstand im Wald Kalorien zu verbrennen jedoch erlaubt.

Anders in Israel. Dort war es den Menschen zeitweise untersagt, sich mehr als 100 Meter von ihren Häusern zu entfernen. Wie der Spiegel schreibt, sprach Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Bezug auf die vollzogenen Massnahmen von einer «grossen Erfolgsgeschichte», im Mai steckten sich in Israel täglich nur noch fünf Menschen neu mit dem Coronavirus an.

«Die Menschen hatten das Gefühl: Es ist vorbei. Sie vergassen, dass sie das Virus ja immer noch weitergeben können.»

Cyrille Cohen, Vizedekan der Fakultät für Biowissenschaften an der Bar-Ilan-Universität

Doch jetzt ist alles anders. Aus der «grossen Erfolgsgeschichte» wurde ein Appell an die Bevölkerung. Sie müsse ihr «Verhalten ändern» betonte Netanjahu, andererseits drohe der Gang zurück in den Lockdown.

«Wir haben vieles richtig gemacht»

Doch was war passiert? Fakt ist, dass sich mit jedem Lockerungsschritt auch die Anzahl Spital- und Arztbesuche häuften. Am Freitag verzeichnete Israel mit rund 9 Millionen Einwohnern 350 Neuinfektionen. Israel läuft, um die eingangs erwähnte Joggingrunde wieder aufzunehmen, mit satter Pace in Richtung zweite Welle – oder steckt schon mittendrin.

Als Vergleich: In der Schweiz mit ähnlicher Einwohnerzahl bewegt sich die Zahl an Neuinfektionen auf rund einem Zehntel des Niveaus von Israel. Verständlich, sorgen sich deren Experten gemäss «Spiegel» dass das Gesundheitssystem bald überlastet sein könnte. Noch stärker nach zweiter Welle schreit es, wenn man die aktuelle Infektionsrate Israels mit Deutschland vergleicht. In der Bundesrepublik infizieren sich täglich etwa doppelt so viele Menschen neu mit dem Coronavirus wie in Israel, Deutschland hat aber zehnmal so viele Einwohner.

Israels Ministerpr

Unangenehme Zeiten für Ministerpräsident Netanjahu. Bild: sda

Fakt ist, dass die Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Corona-Regeln ähnlich handhabt wie die Schweiz. Zwar besteht an diversen Orten eine Mundschutzpflicht, Abstand zu halten ist ebenfalls erwünscht, Nichtbeachtung der staatlichen Vorschriften wird aber selten bestraft, was eine ähnliche Wirkung zeigt, wie wenn gar keine Regeln bestehen.

Der «Spiegel» zitiert Professor Cyrille Cohen, Vizedekan der Fakultät für Biowissenschaften der Bar-Ilan-Universität bei Tel Aviv. Dieser betont, sein Land habe nicht fahrlässig gehandelt. «Wir haben den einzigen Flughafen geschlossen und die Menschen früh gebeten, zu Hause zu bleiben. Das hat alles gut geholfen. Wir haben vieles richtig gemacht.»

Südkorea ist bereit

Dann führt Cohen jedoch aus: «Die Menschen hatten das Gefühl: Es ist vorbei. Sie vergassen, dass sie das Virus ja immer noch weitergeben können. Was wir brauchen, ist mehr Disziplin. Davon haben wir weniger als andere Länder.»

Brisant liest sich die Tatsache, dass sich gemäss Cohen Schulen als Infektionsherde erwiesen. Bereits seien 200 von 5000 Schulen in Israel wieder geschlossen, weil mehr als 40 Prozent der neuen Corona-Infektionen Kinder seien, die sich in der Schule angesteckt hätten.

epa08499506 People use special protective glasses to observe a partial solar eclipse in Jerusalem, Israel, 21 June 2020. The partial solar eclipse ? which occurs when a portion of the Earth is engulfed by the shadow (penumbra) cast by the Moon as it passes between our planet and the Sun in imperfect alignment ? concealed about a third of the solar disk when viewed from the Middle East region.  EPA/ABIR SULTAN

Ohne Gesichtsmasken: Zwei Frauen beobachten in Jerusalem eine partielle Sonnenfinsternis. Bild: keystone

Wie unterschiedlich in der Corona-Phase kommuniziert wird, zeigt das Beispiel von Südkorea. Die örtlichen Gesundheitsbehörden sehen das Land mittlerweile einer zweiten Welle der Coronavirus-Ausbreitung ausgesetzt, allerdings bewegt sich die Zahl an Neuinfizierten auf dem Niveau der Schweiz. Am Sonntag seien 17 Fälle hinzugekommen, in Südkorea leben jedoch 51,6 Millionen Einwohner.

Südkorea hatte die Einschränkungen für soziale Kontakte und andere Schutzmassnahmen gegen das Virus Anfang Mai gelockert. Doch hatten die Behörden seitdem Probleme, einzelne Häufungen von Infektionsfällen in der Hauptstadtregion, etwa unter Clubgästen und Kirchgängern, in den Griff zu bekommen. Die erste Welle datierten Experten bis Ende April. Die zweite Welle breitete sich demnach seit den Urlaubstagen im Mai aus. Schwerpunkt der zweiten Welle sind zunächst die Hauptstadt und Umgebung. Im Grossraum Seoul lebt fast die Hälfte der etwa 51,6 Millionen Einwohner.

Mögliche Lerneffekte

Bereits jetzt kündigte Park Won Soon, der Bürgermeister von Seoul, an, das öffentliche Leben wieder stärker einzuschränken, sollten sich an drei Tagen in Folge mehr als 30 Menschen neu infizieren und das Gesundheitssystem überlastet sein.

Derart konkret hat sich die politische Führung in Israel bislang nicht geäussert, auch weil Hoffnung besteht. Trotz der vielen neuen Fälle sind die Todeszahlen kaum gestiegen. Prof. Cyrille Cohen sagt gegenüber dem «Spiegel»: «In Belgien leben zum Beispiel ähnlich viele Menschen, doch die Anzahl der Toten dort ist 30-mal höher.»

Zum Schluss kommt die Frage auf, was denn andere Länder von Israel lernen können bezüglich des Umgangs mit Corona. Cohen sagt: «Nicht zu schnell öffnen und nicht zu optimistisch sein. Heute können die Zahlen niedrig sein – und in zwei Wochen schon hoch.» Bis sich Infektionen statistisch ausschlagen, dauere es jeweils.

Mit Material der sda.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Meier 24.06.2020 09:21
    Highlight Highlight Es ist für mich nicht nachvollziehbar warum Südkorea von einer 2. Welle spricht.. Bei 20 Ansteckungen pro Tag.. Hier ist kritisch zu hinterfragen ob nicht einfach eine gewollte propagierte Angst der Grund dafür ist
  • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Hmmm...

    Dabei hat Aussenminister Deutschlands, Maas, doch - wie immer logischerweise selbstverständlich üblich - kürzlich beim Besuch im Gebiet auch palästinensischen Menschen besuchen wollen, doch da hiess es seitens der israelischen rechtsaussen Regierung:

    "Nix ist. Wenn, dann gibts sofort zwangshaft 2 Wochen Quarantäne für dich und Staff, erst dann dürft ihr überhaupt wieder einreisen um dann überhaupt wieder wegkommen zu können."

    Wäre jetzt schon blöd, wenn die Verbreitung in Israel wieder so um sich greift wie jetzt, so dass diese erbärmliche Farce sogar noch offensichtlicher wird...
  • Der Kritiker Bernd 23.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Südkorea.. Jetzt wird bereits von einer 2. Welle gesprochen? Bei 20 Neuinfizierten.. Einer stabilen Entwicklung.. Und 51 Mio. Einwohnern? Jetzt sind wir komplett am Durchdrehen..
    • iudex 23.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Ein richtiges Seuchennest dieses Korea.
      Benutzer Bild
    • aglio e olio 23.06.2020 18:30
      Highlight Highlight So wurde bereits vor Wochen berichtet. Nur am Rande...
  • taz 23.06.2020 02:42
    Highlight Highlight dieses virus scheint wirklich nicht mal vor dem bestausgestattensten militaerstaat der welt halt zu machen. irgendwie beruhigend, zu wissen, dass diesbezueglich niemand bevorzugt bzw. benachteiligt wird.
    • Bildung & Aufklärung 23.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Es sei vorallem auf Seite des palästinenischen Freiluftgefängnises das Problem, wurde seitens der israelischen Regierung erklärt/suggeriert...

      Leider erkranken/sterben bei weitem mehr monetär (mitsamt allen dazugehörigen Umständen) arme Menschen, als reiche. Wie immer. Das Virus ist gleich, aber die 'Grundlagen' auf denen es Schaden anrichtne kann sind es nicht :-/

      Nur so als Anfügung, weil ja viele der Meinung waren/sind dass es alle gleich betrifft.

      PS: Tasmanian Devil, Taz. Herrlich. Nostalgie kickt... Alpträume des sauschweren Gameboyspiels kommen hoch : )

  • Dr. Rantanplan 22.06.2020 23:45
    Highlight Highlight „Brisant liest sich die Tatsache, dass sich gemäss Cohen Schulen als Infektionsherde erwiesen. Bereits seien 200 von 5000 Schulen in Israel wieder geschlossen, weil mehr als 40 Prozent der neuen Corona-Infektionen Kinder seien, die sich in der Schule angesteckt hätten.„
    Was war schon wieder der Originalton von Koch/BAG zu Kinder und Schule?!
    • Shaha 23.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Ich hab schon immer gesagt, dass die niedrige offizielle Infektionsrate bei Kindern wohl hauptsächlich daran lag, dass in den meisten Ländern die Schulen früh geschlossen wurden, die meist asymptomatischen oder 'nur leicht erkälteten' Kinder in den seltensten Fällen getestet wurden und in Wohnungen isolierte Einzelkinder sich nicht gegenseitig anstecken können...
    • Mutzli 23.06.2020 14:39
      Highlight Highlight @Shaha

      Das wurde z.B. auch im Paper von der Charité Berlin, welches die Virenbelastung aller Altersgruppen untersuchte, als wichtiger Faktor für die fixe Idee genannt, dass Kinder & Schulen=Kein Problem. "Another circumstance making children less likely to carry the virus into
      households is that kindergartens and schools were closed early in the outbreak in Germany,
      effective in most federal states from week 12 (March 16), 2020. [...] This phenomenon may be misinterpreted as an indication that
      children are less infectious." https://bit.ly/2Np3Im4
  • Hippokrates 22.06.2020 23:27
    Highlight Highlight Warum schaffen es die Schweizer Behörden immer noch nicht, uns endlich mal zu sagen, wo sich die ca 20 Personen täglich anstecken? Was machen denn die Contact tracer den ganzen Tag?
    In Israel sind es offenbar die Schulen. Das wird kommuniziert und die Leute können sich entsprechend verhalten und schützen. Oder sollen wir es (noch) nicht wissen?
    • lilie 23.06.2020 10:15
      Highlight Highlight @Hippokrates: Mein letzter Stand dazu war, dass es kein Muster zu erkennen gäbe, die Leute stecken sich offenbar in verschiedenen Situationen an.

      Ich kann aber leider das Interview nicht mehr finden, wo das erwähnt wurde.
    • Shaha 23.06.2020 10:33
      Highlight Highlight In Baselland und neuerdings Baselstadt scheinen jetzt auch primär Schulkinder und Lehrer positiv getestet zu werden. Kann natürlich bei den aktuell (noch) tiefen Zahlen auch Zufall sein...
    • Hippokrates 23.06.2020 10:35
      Highlight Highlight @lilie: Merci für den Kommentar. Ich hab das Interview gelesen/gehört (war es Egger?), dass es kein Muster gibt. Trotzdem würde ich gerne wissen, wo genau die Ansteckungen stattfinden, auch wenn es statistisch nicht signifikant ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Drummer 22.06.2020 23:16
    Highlight Highlight Na wird hier auch nicht anders sein, wenn jetzt dann die Leute ins Ausland reisen. Verstehe viele nicht, die jetzt dann ins Ausland reisen, nur damit man ja auf die Sommerferien nicht verzichten muss.
  • Shaun 22.06.2020 20:55
    Highlight Highlight Also vergleichbar mit der Schweiz!? Alle sind euphorisch, weil wir jetzt mit dem blauen Auge davongekommen sind! Partys, Anticironademos, BLM Demos ... nach dem Motto: Die Politik beraubt uns unserer Freiheit! Hätten wir die Zahlen wie vorher in Spanien, Italien, oder zurzeit in Brasilien, USA ... wären jetzt alle ruhig!
    Aber es kann schnell gehen ... und das Blatt wendet sich! Israel ... jetzt Deutschland mit steigenden Fallzahlen! Meine Devise! Weiterhin die Verhaltensregeln einhalten und die anderen und sich selbst schützen. Viele wiegen sich schon in Sicherheit und das ist beängstigend!
  • Coffeetime ☕ 22.06.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich glaube echt, dass viele es erst lernen, wenn sie selbst oder eine nahestehende Person das Virus haben wetden. Learning by doing sozusagen...
    • lilie 22.06.2020 22:05
      Highlight Highlight @Coffeetime: Glaube ich ehrlich gesagt auch. Für viele ist das zu abstrakt, nur in den Medien davon zu lesen. Und dann gehen sie raus, und da sind alle gesund.

      Oder sie kriegen es, aber es ist halt nur eine milde Form, und dann sagen sie: Mäh? Das ist doch nichts...

      Aber dass es andere eben schwer treffen kann, so dass sie Schäden davontragen oder auch sterben, das können sich nicht vorstellen...
  • lilie 22.06.2020 20:43
    Highlight Highlight Die Situation in Israel ist in einigen wichtigen Punkten anders als bei uns. Zunächst widersetzen sich offenbar Ultraorthodoxe den Regierungsanweisungen, so dass es in deren Gemeinschaften zu einer raschen Ausbreitung kommt.

    Zum anderen hat Israel bereits vier Wochen nach den ersten Öffnungsschritten anfangs Mai bereits wieder sprunghaft ansteigende Fälle. Trotzdem wurde weiter geöffnet. Erst anfangs Juni wurde die weitere Lockerung gestoppt.

    Warum es in Israel zudem ausgerechnet in Schulen zu Ansteckungen kommt, während das bei uns eher selten ist, wird noch untersucht werden müssen.
    Benutzer Bild
  • Randy Orton 22.06.2020 20:11
    Highlight Highlight Letztes Wochenende gab es in Tel Aviv wieder Parties mit hunderten Menschen, kein Sicherheitsabstand mehr, alle Strandbars und Clubs sind wieder geöffnet. Bei uns wirs es auch so kommen ohne Contacttracing vielleicht sogar schlimmer.
    • Hillary Clinton 22.06.2020 20:53
      Highlight Highlight Unbeliebte Meinung:

      Die Regierungen wissen genau das Lockdown 2.0 und 3.0 keine Option sein werden (haben aber momentan keine Eier es öffentlich zu zugeben). Finanziell einfach nicht verkraftbar. Schweden Modell ab Herbst inkl. Pandemietriage in den Spitälern.....

      "Di "Schwache" nimmts hald "
    • lilie 23.06.2020 10:18
      Highlight Highlight @Hillary: Keine unbeliebte Meinung, sondern schlichtwegs falsch. Zeige mir das Interview mit einem Regierungsvertreter der Schweiz, der auf die Frage nach einem zweiten Lockdown anders antwortet als mit: Einen zweiten Lockdown wirds nicht geben.
    • Randy Orton 23.06.2020 11:45
      Highlight Highlight @Hillary, Schweden hat wirtschaftlich genau gleich gelitten, die Mär vom Lockdown als Wirtschaftskiller ist hinfällig. Durch die Grenzschliessungen und überflutete Spitäler wie in einzelnen europäischen Regionen, wird massiv mehr wirtschaftlicher Schaden angerichtet, als wenn man von zu Hause aus arbeitet.

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