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Israels Armee tötet an Grenze zu Gazastreifen vier Palästinenser



Israelische Soldaten haben am Samstag an der Grenze zum Gazastreifen vier schwer bewaffnete Palästinenser erschossen. In einer Erklärung der israelischen Armee hiess es, «mehrere» Palästinenser hätten sich mit Schnellfeuergewehren, Granatwerfern und Granaten der Grenze genähert.

Die israelischen Soldaten eröffneten nach Angaben einer Armeesprecherin das Feuer, nachdem einer der Palästinenser über die Barriere an der Grenze zum Gazastreifen geklettert war «und eine Granate auf die Soldaten warf». Dabei seien vier Palästinenser getötet worden.

epa07765404 An Israeli army vehicle removes a Palestinian car from the West Bank village of Beit Kahil, 10 August 2019. According to reports, four suspects, three Palestinian men and a woman from the Palestinian village of Beit Kahil, have been taken into custody after Israeli security forces raided the village as part of a manhunt for the killers of 18-year-old Israeli soldier Dvir Sorek, who was found stabbed to death two days earlier in the Gush Etzion settlement.  EPA/ABED AL HASHLAMOUN

Ein verdächtiges Auto wird von der israelischen Armee abtransportiert. Bild: EPA

An der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel gibt es immer wieder gewalttätige Zwischenfälle. Seit März 2018 demonstrieren Palästinenser dort regelmässig gegen die Blockade des Küstenstreifens durch Israel. Seither wurden mindestens 301 Palästinenser und sieben Israelis getötet.

Die Proteste gingen in den vergangenen Monaten zurück. Dazu trug eine Waffenruhe bei, die unter Vermittlung der Uno und Ägyptens zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas vermittelt wurde. Israel erklärte sich in den Verhandlungen bereit, die Blockade des Gazastreifens zu lockern.

Der Gazastreifen wird seit 2007 von der Hamas kontrolliert. Seither gab es bereits drei kriegerische Konflikte zwischen der Hamas und Israel. Für den 17. September sind in Israel Parlamentswahlen angesetzt. (sda/afp)

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