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Rakete auf Damaskus gefeuert: Israel nimmt iranische Milizen in Syrien ins Visier

03.11.2021, 10:33

Israel hat nach syrischen Angaben in der Nacht zu Mittwoch Raketen auf ein Gebiet am Stadtrand von Damaskus abgeworfen. Das berichtete das syrische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Militärquelle. Dabei sei es zu erheblichen Sachschäden gekommen, wie auch die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete. Eine Sprecherin der israelischen Armee wollte die Berichte nicht kommentieren.

Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien erklärte, bei den Zielen handele es sich um Armeestellungen und Waffendepots der vom Iran unterstützten Kämpfer.

Israels Militär hat wiederholt Ziele im benachbarten Bürgerkriegsland angegriffen. Damit will Israel verhindern, dass vom Iran unterstützte Milizen ihren Einfluss weiter ausbauen – insbesondere nahe seiner nördlichen Grenze.
Wie Aljazeera schreibt, habe das Israelische Militär nach einem Angriff am 14. Oktober eingeräumt, dass es Stützpunkte, Waffenkonvois und Einrichtungen ins Visier nehme, die mit iranischen Milizen in Verbindung stünden – sowie der libanesischen Hisbollah. Auch Waffenlieferungen, die mutmasslich für die Hisbollah bestimmt wären, würden im Auge behalten.

Der Iran ist eng mit dem syrischen Regierungschef Baschar al-Assad verbündet. Proiranische Milizen kämpfen in Syrien an der Seite der Regierungstruppen. Israel gilt seit der islamischen Revolution vor 42 Jahren als Irans Erzfeind Nummer eins. (yam/sda/dpa)

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