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Italien verbietet deutschem Rettungsschiff Einfahrt



The Spanish Navy's vessel Audaz, is seen in the port of Lampedusa, Italy, Saturday, Aug. 24, 2019. The Spanish ship will take charge of 15 of the migrants rescued by Spanish NGO Open Arms' ship. (Elio Desiderio/ANSA via AP)

Bild: AP

Italiens Innenminister Matteo Salvini hat dem deutschen Rettungsschiff «Eleonore» mit rund 100 Flüchtlingen an Bord die EInfahrt in einen italienischen Hafen untersagt. Das verlautete am Dienstag aus dem Innenministerium.

Die Menschen waren am Montag gerettet worden, während ihr Boot am Sinken gewesen sei, sagte die Hilfsorganisation Mission Lifeline, die die «Eleonore» unterstützt.

Die Hilfsorganisation «Alarm Phone», die Seenotfälle meldet, warnte indes vor einem Schiffbruch im Mittelmeer. Die Hilfsorganisation berichtete, sie habe den Anruf von einem in Seenot geratenen Boot mit 100 Personen an Bord erhalten. Das Boot befinde sich nahe der libyschen Küste. Italien und die libyschen Behörden seien benachrichtigt worden, so die Hilfsorganisation am Dienstag.

Italiens Innenminister Salvini, der einen harten Kurs in der Einwanderungspolitik vertritt und die Aufnahme von Flüchtlingen drastisch begrenzen will, hatte zuletzt immer wieder gegen die an der Seenotrettung beteiligten Hilfsorganisationen Stimmung gemacht. Rettungsschiffen, die in Italien eintreffen, droht die Konfiszierung und eine hohe Geldstrafe. (aeg/sda/apa)

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Älplermagrönli mit Öpfelmues 27.08.2019 16:51
    Highlight Highlight Es gibt doch einfach Grenzen. Klar, die Lage ist verzweifelt und absaufen lassen kann man die Leute ja auch nicht. Aber ich kann Italien schon auch verstehen, dass sie nur wegen ihrer Lage immer wieder mit Flüchtlingen "beschenkt" warden. Die Italiener sind selber auch nicht reich und wenn die Flüchtlinge erst mal in Italien sind, weigern sich die anderen Länder einen Anteil der Flüchtlinge zu übernehmen was zur Folge hat, das Italien auf den Flüchtlingen sitzenbleibt...
  • Crissie 27.08.2019 13:48
    Highlight Highlight Nahe der libyschen Küste, Libyen wurde sogar benachrichtigt...., aber man fährt nach Italien. Das verstehe wer will!
    • Walter Sahli 27.08.2019 14:36
      Highlight Highlight Geh doch nach Libyen in die Ferien, dann verstehst Du's. Muss schön sein um diese Jahreszeit.
    • Oigen 27.08.2019 14:39
      Highlight Highlight das versteht wer sich mit der politischen situation in lybien auseinader setzt
    • Fandall 27.08.2019 17:43
      Highlight Highlight Kann man schon verstehen.
      Dies dann aber als Seenotrettung zu bezeichnen ist halt schon nicht wirklich glaubwürdig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Züri- 27.08.2019 13:30
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, warum kann man die Flüchtlingen nicht auf die Länder gerecht verteilen?

    Das scheint ja das grösste Problem zu sein?
    Und man hackt immer auf Italien herum...
    • Ueli der Knecht 27.08.2019 18:11
      Highlight Highlight Es ist nunmal nach geltender Rechtslage Italien zuständig für die in der libyschen SAR-Zone (de facto italienisches SAR-Zone) Geretteten, Züri-.
  • azoui 27.08.2019 13:07
    Highlight Highlight <<Das Boot befinde sich nahe der libyschen Küste.>>
    Und dann tuckert der Rettungsschiff nach Italien.
    • Crissie 27.08.2019 13:20
      Highlight Highlight Mein erster Gedanke!!
    • NewOrleansAngel 27.08.2019 13:29
      Highlight Highlight Wie ich in einem kürzlichen Beitrag von STRG_F mitbekam sollen die Flüchtlinge in Libyen in Lager gesteckt, gefoltert und an reiche Araber als Sklaven verkauft worden sein. Deshalb riskieren Rettungsboote auch die Verhaftung, um diese Menschen zu schützen. Ein interviewter Flüchtling beschrieb die Zustände da unten als die Hölle.
    • Walter Sahli 27.08.2019 13:40
      Highlight Highlight Keine Ahnung von den Zuständen in Libyen oder halt auch einfach einer, dem es egal ist, wenn Leute reihenweise versklavt, vergewaltigt und gefoltert werden?
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