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Wieder ein Triumph für Salvini – Lega gewinnt in der Region Basilikata



epa07461774 Italian Deputy Premier and Interior Minister, Matteo Salvini speaks on the podium during a Lega party election event in Treviso, Italy, 24 March 2019. Centre-right candidate Vito Bardi is set to become the new governor of the southern region of Basilicata. A right-wing alliance with Matteo Salvini's right-wing extremist Lega party won the local elections in the Basilicata region and ended 24 years of centre-left power in a poll considered the last test of the Lega's popularity before the upcoming European elections.  EPA/Alberto Colusso

Bild: EPA/ANSA

Italiens rechtspopulistischer Innenminister Matteo Salvini ist vor der Europawahl weiter im Aufwind. Seine Lega-Partei eroberte mit einem Rechtsbündnis eine weitere Region.

Bei der Regionalwahl in Basilikata im Süden des Landes gewann der Mitte-Rechts-Kandidat Vito Bardi nach Auszählung der meisten Stimmen mit rund 42 Prozent.

Eine schwere Schlappe musste erneut der Koalitionspartner der Lega in der nationalen Regierung einstecken. Die Fünf-Sterne-Bewegung landete mit etwa 20 Prozent nur auf Platz drei. Bei der Parlamentswahl vor einem Jahr hatten in der Region noch 44 Prozent die populistische Protestbewegung gewählt.

Die Gegend war seit 24 Jahren in den Händen einer Mitte-Links-Regierung. Deren Kandidat kam bei der Wahl am Sonntag nun allerdings nur noch auf etwa 33 Prozent der Stimmen. Basilikata hat eine hohe Arbeitslosigkeit, der bekannteste Ort ist die Unesco-Stadt Matera.

«Die Lega hat in einem Jahr ihre Stimmen verdreifacht, Sieg auch in Basilikata», twitterte Salvini am Montag. Und mit Bezug auf die Europawahl Ende Mai ergänzte er: «Jetzt wird auch Europa verändert.» Bei der Parlamentswahl kam die Lega in Basilikata noch auf etwa 6 Prozent, nun waren es rund 19.

Salvini verfolgt seit dem Amtsantritt der Regierung in Rom im vergangenen Juni einen harten Kurs gegen Flüchtlinge und andere Migranten und erntet damit bei vielen Italienern grossen Zuspruch. Zuvor hatten Rechtsbündnisse bereits bei Regionalwahlen die Abruzzen und Sardinien erobert. (sda/dpa)

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