International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08313273 Shoppers queue outside a supermarket in south London, Britain, 22 March 2020. Pensioners and vulnerable people has been struggling to buy their essential shopping due to unprecedented demand of Britons flocking to the supermarkets and panic buying due to the spread of the Coronavirus.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Von Social Distancing kann in Grossbritannien keine Rede sein. Bild: EPA

Pandemie kann Grossbritannien schlimmer als Italien treffen

Das Coronavirus könnte in Grossbritannien besonders viele Menschenleben fordern – vielleicht sogar mehr als in Italien, fürchten Experten. Doch kann die anfangs zögerlich handelnde Regierung mit ihren Massnahmen die Gefahr noch abwehren?



Erste Kliniken weisen Patienten ab, Krankenschwestern schützen sich mit Müllbeuteln: In Grossbritannien spitzt sich die Coronavirus-Krise zu. «Wir wissen, was auf uns zukommt – und wir wissen, dass das gewaltig sein wird», zitierte der Fernsehsender Sky News am Wochenende einen Mediziner eines Londoner Krankenhauses, der anonym bleiben wollte.

Die Lage in Grossbritannien könnte ihm zufolge noch verheerender als in Italien werden. Aus Mangel an Kapazitäten und Ausstattung würden er und seine Kollegen künftig Entscheidungen über Leben und Tod treffen müssen, fürchtet er.

Ärzte haben britischen Medien zufolge schon die offizielle Anweisung hierfür bekommen: Sie sollen nach Überlebenschancen der Patienten abwägen, wer Hilfe erhält. Das Gesundheitsministerium kündigte am Wochenende an, dass Menschen, bei denen eine Infektion mit dem neuartigen Erreger etwa wegen Vorerkrankungen besonders gefährlich sein könnte, drei Monate zu Hause in Isolation leben sollen. Betroffen von dieser Massnahme seien 1.5 Millionen Briten.

Auch Premier Boris Johnson klingt nicht mehr gerade zuversichtlich. Noch vor einigen Tagen hatte er gesagt, dass das Schlimmste im Frühsommer überstanden sein könnte, sollten sich landesweit alle an die Verhaltensregeln halten. Jetzt warnt er davor, dass die Krankenhäuser in zwei bis drei Wochen so überfordert sein könnten wie die in Italien.

Desolate Gesundheitsversorgung

Was die Lage im Vereinigten Königreich so prekär macht, ist der desolate Zustand des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS (National Health Service). Der vor allem aus Steuermitteln finanzierte NHS war einst ein Aushängeschild des Landes. Doch seit vielen Jahren ist er chronisch unterfinanziert, überlastet und marode. Kritiker sprechen davon, dass das Gesundheitswesen schlicht kaputtgespart worden ist.

So standen in Grossbritannien bis vor kurzem auch nur knapp 5000 Beatmungsgeräte zur Verfügung – das Land belegte damit einen der letzten Plätze in den europäischen Statistiken. Johnson rief in der Not sogar Staubsaugerhersteller und Autobauer auf, solche Apparaturen herzustellen. Am Samstag kamen noch einmal fast 1200 Beatmungsgeräte durch eine Vereinbarung mit privaten Kliniken hinzu. Dennoch dürfte das Prognosen zufolge bei weitem nicht für alle Covid-19-Lungenkranken reichen.

epaselect epa08312054 People practice martial arts in Primrose Hill in London, Britain, 21 March 2020. Britain's Prime Minister Boris Johnson has urged UK citizens to avoid unnecessary social contacts, to work from home where possible, and to close schools, pubs and restaurants. Several European countries have closed borders, schools as well as public facilities, and have cancelled most major sports and entertainment events in order to prevent the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/NEIL HALL

Während die europäischen Länder dicht machen, geht das Leben in England wie gewohnt weiter. Bild: EPA

Doch das ist nicht das einzige Problem mit Blick auf die Pandemie. Es mangelt auch an Pflegepersonal und Ärzten. Nicht zuletzt wegen des Brexits haben viele medizinische Fachkräfte das Land schon längst verlassen. In den Wintermonaten, wenn die Grippefälle hinzukommen, steht das Gesundheitswesen regelmässig kurz vor dem Kollaps. Kritiker werfen Johnson vor, dass er durch seinen Schlingerkurs im Kampf gegen das Coronavirus auch noch wertvolle Zeit verloren habe.

Pflegepersonal trägt Müllbeutel als Schutz

Ein Londoner Spital musste bereits in der vergangenen Woche schwerkranke infizierte Patienten abweisen, weil es keine Kapazitäten mehr hatte. Das völlig erschöpfte Pflegepersonal schützt sich dort mit grossen blauen Müllbeuteln vor einer Ansteckung. «Wir mussten selbst die Initiative ergreifen», berichtete eine Krankenschwester dem «Telegraph». Es fehle an Masken, OP-Kitteln und Handschuhen. Man brauche aber eine solche Ausstattung. «Ansonsten werden Krankenschwestern und Ärzte sterben – so einfach ist das.»

Das neuartige Coronavirus ist inzwischen in allen Landesteilen des Vereinigten Königreichs aufgetaucht. Tausende sind bereits infiziert, Dutzende gestorben. Besonders betroffen ist London, vor allem im Parlamentsviertel und der Umgebung. Und bei weitem nicht alle Verdachtsfälle werden auf den Erreger getestet.

Noch bewahren die meisten Briten angesichts der Gefahr Haltung – eine «stiff upper lip», eine steife Oberlippe, wie man in Grossbritannien sagt. Dass sie sich aber doch grosse Sorgen machen, sieht man an den Hamsterkäufen: Viele Supermarktregale in London, Brighton oder in anderen Städten sind bereits leer. Völlig unnötig und unfair anderen gegenüber sei das, polterte Ernährungs- und Landwirtschaftsminister George Eustice am Samstag in London los. Die Lebensmittelhersteller hätten ihre Produktion sogar um 50 Prozent gesteigert.

Vor allem Klopapier ist kaum noch zu bekommen. Eine zunehmende Anzahl von Menschen benutzt in der Not alte Zeitungen und Küchenrollen. Ausgerechnet das könne aber die Abwasserkanäle verstopfen, warnte das Unternehmen Northumbrian Water.

Seit Samstag sind nun landesweit auch alle Bars, Restaurants und Cafés geschlossen, um die Ausbreitung des zuerst in China aufgetauchten Erregers etwas zu bremsen. Auch Nachtclubs, Theater, Kinos, Freizeitzentren sowie Sportstudios dürfen nicht mehr betrieben werden- und die beliebten Pubs. (sda/dpa)

Korrektur: In einer frühere Version hiess es, Grossbritannien habe bis vor kurzem über 5000 Beatmungsgeräte pro 100'000 Einwohner verfügt. Das ist falsch. Es waren total 5000.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Coronavirus: Was du wissen musst

Eveline Widmer-Schlumpf – «Es geht um den Schutz der Gesellschaft»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

121
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
121Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dominik Treier 23.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Der Ultraneoliberal-Libertäre Kurs der britischen Regierungen seit Thatcher (auch Labour hat in der Zeit des Sozialliberalismus nichts besser gemacht) beginnt nun seine Resultate zu zeigen.

    Das die Leute mit mehr Egoismus und Hamsterkäufen reagieren ist kaum verwunderlich und es zu schelten ist von eine Regierung die mehr denn je das "schau nur für dich oder verrecke"-Prinzip zelebriert mehr als scheinheilig!
  • Panic4Clicks 23.03.2020 05:34
    Highlight Highlight Es ist ein heikles Experiment, wenn es hingegen klappt, haben die Engländer für 20 Jahre noch eine grössere Klappe.

    1. Alle Risikopatientem isolieren
    2. Bevölkerung durchseuchen
    3. 25000 Briten beerdigen
    4. Immunisiert

    Obs klappt, waage ich zu bezweifeln
  • Gawayn 22.03.2020 22:31
    Highlight Highlight Leider typisch british
    Die Briten haben immer alles auf eigene Art gemacht.
    Nie haben die sich an Standards Prozesse oder Vorgaben anderer Länder gehalten.
    Fängt mit dem Rechtsverkehr an, geht über eine Kostümierte Regierung, und verstaubte Aristokratie weiter und hört mit den Masseinheiten auf.

    Dabei hatten die damit immer Glück und jetzt, zwingt deswegen, so ein kleiner Virus die in die Knie...
  • Zoya 22.03.2020 22:30
    Highlight Highlight London, Freitag, 13.03.2020 - von Schutzmassnahmen keine Rede...
  • JäNo 22.03.2020 21:15
    Highlight Highlight Lebe selber in London, kann die Einschätzungen nur bestätigen. Bis ca. vor 1.5 Wochen wurde über das Virus zwar berichtet, es schien aber immer noch weit entfernt zu sein. Letzte Woche sind dann weniger Leute unterwegs gewesen, trotzdem ist ein grosser Teil des gesellschaftlichen Lebens nicht eingeschränkt worden. Auch heute (nachdem am Freitag Pubs & Restaurants geschlossen wurden) waren dank des schönen Wetters wieder unglaublich viele Leute in grossen Gruppen überall unterwegs. Bin seit einer Woche jetzt im Home-Office und hoffe, dass sich das langsame Vorgehen nicht noch böse rächt...
  • geissenpetrov 22.03.2020 19:57
    Highlight Highlight Zwei Dinge Fallen bei dieser Krise besonders in Gewicht:

    a) Wie privatisiert die Wirtschaft?
    Befindet sich das Gesundheitswesen in privater Hand, zählen in erster Linie die Profite. Kostspielige Intensivstationen werfen keinen Gewinn ab, die Löhne werden gedrückt, gutes Personal geht ins Ausland etc.

    b) Wie gross ist das Vertrauen in die Regierung?
    Soziale Ausgrenzung macht Menschen unzufrieden. Nicht nur die Abgehängten, die wirtschaftlich und politisch nicht mehr partizipieren können, der ganze Soziale-Kit bröckelt ab. Damit schwindet das Vertrauen in die Regierung.
  • Snowy 22.03.2020 19:13
    Highlight Highlight Gesundheitswesen, Verkehr, Sicherheit und Kommunikationswege gehören in staatliche Hände.

    qed (einmal mehr!)

    Damit ist zwar nicht unbedingt sichergestellt, dass diese Dienste dann besser sind, aber ganz sicher günstiger (langfristig), sicherer und fairer.
    • Rainbow Pony 22.03.2020 20:32
      Highlight Highlight Wasser, Strom und Abfall kommt noch dazu. Ob sie besser und/oder günstiger sein sollten ist schwer zu sagen. Im allgemeinen funktionieren die genannten öffentlichen Dienste nicht schlechter als wenn sie privatisiert sind - zumindest in Europa, Ozeanien und Teilen Asiens.
    • Snowy 22.03.2020 20:38
      Highlight Highlight Korrekt 🌈🐎
  • Octavius 22.03.2020 19:12
    Highlight Highlight Hei Leute ,bleibt bitte auf dem Boden. Es verdient niemand der Tod, weil es die falsche Partei gewählt hat oder irgendwelche Politiker falsche Entscheidungen getroffen haben. Wir sind Menschen und falsche Entscheidung haben wir getroffen seid es uns gibt. Wir sollten zusammen halten,uns gegenseitig helfen und alles unternehmen um es einzudämmen. Um die Fehler können wir uns kümmern,wenn wir es überlebt haben. Bleibt alle gesund und haltet die regeln ein.
    • geissenpetrov 22.03.2020 22:41
      Highlight Highlight Ja, bin ich auch dafür. Nach überstandener Krise kehren wir wieder zur Tagesordnung zurück und geben Ausländer/Flüchtling/Sozialhilfebezüger an allem die Schuld.
    • Panic4Clicks 23.03.2020 05:37
      Highlight Highlight Hier wohl eher Politikern/Firmen/Rechtsparteien.

      Schuld sind immer die Anderen.
  • Maracuja 22.03.2020 18:53
    Highlight Highlight <Nurses and midwives form the largest professional group in the NHS. A quarter of us are from black and minority ethnic backgrounds. ... As revealed last week, black doctors and nurses are on average paid thousands of pounds less than their white colleagues.> (The Guardian 2018)

    Es sind ethnische Minoritäten, die überdurchschnittlich im NHS vertreten sind und dabei auch noch schlechter verdienen als ihre weissen KollegInnen. Irgendwo muss halt das Geld für die Steuererleichterungen wieder eingespart werden.
  • Maracuja 22.03.2020 18:13
    Highlight Highlight <Grossbritannien hat seit langem einen stark abgespeckten Sozialstaat; allein in den letzten 10 Jahren sparten Tory-Regierungen etwa 1 DRITTEL der öffentlichen Ausgaben ein> (Tagesanzeiger 21.3)

    All diese Sparrunden - welche bereits unter M. Thatcher eingeleitet wurden - zugunsten von Steuererleichterungen für die Reichen verursachen seit langem enorme Schäden in der Gesundheitsversorgung. Dass ein System, in welchem man wochen-/monatelang auf eine geplante Operation warten muss, für die Coronapandemie nicht gerüstet ist, ist klar. Möglichst tiefe Steuern + gut funkt. Staat = unmöglich.

    • FrancoL 23.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Dein Schlusssatz ist und bleibt eine Wahrheit die einfach zu verstehen wäre, aber mit viel neoliberalem Denken verteufelt wird.

      Hoffen wir dass in naher Zukunft diese Sicht wieder mehr in Richtung Deines Schusssatzes geht.
  • B-Arche 22.03.2020 17:55
    Highlight Highlight Die Tories lieben doch den Gedanken die Alten, Armen und Kranken zu verlieren. Das sei gut für die Wirtschaft. Wer öfters sich in Tory Kreisen bewegt bekommt das ins Gesicht gesagt.

    Und für die Zeit nach dem Brexit müsse man gestählt sein um Steuern senken zu können und alles deregulieren.
  • Faktenchecker 22.03.2020 17:50
    Highlight Highlight In 2 Wochen wird die Schweiz mindestens so schlimm dran sein wie Italien. Dank unserer zögerlichen Regierung und deren Salamitaktik.
    Jetzt auf andere Länder mit dem Finger zu zeigen ist fehl am Platz.
    • Garp 22.03.2020 18:30
      Highlight Highlight Schauen wir erst mal. Hätte mir zwar auch früheres Durchgreifen gewünscht, solche Posts dienen aber auch nur Deinen persönlichen Interesse, damit Du Deine Angst nicht fühlen musst. Wut verdrängt Angst. Die Regierung zeigt übrigens nicht mit dem Finger auf andere.

      Wichtig ist möglichst zu Haus bleiben, Solidartät, einander helfen, wir schaffen das nur gemeinsam.

      Spalten und abspalten ist deplatziert.
    • Hierundjetzt 22.03.2020 18:34
      Highlight Highlight Das sind keine Fakten sondern wilde Mutmassungen.

      Bitte Nick ändern. Merci.
    • FrancoL 23.03.2020 11:35
      Highlight Highlight Ich denke es ist mehr als fahrlässig von Italien zu sprechen. Gerade Italien zeigt sich eine ganze Palette von verschiedenen Situationen und somit ist schon grundsätzlich ein Vergeblich zu Italien nicht sehr sinnvoll.
  • Leonessa 22.03.2020 16:48
    Highlight Highlight Es ist bestimmt nicht der richtige Moment um über Karma zu reden.
    Aber ich erinnere mich, als die Krise in Italien sich dem Höhepunkt näherte liessen viele britische Medien keine Chance aus, sich über die Italiener und deren (in ihren Augen) Unfähigkeit das Problem zu managen, lustig zu machen. Menschen starben schon zu hunderten, und sie rissen Witze...
    Ich hoffe die Ernsthaftigkeit dieser Krankheit ist ihnen nun bewusst, und sie schaffen es trotz marodem Gesundheitswesen diese Krise einigermassen glimpflich zu überstehen.
    • Gawayn 23.03.2020 18:55
      Highlight Highlight @Leonessa
      Eine Kriese ist immer ein Prüfstein wie gut ein Land gerüstet ist.
      Es gibt da kein Glück oder Zufall.

      Den Briten war ihre Gesundheitsvorsorge nicht wichtig.

      Ist wie bei einem Tsunami.
      Auf Glück hoffen hilft nicht, wenn du die Schutzmauern aus Spargründen entfernt hast.

      Immerhin können sie jetzt beten.
      Ich würde es Ihnen gönnen, wenn denen damit ein paar weniger Tote belastet werden.
      Leider sehe ich nicht viel mehr Optionen...
  • Hoci 22.03.2020 16:15
    Highlight Highlight Man.muss sofort und Massiv duechgreifen, je später, je weniger wirksam, je länger. Sie GB, ITalien , und sicher auch usa, und irgendwo auch Schweiz, da viel zu zögerlich und nicht richtig. Das wird uns viele Leben kosten.
    • FrancoL 22.03.2020 16:50
      Highlight Highlight Was wirfst Du da alle Länder in den gleichen Topf? Nicht begriffen, dass es um GB geht?
    • Juliet Bravo 22.03.2020 17:24
      Highlight Highlight Italien wurde überrumpelt und Grossbritannien ist sehenden Auges reingelaufen - auch dank Herr Johnson. Siehst du den Unterschied?
    • Panic4Clicks 23.03.2020 05:41
      Highlight Highlight Die Grammatik hat es uns schon gekostet, scheint es.
  • CalibriLight 22.03.2020 15:56
    Highlight Highlight Weil der Brexit schuld sein soll maroden Gesundheitssystem von Grossbritannien mag man es jetzt dem Land gönnen wenn es schlimm kommt.
    Italien ist ja auch schon lange nicht mehr in der EU, nicht wahr? Und Spanien auch nicht.....
    So ein verd... Quatsch!

    Man kann offensichtlich wirklich alles politisieren, auch das Leid der Menschen, wenns sein muss.
    • äti 22.03.2020 16:34
      Highlight Highlight Von Rechts wird eben gerne am Gesundheitssystem geschraubt, wie bei anderen sozialen Einrichtungen auch. Übrigens, manche wollen hierzulande die Spitäler reduzieren. Ohne Plan für was denn nachher.
  • banda69 22.03.2020 15:53
    Highlight Highlight Sind wir doch alle froh, haben die volks- umd staatsfeindlichen Rechtspopulisten in der Schweiz nie mehr als 30% Wähleranteil erreicht.
    • karl_e 22.03.2020 16:34
      Highlight Highlight Da musst du noch die libertären Freisinnigen, viele Grünliberale und etliche CVPler dazuzählen.
    • hänes 22.03.2020 18:03
      Highlight Highlight Sind wir doch froh haben die Linken und Günen nie mehr als 30% Wähleranteil ind habdn die Armee abgeschafft, welche jetzt hilft
    • ströfzgi 22.03.2020 18:16
      Highlight Highlight Es ist jetzt wohl der allerdümmste Moment, mit Deinem langweiligen SVP-Bashing aufzufahren. Zusammenhalten ist wohl ein Fremdwort für dich.

      Kopfschüttel
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.03.2020 15:48
    Highlight Highlight Nun, die BritInnen haben bei den letzten Parlamentswahlen den Vollprivatisierer und Brexitear mit dem zerzausten Haar, den "lustigen Boris" dem "unlustigen Jeremy" vorgezogen, der in einem ambitionierten Programm vorhatte, den Britischen "Public Service" massiv zu stärken, u.a. die heruntergekommenen Privat-Bahnen wieder zu verstaatlichen und das Gesundheitssystem auszubauen!
    Aber dieser linke "Corbinismus" wurde vom Wahlvolk als völlig unrealistisch abgeschmettert worden und hätte wohl die Börse auf Talfahrt geschickt.
    Nun, die Börse befindet sich heute aus realistischen Gründen auf Talfahrt.
    • ströfzgi 22.03.2020 18:20
      Highlight Highlight Heruntergekommene Privatbahnen? Warst wohl noch nie in England.
  • kaderschaufel 22.03.2020 15:41
    Highlight Highlight 5000 Beatmungsgeräte je 100'000 Einwohner dünkt mich aber sehr viel, seit ihr sicher dass das stimmt? (die Schweiz hat doch sicher weniger)
    • mrmikech 22.03.2020 16:58
      Highlight Highlight Gibt nur 5000 für das ganze land...
  • N. Y. P. 22.03.2020 15:35
    Highlight Highlight Zuerst wurde die Bahn auf der Insel privatisiert, bis alles marode ist, dann wieder verstaatlicht.

    Jetzt ist das Gesundheitswesen kaputtgespart worden und ist genau jetzt völlig im Arsch. Zehntausende Tote sind wahrscheinlich.

    Der ganze Mist kommt doch aus der neoliberalen Ecke. Staat ist schlecht. Privatisieren ist geil. Und zwar so geil, dass sich nur noch Reiche alles leisten können. Der Rest kann selber schauen oder verrecken..
    • CalibriLight 22.03.2020 17:34
      Highlight Highlight Gut gesagt!
    • Panic4Clicks 23.03.2020 05:45
      Highlight Highlight Sehr polemisch gesagt.

      Am besten wir verstaatlichen doch gleich Alles und probieren das 278te scheiternde kommunistische Experiment.
    • N. Y. P. 23.03.2020 07:48
      Highlight Highlight @Panic4Clicks

      Ich beherrsche Polemisch. ;-)

      Nein, Kommunismus will natürlich auch niemand. Wenn aber 2/3 der Menschheit nur noch knapp oder gar nicht über die Runden kommt, dann läuft definitiv was falsch..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 22.03.2020 15:15
    Highlight Highlight Dürfen die Briten immer noch in die USA reisen? Verstehe einer die USA, dass Grossbritannien vom Flugbann ausgenommen sind.
    • bokl 22.03.2020 16:00
      Highlight Highlight Nö. Das wurde ein oder zwei Tage später auch auf Grossbritannien und Irland ausgeweitet.
    • Saraina 22.03.2020 16:00
      Highlight Highlight Das sind sie nicht mehr. Macht aber nichts, die USA haben ihren eigenen Ausbruch, und deutlich mehr Bewohner ohne festen Wohnsitz und medizinische Versorgung.
    • ghawdex 22.03.2020 16:17
      Highlight Highlight Nein, auch nicht mehr. Zwei Tage nachdem alle Schengen Länder gesperrt wurden, kam auch UK und Irland mit auf die Liste.
  • baere.mani 22.03.2020 15:06
    Highlight Highlight Stimmt das Verhältnis? Kann ich fast nicht glauben
    Benutzer Bild
    • weah 22.03.2020 15:50
      Highlight Highlight Habe mir das Gleiche gedacht. In der CH spricht man von 850 Betten mit Beatmungsgeräten. Das wären dann 10 je 100’000 Einwohner.
    • mrmikech 22.03.2020 16:58
      Highlight Highlight Gibt nur 5000 für das ganze land...
  • blueberry muffin 22.03.2020 15:00
    Highlight Highlight Ja, die Toris haben das NHS zu Tode gesparrt. In der USA waerendessen geht jeder Pleite, der ins Spital muss und nicht reich ist.
    • maylander 22.03.2020 16:08
      Highlight Highlight Und dann noch die berühmte Brexit Kampagne mit Boris Johnsons rotem Bus.
    • Hoci 22.03.2020 16:19
      Highlight Highlight Wir werden bei den Wahlen sehen, ob sie draus lernen, oder nur das Victory machen, weil sie überlebt haben und reich sind.
  • Mikey51 22.03.2020 14:56
    Highlight Highlight Diesen Beitrag bitte an Roger Köppel weiterleiten. Die Intelligenzbestie und Verleger der Weltwoche hat gestern in einem Beitrag das Verhalten der britischen Regierung gelobt und das Verhalten anderer Regierungen kritisiert. 👏🏼 Herr Köppel wir sind stolz auf Ihre Weitsicht.
    • Hoci 22.03.2020 16:17
      Highlight Highlight Ok, dann wissen wir wo auch hier der Wind weht von Köppel seiner Partei, Trump Fans und alle dieser Sorte.
    • mrmikech 22.03.2020 16:52
      Highlight Highlight Dann soll Koppel doch nach UK umziehen, er mag die Schweiz eh nicht.
    • Garp 22.03.2020 18:18
      Highlight Highlight Wenn man keine Empathie hat, dann findet man eine Durchseuchung auf einen Chlapf halt toll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 22.03.2020 14:46
    Highlight Highlight Wenn in IT das Gesundheitssystem zusammenbricht, alle user so: ahh die armen Italiener die können nichts dafür und es ist sooo unfair und bitte bleibt jetzt zu Hause, seht nach IT. Passiert vielleicht selbiges in UK: die user so: selber schuld die Deppen. Soviel zur "Menschenfreundlichkeit" der hier so zahlreich vertretenen "Solidarität"-Schreier.
    • Ber$erker 22.03.2020 15:04
      Highlight Highlight Naja, der Vergleich hinkt gewaltig. IT kämpft schon seit jeher mit mafiösen Strukturen und nicht funktionellen, staatlichen Institutionen. Die Lage in der UK hingegen ist ein Produkt von der Herrschaft einer kleinen, neoliberalen Elite. Der Staat wurde über Jahrzehnte systematisch geschwächt, dies hat auch die NHS stark gemerkt. Ich glaube auch nicht, dass die User hier kein Mitleid mit den einfachen Leuten haben, sondern dass es sich hier um eine Kritik an den angelsächsischen Neoliberalismus handelt.
    • Skankhunt42 22.03.2020 15:29
      Highlight Highlight Was spielt die IT hier für eine Rolle? Ich sehe keinen Grund, wieso nun man speziell auf die Informatik schauen soll.
    • Ohniznachtisbett 22.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Skankhunt: ich verdächtige dich der Ironie, bin aber nicht sicher. IT=Italien (ISO-2-Buchstabenabkürzung
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Scott 22.03.2020 14:45
    Highlight Highlight 5000 Beatmungsgeräte je 100 000 Einwohner scheint mir aber sehr viel zu sein.
    • Panic4Clicks 23.03.2020 05:47
      Highlight Highlight Die haben den Bierzapfhahn mitgezählt.
  • R10 22.03.2020 14:37
    Highlight Highlight Genau in solchen Krisen zeigt sich was die ganzen Populisten wie Johnson, Trump, Bolsonaro etc wert sind, nämlich nichts.
    Alles ein Haufen Blender, die allen anderen die Schuld geben, das Gesundheitssystem kaputtsparen und zu lange dumme Sprüche geklopft und alles verharmlost haben.

    Ich bin jedenfalls froh, dass bei uns und grösstenteils auch in unseren direkten Nachbarländern die entscheidenden Personen besonnen und doch ernsthaft genug sind, um uns durch diese schwierigen Zeiten zu führen.
  • Bündn0r 22.03.2020 14:32
    Highlight Highlight GB hat kaum 5000 Geräte auf 100 000 Einwohner.
    Die Schweiz hat ca 1000 bis 1200 total.
    GB hat vermutlich 5000 auf 66 Mio, sprich gut 7 pro 100 000 Einwohner oder halbsoviel wie die Schweiz.
  • mstuedel 22.03.2020 14:27
    Highlight Highlight Hamsterkäufe sind logische Folge einer Politik, welche die Öffentlichkeit davon überzeugt hat, dass der Staat die Probleme nicht lösen kann, sondern selber Teil des Problems ist.
    Kein Wunder wird der Bürger in einem solchen System zum egoistischen Einzelkämpfer.
    Auch in der Schweiz gibt es eine mächtige Partei, welche seit Jahren versucht, den Staat als Teil des Problems darzustellen.
    Hamsterkäufe sind hier aber - anders als in den angelsächsischen Ländern - ein geringeres Problem, was darauf hindeutet, dass das Vertrauen ins politische System doch noch vorhanden ist.
  • Fischra 22.03.2020 14:25
    Highlight Highlight Und wer wird letztlich wieder Helfen? Die verhasste EU natürlich!!
    • skisandtrail 22.03.2020 14:49
      Highlight Highlight Frag mal die Italiener wie viel Hilfe sie von der EU bisher erhielten... medizinisches Personal und Ausrüstung kam bisher nur aus China.
      Und sie sind immer noch in der EU.

      Diese Vereinigung ist wie alles künstlich zusammengewürfelte: in schlechten Zeiten schaut jeder für sich selbst.
      Grenzen wurden dichtgemacht (trotz Appell der EUOberen dies nicht zu tun), Güter innerhalb der EU werden zurückgehalten, über Hilfe werden nicht mal Gedanken verschwendet.
    • NullAchtFünfzehn 22.03.2020 15:10
      Highlight Highlight Stimmt, skisandtrail. Das sieht man jetzt ja auch in der Schweiz, wo plötzlich jeder Kanton nur für sich schaut und Sonderregelungen einführt, anstatt dass man als Wahlgemeinschaft zusammensteht und gemeinsam denkt und handelt.
    • Pipikaka Man 22.03.2020 15:11
      Highlight Highlight Sogar aus Russland kam mehr Hilfe als aus der EU... Die EU hilft den Italienern gar nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thadic 22.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Eigentlich müsste der Titel vom Artikel heissen: in GB könnte schlimmer werden als in der Lombardei. Denn eigentlich sind die übrigen Spitäler in Italien noch nicht überlastet. Das soll nun nicht als Entwarnung verstanden werden, damit will ich sagen dass auch in Italien es noch um ein vielfaches schlimmer werden kann wenn die grossen Städte Rom, Neapel und Turin kommen.
  • that's my mustard 22.03.2020 14:09
    Highlight Highlight Egomanen an der Macht? Brasilien hat wahrscheinlich den selben Zunami. Am Ende wird das Land mit den höchsten Fallzahlen die USA sein. Ganz nach den Motto "America First"
    • Stefan Balz 22.03.2020 15:56
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, die USA wird die Schlussrangliste mit Abstand anführen. Wohl noch vor China mit 5 x mehr Einwohnern.
    • Hoci 22.03.2020 16:27
      Highlight Highlight Die Usa hat eine Chance. Sie ist sehr gross und nicht überall dich besiedelt. AUsserdem wirst du es nie erfahren, da hapoerts zu stark an grundlegender Versorgung. Viele werden wohl einfach begraben oder verrotten auf dem Land. Aüsserdem Fake News Alert, orangen werden Lügen bis alle Balken brechen.
    • hänes 22.03.2020 20:57
      Highlight Highlight @Hoci ja klar die chinesen erzählen nur die Wahrhet. Da gabs x tausend mehr tote
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 22.03.2020 14:07
    Highlight Highlight Fragen wir die Staubsaugerhersteller😳
    User Antichrist hats vorausgesagt👍
  • So oder so 22.03.2020 14:07
    Highlight Highlight Alles Privatisieren dann wird alles Besser - Besonders wenn es Brennt wie Jetzt.
    • Ohniznachtisbett 22.03.2020 14:41
      Highlight Highlight Wenn in England etwas nich privatisiert wurde dann der NHS...
    • blueberry muffin 22.03.2020 15:02
      Highlight Highlight @Ohniznacht aber Todgesparrt von den Bürgerlichen.

      Weniger Steuern für Superreiche und Grossfirmen.
    • Bratansauce 22.03.2020 15:17
      Highlight Highlight Ich hoffe mal, ihr ihr Kommentar ist nicht ernst gemeint...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 22.03.2020 14:04
    Highlight Highlight Die Briten tun mir echt leid, aber es erweist sich in solchen Zeiten, dass die ganzen Populisten, die nur davon lebten, dass sie die Menschen aufhetzen und gegeneinander ausspielen, in dem sie Gefahren an die Wand malten, keine Antworten darauf haben, wie man Menschen vor wirklichen Gefahren schützt.

    Boris Johnson ist da ein Paradebeispiel, aber er ist bei weitem nicht der einzige.

    Wir Schweizer können uns glücklich schätzen, dass wir den Populisten nur selten auf den Leim gekrochen sind, denn unsere oft gescholtene Milizregierung leistet im Gegensatz zu denen wirklich hervorragende Arbeit!
    • Stefan Balz 22.03.2020 15:58
      Highlight Highlight Lowend; der BJ ist zu kurz im Amt um am kranken Gesundheitssystem Schuld zu sein. Das hat vor ca 20 bis 25 Jahren angefangen zu stinken. Da war der BJ noch in der Spielgruppe.
    • karl_e 22.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Vor 40 Jahren hat das angefangen, mit der Iron Lady, der Thatcher. Das war die erste Neoliberale, zusammen mit ihrem amerik. Buddy Reagan.
    • Lowend 22.03.2020 17:11
      Highlight Highlight Stefan, es geht um die katastrophale Krisenkommunikation von Johnson.

      Die ist etwa genau so "gut", wie bei Trump, oder Bolsonaro, oder all den anderen Populisten, die in letzter Zeit die Politlandschaft verseuchen.

      Keiner von denen hat auch nur irgend etwas Vernünftiges auf die Beine gestellt, wogegen die Politiker der "Altparteien" durch's Band eine ziemlich gute Arbeit liefern.

      Bei uns muss man nur die Tweets von Köppel und Co. lesen. Was die für Müll verbreiten ist unerträglich und hoffentlich merken einige mal, was für verantwortungslose Kerle solche Populisten in Tat und Wahrheit sind.
  • Em Den 22.03.2020 14:00
    Highlight Highlight Jetzt ist es in Italien und Spanien schlimm, danach wird Frankreich sehr hart treffen. Dort sind strenge Massnahmen in Kraft. Aber mit Abstand wird es am härtesten Grossbritannien, Holland, Deutschland und die Schweiz treffen. Das sind die Länder, die auf gezielte Ansteckung und Ignoranz gewettet haben, obwohl sie die Situation in Italien und Spanien gesehn haben. Ich bin gespannt auf die Blitze und die Referenz auf den Kommentar in 2 Wochen :)
  • Majoras Maske 22.03.2020 13:58
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Niemand hat die Briten dazu gezwungen ihr Pflegepersonal aus dem Land zu moben, ihre Handelsbeziehungen zu gefährten und nicht zu letzt Brüssel die Schuld an ihrem desolaten Gesundheitssystem zu geben. Ausserdem hat sie niemand gezwungen einen selbstherrlichen Egomanen zum Premier zu wählen, der schon mal das Parlament suspendiert, damit es ihm nicht dreinschwatzt. Wer ohne Not Staat und Gesellschaft zertrümmt, muss sich nicht wundern, wenn in der Not keine Hilfe mehr kommt.
    • Em Den 22.03.2020 14:24
      Highlight Highlight Ich würde mit den Vorwürfen lieber aufpassen. Wie es scheint wird das Virus uns auch nicht weniger Stark treffen. Sehr viele könnten ähnliches über die Schweiz im Moment behaupten. Und was haben die normalen Leuten dafür, dass man in der Regierung falsche Entscheidungen trifft? Mein Mitleid hält sich nicht in Grenzen und ich fasse es nicht wie herzlos viele Mitbürger/inen sind. Ich hoffe, dass die Österreicher in 2-3 Wochen anders denken und uns Unterstützung leisten werden, da wir diese wirklich brauchen werden...
    • Saraina 22.03.2020 14:28
      Highlight Highlight Ich bin mit etlichen BritInnen eng befreundet. Keiner und keine von ihnen hat für den Brexit oder Johnson gestimmt. Etliche sind ü70, eine von ihnen braucht eine dringende Krebsoperation mit anschliessender wochenlanger stationärer Behandlung und Rehabilitation. Allen ist klar, dass der NHS ein Desaster ist. Lieferservice ausser Amazon gibt es nicht. Die Städte sind gross, Naherholungsgebiete für viele unerreichbar.

      Solche pauschalen Kommentare machen mich sackhässig.
    • Lunaral 22.03.2020 15:38
      Highlight Highlight Das mag alles stimmen was du sagst, bedenke aber, dass das nicht auf die gesamte Bevölkerung zutrifft: ein sehr grosser Teil war gegen Johnson und gegen Brexit und die baden nun die furchtbaren Konsequenzen genau so aus.
      Ausserdem scheint mir jetzt nicht der richtige Moment zu sein, Schuldzuweisungen zu machen und nach Sündenböcken zu suchen. Wichtig ist jetzt Solidarität und möglichst rasch Lösungen zu finden.
      Und leid tut mir grundsätzlich jeder Mensch, der von dieser Situation betroffen ist, niemand hat so etwas verdient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 22.03.2020 13:50
    Highlight Highlight Wärs dann mit Populisten Boris auch gewesen.
    • FrancoL 22.03.2020 16:56
      Highlight Highlight Glaube nicht, es ist in der DNA der Briten alle anderen als die Schuldigen zu sehen.
    • CalibriLight 22.03.2020 17:40
      Highlight Highlight @Francol - also genau wie bei uns ..... ;-)
    • FrancoL 22.03.2020 19:14
      Highlight Highlight @Calibri; Bei uns ist es zumindest im Moment eine Suche innerhalb unserer Grenzen, nicht besonders förderlich aber immer noch besser als bei den Briten die es weitgehend über ihre Grenzen hinaus tun.

Jetzt wird sie Pflicht: Alles, was du über die Masken im ÖV wissen musst

Ab kommendem Montag gilt im öffentlichen Verkehr eine Maskenpflicht. Welche Bestimmungen gelten? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Nun ist es definitiv: In den öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden. Ab kommendem Montag, 6. Juli, müssen Personen ab 12 Jahren in Zügen, Trams und Bussen sowie in Bergbahnen, Seilbahnen oder auf Schiffen eine Maske tragen.

Da die Menschen über längere Zeit nahe beieinander sind, ist das Risiko einer Covid-19-Ausbreitung erhöht, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Mitteilung. Zudem würden sich die Kontaktdaten der …

Artikel lesen
Link zum Artikel