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In this photo taken on Friday, March 13, 2020, Francesco and Greta Innominati wave after placing a banner reading

Alles wird gut! Bild: AP

Kampf gegen das Virus: Zehn Fakten, die Mut machen

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat nichts den Lebensalltag der Menschen so einschneidend verändert wie das neue Coronavirus. Die Pandemie erfasst alle Aspekte unseres Alltags. Aber es gibt auch eine andere Seite: Der Kampf gegen die Ausbreitung setzt Energien in Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft frei und fördert die Solidarität in der Bevölkerung.

Lorenz Honegger und Christoph Bernet / Schweiz am Wochenende



Erfolge in asiatischen Ländern:
Pandemie abgebremst

Null neue Ansteckungen mit dem Sars-Cov-2-Virus. Diese erfreuliche Nachricht konnte die chinesische Regierung am Donnerstag, Freitag und Samstag vermelden. Mit einer massiven Einschränkung des öffentlichen Lebens ist es dem Ursprungsland der Pandemie gelungen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

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Wie lange dieser Erfolg anhält, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen. Aber er verschafft der Regierung in Peking dringend benötigte Zeit, um die Entwicklung neuer Therapien und Impfstoffe voranzutreiben. Die Nachricht lässt stark betroffene westliche Länder wie Italien oder Spanien hoffen, dass die von ihnen beschlossenen Ausgangssperren ebenfalls bald Wirkung zeigen.

Die Zahl der Ansteckungen lässt sich allerdings auch mit weniger drakonischen Massnahmen reduzieren, wie ein Blick in andere asiatische Länder zeigt. Südkorea hat es geschafft, die Ansteckungskurve nach unten zu drücken, indem es seit dem Ausbruch der Pandemie Hunderttausende Menschen auf das Virus hat testen lassen, auch solche, die keine Krankheitssymptome aufweisen.

Auf diese Weise ist es der Regierung in Seoul gelungen, infizierte Menschen und ihre Kontaktpersonen zu isolieren, bevor sie eine Unzahl weiterer Personen ansteckten. Über eine App kontrollieren die Behörden, ob positiv gestattete Bürger die zweiwöchige Selbstquarantäne einhalten. Gesunde Menschen werden auf ihren Smartphones gewarnt, wenn sie sich in 100 Meter Nähe einer infizierten Person aufhalten.

Durch eine sehr frühzeitige und drastische Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie sind Taiwan, Singapur und Hongkong aufgefallen. Im Nachgang zur Sars-Pandemie 2003 haben die dortigen Behörden ihre Strukturen zur Bekämpfung eines erneuten Ausbruchs stark ausgebaut. Bereits am 1. Februar haben sie entgegen den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation Einreisebeschränkungen für Reisende aus China erlassen. Die vielleicht wichtigste Lehre aus Asien lautet: Schnelles und entschiedenes Handeln zahlt sich aus.

Globaler Wettlauf:
Firmen testen Impfstoffe

Wie lange hat das Coronavirus unser Leben noch im Griff? Die Antwort hängt davon ab, wie schnell ein wirksamer Impfstoff verfügbar ist. Forscher arbeiten unter Hochdruck daran. Die US-Pharmafirma Moderna hat diese Woche mit einer klinischen Studie an gesunden Personen für einen Impfstoff begonnen. In China sind solche im Februar angelaufen. Auch bei der Firma CureVac im deutschen Tübingen sind die Arbeiten weit fortgeschritten.

Die Hoffnung der Forscher liegt auf der neuartigen mRNA-Technologie. Diese erlaubt es, einen Impfstoff schneller zu entwickeln und zu produzieren. Auch wenn die Staaten signalisiert haben, Testphasen und Zulassungsverfahren abzukürzen: Laut Experten dürfte es 12 bis 18 Monate dauern, bis marktfähiger Impfstoff in Produktion geht.

Neue Therapien:
Hoffnung für Erkrankte

So lange noch kein Impfstoff gegen das Sars-Cov-2-Virus bereit steht, müssen Mediziner versuchen, schwer erkrankten Coronavirus-Patienten mit bestehenden Medikamenten das Leben zu retten. Die Weltgesundheitsorganisation ruft Länder dazu auf, sich länderübergreifenden Medikamententests anzuschliessen.

Bereits zehn Staaten sind dem Aufruf gefolgt. Verschiedene Medikamente zur Therapierung anderer Krankheiten scheinen auch bei Covid-19-Patienten zu wirken. So spannen der Schweizer Pharmakonzern Roche und die US-Gesundheitsbehörde FDA zusammen, um die Wirksamkeit von RoActemra an Corona-Patienten zu testen. Das Medikament wurde unter anderem gegen rheumatische Arthritis entwickelt. Auch Mittel gegen HIV und das Ebola-Virus versprechen Linderung. Experimentell werden derzeit auch Transfusionen mit Blut von geheilten Corona-Patienten getestet.

Nicht noch einmal:
Bessere Vorbereitung

Das Coronavirus hat Regierungen und Gesundheitsbehörden auf dem falschen Fuss erwischt. Aber noch einmal wird sich die Welt nicht überrumpeln lassen, schreibt die Harvard Medical School.

«Die Pandemie hat Mängel aufgedeckt, das bietet aber auch die Gelegenheit, sie zu beheben.» Bei künftigen Pandemien sei mit einer schnelleren globalen Reaktion, einer rascheren Verteilung von Viren-Test-Kits und einer stärker koordinierten Kommunikation der Behörden zu rechnen.

Gegenseitige Hilfe:
China schickt Ärzte und Schutzmaterial

Staaten haben keine Freunde, nur Interessen, heisst es. Doch es geht auch anders: China hat diesen Monat Ärzte und tonnenweise Schutzmaterial nach Italien sowie in andere Länder geschickt.

Am Freitag gab es eine Positivmeldung von der deutschen Grenze. Simonetta Sommaruga verkündete auf Twitter: «Brüssel gibt unser Schutzmaterial frei. Somit können Atemschutzmasken, Untersuchungshandschuhe und Schutzbrillen in die Schweiz geliefert werden.»

Solidaritätswelle:
Freiwillige springen ein

Das öffentliche Leben in der Schweiz steht weitgehend still. Zuhause bleiben und Abstand halten ist das Gebot der Stunde. Die ausserordentliche Lage sorgt im ganzen Land für eine Welle von freiwilligen Hilfsangeboten. Junge bieten ihren älteren Nachbarn an, für sie einzukaufen und Besorgungen zu übernehmen.

Medizinstudenten melden sich freiwillig, um auf den Intensivstationen der Spitäler auszuhelfen. Kunden unterstützen geschlossene Restaurants und Geschäfte in ihren Dörfern und Quartieren, indem sie deren Waren und Produkte nach Hause bestellen. Innert kürzester Zeit wurden Websites aufgebaut, welche eine Übersicht über die vor Ort angebotene Hilfe bieten. Vielerorts übersteigt das Angebot von freiwilligen Helfern die Nachfrage.

Auch bei der Armee registriert man die grosse Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung. Diese Woche ist die vom Bundesrat beschlossene Mobilisierung von bis zu 8000 Soldaten angelaufen. Aber auch viele, die keinen Marschbefehl erhalten haben, wollen beim grössten Armeeeinsatz seit dem Zweiten Weltkrieg dabei sein.

Alleine zwischen Montag und Mittwoch dieser Woche meldeten sich rund 1000 Personen freiwillig beim Militär und erklärten sich bereit, beim Assistenzdienst mitzuhelfen. Laut «NZZ» waren darunter auch ehemalige Armeeangehörige, welche zum Zivildienst gewechselt sind.

Besonders gefordert sind Menschen, die in so genannten «systemrelevanten Berufen» arbeiten: Ärztinnen, Pfleger, Detailhandelsangestellte, Spediteure und Lagermitarbeitende: Um ihnen zu danken, applaudiert die Bevölkerung regelmässig auf Balkonen und aus den Fenstern.

Modernisierung der Bildung:
Chancen für die Schulen

Hunderte Millionen Kinder und Studierende weltweit müssen wegen der Covid-19-Pandemie ihr Schuljahr oder ihr Semester unterbrechen. Eine schwierige Situation, die vielleicht auch Gutes bewirkt. Laut dem World Economic Forum (WEF) könnte die Zwangspause zum Katalysator für eine längst fällige Modernisierung im Bildungsbereich werden: Der klassische Frontalunterricht nimmt ab.

Dafür sollen die Schülerinnen und Schüler künftig zeitlich flexibler lernen. Über verschiedenste Online-Tools wie Google Classroom und Videokonferenzen bleiben sie in Kontakt mit ihren Lehrpersonen.

Wirtschaft transformiert sich:
Digitalisierungsschub

Kein Unternehmen freut sich über die vom Bundesrat verordneten Geschäfts- und Schulschliessungen. Als positiver Nebeneffekt führt der wirtschaftliche «Lockdown» zu einem enormen Digitalisierungsschub, der so bis vor wenigen Wochen nicht denkbar gewesen wäre. Seit einigen Tagen lassen ganze Konzerne den Grossteil ihrer Belegschaft von zuhause aus arbeiten.

Die Umstellung von Abertausenden Angestellten auf Home-Office fordert die IT-Abteilungen, funktioniert aber bei vielen Unternehmen erstaunlich gut; auch die Datennetze halten dem Ansturm stand. Derweil verzeichnen etliche E-Commerce-Plattformen enorme Zuwachsraten bei den Bestellungen.

Leshop.ch, der Marktführer der Online-Supermärkte, hat Wartefristen für Kunden eingeführt, weil die Nachfrage so gross ist. In den nächsten Wochen sollen die Kapazitäten erhöht werden. In China wiederum haben erste Filmstudios damit begonnen, ihre Produktionen digital zu verbreiten, statt sie wie geplant im Kino zu zeigen. Experten gehen davon aus, dass das Wachstum des Online-Sektors auch nach der Bewältigung der Corona-Krise Bestand haben wird.

Unternehmen zeigen Nachsicht:
Kulanz unter Firmen

Die Krise fördert die Kooperationsbereitschaft. Beispiel Geschäftsimmobilien: Immobilienbesitzer zeigen sich kulant und bieten ihren Mietern zum Teil einen 100-prozentigen Mietzinsverzicht für die Dauer der Einschränkungen an.

Ein weiteres Beispiel für Kooperationen: Der Online-Händler Digitec Galaxus AG ist diese Woche mit dem Angebot an andere Unternehmen an die Öffentlichkeit getreten, bis zu 200 nicht einsetzbare Mitarbeiter temporär zu übernehmen.

Umwelt erholt sich:
Reine Luft und klares Wasser

In der chinesischen Provinz Hubei verfügten die Behörden eine praktisch komplette Stilllegung von Verkehr, Wirtschaft und öffentlichem Leben. Mit etwas Verzögerung zeigten NASA-Satellitenbilder eine dramatische Reduktion der Stickstoffdioxid-Belastung, die Luftqualität stieg merklich. Und das Wasser in den Kanälen im abgeriegelten Venedig ist so sauber wie schon lange nicht mehr.

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54
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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RozaxD 23.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Leider werden wir alle nicht besser rauskommen als wir reingekommen sind
    Ich habe gelernt, dass ich niemandem traue.
  • mon tuno 22.03.2020 06:06
    Highlight Highlight Wunschvorstellung:
    Wir haben hoffentlich gelernt, dass Niedriglöhne bei systemrelevanten Berufen wie Pflege, Logistik, Detailhandel usw. fehl am Platz sind und korrigieren diese stark nach oben.
  • ChiliForever 21.03.2020 22:31
    Highlight Highlight Bezüglich „Null Neuinfektionen in China“ habe ich insoweit Zweifel, da es halt keine unabhängigen Quellen gibt, anhand derer man das verifizieren könnte. Im Ernstfall erzählen die Chinesen das nämlich auch nur, um sich keine Blöße zu geben.
    Schön wäre es, überprüfbar ist es halt kaum.
  • Lixx 21.03.2020 18:14
  • Pede971 21.03.2020 17:31
    Highlight Highlight Danke Watson für diesen Artikel. In solchen dunklen Zeiten brauchen wir Lichtstrahlen wie diese!
  • Sherlock_Holmes 21.03.2020 17:25
    Highlight Highlight «Never let a good crisis go to waste»

    Das Winston Churchill zugeschriebene Bonmot, wurde und wird vielfach zitiert. Es soll auf Niccolò Machiavelli zurückgehen.

    In herausfordernden Zeiten sind wir gezwungen, Dinge in Frage zu stellen, weil die gewohnte Realität aus dem Ruder läuft.
    Schnelle Antworten sind gefordert und Lösungen mögen ausserhalb des üblichen Kompasses zu finden sein.

    Wir sind gezwungen neue Wege zu gehen. Dabei entdecken wir nebst Negativem, der Verunsicherung und Angst auch Grossartiges, das wir kaum für möglich hielten.

    Und das ist doch reichlich Grund zur Zuversicht.


  • dilexa88 21.03.2020 17:14
    Highlight Highlight Eine Krise , die meiner Meinung nach schon lange überfällig war. Uns ist es über Jahrzente so gut gegangen, das wir schon gemekkert haben, weil im Coop das Lieblingssprudelwasser ausverkauft ist. Veränderungen und Kisen gehören zum Leben, und das wird sich nie ändern.
  • fools garden 21.03.2020 17:11
    Highlight Highlight Wir Reagieren gut.🎩

    aber, schlecht vorbereitet waren wir unter Anderem, weil wir die Chinesen anfangs auch etwas belächelten und die Sache erst Ernst nahmen als es zu brennen begann.
    Singapor oder Taiwan waren besser vorbereitet, haben besser reagiert, wussten aber auch nicht mehr.

    Ich finde der Westen darf sich geschlossen etwas an der Nase nehmen, und ich bin bei Weitem kein Freund Chinas.
    • Mike Minder 22.03.2020 00:35
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz. Taiwan und andere Staaten wurden durch Sars etc. hart getroffen und haben daraus gelernt. Bleibt zu hoffen, dass Europa auch durch seine erste Pandemie der “Neuzeit“ lernt.
  • *klippklapp* 21.03.2020 15:32
    Highlight Highlight “Only a crisis - actual or perceived - produces real change. When that crisis occurs, the actions that are taken depend on the ideas that are lying around." Milton Frieman

    Finde diesen Beitrag von The Intercept super! Es liegt jetzt auch an uns, welche Ideen aufgenommen und umgesetzt werden.

    Bitte auch bei Forderungen und Ideen genau hinschauen, was die langfristigen Folgen sein können!
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  • LubiM 21.03.2020 13:38
    Highlight Highlight Ich hoffe folgende positive Punkte werden nach der Krise sichtbar:
    - Homeoffice viel flächendeckender! Altmodische, Verstaubte Firmen wurden zu HomeOffice gezwungen und merken jetzt, hey die können das auch ohne 1h Pendeln!
    - Video Konferenzen setzen sich durch (anstatt durch die halbe Schweiz zu düsen für ein 30min Meeting kann man doch auch die sündhaftteure Videoconf Infrastruktur nutzen die ja sowieso im Sitzungszimmer steht?
    - Die Natur kann sich unbeschwert für eine Zeit entfalten
  • FyRn4d4 21.03.2020 13:33
    Highlight Highlight Meine Schwester arbeitet im Personalbüro eines Krankenhauses. Sie hatten die ganze Woche zahllose Anrufe von Leuten die Hilfe anbieten. Diese Solidaritäts-Welle finde ich wunderbar.
  • MGPC 21.03.2020 13:20
    Highlight Highlight Wie ist es möglich das Südkoera 100000de testen konnte und wir nicht?
    • Asho 21.03.2020 16:43
      Highlight Highlight Südkorea hat 316’664 Tests auf 51.5 Mio Bewohner = 0.61% (Q: Spiegel)

      Zur Schweiz habe ich keine Zahlen gefunden, ausser das von letzten SO auf MO 2250 Proben ausgewertet wurde. Wenn seit 28.02.20 (Verbot Grossveranstaltungen) täglich so viel getestet wurde, haben wir bislang 49‘500 Tests gemacht auf 8.5 Mio Einwohner = 0.58% (Q: Tagblatt)
    • MGPC 21.03.2020 17:42
      Highlight Highlight Ok danke. Verständlich. Hab mich nicht informiert das die soviel mer sind.
  • leila 21.03.2020 12:33
    Highlight Highlight danke watson! ...für den positiven und ermutigenden artikel.
    bitte schreibt noch mehr solche beiträge, all die negativen und angstmachenden informationen sollten auch ein gegengewicht erhalten. wir alle können auch dazu beitragen, dass man die hoffnung, solidarität und auch die realistische einschätzung der aktuellen situation nicht verliert.
  • rburri68 21.03.2020 12:33
    Highlight Highlight Ich bin vor allem von China überrascht, tonnenweise Material und unmengen Personal. Schön übernimmt China wenigstens hier verantwortung. Natürlich macht das alles andere aber nicht besser.
    • d10 21.03.2020 13:19
      Highlight Highlight Nein das macht nix anderes besser, aber es ist schon bezeichnend wenn das ferne, böse China Italien viel mehr hilft als die EU und allen anderen Länder
    • chrisdea 21.03.2020 13:44
      Highlight Highlight So sehr ich das gern würde, aber ich kann einem faschistischen Land, welches millionen Bürger in Konzentrationslager steckt und social Credits zuweist beim besten Willen nichts positives abgewinnen. Und ich glaube denen kein Wort, solang es nicht von unabhängigen Quellen belegt wird. Je früher wir uns wirtschaftlich abnabeln können, um so besser.
    • Kenshiro 21.03.2020 14:26
      Highlight Highlight Wenn's mir recht ist...

      Die europäische Union hatte tonnenweise Hilfsgüter nach China versendet als das ganze ausbrach. Italien hatte ebenfalls Hilfsgüter und Ärzte nach China geschickt. Das ist das absolute Minimum was die Chinesen jetzt noch unternehmen dürfen. Über Verantwortung übernehmen reden wir dann etwas später, sobald das ganze vorbei ist.
  • M.Ensch 21.03.2020 12:25
    Highlight Highlight Der ehemalige BAG-Direktor Zeltner hat 2018 ein Gutachten erstellt, in dem er zum Schluss kam, dass 4250 Spitalbetten im Fall einer Pandemie fehlen. Darüber hat bisher niemand wirklich gesprochen. Hoffnung besteht, wenn die Politik nach der aktuellen Krise zugunsten der Gesamtbevölkerungbereit ist, dieses Manko zu beseitigen ohne einen Kampf um finanzielle Interessen anzuzetteln.
    • chrisdea 21.03.2020 13:45
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt...
  • MartinZH 21.03.2020 12:24
    Highlight Highlight Es ist sicher gut, wenn man in dieser Krise auch einen Überblick über die positive Aspekte gewinnt und beibehält. Es ist ja schliesslich immer besser, wenn das Glas "halbvoll" und nicht "halbleer" ist. Es bleibt aber eine Tatsache – und das ganz nüchtern betrachtet –, dass die negativen Aspekte trotzdem eindeutig überwiegen. 😔
  • jjjj 21.03.2020 12:00
    Highlight Highlight „Die vielleicht wichtigste Lehre aus Asien lautet: Schnelles und entschiedenes Handeln zahlt sich aus.“

    Bitzeli spat...
  • swisskiss 21.03.2020 11:54
    Highlight Highlight "Atemlos" Helene Fischer aktuelle Version

    Atemlos in der Nacht
    Was das Virus mit uns macht
    Atemlos, Panik schieb
    haben uns mit genügend Abstand lieb
    Still zu hause statt mit Freunden abzufeiern
    Chatten wir die ganze Nacht
    Vom Toilettenpapier bis zu den Eiern
    Hamstern alle das es kracht
    Atemlos, schlechte News
    Schiebe jetzt schon den Corona Blues
    Atemlos, es geht rund
    Hoffend man bleibt doch gesund
    • Macrönli 21.03.2020 14:55
      Highlight Highlight Atemlos im Zusmmenhang mit einer Lungenkrankheit? Ok...? Kann man. Muss man aber definitiv nicht.
  • ströfzgi 21.03.2020 11:49
    Highlight Highlight DANKE für diesen Artikel. DANKE.
  • reactor 21.03.2020 11:48
    Highlight Highlight Ich Werde überhäuft mit kreativen, schlauen und anregenden Videos aus meinem Umfeld. Viele zeigen was sie so im stillen Kämmerlein für sich machen. Lerne auf ne ganz neue Art einige Leute kennen, was mir viel Freude und Zuversicht bereitet.
  • fczzsc 21.03.2020 11:46
    Highlight Highlight Ob man den Zahlen glauben kann oder nicht, die Asiaten (v.a. China, Japan, Hong Kong, Korea) haben das definitiv besser im Griff, da den Anordnungen der Behörden bedingungslos gefolgt wird.
    Dort sehe ich in Europa und USA das grösste Risiko.
    • dilexa88 21.03.2020 18:38
      Highlight Highlight Das sind eben Asiaten, und die sind nun mal Autoritärer als Europäer. Was in Krisen sicher hilfreich ist, aber im Normalfall eher schädlich, da presse und Meinungsfreiheit dann eher weniger der fall ist. Was das gebracht hat, hat man ja am Anfang gesehen. Zuerst versucht zu Vertuschen anstatt zu handeln als man es noch hätte verhindern können.
  • Shabaqa 21.03.2020 11:44
    Highlight Highlight CureVac befindet sich in Tübingen, Baden-Württemberg, nicht in Thüringen.
  • Baumi72 21.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Ich finde es sehr lobenswert, dass Watson auch mal etwas Hoffnung verstreut! Bravo!
  • Le French 21.03.2020 11:41
    Highlight Highlight Das Wasser in Venedig ist nicht sauberer, aber da keine Boote mehr fahren, wird der Dreck nicht mehr aufgewirbelt und ist auf den Boden gesunken. Aber da ist er immer noch.
  • Gigi,Gigi 21.03.2020 11:20
    Highlight Highlight Das Wasser in den Kanälen von Venedig ist so klar wie lange nicht, die Wasserqualität sei nicht besser als vorher, so der Sindaco von Venedig.
    • murrayB 21.03.2020 11:42
      Highlight Highlight Die Klarheit des Wassers hat mit der Verkehrsreduktion zu tun - weniger Propeller die den Boden aufwirbeln...
    • SeboZh 21.03.2020 12:48
      Highlight Highlight Richtig, es sind zwar nur die Sedimente die nun am Grund liegen, trotzdem wunderschön
    • dmark 21.03.2020 12:54
      Highlight Highlight Ja, es wird halt nur kein Schlamm mehr vom Grund der Kanäle durch die Boote aufgewirbelt. Dadurch kann dieser sich absetzen. Mit der Qualität des Wassers selbst hat dies wenig zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Honolulu1 21.03.2020 11:17
    Highlight Highlight In der Spiegel Extra Ausgabe über Corona dieser Woche sind sich weltweite Experten einigt, dass man jetzt anfangen sollte, den Menschen klar zu machen, dass es hier nicht um Wochen geht sondern um MONATE....
  • Kenshiro 21.03.2020 11:16
    Highlight Highlight 1. Goodnews, China?Wie kann sich da die internationale Gemeinschaft darauf verlassen dass die gelieferten Daten/ Fälle auch der Realität entsprechen?Nehmen wir mal an, Europa oder der Westen erholt sich,faktisch keine Ansteckungen mehr für mehrere Wochen.
    Weil aber die chinesische Regierung heute die Daten verschönert, wird es eine 2. Ansteckung s-Welle geben, die wieder verschleiert wird von der CCP.Alles wieder von vorne anfangen?Als 1. Goodnews gehört ganz klar die Solidarität der schweizer/ italienischen/ europäischen Bevölkerung Punkt. Was China momentan erreicht ist nicht verifizierbar.
  • Jacob Crossfield 21.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Alles gute Inputs, danke. Aber den Zahlen aus China misstraue ich. Bei den Angaben über Infizierte und Opfer fehlt mindestens eine Null. Ein Quervergleich mit anderen Ländern die eine weniger strikte Zensur und unabhängige Medien haben lässt das sehr stark erahnen.
  • Donald 21.03.2020 11:10
    Highlight Highlight Glaubt ihr einfach so Zahlen der Chinesischen Regierung?

    Wie qualifiziert man sich als Experte für Bildung während einer Pandemie und kann zuverlässig voraussehen, wie sich das in der Zukunft entwickeln wird?
  • EvilBetty 21.03.2020 11:10
    Highlight Highlight «Seit dem Zweiten Weltkrieg hat nichts den Lebensalltag der Menschen IM REICHEN WESTEN so einschneidend verändert wie das neue Corona-Virus.»

    Ein Hohn für Leute die in Kriegsgebieten wohnen. Alles was wir tun müssen ist zu Hause auf dem Arsch zu sitzen...
    • Ryan Bianchi 21.03.2020 15:55
      Highlight Highlight Exzellenter Beitrag zur Selbstgeisselung.
  • Alfred Escher 21.03.2020 11:09
    Highlight Highlight Guter Beitrag. Es tut gut auch mal wieder positives lesen zu können. Bitte mehr davon.
  • Bruno Zehr 21.03.2020 11:08
    Highlight Highlight China erzählt ja auf jeden Fall die Wahrheit..
  • Fairness 21.03.2020 11:07
    Highlight Highlight Es muss wohl so sein. Bill Gates‘ Warnungen 2015 haben nicht gefruchtet. Hoffentlich wird jetzt reagiert. und die Lehren gezogen. Wieso muss bloss immer zuerst etwas Schlimmes passieren?
  • guby 21.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Ich bin stolz auf unser Verhalten als Gesellschaft, auf die gute und überlegte Reaktion der Regierung und auf die Solidarität! Für mich gibt es keinen Zweifel, dass wir diese Krise nicht nur meistern, sondern danach auch stärker sein werden. Weiter so!
    • MARC AUREL 21.03.2020 12:31
      Highlight Highlight Solidarität? Sehe ich nicht so... Vor allem die Senioren gehen regelmässig ihre Einkäufe machen obwohl sie es unterlassen sollten!!!
    • glass9876 21.03.2020 13:47
      Highlight Highlight @Marc: Im Aufruf des BR steht explizit, "...es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen ...", also verhalten sich auch die einkaufenden entsprechend der Aufforderung.
    • MARC AUREL 22.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Glass9876, wer überfüllt die Spitäler in erster Linie zu 90% und ist stark gefährdet? Ja, die Senioren! Einkaufen gehen als Senior ist wohl das Dümmste was man machen kann! Der Bundesrat hat glasklar gesagt dass sie es wenn möglich sein lassen sollten! Machen sie aber nicht! Welchen Teil davon verstehst du nicht?
  • Angelsshare 21.03.2020 11:03
    Highlight Highlight Machen in der Tat Hoffnung, danke für diesen Artikel!

    "Zämehebe und solidarisch sii, dihei blibe, mer schaffed das"

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