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Weltkriegs-Blindgänger in AKW-Ruine Fukushima entdeckt



FILE - This Nov. 22, 2016, aerial file photo shows Fukushima Dai-ichi nuclear power plant in Okuma, Fukushima prefecture, Japan. A suspected wartime bomb was dug up at Thursday, Aug. 10, 2017, a construction site near the wrecked complex. The plant's operator, Tokyo Electric Power Co., said that a worker spotted the suspected bomb early Thursday while digging the ground at a parking lot about 1 kilometer (0.6 mile) north of the reactors destroyed in the 2011 earthquake and tsunami. (Kyodo News via AP, File)

Alarm in Fukushima: Diesmal nicht wegen eines AKW-Zischenfalls. Bild: AP/Kyodo News

Auf dem Gelände des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima haben Bauarbeiter am Donnerstag einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Ein Teil der Bauarbeiten wurde umgehend gestoppt.

Nach Angaben eines Sprechers des Betreibers Tepco wurde nach dem Fund der 85 Zentimeter grossen Bombe sofort die Polizei eingeschaltet. Die Bauarbeiten an einem Parkplatz, bei denen die Bombe gefunden wurde, wurden gestoppt und das knapp einen Kilometer von den Atomreaktoren entfernte Areal abgesperrt. Die Arbeiten zur Stilllegung der Reaktoren gingen jedoch weiter.

In der Nähe des AKW-Geländes befand sich während des Zweiten Weltkriegs ein Militärflughafen, und das Gebiet war regelmässig Ziel von US-Bombenangriffen.

In Fukushima ereignete sich nach einem schweren Erdbeben und einem Tsunami im März 2011 die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl 1986. Tepco und die Regierung schätzen, dass sie rund 40 Jahre brauchen werden, um die Schäden zu beheben. (sda/afp)

Fukushima – Bilder aus der verbotenen Zone

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