International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07772930 (FILE) - US rapper A$AP Rocky attends the Cinema Against AIDS amfAR gala 2017 held at the Hotel du Cap, Eden Roc in Cap d'Antibes, France, 25 May 2017 (reissued 14 August 2019) The Stockholm District Court on 14 August 2019 found US rapper ASAP Rocky guilty of assault and gave him a suspended sentence. ASAP Rocky was detained in Stockholm on 03 June and released at the conclusion of the trial on 02 August after which he left the country.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO *** Local Caption *** 53545968

Wurde in Schweden wegen Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe aus Bewährung verurteilt: ASAP Rocky. Bild: EPA

Urteil im Fall von US-Rapper Asap Rocky wegen Körperverletzung



Der US-Musiker Asap Rocky ist in Schweden wegen Körperverletzung verurteilt worden - ebenso wie zwei seiner Begleiter. Ins Gefängnis müssen sie dafür aber nicht, wie das Bezirksgericht Stockholm am Mittwoch bekanntgab.

Angesichts der knapp vierwöchigen Zeit in Untersuchungshaft werde auch auf Geldstrafen verzichtet, hiess es in dem Urteil. Um Sozialstunden kommen die drei ebenfalls herum. Dem Opfer müssen sie gemeinsam aber 12'500 schwedische Kronen (gut 1270 Franken) Entschädigung zahlen.

Damit kommt der 30 Jahre alte Rapper mit einer milderen Strafe davon als von der zuständigen Staatsanwaltschaft verlangt. Diese hatte bis zu sechs Monate Gefängnis für die Angeklagten gefordert.

Der Fall schlug international hohe Wellen - bis ins Weisse Haus in Washington: US-Präsident Donald Trump setzte sich öffentlichkeitswirksam via Twitter für die Freilassung seines Landsmannes ein.

Gegen das Urteil kann nun innerhalb von drei Wochen Berufung eingelegt werden. Der Anwalt des Hip-Hop-Stars, Slobodan Jovicic, sagte auf einer Pressekonferenz in Uppsala, man sei sich noch nicht sicher, ob man das Urteil anfechte. Asap Rocky sei vom Beschluss des Gerichts jedoch sehr enttäuscht, er habe auf Freispruch gehofft.

Vier Wochen U-Haft

Asap Rocky («Praise The Lord») und die beiden Männer aus seiner Entourage hatten Ende Juni in Stockholm einen jungen Mann auf offener Strasse zusammengeschlagen - nach eigenen Angaben, nachdem sie länger von diesem und einem weiteren Mann belästigt und bedrängt worden seien.

Wegen des Vorfalls sassen die drei mehr als vier Wochen lang in Untersuchungshaft, mehrere Konzerte von Asap Rocky mussten deshalb abgesagt werden. Nach dem Ende der mehrtägigen Gerichtsverhandlung vor knapp zwei Wochen waren sie aber auf freien Fuss gesetzt worden und zurück in die USA gereist. Für die Urteilsverkündung mussten sie nicht nach Skandinavien zurückkehren.

Trump auf Gewaltentrennung hingewiesen

Prominente wie der kanadische Popsänger Justin Bieber und Reality-TV-Star Kim Kardashian hatten während der U-Haft die Freilassung von Asap Rockys gefordert. US-Präsident Trump wetterte unter anderem gegen Schwedens Regierungschef Stefan Löfven: Dessen Handlungsfähigkeit habe ihn sehr enttäuscht.

Löfven hatte in einem Telefonat mit Trump und auch im Anschluss nüchtern und kühl auf die Unabhängigkeit der schwedischen Justiz verwiesen.

Das Gericht sah es nun als erwiesen an, dass die drei Angeklagten den Mann in Stockholm geschlagen und getreten haben, als dieser am Boden lag. Sie hätten sich nicht in einer Situation befunden, in der sie sich - wie von ihnen angegeben - lediglich selbst verteidigt hätten.

Strafe auf Bewährung

Die Tat sei jedoch nicht so schwerwiegend gewesen, dass sie dafür ins Gefängnis müssten. Es sei nicht bewiesen worden, dass sie ihr Opfer am Kopf getroffen oder mit einer Flasche verletzt hätten. Dies sei bei der Bewertung des Gerichts ein entscheidender Punkt gewesen, sagte der Vorsitzende Richter Per Lennerbrant.

Die drei Männer wurden demnach jeweils zu einem «villkorlig dom» verurteilt, was einer Verurteilung auf Bewährung entspricht. Gemäss schwedischer Gesetzgebung darf sich Asap Rocky, der bürgerlich Rakim Mayers heisst, nun zwei Jahre lang nichts zuschulden kommen lassen. Verstösst er gegen diese Probezeit, kann das Gericht die Verurteilung aufheben und durch eine höhere Strafe ersetzen. (sda/afp/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

28
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

4
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

35
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

73
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

99
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

177
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

28
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

4
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

35
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

73
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

99
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

177
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Victor Paulsen 15.08.2019 13:45
    Highlight Highlight Die Verfolgung war zweifellos nervend und nicht ganz ungefährlich. Aber es hätte genug Alternativen gegeben. W.z.B. Polizei oder Taxi rufen. Aber sie mussten es auf ihre Art, mit Gewalt, klären.
    Nur zum feststellen: Ich möchte die Tat der Verfolger nicht als sauber bezeichnen!
  • Chili5000 15.08.2019 09:43
    Highlight Highlight Wenn man mich so durch die Stadt verfolgen würde dann hätte ich gleich wie Rocky gehandelt. Ganz ehrlich, null tolleranz für solche idioten. Das Frauen von den Typen auch belästigt wurden zeigt einfach das solche Typen viel zu lasch behandelt werden und dann werden sie auch noch vom Gesetz geschützt was in meinen Augen ein falsches Signal ist. Immerhin sind diese Spasstis namentlich bekannt und werden sicherlich von den einen oder anderen Rocky Fans erkannt und entsprechend behandelt. Ihr könnt jetzt losblitzen wie ihr wollt IMSE!
  • _mc 14.08.2019 19:22
    Highlight Highlight die zwei „opfer“ habens tatsächlich gesucht, aber der asap hätte einfach ein taxi nehmen können und wegdüsen.
    jedenfalls fantastische promo fürs royal openair 🙂
  • dertypvonnebenan 14.08.2019 15:33
    Highlight Highlight Gschicht'n ausm Paulanergarten.
  • Clank 14.08.2019 15:33
    Highlight Highlight Finde es die völlig falsche Botschaft dem Opfer eine Entschädigung zuzusprechen. Die Typen verfolgen, belästigen und provozieren die Gruppe durch die ganze Stadt und erhalten schlussendlich genau das, was sie wollten, Geld.
    • Frances Ryder 14.08.2019 15:52
      Highlight Highlight Also soweit ich weiss, verfolgten die Typen die Gruppe weil einer von ihnen deren Kopfhörer kaputt gemacht hat und er seinen Namen etc. wollte.
    • Sonnenbankflavor 14.08.2019 16:23
      Highlight Highlight Und wieder alles Daumen nach unten. Unverständlich das Ganze. Ichhabe mir das Video angeschaut. Diese 2 Psychopaten haben die Truppe verfolgt und einer hat plötzlich den Bodyguard mit den Kopfhörern ins Gesicht geschlagen und wollte dann von ihnen neue Kopfhörer. Wie würdet ihr reagieren wenn 2 Typen euch gegenüber so bedrohlich auftreten würden? Ihnen ein High-five geben??
    • DerTaran 14.08.2019 16:36
      Highlight Highlight @Sonnenbankflavor, Hast du auch das Video fertig angeschaut, und gesehen wie der Mann zusammen geschlagen und getreten wurde? Das Urteil geht voll in Ordnung.
    Weitere Antworten anzeigen

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

Thunberg …

Artikel lesen
Link zum Artikel